Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Musik

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Noucentisme & Joaquim Sunyer: Analyse von 'Drei Nackte im Wald'

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Der Noucentisme: Eine katalanische Kunstbewegung

Der Noucentisme zeichnet sich durch urbane Modernität und formale Klarheit aus. Er vermeidet allegorische Didaktik zugunsten einer Idealisierung und eines Realismus der formalen Eigenschaften.

Geografische Abgrenzung des Noucentisme

Der Noucentisme ist eine Bewegung katalanischen Ursprungs. Seine Entwicklung ist eng mit den ersten politischen Errungenschaften Kataloniens verbunden.

Chronologie und historischer Kontext

Das Jahr 1906 markiert den Beginn dieser literarischen Bewegung. Die Entstehung des Noucentisme in der bildenden Kunst verzögerte sich bis 1911. Diese Bewegung war Teil eines umfassenden Programms der Regierung unter Prat de la Riba. Zu den politischen und kulturellen Erfolgen dieser... Weiterlesen "Noucentisme & Joaquim Sunyer: Analyse von 'Drei Nackte im Wald'" »

Mittelalterliche Lyrik: Von Troubadouren und Volksdichtung

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Kultivierte Lyrik des Mittelalters

Die kultivierte Lyrik entwickelte sich in Andalusien, Katalonien und im Königreich Galizien.

Katalanische Lyrik der Troubadoure

Die Troubadourdichtung entstand im 12. Jahrhundert in der Provence und gelangte im darauffolgenden Jahrhundert nach Katalonien. Sie hatte einen lyrischen Charakter, bekannte Autoren und wurde in einer homogenen Sprache verfasst. Sie war Teil der Kulturlandschaft der Spielleute, welche die für den Gesang bestimmten Kompositionen verbreiteten. Die Troubadoure schufen eine Kunst, die strengen thematischen und formalen Gesetzen unterlag.

Wichtige Genres

  • Cansó: Eine Liebesdichtung, welche die feudale Ideologie widerspiegelte. Sie nutzte die feudale Sprache, um die Beziehung zwischen Herr
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Poema de Mio Cid: Urheberschaft, Inhalt und literarische Strömungen

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Poema de Mio Cid: Das Problem der Urheberschaft

Aturias: Die spanische mittelalterliche Epos leidet unter dem gravierenden Problem der Knappheit an erhaltenen Texten.

Traditionalistische Theorie

Ihr Vertreter ist Menéndez Pidal, der argumentiert, dass die kastilische Epen praktisch in der Hitze der beschriebenen Ereignisse entstanden. Im Falle des Poema de Mio Cid meint Menéndez Pidal, dass die Arbeit kurz nach dem Tod des Protagonisten entstanden und mündlich überliefert wurde.

Individualistische Theorie

Sie wird von Colin Smith vertreten, der sagt, dass das Gedicht eine Arbeitseinheit und experimentelle Verbindung eines Mannes in einer bestimmten Zeit ist.

Poema de Mio Cid: Inhalt, Struktur und Charaktere

Das Gedicht weist eine dreigliedrige... Weiterlesen "Poema de Mio Cid: Urheberschaft, Inhalt und literarische Strömungen" »

Mittelalterliche Lyrik: Troubadoure bis Ausias March

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Religiöse und weltliche Dichtung in Latein

Neben den vulgärsprachlichen Dichtungen hatte das Lateinische im Mittelalter, insbesondere zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert, eine starke Präsenz. Diese Poesie stand oft im Dienste des Gottesdienstes der Kirche. Dennoch existierte auch ein lateinischer lyrischer Realismus, den wir den Goliarden verdanken – Klerikern, die Gedichte sammelten und in Liederbüchern gruppierten.

Traditionelle Lyrik und die Anfänge der Romanik

Es ist belegt, dass es eine lyrische und populäre traditionelle Romantik gab, da zahlreiche Kirchendekrete Tänze und Lieder untersagten, die zur Unterhaltung des Volkes dienten. Diese Lieder wurden in der Muttersprache verfasst und gehörten zur mündlichen Überlieferung, die... Weiterlesen "Mittelalterliche Lyrik: Troubadoure bis Ausias March" »

La Verbena de la Paloma: Analyse

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La Verbena de la Paloma: Eine Analyse

"La Verbena de la Paloma" ist ein Stück im binären 2/4-Takt, wobei die Viertelnote die Zähleinheit bildet. Das Tempo ist langsam, im Stil einer Habanera. Tatsächlich besteht ein Großteil der Orchesterbegleitung aus einer ständigen Wiederholung des Habanera-Rhythmus durch verschiedene Instrumente.

Rhythmus und Akzente

Vereinfacht man das Spiel der Akzente, so ergibt sich folgendes Bild: Eine Achtelnote, zwei Sechzehntelnoten, eine Achtelnote und eine betonte Achtelnote auf dem Rückschlag.

Melodie

Die Melodie ist eine reguläre achttaktige Melodie, unterteilt in zwei Perioden von je vier Takten. Die Sänger wechseln sich in einem einfachen Frage-und-Antwort-Schema ab. Die Tonart ist D-Dur. Die erste Periode... Weiterlesen "La Verbena de la Paloma: Analyse" »

Musikalische Analyse: Schuberts „Das Wandern“ (Lied Nr. 1)

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Dieses Lied ist das erste einer Serie, deren Einheit durch die Handlung gegeben ist, die sich in einer Reihe von zwanzig Gedichten entfaltet. Es handelt sich um das Lied Nr. 1 aus dem Zyklus „Die schöne Müllerin“.

Rhythmus und Tempo

Der Rhythmus ist binär, regelmäßig und konstant im Viervierteltakt (4/4), dessen Einheit die Viertelnote ist. Die Tempoangabe ist nicht in deutscher, sondern in italienischer Sprache gehalten. Das Äquivalent wäre ein Allegro moderato, also mäßig schnell.

In der linken Hand bricht der kontinuierliche Achtelrhythmus, dessen Funktion es ist, den Rhythmus zu betonen. Zusammen mit dem unaufhörlichen „Trubel“ der Sechzehntel in der rechten Hand suggeriert dies den zielgerichteten, flotten Schritt eines... Weiterlesen "Musikalische Analyse: Schuberts „Das Wandern“ (Lied Nr. 1)" »

Klangwelten der Avantgarde: Ligeti und Varèse

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György Ligeti: Atmosphères (Hörbeispiel 34)

In den späten 1950er Jahren kam es in der Musikszene zu großen Verschiebungen in der Komposition. Der Klang der Musik stand im Mittelpunkt und wurde nicht als einzelne Komponenten oder als Teil von Gruppen wahrgenommen. Seine Bedeutung lag weder in den Tonhöhen noch in den Rhythmen, sondern in den Beziehungen der Stimmen innerhalb eines Netzes von thematischen oder melodischen Elementen. Man kann das Fehlen von Zellen, melodischen Motiven, Themen, strukturellen und rhythmischen Pulsen sowie konventionellen harmonischen Strukturen beobachten. Es ist richtiger, von Dichten und Klangclustern zu sprechen. In dieser Komposition wird das Konzept der Pause, der Stille, eliminiert. Daraus ergibt sich... Weiterlesen "Klangwelten der Avantgarde: Ligeti und Varèse" »

Barock: Merkmale, Kunst, Architektur und kultureller Kontext

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Merkmale der barocken Baukunst

Die Merkmale der barocken Baukunst lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Verwendung von achteckigen, elliptischen Formen, griechischen und lateinischen Kreuzen.
  • Geschwungene Wände und Gesimse, Giebel mit geteilten und umgekehrten Kurven.
  • Neue Elemente wie die gedrehte Säule (gedrehter Stamm).
  • Dramatische Entwicklung von Dekorationselementen (Kränze, Medaillons...).

Merkmale der barocken Skulptur

Die wichtigsten Merkmale der Skulptur sind:

  • Hauptmaterialien: Marmor, Alabaster und Bronze.
  • Bewegung und Ausdrucksstärke.
  • Bernini definierte den neuen Stil in der Skulptur.
  • Neben religiösen Themen wurden auch mythologische, schwimmerische und reiterliche Themen aufgegriffen.
  • Erhabene Gesten und heftige Leidenschaften.
  • Anfertigung
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Musikgeschichte: Gregorianik, Operette und Notenschrift

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Der Gregorianische Choral: Ursprung und Merkmale

Der Gregorianische Choral ist eine Art des Kirchengesangs, die in der Liturgie der römisch-katholischen Kirche verwendet wird. Gelegentlich wird er im weiteren Sinne als Cantus planus bezeichnet. Der Name leitet sich von seiner Sammlung ab, die Papst Gregor dem Großen zugeschrieben wird, wobei er eine Entwicklung aus Einflüssen des griechisch-römischen und gallikanischen Gesangs darstellt. Es sollte klargestellt werden, dass der Gregorianische Choral nicht von Papst Gregor erfunden wurde – er existierte zu dieser Zeit bereits –, aber der Kirchenführer verbreitete und entwickelte ihn weiter, weshalb dieser bedeutende traditionelle Gesang seinen Namen trägt.

Eigenschaften der Gregorianik

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Altägyptische Kunst: Skulptur, Malerei und Architekturstile

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Ägyptische Skulptur

Ägyptische Skulptur: Der künstlerische Ausdruck war in Ägypten von großer Bedeutung. Die verwendeten Materialien waren harter Stein und Granit. Auch Skulpturen aus Holz und Bronze wurden gefertigt. Es gab zwei Arten der skulpturalen Darstellung: das Relief und die freistehende Skulptur. Das Relief wurde in Gräbern und Tempeln als wesentliches Element der Architektur verwendet. Sein Zweck war es, die Tugenden und Kräfte der Götter zu verkünden und die tägliche Arbeit der Ägypter darzustellen. Die verwendete Technik war das Herausarbeiten und Vertiefen, d.h. das Schneiden in Stein. Freistehende Statuen unterstreichen die monumentale Skulptur. Ihr Hauptmerkmal ist die Unbeweglichkeit, also die Haltung, in der die... Weiterlesen "Altägyptische Kunst: Skulptur, Malerei und Architekturstile" »