Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Lehre und Ausbildung

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Bedeutungswandel von Wörtern: Semantik, Arten und Ursachen

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Bedeutungswandel von Wörtern

4.1. Die Bedeutung von Wörtern

Lange Zeit hat sich die Sprachforschung mehr mit Laut und Form als mit der Bedeutung beschäftigt. Die Bedeutung eines Wortes besteht aus mehreren Komponenten. In der linguistischen und philosophischen Semantik unterscheidet man Inhalt und Umfang eines Wortes.

  • Der Bedeutungsinhalt bezeichnet die Summe aller Eigenschaften und Merkmale, die den Begriff kennzeichnen.
  • Der Bedeutungsumfang (Extension) umfasst alle einzelnen Individuen (Referenten), für die das Wort verwendet werden kann. Beispiel: Tier umfasst Vogel, Fisch, Wurm etc.

Neben dieser sogenannten lexikalischen Bedeutung spricht man auch vom Nebensinn eines Wortes. Bei einigen Wörtern ist der Nebensinn emotiv (die Begleitvorstellung)... Weiterlesen "Bedeutungswandel von Wörtern: Semantik, Arten und Ursachen" »

Deutsche Grammatik: Partizipien, Pronominaladverbien & Satzbau

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Partizip I: Bildung und Anwendung

Das Partizip I (Partizip Präsens) wird verwendet, um eine gleichzeitige Handlung oder einen Zustand auszudrücken.

Bildung des Partizip I

Das Partizip I wird gebildet aus: Verb im Infinitiv + -d (+ Endung)

Beispiele:

  • Die Tendenz ist steigend – die steigende Tendenz.
  • Sein Erlebnis war schockierend – sein schockierendes Erlebnis.
  • Die Informationen sind ausreichend – die ausreichenden Informationen.

Anwendung des Partizip I

  • Mit Nomen: Trotz strömenden Regens sind viele Besucher zur Eröffnung gekommen.
  • Mit Verb: Der Artikel über die Kinderküche war schockierend.

Pronominaladverbien: Bildung und Beispiele

Pronominaladverbien ersetzen Präpositionalobjekte, die sich auf Sachen oder Sachverhalte beziehen.

Bildung von

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Bricolage: Problemlösung mit vorhandenen Ressourcen

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Richard Dean Anderson am Set zu MacGyver, etwa 1985 - Archetyp des Bricoleurs
Richard Dean Anderson am Set zu MacGyver, etwa 1985 – Archetyp des Bricoleurs

Der Begriff Bricolage (von frz. bricoler „herumbasteln, zusammenfummeln“)[1] wurde 1962 von Claude Lévi-Strauss in die Anthropologie eingeführt. Er steht für ein adaptives Verhalten, bei dem der Akteur (Bricoleur) mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen Probleme löst.[2][3] In seinem Werk La pensée sauvage (dt. Das Wilde Denken) kontrastierte der französische Ethnologe und Linguist[4] den planend-rationalen Ingenieur mit dem improvisierenden Bricoleur, um die unterschiedlichen Denkansätze darzustellen:[2] Den auf Grundlagen aufbauenden, rational entwickelnden Ingenieur und den aus Vorhandenem zweckentfremdend improvisierenden Bricoleur.[5] Der Unterschied... Weiterlesen "Bricolage: Problemlösung mit vorhandenen Ressourcen" »

Intervention pädagogik

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Didaktik

Dieser Artikel behandelt die Theorie des Lernens und des Unterrichts. Verwandte Themen sind Unterricht und Pädagogik.

Die Didaktik (von altgriechisch διδάσκειν didáskein‚lehren‘) ist die „Kunst“ und die „Wissenschaft“ des Lehrens und Lernens. Sie ist eine zentrale Disziplin der Pädagogik und spielt neben der fachlichen Ausbildung eine maßgebliche Rolle bei der Qualifizierung in der wissenschaftlichen Lehrerbildung.

Inhaltsverzeichnis

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Optimierung von Fragen in der Forschung: Ein Leitfaden

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Offene Fragen

Offene Frage (keine Antwortvorgabe): + mehr individuelle Informationen + für Explorationen + wenig Antwortsteuerung - schwer vergleichbare Antworten.

Geschlossene Fragen

Geschlossene Frage (mit Antwortvorgaben, Rating-Skalen sind eine Form der geschlossenen Frage): + für quantitative Standard-Marktforschung + geringerer Aufwand (kein Kodieren) - spezielle Fehlertendenzen - möglicher Informationsverlust.

Wichtige Aspekte der Fragestellung

-> verständliche Formulierung / eindeutige und präzise Fragen / keine Suggestivfragen / „richtige“ Fragen-Reihenfolge / Fazit.

Fragebogenaufbau

Fragebogenaufbau: Vorstellung, Ziel der Untersuchung, Vertraulichkeit zusichern.

Fragenarten

  • Einleitungsfragen
  • Sachfragen
  • Filterfragen
  • Sachfrage I + Sachfrage
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Morphosyntax verstehen: Tipps zum richtigen Lernen

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Morphosyntax verstehen: Vorschläge zum richtigen Lernen

Die Morphologie und Syntax sind das Herzstück der Grammatik. Während Aussprache und Schreibweise uns das visuelle und akustische Bild der Kommunikation liefern, bietet die Morphosyntax die strukturellen Regeln. Sie erklärt, wie Wörter verwendet werden. Morphosyntax ist also das, was wir meinen, wenn wir von Grammatik sprechen.

Warum Morphosyntax wichtig ist

Morphosyntax zu beherrschen bedeutet, sich der Formen von Wörtern und ihrer Kombinationen bewusst zu sein. Es bedeutet, dieses Wissen zu verstehen und sich besser auszudrücken. Es bringt wenig, Verbkonjugationen oder Satzdiagramme auswendig zu lernen, wenn wir diese Mechanismen nicht nutzen können, um präziser und klarer zu sprechen... Weiterlesen "Morphosyntax verstehen: Tipps zum richtigen Lernen" »

Verhalten von Käufern und Marktsegmentierung

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Panel Untersuchung

Untersuchungen, die bei einem bestimmten gleichbleibenden Kreis von Untersuchungseinheiten in zeitlichen Abständen wiederholt zum gleichen Untersuchungsgegenstand durchgeführt werden.

Probleme:

  • Auswahl von Panel-Teilnehmern ist schwierig
  • Panel Sterblichkeit: Ausfall von Panel-Teilnehmern
  • Alterung des Panels, also keine Aussagen über entsprechende jüngere Generationen in der Grundgesamtheit
  • Panel-Erstarrung durch die Entwicklung von sozialdemografischen Merkmalen
  • Panel-Ermüdung: nicht alle Panel-Teilnehmer beantworten regelmäßig die Befragungen
  • Panel Effekt: Veränderung des Verhaltens der Panelteilnehmer

Statistische Auswertungsverfahren

a) Dependenz vs Interdependenzanalysen

Dependenz: haben eine einseitige Abhängigkeit (Multiple... Weiterlesen "Verhalten von Käufern und Marktsegmentierung" »

Social Media Monitoring: Vorteile & Strategien für Unternehmen

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Social Media Monitoring: Vorteile und Strategien für Unternehmen

Verbesserungspotenziale erkennen

Um Verbesserungen im Unternehmen zu erzielen, ist es wichtig, die Bereiche zu identifizieren, die optimiert werden können. Kunden- und Mitarbeiterbefragungen liefern wertvolle Einblicke. Online-Kundenmeinungen (Monitoring) bieten weitere Ansatzpunkte. Die Beobachtung relevanter Kanäle und Wettbewerber (Umweltbeobachtung) liefert Inspiration für die Gestaltung und Präsentation eigener Social-Media-Kanäle. Issues Monitoring als Frühwarnsystem und Issues Management ermöglichen es, frühzeitig auf potenzielle Krisen (z. B. Shitstorms) zu reagieren und Lösungen zu finden.

Vor der Umsetzung von Zielen sollten diese klar definiert und mit dem Budget,... Weiterlesen "Social Media Monitoring: Vorteile & Strategien für Unternehmen" »

Qualitätssicherung und Erfolgsmessung in Medienunternehmen

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Qualitätssicherung bei der APA: Prozesse & Tools

Welche Qualitätssicherungsmaßnahmen setzt die APA ein?

1. Prozesse zur Qualitätssicherung

  • Redaktionsstruktur
  • Meeting-Struktur
  • Qualitätszirkel
  • Manöverkritik

2. Tools zur Qualitätssicherung

  • Handbuch
  • Qualitätsbeirat
  • Redaktionskonferenzprotokoll

Weitere Initiativen zur Qualitätssicherung

Dazu gehören der Beitritt zum Österreichischen Presserat und das Engagement in Journalismus-Vereinen.

Das APA-Handbuch: Eine umfassende Richtlinie

Das 2005 erstellte Handbuch gilt als umfassende Richtlinie. Es beinhaltet redaktionelle Grundsätze, formale Regeln und Arbeitsgrundlagen. Ziel ist, dass das Handbuch in der Redaktion präsent bleibt und man rasch auf neue Anforderungen und aktuelle Diskussionen reagieren... Weiterlesen "Qualitätssicherung und Erfolgsmessung in Medienunternehmen" »

Kaufverhalten und Marktsegmentierung verstehen

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Kaufverhalten und Marktsegmentierung

W-Fragen zum Kaufverhalten

Menge, Akteure, Objekt, Motive, Entscheidungsprozess, Zeitpunkt, Einkaufsstätte.

Forschungsansätze des Kaufverhaltens

  1. S-R-Modelle: Behavioristische Forschungsansätze, bei denen ein beobachtbarer Stimulus (Umwelt, Werbebudget, Konkurrenten) zu einer beobachtbaren Response (z.B. Absatzmenge) führt. Die Zielgruppe wird als nicht beobachtbare "Blackbox" betrachtet.
  2. S-O-R-Modelle: Echte Verhaltensmodelle, die den Prozess detaillierter beschreiben:
    1. Stimulus (Input): Marketing-Stimuli (4 Ps) und Umfeld-Stimuli (politisch, ökonomisch, technologisch, sozial) – direkt beobachtbar.
    2. Organismus: Aktivierende Prozesse (Emotionen, Motivationen) und kognitive Prozesse (Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis)
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