Verdauungsgeschwüre und Lebererkrankungen: Ein Leitfaden
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Verdauungsgeschwüre
Ein Verdauungsgeschwür ist durch einen Gewebeverlust in der Schleimhaut des Verdauungstraktes gekennzeichnet, der durch den Kontakt mit Salzsäure (HCl) und Pepsin entsteht. Es betrifft mindestens die gesamte Dicke der Schleimhaut und Submukosa. Ein Zwölffingerdarmgeschwür tritt 3- bis 4-mal häufiger auf als ein Magengeschwür.
Akute und chronische Geschwüre
- Akutes Geschwür (Erosion): Betrifft Mukosa und Submukosa. Ursachen sind oft Aspirin oder Stress. Es zeigt multiple, oberflächliche Läsionen mit minimaler Entzündung oder Fibrose und heilt ohne Narbenbildung ab.
- Chronisches Ulkus: Reicht über die Muscularis mucosae hinaus. Es zeigt lymphozytäre und mononukleäre Entzündungen. Die Heilung erfolgt durch Behandlung