Der Mensch als Person & Kultur: Konzepte und Perspektiven
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Der Mensch als Person: Recht und Christentum
Römisches Recht und Christentum gaben dem Begriff der Person einen enormen Schub. Im alten Rom wurden Menschen als Subjekte von Rechten und Pflichten anerkannt. Sie konnten frei handeln und für ihre eigenen Aktionen verantwortlich sein. Niemand musste ihnen vorschreiben, wie sie handeln sollten; dies war die Quelle von Pflicht und Moral.
Im Christentum wird angenommen, dass jeder Mensch ein Wesen mit einer Seele ist, das zum Empfang von Belohnungen oder Bestrafungen nach seinen Taten geeignet ist. Dies unterstreicht den Wert der Person als eigenständige Einheit mit eigener Identität, vor allem mit einer Dauer und Kontinuität, die nicht in diesem Leben endet. Die Person ist ein Ziel an sich.