Zwischenmenschliche Beziehungen im Gesundheitswesen

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Fehlverhalten des Personals im Gesundheitswesen

Fortsetzung der falschen Einstellungen des Personals:

  • Vermeintliche Lösungen aufdrängen: Bieten Sie niemals einfach eine Lösung an nach dem Motto: „Überlegen Sie nicht lange und nehmen Sie meinen Rat an.“
  • Eingeschränkte Kommunikation: Stellen Sie keine Fragen, die den Patienten daran hindern, sich frei auszudrücken (z. B. Suggestivfragen wie: „Können Sie nur richtig essen?“).
  • Unangemessene Reaktionen: Heftige Reaktionen auf etwas, das unangemessen erscheint, oder Lachen in Stresssituationen. Zum Beispiel: Ein Pfleger lacht, weil ein Patient beim Waschen eine Erektion bekommt.
  • Falsche Hoffnungen: Einem schwerkranken Patienten zu sagen: „Sie werden sehen, wie alles gut wird.“
  • Schuldzuweisungen: Dem Patienten die Schuld an seinem Status geben, z. B.: „Wenn Sie nicht so viel getrunken hätten, wären Sie jetzt nicht hier.“
  • Vermeidung von Kontakt: Den Kontakt zu Patienten meiden, nur weil wir uns in ihrer Gegenwart schlecht fühlen.
  • Übermäßige Identifikation: Sich zu sehr von den Problemen der Patienten beeinflussen lassen.

Burnout-Prävention im Berufsalltag

Direkt zum Personal: Obwohl es ein motivierender Beruf ist, ist es auch ein harter Beruf. Menschen, die sehr engagiert starten, können in das sogenannte Burnout-Syndrom fallen (oder, was dasselbe ist, auf Englisch: Burnout). Um dieses Syndrom besser zu verstehen und ihm entgegenzuwirken, sollten Sie bei der Arbeit angemessene Präventivmaßnahmen ergreifen.

Zwischenmenschliche Beziehungen

Beziehung zwischen Fachpersonal und Patienten

Die Beziehung zwischen den Angehörigen der Gesundheitsberufe und dem Patienten beginnt, wenn der Patient medizinische Versorgung sucht, weil er ein gesundheitliches Problem hat, das ihm Anlass zur Sorge oder Leid gibt.

Beziehung innerhalb des multidisziplinären Teams

Wenn eine Person zur Pflege kommt, wird sie von einem Team betreut. Dieses besteht aus einem multidisziplinären Team aus Fachleuten verschiedener Bereiche (Ärzte, Apotheker, APRS, TAFs, Psychologen, Physiotherapeuten usw.). Jeder von ihnen hat verschiedene Aufgaben, aber alle verfolgen das gemeinsame Ziel: die Gesundheit des Patienten. Die Menge der Funktionen, die jedes Mitglied ausübt, wird als professionelle Rolle bezeichnet.

Voraussetzungen für effektive Teamarbeit

Damit ein Team effektiv funktionieren und Leistung erbringen kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • a. Alle Mitglieder haben ein gemeinsames, von allen akzeptiertes Ziel.
  • b. Die Rolle der jeweiligen Person (berufliche Rolle) ist gut definiert.
  • c. Jedes Mitglied ist bereit, Probleme zu erkennen, Lösungen zu finden und diese zu implementieren.
  • d. Es existiert eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen den Teammitgliedern.
  • e. Unter den Mitgliedern herrscht gegenseitige Akzeptanz und Respekt.

Beziehung zwischen Fachpersonal und Angehörigen

Gewöhnlich gibt es zwischen den Familienmitgliedern eine starke emotionale Verbindung, sodass die Probleme des Einzelnen auch die anderen Mitglieder betreffen. Bei der Erkrankung eines Mitglieds ist die Familie wie folgt beteiligt:

  • Förderung der Anpassung des Patienten an die Krankheit.
  • Beitrag zur Verringerung der Isolation des Patienten.
  • Zusammenarbeit mit dem Team in der Versorgung des Patienten.
  • Bereitstellung nützlicher Informationen für das Fachpersonal.

Faktoren der familiären Krankheitsbewältigung

Die Faktoren, die bestimmen, wie eine Familie auf die Krankheit reagiert, sind:

  • Die sozioökonomische Situation der Familie und die emotionale Bindung zwischen den Mitgliedern.
  • Externe Ressourcen zur sozialen und wirtschaftlichen Unterstützung sowie frühere Erfahrungen mit Krankheiten.
  • Die Rolle des erkrankten Mitglieds: Es ist nicht dasselbe, ob die Mutter erkrankt oder der Vater bzw. der Sohn, der das Geld nach Hause bringt. Hier entstehen soziale und wirtschaftliche Sorgen.
  • Haushaltsorganisation: Der Rest der Familie muss sich organisieren, um die Aufgaben des Erkrankten zu übernehmen.
  • Erkrankung eines Kindes: Eltern fühlen oft Angst oder Schuldgefühle, besonders wenn das Kind noch jung ist.

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