Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Geschichte

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Die Eroberung der Iberischen Halbinsel und ihre Folgen

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Etappen der Eroberung der Halbinsel von Rom

Im dritten Jahrhundert v. Chr. kämpften Rom und Karthago um das westliche Mittelmeer. Im Jahr 219 v. Chr. griff Hannibal, der karthagische Militärführer, Sagunto (einen Verbündeten Roms) an. Die Römer schlossen den Ebro-Vertrag zu Beginn des Zweiten Punischen Krieges (218-206 v. Chr.) und begannen mit der römischen Besetzung der Halbinsel. Etappen:

1. Besetzung der Mittelmeerküste und der Täler des Guadalquivir und des Ebro (218-170 v. Chr.). Im Jahr 218 landete man in Ampurias. Im Jahr 209 nahm Scipio Africanus Karthago ein und eroberte Gades im Jahr 206. Steuerliche Missbräuche führten zu indigenen Aufständen, die hart von dem Konsul Cato unterdrückt wurden.

2. Eindringen in die Hochebene... Weiterlesen "Die Eroberung der Iberischen Halbinsel und ihre Folgen" »

Bourbon-Reformen in Spanisch‑Amerika: Wirtschaft und Verwaltung

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Die Bourbonischen Reformen: Neudefinition der Kolonialzeit

Die Bourbonischen Reformen waren ein Versuch, die Kolonialordnung neu zu definieren. Die Ziele bestanden darin, den Schmuggel einzudämmen, mehr Flexibilität für den Handel zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln, um die Einnahmen der Krone zu erhöhen. Außerdem zielten sie auf die Reorganisation der Verwaltung der ausgedehnten amerikanischen Territorien und auf die Vermeidung von Korruption. Diese Politik diente auch dazu, das Eindringen anderer europäischer Mächte in spanische Besitzungen zu bekämpfen.

Wirtschaftliche Reformen

Die Bourbonen führten mehrere Änderungen ein. Das System der Galeonen wurde durch ein freieres Schiffs- und Handelssystem ersetzt: Schiffe, die für... Weiterlesen "Bourbon-Reformen in Spanisch‑Amerika: Wirtschaft und Verwaltung" »

Die Säkularisation in Spanien: Mendizábal, Madoz & Folgen

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Die Säkularisation in Spanien: Ein Überblick

Die Säkularisation war ein grundlegender Prozess im Rahmen der bürgerlichen Revolution in Spanien. Dies bedeutete eine fundamentale Änderung des Eigentums- und Bodenrechts. In Spanien wurde sie diskontinuierlich durchgeführt. Es gab mehrere Enteignungswellen. Die wichtigsten waren die von Mendizábal (1836-1851) und Pascual Madoz (1855-1924), aber es gab auch andere Enteignungen, wie die unter Karl IV. durch Minister Godoy (1798), während des Unabhängigkeitskrieges und im Liberalen Triennium (1820-1823).

Historischer Kontext und Ziele der Enteignungen

Aufgeklärte Reformer des 18. Jahrhunderts, die sich hauptsächlich mit Land und natürlichen Ressourcen als Quelle des Reichtums und der Stärke... Weiterlesen "Die Säkularisation in Spanien: Mendizábal, Madoz & Folgen" »

Wie das NS-Regime die Macht sicherte: Gleichschaltung, Gewalt, Propaganda

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1. Die Gleichschaltung des NS-Regimes

These: Die Gleichschaltung ermöglichte die vollständige Kontrolle des NS-Regimes über politische und gesellschaftliche Institutionen.

Durch Gesetze wie die Reichstagsbrandverordnung und das Ermächtigungsgesetz wurde die Opposition effektiv ausgeschaltet. Parteien, Gewerkschaften und Vereine wurden gleichgeschaltet oder verboten, was den Nationalsozialisten erlaubte, ihre totalitäre Herrschaft ohne Hindernisse durchzusetzen und jeden Widerstand zu unterdrücken.

2. Gewalt und Terror als Machtinstrumente im NS

These: Gewalt und Terror waren essenzielle Mittel, um die Macht der Nationalsozialisten zu sichern und Opposition zu eliminieren.

Organisationen wie die Gestapo und die SS verbreiteten durch Verhaftungen,

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Die Cortes von Cádiz und die Verfassung von 1812: Spaniens Weg zur Moderne

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Historischer Kontext: Spanien im 18. Jahrhundert (Ancien Régime)

Die Bourbonen und der Aufgeklärte Despotismus

Die Regierungsform Spaniens im achtzehnten Jahrhundert war die auf dem Absolutismus basierende Monarchie. Nachfolger von Fernando VI. wurde Karl III. (zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts). Während seiner Herrschaft gab es, beeinflusst von der Aufklärung, einige Veränderungen in der politischen und wirtschaftlichen Organisation, um die finanzielle Lage der Monarchie zu verbessern. Die Reformen in Handel, Landwirtschaft und Industrie bewegten sich zwischen Merkantilismus und Liberalismus, jedoch mit einigen Einschränkungen des Ancien Régime.

Wirtschaft und Gesellschaft im Ancien Régime

Die spanische Bevölkerung nahm im achtzehnten... Weiterlesen "Die Cortes von Cádiz und die Verfassung von 1812: Spaniens Weg zur Moderne" »

Warum scheiterte die Weimarer Republik? Ursachen im Überblick

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Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik

Wer das Scheitern der Weimarer Republik (WR) bewerten möchte, muss die verschiedenen Gründe betrachten, die zu ihrem Untergang führten.

1. Antidemokratisches Denken und fehlende Tradition

In Deutschland fehlte eine demokratische Tradition, da das Land zuvor ein monarchisches System hatte. Nach dem Ersten Weltkrieg verpflichtete sich Deutschland zwar zur Einführung der Demokratie, doch die Gesellschaft hatte Schwierigkeiten, diese zu unterstützen. Viele Menschen aus den alten Führungsschichten erinnerten sich an den „Glanz der Monarchie“ und wandten sich gegen die Republik.

2. Die Rolle der Justiz und der Reichswehr

Die Justiz war maßgeblich am Scheitern beteiligt, da viele Richter antidemokratisch... Weiterlesen "Warum scheiterte die Weimarer Republik? Ursachen im Überblick" »

Spanische Geschichte: Desamortisation bis Industrialisierung

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Die Desamortisation in Spanien

Die Desamortisation (Säkularisation): Die ursprünglichen Eigentümer des Grundbesitzes waren der Adel (durch das Mayorazgo: Der älteste Sohn erbte das Vermögen, war jedoch nicht der freie Eigentümer, weshalb es nicht verkauft werden konnte; dadurch blieb der Großteil des adligen Besitzes gebunden), die Kirche (als „tote Hand“: Land konnte nicht verkauft werden) und das Rathaus (zwei Typen: öffentlicher Gebrauch des Bezirksvermögens zur Finanzierung ohne eigenes Vermögen sowie die Zahlung von Pacht an den Rat).

Es bestand eine enge Verbindung zwischen liberaler intellektueller Freiheit und der Zukunft als höchstem Recht; natürliches und soziales Kapital sollte für Chancengleichheit geschaffen werden.... Weiterlesen "Spanische Geschichte: Desamortisation bis Industrialisierung" »

Die Etablierung der NS-Diktatur und der Holocaust

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Der Weg in die NS-Diktatur

Mit dem Zusammenbruch der Weimarer Republik und der Ernennung von Präsidialkabinetten durch Reichspräsident Paul von Hindenburg verlor die parlamentarische Demokratie in Deutschland Anfang der 1930er-Jahre an Macht. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler, was den Beginn der NS-Diktatur markierte. Danach setzte Hitler Neuwahlen für den 5. März 1933 an, um die Machtbasis der NSDAP zu stärken. In einer Koalition mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) erreichte die NSDAP jedoch nur 45,7 % der Stimmen und damit keine absolute Mehrheit.

Reichstagsbrand und Notverordnungen

Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag. Der Kommunist Marinus van der Lubbe hatte ihn in Brand gesteckt, und... Weiterlesen "Die Etablierung der NS-Diktatur und der Holocaust" »

Das Mittelalter: Geschichte, Gesellschaft und Kultur

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Mittelalterliche Geschichte

Das Mittelalter bezeichnet die lange historische Periode der westlichen Zivilisation zwischen dem 5. und 15. Jahrhundert. Es beginnt üblicherweise im Jahr 476 mit dem Untergang des Weströmischen Reiches und endet im Jahre 1492 mit der Entdeckung Amerikas. Das Mittelalter wird in zwei Hauptepochen unterteilt: das Frühmittelalter (5. bis 10. Jahrhundert) und das Spätmittelalter (11. bis 15. Jahrhundert). Letzteres wird wiederum in das Hochmittelalter (11. bis 13. Jahrhundert) als Zeit des Aufschwungs und die Krisenzeit des 14. Jahrhunderts unterteilt.

Wirtschaftliche Lage

Im Mittelalter basierte das ökonomische System auf der Landwirtschaft im Rahmen des Feudalismus. Könige, Adel und Klerus besaßen das Land, während... Weiterlesen "Das Mittelalter: Geschichte, Gesellschaft und Kultur" »

Die Regierungszeit von Isabella II. (1833-1868): Eine Analyse

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Die Regierungszeit von Isabella II. (1833-1868)

Die Regierungszeit von Isabella II. lässt sich in zwei Phasen unterteilen: Ihre Minderjährigkeit mit zwei Regentschaften – ihrer Mutter Maria Christina von Neapel, die bald mit den Karlistenkriegen konfrontiert wurde, und General Espartero – und die mehrheitliche Regierungszeit, die in drei Jahrzehnte unterteilt wird: Moderate, Progressive und die liberale Union.

Regentschaft von Maria Christina (1833-1840)

Sie stand vor zwei Problemen: dem Krieg und der institutionellen Organisation des liberalen Regimes.

a) Die Karlistenkriege. Das Land war in Carlisten und Elisabethaner gespalten. Die Carlisten waren Traditionalisten und loyal zu Don Carlos, während die Liberalen Isabella unterstützten.... Weiterlesen "Die Regierungszeit von Isabella II. (1833-1868): Eine Analyse" »