Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Chemie

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Alkohol: Eigenschaften, Herstellung und Reaktionen

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Alkohol: Eigenschaften und Reaktionen

Definition von Alkohol

Alkohole sind Hydroxyl-Derivate der Alkane. Sie besitzen die funktionelle Gruppe -OH (Hydroxylgruppe). Diese bestimmt mit ihrem polaren Charakter das Reaktionsverhalten und die Stoffeigenschaften.

Alkoholische Gärung

Die alkoholische Gärung ist ein biochemischer Prozess, bei dem Kohlenhydrate (Glucose) unter anoxischen Bedingungen zu Ethanol und CO2 abgebaut werden. Dies wird beispielsweise bei der Herstellung von Bier genutzt.

Eigenschaften von Alkoholen

Aggregatzustand

  • Alkohole haben im Vergleich zu Alkanen gleicher Kettenlänge eine höhere Siede- und Schmelztemperatur.
  • Kurzkettige Alkohole sind farblose Flüssigkeiten.
  • Zwischen den unpolaren Molekülteilen wirken Van-der-Waals-Kräfte.
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Atomstruktur & Periodensystem

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Atomstruktur & Elektronenkonfiguration

Quantenzahlen

  • n: Hauptquantenzahl (Energieniveaus 1 bis 7)
  • l: Nebenquantenzahl (Unterniveaus: s, p, d, f)
  • m: Magnetquantenzahl (-l bis +l, z.B. für l=1: -1, 0, +1)
  • s: Spinquantenzahl (+1/2 oder -1/2)

Regeln für die Elektronenkonfiguration

  1. Aufbauprinzip (Prinzip der geringsten Energie): Elektronen besetzen zuerst die Orbitale mit der niedrigsten Energie.
  2. Methoden zur Bestimmung der Energieniveaus:
    • Diagonalenregel
    • n + l Regel
  3. Pauli-Prinzip: Kein Elektron in einem Atom kann in allen vier Quantenzahlen mit einem anderen Elektron übereinstimmen. Maximal zwei Elektronen pro Orbital mit entgegengesetztem Spin.
  4. Hund'sche Regel (Regel der maximalen Multiplizität): Bei energiegleichen Orbitalen (z.B. p-Orbitale: px,
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Grundlagen der Chemie: Stoffe, Reaktionen & Gesetze

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Physikalische und Chemische Änderungen

Physikalische Änderungen

Bei physikalischen Änderungen ändern sich einige Eigenschaften eines Stoffes, ohne dass neue Stoffe entstehen.

Chemische Änderungen

Bei chemischen Änderungen wandeln sich einige Substanzen in andere um. Es findet eine Stoffumwandlung statt.

Chemische Reaktionen

Eine chemische Reaktion ist der Prozess, bei dem chemische Änderungen stattfinden.

Ursachen chemischer Bindungen

Elektromagnetische Kräfte sind die Ursache für chemische Bindungen.

Chemische Bindungen

Chemische Bindungen sind Wechselwirkungen von Elektronen der Atome. Es gibt verschiedene Arten:

  • Ionische Bindung: Entsteht zwischen Metallen und Nichtmetallen. Das Metall gibt Elektronen ab und wird zum Kation (positiv geladen)
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Periodensystem: Elemente, Verbindungen und Metalle

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Elemente und Verbindungen

Ein Element ist eine Substanz, die aus gleichen Atomen gebildet wird. Zum Beispiel besteht ein Stück Eisen aus lauter gleichen Eisenatomen. Alle Elemente sind im Periodensystem aufgeführt. Verbindungen entstehen, wenn sich verschiedene Atome miteinander verbinden. Ein Beispiel hierfür ist Wasser (H2O), welches aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen besteht. Jedem Elementsymbol ist ein Buchstabe zugeordnet, was die Untersuchung erleichtert.

Periodensystem

  1. Die Elemente sind von links nach rechts in aufsteigender Reihenfolge ihrer Ordnungszahl angeordnet.
  2. Elemente mit der gleichen Anzahl von Elektronenschalen befinden sich in derselben Periode. Es gibt insgesamt 7 Perioden.
  3. Elemente mit der gleichen Anzahl von Valenzelektronen
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Neutralisationsreaktionen und Säure-Base-Titration

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Neutralisationsreaktionen

Grundlagen

Protolysen sind Reaktionen, bei denen ein Proton von einer Säure auf eine Base übertragen wird. Die Umsetzung einer Säure mit einer Base ist eine Neutralisationsreaktion. Dabei hebt die Base die Wirkung der Säure bzw. die Säure die Wirkung der Base auf. Bei der Neutralisation entstehen Wasser und ein Salz.

Neutralisationsreaktionen sind exotherm, besonders bei verdünnten Lösungen starker Säuren und Basen. Die Protonenübertragung zwischen H₃O⁺- und OH⁻-Ionen läuft stets unter starkem Energiegewinn ab. Die dabei freigesetzte Wärme ist die Neutralisationsenthalpie.

H₃O⁺ + OH⁻ → 2H₂O

Beispielreaktion

Salzsäure und Natronlauge setzen äquivalente Stoffmengen um. Es entsteht eine neutrale... Weiterlesen "Neutralisationsreaktionen und Säure-Base-Titration" »

Römische Architektur: Bauelemente, Grundrisse und Formale Aspekte

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Römische Architektur

1. Bauelemente

a) Tragende Elemente: Das römische System erstreckt sich über gewölbte Steinbauten. Folgende Elemente sind charakteristisch:

  • Bogen: Radiale Keilsteinsequenz, verwendet in Gewölben, Gängen, Türen und Öffnungen.
  • Tonnengewölbe: Oft in zentralen Bereichen verwendet. Verstärkte Bögen teilen das Gewölbe in Wandabschnitte. Die Last ruht direkt auf dicken, festen Mauern, die durch äußere Stützpfeiler verstärkt werden.
  • Kreuzgewölbe: Findet sich in eckigen Einschüben der Seitenschiffe. Die Kreuzung von zwei Tonnengewölben bildet Kanten, wobei die Last hauptsächlich auf den vier Ecken des Abschnitts konzentriert ist.
  • Kuppeln: Decken kleinere Räume ab. Halbkugelförmige Gewölbe ruhen auf Pendentifs oder
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Chemische Grundlagen: Kondensationspolymere und Proteinstruktur

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Kondensationspolymere und ihre Reaktionen

Grundlagen der Kondensationsreaktionen

Kondensationspolymere entstehen durch Reaktionen, bei denen sich Monomere unter Abspaltung eines kleinen Moleküls (meist Wasser) verbinden.

Veresterungsreaktion (Rx)

Alkohol (–OH) + Carbonsäure (–COOH) → Ester (–COO–) + Wasser (H₂O)

Amidierungsreaktion (Rx)

Amin (–NH₂) + Carbonsäure (–COOH) → Amid (–CONH–) + Wasser (H₂O)

Die Reaktion zwischen einer Säure und einem Amin führt zur Bildung eines Amids und setzt Wasser frei.

Natürliche Polymere: Proteine

Aminosäuren (aa) – Die Bausteine

Proteine bestehen aus Aminosäuren (aa). Alpha-Aminosäuren (α-AA) sind die einzigen, die am Aufbau von Proteinen beteiligt sind.

Die Aminosäuren werden in... Weiterlesen "Chemische Grundlagen: Kondensationspolymere und Proteinstruktur" »

Alkalien, Erdalkalien, Erdmetalle, Kohlenstoff, Stickstoff, Chalkogene, Halogene

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Alkalien (ns1)

Die Anzahl der Oxidation ist +1.

Eigenschaften:

  • Sie sind metallisch und reagieren schnell.
  • Sie haben eine niedrige Ionisierungsenergie.
  • Sie sind stark reduzierend.
  • Sie oxidieren leicht in Wasser und an der Luft.
  • Sie reagieren mit Wasser und bilden Hydroxide.

Erdalkalien (ns2)

Die Anzahl der Oxidation ist +2.

Eigenschaften:

  • Sie sind metallische Elemente.
  • Sie haben ein größeres Potential als die Alkalien.
  • Sie kommen nicht frei vor, sondern bilden Verbindungen.
  • Beryllium bildet kovalente Bindungen.
  • Sie oxidieren an der Luft.
  • Sie reagieren mit Wasser unter Abgabe von Wasserstoff und bilden Hydroxide.
  • Viele Erdalkalimetallsalze sind in Wasser unlöslich.

Erdmetalle (ns2np1)

Die Anzahl der Oxidation ist +3, bei Gallium, Indium und Thallium auch +1.... Weiterlesen "Alkalien, Erdalkalien, Erdmetalle, Kohlenstoff, Stickstoff, Chalkogene, Halogene" »

Histologische Färbemethoden: Klassifikation, Mechanismen und Techniken

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Überblick über die Färbearten

Die Wahl der Farbstoffe und deren Anwendung geben einen Überblick über die Struktur eines Gewebes.

Topographische Färbung

Farbige topographische Komponenten geben einen Überblick über die Struktur eines Gewebes.

Zytologische Färbung

Ermöglicht eine intime Darstellung der Zellstruktur, z.B. die zytologische Hämatoxylin-Eosin (HTX-Eo) Färbung, die auch bei Pap-Abstrichen angewendet wird.

Histochemische Färbung

Versucht, chemische Komponenten oder eine bestimmte Funktion hervorzuheben, z.B. die PAS-Färbung (Perjodsäure-Schiff) oder die Perls-Reaktion.

Strukturelle Färbung

Hebt strukturelle Aspekte von Gewebestrukturen hervor, z.B. MSB Masson (Kollagen), Orcein (elastische Fasern) oder Silberimprägnierung (... Weiterlesen "Histologische Färbemethoden: Klassifikation, Mechanismen und Techniken" »

Anleitung zur Säure-Base-Titration: Ammoniak & Essig

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Bestimmung von Ammoniak mittels Titration

Problemstellung

Es soll die Konzentration einer Ammoniaklösung (NH₃) in Gramm pro 100 ml bestimmt werden. Hierfür wird eine Säure-Base-Titration mit Salzsäure (HCl) durchgeführt.

Versuchsdaten

  • Ausgangslösung: 20 ml der ursprünglichen Ammoniaklösung wurden auf 500 ml verdünnt.
  • Titration: 25 ml der verdünnten Lösung wurden titriert.
  • Titrationsmittel: Salzsäure (HCl) mit einer Konzentration von 0,5 M.
  • Verbrauch: Es wurden 22,7 ml HCl bis zum Umschlagpunkt des Indikators verbraucht.

Berechnung

  1. Stoffmenge der verbrauchten HCl berechnen:
    Die Stoffmenge (n) berechnet sich aus Konzentration (c) und Volumen (V):
    n(HCl) = c(HCl) × V(HCl)
    n(HCl) = 0,5 mol/L × 0,0227 L = 0,01135 mol
  2. Stoffmenge von NH₃ in der
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