Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Lehre und Ausbildung

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Lernprozesse und Verhaltensmuster: Eine Einführung

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Definition von Lernen

Lernen ist eine dauerhafte Veränderung im Verhalten, die die Aneignung von Wissen oder Fähigkeiten widerspiegelt. Es geschieht durch Erfahrung, Studium, Beobachtung und praktische Anwendung. Theoretische und praktische Phänomene erklären, wie Verhaltensweisen erworben werden und welche Bedingungen das Lernen beeinflussen.

Angeborene Verhaltensmuster

Reflexe

Ein Reflex ist ein automatischer, unwillkürlicher Teil des Verhaltensprogramms einer Art. Er spiegelt eine angeborene Reaktion wider, die als Reaktion auf einen spezifischen Reiz auftritt. Reflexe ermöglichen eine schnelle Verhaltensanpassung und fördern das Wohlbefinden.

Fixierte Handlungsmuster

Dies sind komplexe, artspezifische Verhaltensweisen mit entscheidenden... Weiterlesen "Lernprozesse und Verhaltensmuster: Eine Einführung" »

Gemeinschaft vs. Gesellschaft: Eine kritische Analyse soziologischer Begriffe

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Punkt 2: Gesellschaft und Gemeinschaft – Gemeinschaft in der Praxis

1. Die Unterscheidung zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft

In unserem historischen, kulturellen und wissenschaftlichen Kontext unterscheidet sich der Begriff der Gesellschaft nicht immer klar von dem der Gemeinschaft. Hier sind einige Gründe dafür:

  • a) Verdeckung der Komplexität: Der Begriff der Gemeinschaft erzeugt Bilder, die tendenziell die Komplexität der aktuellen sozialen Wirklichkeit verbergen. Er vermittelt ein Bild von sozialer Harmonie und Homogenität, das sehr simpel ist und interne Konflikte ausschließt. Wenn das Adjektiv „gemeinschaftlich“ verwendet wird, evoziert es eindeutig positive und fast immer sehr wohlwollende Realitäten.

  • b) Verschleierung der

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Schriftliche Mitteilung: Kompetenzen und Schreibprozesse

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Was ist Schreiben?

Schreiben bedeutet, stets schriftlich zu kommunizieren, wobei Texte einen erheblichen Teil zu einem Thema der allgemeinen Kultur beitragen. Schreiben ist eine Realität für Studenten; das heißt, es zeigt auf einem leeren Blatt, welche Gedanken zu einem Thema existieren – und das idealerweise ohne Rechtschreibfehler, schnell und ohne ständige Überprüfung des Textes.

Was müssen Schüler lernen, um das Schreiben zu beherrschen?

Welche Begründung muss in der Schule angeführt werden, damit der Student lernt, die geschriebene Sprache zu beherrschen? Die Liste der Mikrofertigkeiten (Microskills), die man beherrschen muss, deckt viele Themen ab: von mechanischen und motorischen Aspekten wie der Linienführung, der Kalligrafie... Weiterlesen "Schriftliche Mitteilung: Kompetenzen und Schreibprozesse" »

Bildungspolitische und politische Dimensionen von Organisationen

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Vorteile für die bildungspolitische Dimension

  • 1) Lernraum und Kompetenzentwicklung: Die organisatorischen Erfahrungen bilden einen sozialen Raum und ein wichtiges Instrument für das Lernen. Organisatorische Abläufe sind ein echter Schmelztiegel für die Bildung von Fähigkeiten. Die Programme und Aktivitäten einer Organisation schaffen Situationen und werfen Fragen auf, die einen fruchtbaren Boden für das Lernen bieten: Lernen, sich zu äußern, Verantwortung zu übernehmen, Informationen auszutauschen und die Praxis der Planung zu entwickeln. Sowohl die Erfolge der Organisation bei der Problemlösung als auch die Prozesse selbst verbessern die Fähigkeit der Menschen zur Bewältigung anderer Herausforderungen.
  • 2) Strukturierung des täglichen
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Planung und Evaluierung in Sozialen Diensten: Verzerrungen und Einflussfaktoren

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Die Verzerrungen bei der Beurteilung (Biases)

Vorurteile (Biases) sind Faktoren und Effekte, welche die Gültigkeit einer internen oder externen Evaluierung verfälschen. Es gibt verschiedene Arten:

  1. Instrumentations-Bias (Sesgo de instrumentación): Tritt auf, wenn das verwendete Bewertungsinstrument selbst Unterschiede zwischen den beteiligten Subjekten einführt. Ein Beispiel ist die in Tests verwendete Sprache, ohne zu berücksichtigen, dass diese für einige Subjekte unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen kann. Bei offenen Fragebögen können Verzerrungen durch die Bewertung der Gutachter bei der Interpretation der Antworten entstehen.
  2. Reaktive Programmverzerrung: Wird durch die bloße Existenz des Programms verursacht. Sie kann ihren
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Sprachwissenschaft: Variation, Standard, Kontakt & Jakob I.

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Diafasische Variation: Sprachregister

Als diafasische Variation bezeichnet man sprachliche Register oder Sprachvariationen, die von den Komponenten der Nutzungssituation abhängen. Der Begriff der sprachlichen Kompetenz wird verwendet, um die Fähigkeit der Sprecher zu beschreiben, das korrekte Register in verschiedenen möglichen situativen Kontexten zu verwenden. Die häufigsten Register sind Konversation, Vulgärsprache, wissenschaftlich-technische Sprache, juristisch-literarische Sprache und Journalismus. Es wird hinzugefügt, dass der Standard als eine Varietät im Bereich der Diatopie betrachtet werden sollte.

Standardsprache und sprachliche Vielfalt

Die Standardsprache ist eine Varietät, die mit einem hohen Grad an Kodifizierung erstellt... Weiterlesen "Sprachwissenschaft: Variation, Standard, Kontakt & Jakob I." »

Grundlagen und Schlüsselbegriffe der Linguistik

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Grundlagen und Konzepte der Linguistik

Angewandte Linguistik (AL)

Betrifft Sprachunterricht (Muttersprache, ESL/EFL) und Personen mit Sprachbeeinträchtigungen. Untersucht reale Probleme im Bereich Sprache (Bildung und Sozialwesen).

Chomsky: Kernkonzepte

  • Angeboren: Existiert von Geburt an.
  • Kompetenz: Wissen des Sprechers/Hörers über die Sprache.
  • Performanz: Nutzung der Sprache in konkreten Situationen.

Hymes: Kommunikative Kompetenz

  • Grammatische Kompetenz: Verwendung von Morphologie und Syntax.
  • Soziolinguistische Kompetenz: Anpassung an sozialen Kontext.
  • Diskurskompetenz: Interpretation von Kontext und Aufbau kohärenter Diskurse.

Halliday: Sprachfunktionen

  • Ideationell: Darstellung von Fakten/Erfahrungen.
  • Interpersonell: Aufbau sozialer Beziehungen.
  • Textuell:
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Kinder- und Jugendliteratur: Konzepte, Geschlechterrollen, Werte und Multikulturalismus

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Thema 1: Konzept, Grenzen und Charakterisierung der Kinder- und Jugendliteratur

1. Konzept der Kinderliteratur

Die Kinderliteratur umfasst literarische Werke, die sich an die Anfangsphase der Leseentwicklung richten.

Definition nach Juan Cervera:

Alle künstlerischen Ausdrucksformen (Kunstwerke, Gedichte, Lieder, Romane, Comics usw.), die auf dem Wort basieren und darauf abzielen, die Interessen und Bedürfnisse von Kindern zu erfüllen (Freizeitkomponente). Dies ist eine recht weit gefasste Definition.

Es ist wichtig, zwischen Kinder- und Jugendliteratur (Sprachkünste) und Standardsprache (Lehrbücher) zu unterscheiden. Nicht jedes Kinderbuch ist automatisch Kinder- und Jugendliteratur.

Die Rolle der Kinder- und Jugendliteratur (KJL) in der Kultur:

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Planung im Sozialwesen: Perspektiven, Traditionen und Zyklen

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Perspektiven der Planung

Die soziale Planung und Sozialplanung als Notwendigkeit. Die Planung als unvermeidliche Hilfskraft. Die produktive Planung. Die soziale Planungs- und Investitionssicherheit als Instrument zur Ergänzung der sozialen Kontrolle.

Traditionen der Planung

Die Planung und soziale Reform. Planung als soziale Mobilisierung, mit ihren Wurzeln in anarchistischen, utopischen und marxistischen Gedanken. Die politischen Aspekte. Planung und soziale Analyse. Planung als Lernprozess. Auf konservativer Seite wurden Konzepte von Theoretikern übernommen. Eine zweite Linie revolutionären Geistes, in der die DDC indirekt Einfluss nahm, mündete in der Tradition der sozialen Mobilisierung.

Die staatliche Verpflichtung zur Beseitigung sozialer... Weiterlesen "Planung im Sozialwesen: Perspektiven, Traditionen und Zyklen" »

Zusammenfassung wichtiger Persönlichkeitstests und psychometrischer Konzepte

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Zusammenfassung wichtiger Persönlichkeitstests

Cattell: Das 16-Persönlichkeits-Faktoren-Modell (16 PF)

Cattell definiert Persönlichkeit als das, was wir beobachten können, um das Verhalten einer Person in einer bestimmten Situation vorherzusagen (Vorhersage des Verhaltens). Im Gegensatz zu Freuds eher erklärenden Theorien basiert Cattells Ansatz auf dem logischen Behaviorismus.

Die Beobachtung von Verhaltensweisen, die ähnliche Funktionen erfüllen, führt mittels Faktorenanalyse zur Identifizierung von Dimensionen. Wenn ein Verhalten wahrscheinlich ist, korreliert es mit einem anderen Verhalten. Die Verbindungen dieser Verhaltensweisen entsprechen einer Sekundärdimension (Typ), die sich auf andere Funktionen bezieht.

Der 16 PF-Test

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