Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Junggeselle

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Die Weimarer Republik: Phasen, Krise & Ende

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Die Weimarer Republik (1918-1933)

Phase 1: Gründung und Krisenjahre (1918-1923)

9. November 1918: Abdankung Kaiser Wilhelms II. und Ausrufung der Republik. Reichskanzler Max von Baden übergibt die Regierungsverantwortung an Friedrich Ebert (SPD-Parteivorsitzender).

11. November 1918: Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens. Deutschland befindet sich nach dem verlorenen Krieg in einer schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation.

Ebert und die SPD-Führung priorisierten die Funktionsfähigkeit des Staates. Kaiserliche Offiziere, Richter und Beamte blieben im Amt, obwohl sie die Weimarer Republik ablehnten. In den Jahren 1918 bis 1922 unterstützten die Richter oft rechte Kräfte. Im Januar und Frühjahr 1919 kam es zu Aufständen... Weiterlesen "Die Weimarer Republik: Phasen, Krise & Ende" »

Legitime Herrschaft: Rational, traditionell, charismatisch

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Drei reine Typen legitimer Herrschaft

2. Es gibt drei reine Typen legitimer Herrschaft. Die primäre Grundlage für ihre Legitimität kann sein:

1. Rationale (juristische) Herrschaft

Sie beruht auf dem Glauben an die Rechtmäßigkeit gesetzter Ordnungen und auf der Forderung, dass diese Ordnungen von einer zuständigen Behörde (z. B. Justizbehörde) ausgeübt werden.

2. Traditionelle Herrschaft

Sie beruht auf der Überzeugung von der Heiligkeit überkommener Ordnungen und auf der Legitimität der Autorität, die sich aus dieser Tradition ergibt (traditionelle Autorität).

3. Charismatische Herrschaft

Sie ruht auf der Hingabe an die Heiligkeit, Heldentat oder den beispielhaften Charakter einer Person und auf der Ordnung, die durch diese Person geschaffen... Weiterlesen "Legitime Herrschaft: Rational, traditionell, charismatisch" »

Grundlagen der Landwirtschaft und Landnutzung in Spanien

Eingeordnet in Geographie

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft umfasst verschiedene Anbau- und Bewirtschaftungssysteme sowie Konzepte des Landbesitzes.

Extensive Landwirtschaft

Bezieht sich auf den Anbau großer Flächen mit geringen Erträgen pro Flächeneinheit. Sie erfordert weniger Investitionen als die intensive Landwirtschaft und nutzt manchmal traditionelle Techniken wie die Brache. In Spanien ist sie typisch für den Getreideanbau im Meseta-Gebiet.

Intensive Landwirtschaft

Sie erzielt auf kleinstem Raum hohe Erträge durch den Einsatz von Techniken wie Saatgutauswahl, Düngemittel, Bewässerung und Fruchtfolge. Dies macht die Landwirtschaft sehr kostspielig, liefert aber hohe Erträge. Sie wird in Gebieten mit wenig Ackerland und großer Bevölkerung angewendet. In... Weiterlesen "Grundlagen der Landwirtschaft und Landnutzung in Spanien" »

Hegels Dialektik: These, Antithese und Synthese

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Hegels Dialektik

Georg Wilhelm Friedrich Hegel entwickelte eine philosophische Lehre von großer Tiefe und Bedeutung. In seinem Werk, das als das letzte große philosophische System gilt, vereinen sich fast alle bisherigen Theorien. Sein Denken war der Höhepunkt der idealistischen Philosophie und gleichzeitig der Ausgangspunkt der zeitgenössischen Philosophie. Letztere entstand als Antwort auf Hegel aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Kern der Hegelschen Philosophie ist die Entdeckung einer Methode, die das Absolute erfasst. Diese Methode wird als Dialektik bezeichnet. Für Hegel kommt es in Wirklichkeit auf das Bewusstsein oder das Denken an. Der Gedanke ist für den Autor die Idee, und die Idee ist alles. Dies ist der radikalste Ausdruck... Weiterlesen "Hegels Dialektik: These, Antithese und Synthese" »

Kants Philosophie: Vernunft, Ethik (KPV) und Erkenntnis (KRV)

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Kants praktische Philosophie: Was soll ich tun? (KPV)

Die Ethik, die Frage „Was soll ich tun?“, basiert laut Kant darauf, dass unsere Vernunft zwei Dimensionen besitzt: eine **spekulative Dimension**, die auf Wissen ausgerichtet ist, und eine **praktische Dimension** (die praktische Vernunft), die sich auf das Handeln und das Treffen von Entscheidungen bezieht. Diese beiden Dimensionen sind unterschiedlich. Die Bereiche der Pflicht und des Wissens sind sehr verschieden, denn wir können wissen, dass eine Handlung falsch ist, und sie dennoch ausführen. Die Vernunft kann uns zu Rechten und Pflichten führen. Wichtig ist für Kant, dass es nicht zwei verschiedene Vernunftgründe gibt, sondern zwei Möglichkeiten, wie unsere Vernunft handeln

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Der Spanische Bürgerkrieg: Internationale Dimension

Eingeordnet in Geschichte

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Bürgerkrieg: Die politische und internationale Dimension des Konflikts

Die Folgen des Krieges: Die internationale Dimension des Konflikts

Der Spanische Bürgerkrieg begann als interner Konflikt, erlangte aber bald eine internationale Dimension, in der mehrere europäische Länder ihre Präferenz für eine der beiden Seiten bekundeten. Der spanische Krieg wurde als der Beginn dessen erlebt, was schließlich passieren würde: der Zweite Weltkrieg.

Großbritannien und die Sowjetunion waren zugunsten der Republik, Deutschland und Italien entschieden sich schnell für die Aufständischen. Die heikle Situation in Europa führte jedoch auf Initiative Frankreichs dazu, dass am 9. September 1936 in London der Nichteinmischungsausschuss eingesetzt wurde,... Weiterlesen "Der Spanische Bürgerkrieg: Internationale Dimension" »

Mechanismen der Übertragung von Pflichten und Forderungen

Eingeordnet in Rechtswissenschaft

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Übertragung von Pflichten: Grundlagen

Die Verpflichtungen sind nicht notwendigerweise unveränderlich. Die Übertragung einer Forderung oder einer Schuld führt zwangsläufig zu einer Veränderung in der Pflichtenstruktur, die durch eine Änderung oder Ersetzung eines der Subjekte in der rechtlichen Beziehung eintritt, sei es der Gläubiger oder der Schuldner. Es gibt drei Hauptmöglichkeiten, um Verpflichtungen zu übertragen: die Abtretung von Rechten (Zession), der Forderungsübergang (Subrogation) und die Schuldübernahme.

Abtretung von Rechten (Zession)

Rechte werden übertragen, wenn der Gläubiger seine Rechte, die er gegenüber seinem Schuldner hat, an jemand anderen überträgt.

Tatbestandsmerkmale der Zession

Subjekte

Obwohl drei Parteien... Weiterlesen "Mechanismen der Übertragung von Pflichten und Forderungen" »

NE‑Metalle: Klassifikation, Eigenschaften und Legierungen

Eingeordnet in Technologie

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NE‑Metalle: Klassifikation und Eigenschaften

Unentbehrlich und zunehmend in der Herstellung vieler Produkte eingesetzt, werden die NE‑Metalle (Nichteisenmetalle) nach ihrer Dichte und Eigenschaften klassifiziert.

Klassifikation nach Dichte

  • Schwer: Dichte größer als 5 kg/dm³ — z. B. Kupfer, Zinn, Zink, Blei.
  • Leicht: Dichte zwischen 2 und 5 kg/dm³.
  • Ultraleicht: Dichte unter 2 kg/dm³ — z. B. Aluminium, Titan.
  • Mechanisch besonders leicht: Magnesium und Beryllium.

NE‑Metalle sind meist weich und wenig hart; sie werden oft legiert, um ihre Eigenschaften zu verbessern. Eine (nicht vollständige) Reihenfolge von Metallen und Legierungen vom höchsten zum niedrigsten ist: Aluminium (und Legierungen), Zinn, Blei, Zink, Nickel, Chrom, Titan, Magnesium,... Weiterlesen "NE‑Metalle: Klassifikation, Eigenschaften und Legierungen" »

Philosophische Konzepte: Aristoteles, Platon und Epikur

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Aristoteles: Metaphysik, Seele und Ethik

Er besagt, dass die Substanz existiert. Die Substanz ist alles, was ein eigenes, separates Prinzip der Veränderung und Bewegung in sich trägt. Die Substanz ist die erste Kategorie, da sie jede Form des Seins stützt. Nach Aristoteles kann die Substanz aus der hylemorphem Theorie erklärt werden und setzt sich aus Materie und Form zusammen. Das Wesen der aristotelischen Ontologie, das die Ideen Platons kritisiert, ist nicht bekannt, was und wie es ist. Der Grund für diese Kritik ist der Mangel an Ideen, um Bewegung und das Problem der Erklärung der Ideen selbst zu erklären.

Aristoteles vertritt die Ansicht, dass der Mensch eine Substanz ist, eine untrennbare Verbindung von Materie und Form. Nach Aristoteles... Weiterlesen "Philosophische Konzepte: Aristoteles, Platon und Epikur" »

Ethik und Politik in der Neuzeit: Hobbes, Spinoza, Kant

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

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Ethik und Politik in der Neuzeit

Thomas Hobbes: Leviathan und Moral

In Thomas Hobbes' Leviathan wird die moralische Macht als eine umfassende Komponente begründet, die nicht nur politisch ist. Moral wird durch dieselben Bündnisse generiert, die auch der politischen Macht zugrunde liegen. Absolute politische Macht und Moral dienen dem Einzelnen. Der souveräne Staat entpuppt sich als die einzige Quelle von Recht, Moral und Religion.

Hobbes betont, dass die Notwendigkeit eines deduktiven, rationalen Kalküls als Begründung für den Staat auf zwei Hauptgründen beruht:

  • Natürliche oder biologische Gleichheit der Menschen: Die Natur macht Menschen einander gleich in Bezug auf ihren Körper und ihre Fähigkeiten.
  • Knappheit der Güter: Alle Menschen
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