Zusammenfassung: Der Junge im gestreiften Pyjama

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1. Die Entdeckung

Eines Nachmittags kommt Bruno aus der Schule nach Hause und findet Maria, die Magd, beim Packen vor. Die Familie muss umziehen, da sein Vater beruflich versetzt wurde. Bruno ist nicht begeistert, hat aber keine andere Wahl, als zu gehorchen.

2. Das neue Zuhause

Bruno ist enttäuscht von seinem neuen Heim. Es ist klein, schmutzig und liegt in einer abgelegenen Gegend ohne Nachbarn. Als er aus dem Fenster seines Zimmers schaut, überkommt ihn eine kalte, intensive Angst.

3. Der Narr

Bruno besucht seine Schwester Gretel. Sie unterhalten sich über ihr neues Zuhause, das sie beide nicht mögen. Sie erfahren, dass der Ort „Aus-Wisch“ heißt. Bruno berichtet ihr von dem, was er aus dem Fenster gesehen hat.

4. Was sie durch das Fenster sahen

Draußen sieht er Kinder und ältere Menschen, die in einem abgetrennten Bereich leben. Hinter einem großen Zaun ist der Boden unfruchtbar; es gibt Hütten, quadratische Gebäude und Rauchwolken. Die Menschen dort tragen grau-gestreifte Pyjamas und Mützen.

5. Ein striktes Verbot

Bruno versucht, mit seinem Vater über die neue Heimat zu sprechen, doch dieser verbietet ihm, das Büro zu betreten. Sein Vater erklärt ihm, dass die Menschen auf der anderen Seite des Zauns keine „richtigen“ Menschen seien und nichts mit ihm zu tun hätten.

6. Der Diener

Als Maria Brunos Kleidung ordnet, äußert er, dass sein Vater ein Narr sei. Maria ermahnt ihn, vorsichtig zu sein, da sein Vater ein guter Mensch sei und sie ihm viel zu verdanken habe.

7. Ein kleiner Unfall

Bruno stürzt beim Schaukeln und verletzt sich am Knie. Pavel, der Koch, versorgt die Wunde. Bruno erfährt, dass Pavel früher Arzt war, was ihn sehr verwundert.

8. Die Großmutter

Bruno vermisst seine Großmutter in Berlin sehr. Sie war immer freundlich zu ihm. Nach einem Streit zwischen seinem Vater und der Großmutter über die neue Uniform des Vaters schreibt Bruno ihr einen traurigen Brief über „Aus-Wisch“.

9. Neue Pläne

Ein neuer Lehrer wird eingestellt, um Bruno und Gretel zu unterrichten. Bruno beginnt, die Umgebung des Hauses zu erkunden.

10. Die Begegnung mit Shmuel

Nach einem langen Spaziergang entlang des Zauns trifft Bruno auf einen Jungen namens Shmuel. Shmuel sitzt auf dem Boden, wirkt traurig und trägt ein Armband mit einem Stern. Er erzählt, dass er aus Polen stammt.

11. Der Besuch des Furors

Bruno erinnert sich an den Besuch des „Furors“ (Führers) in Berlin. Die Familie war sehr nervös und bereitete alles akribisch vor. Bruno belauscht später ein Gespräch seiner Eltern über den Umzug.

12. Shmuels Geschichte

Shmuel erzählt Bruno von seinem Leben: von der kleinen Wohnung, dem Zwang, den Stern zu tragen, und der Reise im überfüllten Zug. Bruno beschließt, niemandem von seinem neuen Freund zu erzählen.

13. Die Flasche Wein

Bruno fühlt sich einsam, doch die Treffen mit Shmuel geben ihm Halt. Beim Abendessen mit Leutnant Kotler passiert ein Missgeschick mit einer Flasche Wein, woraufhin Pavel von Kotler misshandelt wird.

14. Brunos Ausrede

Als Gretel Bruno beim Selbstgespräch erwischt, erfindet er einen „unsichtbaren Freund“, um seine Treffen mit Shmuel zu verbergen.

15. Ein Verrat

Bruno gibt Shmuel in der Küche etwas zu essen. Als Leutnant Kotler Shmuel dabei erwischt, hat Bruno aus Angst nicht den Mut, die Wahrheit zu sagen. Er entschuldigt sich später bei Shmuel.

16. Läuse

Bruno und Gretel bekommen Läuse. Brunos Kopf wird kahl geschoren, wodurch er Shmuel nun sehr ähnlich sieht.

17. Die Rückkehr nach Berlin

Die Eltern diskutieren über eine Rückkehr nach Berlin. Der Vater entscheidet, dass Bruno, Gretel und die Mutter zurückkehren sollen.

18. Das letzte Abenteuer

Shmuel erzählt Bruno, dass sein Vater verschwunden ist. Sie planen ein letztes Abenteuer: Bruno will Shmuel helfen, seinen Vater zu finden. Er soll sich als Häftling verkleiden und durch den Zaun schlüpfen.

19. Das Ende

Bruno schlüpft durch den Zaun. Sie suchen nach Shmuels Vater, doch dann werden sie von Soldaten zusammengetrieben. Bruno und Shmuel werden in eine Gaskammer geführt. Alles wird schwarz.

20. Nachwirkungen

Bruno kehrt nie zurück. Mutter und Gretel gehen nach Berlin. Der Vater bleibt noch ein Jahr in „Aus-Wisch“, bis er die Lücke im Zaun entdeckt und begreift, was geschehen ist. Er wird später von Soldaten abgeführt.

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