Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Musik

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Vihuela und Laute: Geschichte und Spielpraxis

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Die Vihuela: Das aristokratische Instrument Spaniens

Vihuela: Die Blütezeit der Laute in Europa fiel mit dem Höhepunkt der spanischen Vihuela zusammen, welche das typische Instrument dieser Ära in Spanien bildete. Anders als bei der Laute ist der Korpus der Vihuela flach und besitzt einen kurzen Hals. Sie wurde mit den Fingern gezupft und verfügte über sechs Saiten. Die Vihuela war ein aristokratisches Instrument, im Gegensatz zur Gitarre des 17. Jahrhunderts, die eher volkstümlich war. Sie war zudem ein polyphones Instrument, ähnlich wie die Laute, und existierte wie diese in verschiedenen Größen.

Blütezeit und Repertoire der Vihuela

Ihre Blütezeit war mit etwa einem halben Jahrhundert sehr kurz, doch in dieser Zeit stellte ihr Repertoire... Weiterlesen "Vihuela und Laute: Geschichte und Spielpraxis" »

Der Ursprung der Musik: Theorien und historische Entwicklung

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Der Ursprung der Musik

Obwohl Ethnologie und Musikwissenschaft wertvolle Daten liefern, sind wir vom Verständnis des tatsächlichen Ursprungs der Musik noch weit entfernt. Dennoch haben bedeutende Denker verschiedene Hypothesen aufgestellt:

Wissenschaftliche Hypothesen zum Ursprung

  • Charles Darwin: Verbindet den Ursprung der Musik mit seiner Evolutionstheorie. Er deutet tierische Laute als Ausdruck von Stimmungen. Vogelsang dient der Partnerwahl; der primitive Mensch könnte sich ähnlich verhalten haben, was zur Entwicklung von Liebesliedern führte. Analysen indigener Völker konnten diese Theorie jedoch nicht vollständig bestätigen.
  • Karl Stumpf: Als Begründer der musikalischen Ätiologie in Deutschland vertrat er die Ansicht, dass Musik aus
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Spanische und Niederländische Barockmalerei: Eine Analyse von Vermeer, Ribera, Zurbarán und Murillo

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Die Kunst der Malerei von Vermeer (1666)

Analyse

Dieses Ölgemälde im Museum der Kunstgeschichte in Wien stellt eine Allegorie dar. Es zeigt einen Maler, der ein weibliches Modell in seinem Atelier malt. Im Hintergrund ist eine große Karte der Niederlande zu sehen. Das Gemälde wird oft als Selbstporträt Vermeers interpretiert. Die luxuriöse Kleidung des Malers unterstreicht die Idee, dass er nicht nur ein Handwerker ist. Das Fehlen von Kerzen in den Leuchtern könnte die Unterdrückung des katholischen Glaubens symbolisieren. Die Maske auf dem Tisch könnte ein Zeichen der Trauer oder die Unwirksamkeit der Habsburger Monarchie darstellen. Das Tageslicht wird verwendet, um die Szene zu verherrlichen. Vermeers Werk zeichnet sich durch helle... Weiterlesen "Spanische und Niederländische Barockmalerei: Eine Analyse von Vermeer, Ribera, Zurbarán und Murillo" »

Grundlagen der Klangkunst und Tanz: Musiktheorie & Geschichte

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Grundlagen der Klangkunst

  • Rhythmus: Die Kombination von Klängen und Schweigen.
  • Melodie: Der Beginn einer freien Kombination von Noten.
  • Harmonie: Die Kontrolle der Töne zwischen Melodie und Begleitung, basierend auf Gruppen von drei oder mehr Noten.

Form und Beschaffenheit

Die musikalische Form ist eine Art von Textur. Ihre Eigenschaften sind:

  • Sonate: Besteht aus vier Sätzen (langsam, schnell, langsam, schnell).
  • Messe: Dient dem katholischen Ritus; ihre Teile sind: Kyrie, Gloria, Credo.
  • Variation: Eine Veränderung von Melodie und Rhythmus.

Texturarten

Die Textur beschreibt die Beziehung zwischen Stimmen und Geräuschen:

  • Homophonie: Die Stimmen bewegen sich gleichzeitig.
  • Kontrapunkt: Jede Stimme entwickelt ihre eigene Melodie.
  • Melodie mit Begleitung:
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Römische Stadtplanung und Kunst: Architektur und Porträts

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Stadtplanung: Das römische Gitternetz

Die Stadtplanung in den neuen Städten der Römer basiert auf einem strengen Gitternetzsystem. Der Ursprung liegt in der Struktur eines Militärlagers, da diese Anordnung es der Armee ermöglichte, sich schnell in jede Richtung zu bewegen. Die Struktur diente einer rationelleren Raumverteilung, sodass sich die Bewohner mühelos durch die Straßen orientieren konnten.

Die Stadt war um zwei Hauptachsen gegliedert:

  • Decumanus: Die Ost-West-Achse.
  • Cardo: Die Nord-Süd-Achse.

Diese beiden Achsen unterteilten die Stadt in Parzellen. Am Schnittpunkt der Achsen befanden sich die repräsentativsten öffentlichen Gebäude: das Forum als zentraler Platz, Konferenz- und Erholungszentrum, sowie in der Umgebung die Tempel... Weiterlesen "Römische Stadtplanung und Kunst: Architektur und Porträts" »

Die Avantgarde: Bewegungen und Merkmale im 20. Jahrhundert

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Die Avantgarde

Das Wort „Avantgarde“ bezieht sich auf eine Reihe von künstlerischen und literarischen Bewegungen, die im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts in Europa und Amerika entstanden sind.

Der gemeinsame Nenner der Avantgarde ist ein Bruch nicht nur mit dem Stand der Kunst und Literatur, sondern mit der gesamten westlichen ästhetischen Tradition.

Historischer Kontext

Die Avantgarde entstand in einem Klima der Unzufriedenheit mit der Gegenwart auf allen Ebenen (politisch, sozial, wirtschaftlich, künstlerisch...), die nach den Gräueltaten des Ersten Weltkriegs akut wurde.

Gemeinsame Merkmale der Avantgarde

Obwohl die verschiedenen Avantgarde-Bewegungen spezifische Merkmale aufweisen, teilen sie einige grundlegende Eigenschaften:... Weiterlesen "Die Avantgarde: Bewegungen und Merkmale im 20. Jahrhundert" »

Edvard Munch: Der Schrei und der Expressionismus

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Expressionismus: Definition und Kontext

Es wird oft gesagt, dass der Expressionismus in Zeiten gesellschaftlicher Krisen stärker in Erscheinung trat. Wir beziehen uns hier auf eine breite expressionistische Strömung, die in den nordischen Ländern (insbesondere Skandinavien), Deutschland und Österreich von den späten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts bis in die frühen 1930er Jahre auftrat.

Die Brücke und Merkmale des Expressionismus

Zu den wichtigsten Gruppen deutscher Expressionisten zählte die Gruppe Die Brücke, gegründet 1905. Charakteristisch sind soziale Kampfbereitschaft, der gewalttätige und willkürliche Umgang mit Farbe sowie die Bevorzugung des Inhalts gegenüber der ästhetischen Perfektion. Es gab Einflüsse afrikanischer... Weiterlesen "Edvard Munch: Der Schrei und der Expressionismus" »

Romanik und Gotik: Architektur und Skulptur im Vergleich

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1. Allgemeine Merkmale der romanischen Architektur

Die romanische Architektur bildet die Grundlage der mittelalterlichen Baukunst, eng verbunden mit der Skulptur und Malerei jener Zeit.

  • Fast alle Elemente (Quaderwände, Säulen, Pfeiler, Bögen, Tonnengewölbe) existierten bereits in früheren Stilen, erscheinen hier jedoch mit einem neuen, eigenständigen Geist.
  • Der Fokus liegt primär auf religiösen Bauten wie Kirchen, Kathedralen und Klöstern, ergänzt durch zivile Gebäude wie Stadtpaläste und Schlösser.

1.1. Anlagenplanung und Gebäudetypen

A) Die Anlage

  • Die typische romanische Anlage basiert auf dem lateinischen Kreuz mit einem oder mehreren Längsschiffen, einem Querschiff und einem apsidialen Abschluss.
  • Bei größeren Kirchen findet man
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Chromatographie und Farbenlehre: Licht, Pigmente, Harmonie

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Die Farbe der Wissenschaft

Die Wissenschaft, die das Wesen der Farbe untersucht, heißt Chromatographie.

Weißes Licht und historische Forschung

White light: Leonardo da Vinci war einer der ersten, der vermutete, dass Sonnenlicht als weißes Licht aus verschiedenen farbigen Komponenten zusammengesetzt ist. Isaac Newton, der Physiker des 17. und 18. Jahrhunderts, führte die entscheidenden Experimente durch, um dieses Phänomen zu demonstrieren.

Zusammenfassung: Additive Synthese (add)

Bei der Zerlegung des weißen Lichts erscheinen mehrere farbige Lichter bzw. farbiges Licht. Die additive Synthese (additive Farbmischung) zeigt, dass die Summe dieser farbigen Lichter das weiße Lichtspektrum erzeugt.

Additive Synthese und Mischung

Die additive Synthese... Weiterlesen "Chromatographie und Farbenlehre: Licht, Pigmente, Harmonie" »

Griechische Skulptur: Entwicklung, Merkmale und berühmte Bildhauer

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Griechische Skulptur

Die Entwicklung der griechischen Skulptur, die nach Perfektion in der plastischen Darstellung strebte, war ein langsamer Prozess.

Materialien

Marmor war das bevorzugte Material, gefolgt von Bronze. Skulpturen wurden oft mehrfarbig gestaltet. Für Metallfiguren wurde die Technik des verlorenen Wachses verwendet: Eine Form wurde innen und außen mit einer Wachsschicht versehen. Flüssige Bronze wurde in die Zwischenräume gegossen, wodurch das Wachs schmolz und die Bronze seinen Platz einnahm. Nach dem Erstarren der Bronze wurde die Form aufgebrochen, um die Figur freizulegen.

Anthropozentrismus

In der griechischen Kultur war der Mensch das Maß aller Dinge. Die griechische Skulptur konzentrierte sich auf die Darstellung des menschlichen... Weiterlesen "Griechische Skulptur: Entwicklung, Merkmale und berühmte Bildhauer" »