Spanien im 17. Jahrhundert: Habsburger und die Krise von 1640
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Spanien unter den späten Habsburgern
Das 17. Jahrhundert war eine Zeit der politischen Krise. Die spanischen Könige aus dem Hause Habsburg – Philipp III., Philipp IV. und Karl II. – wurden als Austrias menores bezeichnet. Da sie als schwach und träge galten, legten sie die Regierungsgeschäfte in die Hände ihrer bevorzugten Adligen, der sogenannten „Validos“ (Günstlinge). Der Valido bekleidete ein politisches Amt, das einem Premierminister ähnelte; er beriet den Monarchen, betreute ihn und kontrollierte die Regierungsdokumente der Räte.
Die Ära der Günstlingswirtschaft
- Philipp III. überließ die Macht dem korrupten und reichen Herzog von Lerma. Zwischen 1600 und 1606 verlegte er den Hof nach Valladolid und ordnete 1609 die Vertreibung