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Deregulierung: Definition, Bedeutung und Auswirkungen

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Was ist Deregulierung? Definition und Grundlagen

Deregulierung bedeutet in der Ordnungspolitik, einem Teilbereich der Wirtschaftspolitik, den Abbau oder die Vereinfachung von Marktregulierung durch staatliche Normen.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Wirtschaftliche Bedeutung
    • 1.1 Kritik
  • 2 Beispiele
    • 2.1 Rechtliche Deregulierung
    • 2.2 Regulierung
  • 3 Siehe auch
  • 4 Weblinks
  • 5 Einzelnachweise

Wirtschaftliche Bedeutung der Deregulierung

Die Absicht der Deregulierung ist die Liberalisierung der Märkte mit dem Ziel:

  • Innovationen durch Wettbewerb zu fördern
  • Investitionen zu fördern und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen
  • In den Unternehmen eine höhere Effizienz zu erreichen
  • Dem Staat eine Entlastung der öffentlichen Haushalte zu ermöglichen

Diese Ziele können alle gemeinsam... Weiterlesen "Deregulierung: Definition, Bedeutung und Auswirkungen" »

Apostasie: Definition, Ursachen und Folgen des Glaubensabfalls

Eingeordnet in Religion

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Apostasie: Was bedeutet Glaubensabfall?

Der Ausdruck Apostasie (griechisch ἀποστασία apostasía ‚Abfall‘, ‚Wegtreten (vom ursprünglichen Sitz oder Standort)‘; von ἀφίσταμαι aphistamai ‚abfallen‘, ‚wegtreten‘)[1] bezeichnet in der Theologie die Abwendung von einer Religionszugehörigkeit durch einen förmlichen Akt (beispielsweise Kirchenaustritt oder Übertritt zu einem anderen Bekenntnis, Konversion). Jemand, der Apostasie vollführt, ist ein Apostat. Während Häresie nur eine oder mehrere überlieferte Lehren der betreffenden Religionsgemeinschaft bestreitet, besteht die Apostasie in der Ablehnung der verlassenen Religion als solche.

Der Begriff stammt aus der christlichen Tradition, besonders der römisch-... Weiterlesen "Apostasie: Definition, Ursachen und Folgen des Glaubensabfalls" »

Kooptation: Definition, Bedeutung und Beispiele

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Was ist Kooptation?

Kooptation (lateinisch cooptatio), auch Kooption oder Kooptierung genannt, bezeichnet die Ergänzungswahl, Zuwahl, Aufnahme oder Wahl von neuen Mitgliedern durch die bereits bestehenden Mitglieder einer Gemeinschaft oder eines Gremiums.

Anwendung und Funktion

Das Verfahren findet in politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Verbänden Anwendung. Es ermöglicht Einrichtungen oder Organen, selbst Nachfolger für ausgeschiedene Mitglieder zu bestimmen oder zusätzliche Personen hinzuzuwählen. Dies ist besonders sinnvoll, um:

  • Personen mit besonderer Sachkenntnis zu gewinnen.
  • Vertreter befreundeter Organisationen in die Vorstandsarbeit zu integrieren.

Kritik: Kooptation kann zur Bildung geschlossener und kohäsiver Gruppen führen,... Weiterlesen "Kooptation: Definition, Bedeutung und Beispiele" »

Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Der Begriff Imperativ: Eine Übersicht

Das Substantiv Imperativ steht für:

  • Imperativ (Modus): In der Grammatik die Befehls- oder Aufforderungsform des Verbs.
  • Gebot oder Prinzip: In der Philosophie und Soziologie, zum Beispiel:
    • kategorischer Imperativ
    • ethischer Imperativ
    • technischer Imperativ
    • hypothetischer Imperativ

Das Adjektiv imperativ bedeutet „bindend“, „zwingend“ oder „anweisungsartig“, zum Beispiel:

  • imperatives Mandat: In der Politik ein Vertretungsauftrag, der den Volksvertreter an den Auftrag der Vertretenen bindet.
  • imperativer Harndrang: Medizinischer Ausdruck für „Zwang zum Wasserlassen“.
  • imperative Programmierung: In der Informatik die Abfolge von Anweisungen.

Der Kategorische Imperativ nach Immanuel Kant

Der kategorische Imperativ... Weiterlesen "Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik" »

Intervention pädagogik

Eingeordnet in Lehre und Ausbildung

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Didaktik

Dieser Artikel behandelt die Theorie des Lernens und des Unterrichts. Verwandte Themen sind Unterricht und Pädagogik.

Die Didaktik (von altgriechisch διδάσκειν didáskein‚lehren‘) ist die „Kunst“ und die „Wissenschaft“ des Lehrens und Lernens. Sie ist eine zentrale Disziplin der Pädagogik und spielt neben der fachlichen Ausbildung eine maßgebliche Rolle bei der Qualifizierung in der wissenschaftlichen Lehrerbildung.

Inhaltsverzeichnis

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Plutonomie: Wirtschaftliches Wachstum und Vermögenskonzentration

Eingeordnet in Weitere Themen

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Plutonomie

Plutonomie beschreibt wirtschaftliches Wachstum, das von der obersten und reichsten Bevölkerungsschicht getragen und kontrolliert wird.

Inhaltsverzeichnis

  • Begriff
  • Diskussion
  • Trend zu Vermögenskonzentration und Plutonomie
  • Weltvermögensberichte privater Organisationen
  • Weblinks
  • Literatur
  • Einzelnachweise

Begriff

Der Begriff Plutonomie wurde 2005 von einem Team um den Aktienanalysten Ajay Kapur von der US-Bank Citigroup geprägt. Die These beschrieb das starke Wachstum der US-Wirtschaft trotz steigender Leitzinsen, Rohstoffpreise und Staatsschulden.[1] In Anlehnung an Plutokratie setzt sich der Begriff aus den griechischen Wörtern für „Reichtum“ und „Wirtschaft“ zusammen. Plutonomien werden von den Citigroup-Analysten als Ökonomien... Weiterlesen "Plutonomie: Wirtschaftliches Wachstum und Vermögenskonzentration" »

Anathema und Kirchenbann: Bedeutung, Geschichte, Formen

Eingeordnet in Religion

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Hinweis zur Begriffsverwendung

Dieser Artikel befasst sich mit dem Kirchenbann. Für andere Bedeutungen des Begriffs Anathema beachten Sie bitte:

Der Ausdruck Anathema (griechisch ἀνάθημα oder ἀνάθεμα, ‚das Gottgeweihte, Verfluchung‘), auch Anathem oder Kirchenbann, bezeichnet eine Verurteilung durch die Kirche, die mit dem Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft einhergeht und kirchenrechtlich mit einer Exkommunikation gleichzusetzen ist.

1. Begriff und Ursprung des Anathemas

Die Ursprungsbedeutung des Wortes ist Aufgestelltes (Nomen zu ἀνατίθημι). Von dort verengte sich der Begriff zu der Gottheit im Tempel Aufgestelltes, Weihegeschenk (... Weiterlesen "Anathema und Kirchenbann: Bedeutung, Geschichte, Formen" »

Konnotation: Bedeutung, Nebenbedeutung und kulturelle Unterschiede

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Konnotation: Bedeutung und Anwendung

Der Ausdruck Konnotation (vom lateinischen Präfix con- „mit-“, „zusammen-“ und notatio „Anmerkung“) ist ein mehrdeutiger Begriff, der insbesondere in der Logik und der Sprachwissenschaft verwendet wird. In der Logik bezeichnet er den Begriffsinhalt, während er in der Sprachwissenschaft die Nebenbedeutung meint.

Konnotation im Sinne von Begriffsinhalt (Logik)

In der Logik bezieht sich Konnotation auf zusätzliche Begriffsinhalte.[1] Der Gegenbegriff ist die Denotation.

Nach Gottlob Frege bedeutet Konnotation die intensionale Bezugnahme – den Inhalt oder die Intension eines Terminus – im Gegensatz zu seiner Extension.[2]

John Stuart Mill definiert ein Wort als „konnotativ“ (englisch connotative... Weiterlesen "Konnotation: Bedeutung, Nebenbedeutung und kulturelle Unterschiede" »

Residualgewinn: Kennzahl, Ermittlung & Wertschöpfung

Eingeordnet in Wirtschaft

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Residualgewinn

(Weitergeleitet von Residualeinkommen)

Die betriebswirtschaftliche Kennzahl des Residualgewinns (oder „Übergewinn“; engl. residual income) bezeichnet den über den Leistungsgewinn hinausgehenden Gewinn, der die Kapitalkosten eines Unternehmens abdeckt. Negativ ausgedrückt ist Residualgewinn oder „Restgewinn“ der Teil des Gewinns, der nach Abzug der Kapitalkosten verbleibt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Eigen- und Fremdkapital, die für Betriebszwecke zur Verfügung gestellt werden, verursachen Kapitalkosten, die durch den Produktionsprozess verdient werden müssen. Diese Kapitalkosten setzen sich aus Zinsaufwand (beim Fremdkapital) und Dividenden... Weiterlesen "Residualgewinn: Kennzahl, Ermittlung & Wertschöpfung" »

Konfligieren: Bedeutung, Konjugation und Synonyme

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Das Verb „konfligieren“ (Deutsch)

Wortart: Verb

PersonWortform
Präsensichkonfligiere
dukonfligierst
er, sie, eskonfligiert
Präteritumichkonfligierte
Konjunktiv IIichkonfligierte
ImperativSingularkonfligier!
konfligiere!
Pluralkonfligiert!
PerfektPartizip IIHilfsverb
konfligierthaben
Alle weiteren Formen: Flexion:konfligieren

Worttrennung und Aussprache

Worttrennung:

kon·fli·gie·ren, Präteritum: kon·fli·gier·te, Partizip II: kon·fli·giert

Aussprache:

IPA: [kɔnfliˈɡiːʀən], Präteritum: [kɔnfliˈɡiːɐ̯tə], Partizip II: [kɔnfliˈɡiːɐ̯t]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -iːʀən

Bedeutung und Herkunft

Bedeutungen:

[1] widerstreiten, in Widerspruch stehen

Herkunft:

Von lateinisch cōnfligere „zusammenschlagen,
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