Sutherland: Theorie der differentiellen Assoziation und White-Collar-Kriminalität
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Sutherland: Theorie der differentiellen Assoziation
Edwin Sutherland entwickelte die Theorie der differentiellen Assoziation. Die Grundlage seiner Theorie besagt, dass kriminelles Verhalten immer gelernt wird. Damit lehnt er alle biologischen oder erblichen Ursachen für abweichendes Verhalten ab.
Er wandte sich gegen den Positivismus und Rassismus, der annahm, dass Rasse oder Intelligenz die Ursache für die geringere kriminelle Kapazität bestimmter Individuen seien.
Grundprinzipien der Differentiellen Assoziation
Die Entstehung und Folge des Lernprozesses materialisiert sich durch Kontakte mit Personen, die stärker mit Werten und bestimmten Regeln verbunden sind, die kriminelles Verhalten begünstigen.