Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Junggeselle

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Identität und Diskriminierung: Herausforderungen beim Deutschlernen

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Gefühle der Ausgrenzung und Identität

Heute fühle ich mich sehr traurig, meine Liebe, denn die Menschen stören mich nur, weil ich Kolumbianer bin und Spanisch spreche. Aber was tue ich, wenn das meine Sprache ist und etwas, das mich als Person identifiziert?

Die Schwierigkeiten der Aussprache

Wenn ich versuche, mit einem Deutschen zu sprechen, machen sich die Leute über mich lustig, weil ich die Worte nicht richtig aussprechen kann. Was mir sehr auffällt, ist, dass die Sprache als kulturelle Schöpfung die Prinzipien festlegt, die eine Identität jeder Person ausmachen. Deshalb machen sich die Menschen hier über Ausländer lustig, weil sie nicht wissen, wie man ihre Sprache perfekt spricht.

Warum Akzeptanz wichtig ist

Ich denke, dass Menschen... Weiterlesen "Identität und Diskriminierung: Herausforderungen beim Deutschlernen" »

Stilmittel und ihre Wirkung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Stilmittel
Beschreibung
Beispiel
Wirkung
Die Alliteration
Aneinandergereihte Begriffe mit gleichen Anfangslauten, z. B. in Stabreimen.
Kunst und Krempel; Milch macht müde Männer munter
Betonend, einprägsam.
Die Anapher
Wortwiederholung am Satz-/Versanfang oder am Anfang von Satzteilen.
Geld ist nicht alles. Geld allein macht nicht glücklich.
Betonend, einprägsam.
Die Hyperbel
Übertreibung.
Er ist schnell wie der Blitz.; Das hab’ ich dir doch schon tausendmal erklärt!
Betonend.
Die Ironie
Eine Aussage, die etwas anderes oder das genaue Gegenteil von dem ausdrücken soll, was sie oberflächlich betrachtet darstellt.
Das hast du ja ganz toll hingekriegt.; Das wär’ ja noch schöner.
Betonend.
Die Klimax
Steigerung vom Schwächeren zum Stärkeren.
Wir beliefern
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Homo Faber: Analyse von Max Frischs Roman

Eingeordnet in Sprache und Philologie

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Der rationale Ingenieur Walter Faber

Der 1957 erschienene Roman "Homo Faber" des Schweizer Autors Max Frisch erzählt die Geschichte des 50-jährigen Ingenieurs Walter Faber, der die Verkörperung einer rationalen und technisch geprägten Existenz darstellt. Frisch konfrontiert Faber, der sich vor Zufall und Schicksal sicher glaubt, mit dem Irrationalen und der außertechnischen Welt.

Fabers Reise und Konfrontation mit dem Schicksal

Der Roman beginnt mit Fabers Reise nach Caracas, wo er als Ingenieur arbeitet. Bereits zu Beginn zeigt sich, dass Faber seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird, beispielsweise als er sich vor dem Flug auf der Toilette versteckt. Nach einem Flugzeugabsturz in der Wüste zeigt sich Fabers naturfernes und objektives... Weiterlesen "Homo Faber: Analyse von Max Frischs Roman" »

Glaube und Vernunft: Eine Gegenüberstellung von katholischer und protestantischer Sicht

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Glaube und Vernunft: Zwei Perspektiven

Seit Immanuel Kant (1724–1804) lehnen die meisten deutschen Protestanten die Gottesbeweise als ungültig ab. Sie trennen stärker zwischen „Glauben“ und „Wissen“, während die römisch-katholische Kirche beide Bereiche als Einheit betrachtet. Die Enzyklika „Fides et ratio“ von 1998 beginnt mit dem Satz:

„Glaube und Vernunft sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“

In Artikel 17 heißt es weiter:

„Es gibt also keinen Grund für das Bestehen irgendeines Konkurrenzkampfes zwischen Vernunft und Glaube: sie wohnen einander inne, und beide haben ihren je eigenen Raum zu ihrer Verwirklichung.“

Die katholische Sicht: Thomas von Aquin

Die... Weiterlesen "Glaube und Vernunft: Eine Gegenüberstellung von katholischer und protestantischer Sicht" »

Die fünf Wege des Thomas von Aquin

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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1. Bewegungsbeweis

Der erste Weg, ex parte motus, auf dem Thomas das Dasein Gottes beweisen will, geht von der empirisch feststellbaren Tatsache der Bewegung in der Welt aus (deshalb auch „kinesiologischer“ Gottesbeweis genannt). „Bewegung“ versteht Thomas dabei nicht nur physikalisch als Ortsveränderung, sondern im weiteren (philosophisch-aristotelischen) Sinn als „Übergang von der Möglichkeit in die Wirklichkeit“ (also auch in der Bedeutung von „Werden“, „Veränderung“, „Entwicklung“).

Von der Möglichkeit in die Wirklichkeit übergeführt werden kann etwas – nach dem Kausalitätsprinzip bzw. dem Satz vom zureichenden Grund – aber nur durch etwas, das selbst in Wirklichkeit ist. Alles, was in Bewegung ist, muss... Weiterlesen "Die fünf Wege des Thomas von Aquin" »

Radikaler Konstruktivismus und Transzendentalphilosophie: Erkenntnis und Realität

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Der Radikale Konstruktivismus: Subjektive Realität

Der Radikale Konstruktivismus ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Eine der Grundannahmen ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht.

Vielmehr bedeutet Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) dieser konstruktivistischen Position.

Transzendentalphilosophie:

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Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Der Falsifikationismus: Eine Einführung

Der Falsifikationismus, seltener Kritischer Empirismus, ist die ursprünglich von Karl R. Popper entwickelte Wissenschaftstheorie des Kritischen Rationalismus. Er schlägt mit dem Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit und der Methode der Falsifikation Lösungen zum Abgrenzungsproblem und zum Induktionsproblem vor. Das heißt, er beantwortet die Fragen, wo die Grenzen der empirischen Forschung liegen und welche Methoden sie anwenden sollte.

Erkenntnisfortschritt durch "Versuch und Irrtum"

Nach der von Karl Popper begründeten Wissenschaftstheorie vollzieht sich der Erkenntnisfortschritt durch "trial and error" (Versuch und Irrtum): Auf offene Fragen geben wir versuchsweise eine Antwort und unterziehen... Weiterlesen "Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie" »

Chronik: Hitlers Außenpolitik und der Zweite Weltkrieg

Eingeordnet in Geschichte

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Hitlers Außenpolitik und der Zweite Weltkrieg

Vorgeschichte und Expansion (1934–1939)

  • 1.8.1934: Abschaffung des Amtes des Reichspräsidenten durch Hitler per Gesetz.
  • 18.6.1935: Deutsch-Britisches Flottenabkommen (Deutsche Flotte auf 30 % der britischen Flotte begrenzt).
  • 13.3.1938: „Anschluss“ Österreichs (Annexion).
  • 29.9.1938: Münchner Abkommen zur Lösung der Sudetenkrise (Austritt des Sudetenlandes aus der Tschechoslowakei, ca. 3 Mio. Deutsche).

Kriegsbeginn und Besatzungspolitik (1939–1941)

  • 1.9.1939: Angriff auf Polen (Besiegung innerhalb weniger Wochen).
  • 17.9.1939: Einmarsch sowjetischer Truppen in Ostpolen.
  • Teilung Polens: Verschiebung der deutschen Reichsgrenze bis Warschau und Krakau sowie Angliederung Danzigs. Das Restgebiet („Generalgouvernement“)
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Fotografie-Grundlagen: Optik, Schärfentiefe und Farbgestaltung

Eingeordnet in Technologie

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Fotografische Optik: Grundlagen

Im Brennpunkt schneiden sich alle parallel auf die Sammellinse einfallenden Lichtstrahlen. Die Brennweite ist der Abstand vom Brennpunkt zur Hauptebene der Linse.

Perspektivzentrum und Kamerabewegung

Das Perspektivzentrum ist ein entscheidender Punkt für die Bildwirkung:

  • Im Auge: Mittelpunkt der Pupille.
  • Im Objektiv: Mittelpunkt der Eintrittspupille. Die Eintrittspupille ist das objektseitige virtuelle Bild der Irisblende.

Wichtig: Schwenkt man die Kamera auf dieser Achse, ändert sich die Perspektive nicht, da diese ausschließlich durch den Standpunkt bestimmt wird.

Objektivtypen und ihre Eigenschaften

Objektive werden nach ihrer Brennweite und dem daraus resultierenden Bildwinkel klassifiziert:

Weitwinkelobjektive

  • Wirkung:
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Der Kalte Krieg: Von 1945 bis zum Zusammenbruch 1989

Eingeordnet in Sozialwissenschaften

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Der Kalte Krieg: Globale Konflikte und Krisen

Die Nachkriegszeit war geprägt von einer tiefen Spaltung der Welt:

  • 1945: Deutschland wurde geteilt.
  • 1949: Die Sowjetunion entwickelte die Atombombe; in China siegten die Kommunisten nach dem Bürgerkrieg.
  • 1957: Der Start des ersten Sputnik-Satelliten löste den Wettlauf ins All aus.
  • 1961: Bau der Berliner Mauer als Grenze der DDR.

Krisenherde und Stellvertreterkriege

Der Konflikt zwischen den Supermächten manifestierte sich weltweit:

  • Korea (ab 1945): Teilung in einen sowjetisch besetzten Norden und einen US-amerikanisch geprägten Süden. 1953 wurde ein Waffenstillstand geschlossen, jedoch kein Friedensvertrag.
  • Vietnam (ab 1954): Das Land wurde geteilt. Die Guerillaorganisation Vietcong kämpfte für die
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