Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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René Descartes: Begründer der modernen Philosophie

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Descartes steht vor der Herausforderung der Moderne in folgender Weise: Er unternimmt den Versuch, die grundlegenden Kenntnisse der Wissenschaft in der Philosophie zu vereinheitlichen. Diese Vereinheitlichung wird durch den mathematischen Ausdruck eher intuitiv als deduktiv erreicht.

Das Verfahren dreht sich um das Selbst, das auf zwei Arten zum Zentrum der Philosophie wird:

  • Das Selbst ist der Beginn des Verfahrens.
  • Das Selbst ist die Gewissheit des Wissens. Dies bildet das große Thema der modernen Philosophie – im Gegensatz zur mittelalterlichen Philosophie, in der Gott und die Welt die zentralen Fragen darstellten.

Durch die Konzentration der philosophischen Untersuchung auf das Selbst gelangt Descartes zum Idealismus. Idealismus bedeutet,... Weiterlesen "René Descartes: Begründer der modernen Philosophie" »

Sartre: Freiheit, Übelkeit und Verantwortung

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Einführung in Sartres Freiheitsbegriff

Sartre vertritt die Auffassung, dass jeder von uns sein eigenes Wesen schaffen kann und somit die Freiheit nutzt, die frühere philosophische Traditionen dem Menschen verweigert hatten. Damit bricht er mit der traditionellen Auffassung des Menschen. Für diese These ist es nicht notwendig, die Existenz Gottes zu leugnen, es genügt, sie zumindest in Zweifel zu ziehen. Der Mensch erkennt eine primäre Eigenschaft: Freiheit. Gerade diese Freiheit ist der Grund, weshalb wir kein vordefiniertes, dauerhaft festgelegtes Wesen haben.

Die zentrale Rolle der Freiheit

Ein Großteil von Sartres Philosophie widmet sich der Definition dieser Freiheit. Für Sartre ist der Mensch in jedem Moment seines Lebens völlig frei.... Weiterlesen "Sartre: Freiheit, Übelkeit und Verantwortung" »

Legitime Herrschaft: Rational, traditionell, charismatisch

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Drei reine Typen legitimer Herrschaft

2. Es gibt drei reine Typen legitimer Herrschaft. Die primäre Grundlage für ihre Legitimität kann sein:

1. Rationale (juristische) Herrschaft

Sie beruht auf dem Glauben an die Rechtmäßigkeit gesetzter Ordnungen und auf der Forderung, dass diese Ordnungen von einer zuständigen Behörde (z. B. Justizbehörde) ausgeübt werden.

2. Traditionelle Herrschaft

Sie beruht auf der Überzeugung von der Heiligkeit überkommener Ordnungen und auf der Legitimität der Autorität, die sich aus dieser Tradition ergibt (traditionelle Autorität).

3. Charismatische Herrschaft

Sie ruht auf der Hingabe an die Heiligkeit, Heldentat oder den beispielhaften Charakter einer Person und auf der Ordnung, die durch diese Person geschaffen... Weiterlesen "Legitime Herrschaft: Rational, traditionell, charismatisch" »

Hegels Dialektik: These, Antithese und Synthese

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Hegels Dialektik

Georg Wilhelm Friedrich Hegel entwickelte eine philosophische Lehre von großer Tiefe und Bedeutung. In seinem Werk, das als das letzte große philosophische System gilt, vereinen sich fast alle bisherigen Theorien. Sein Denken war der Höhepunkt der idealistischen Philosophie und gleichzeitig der Ausgangspunkt der zeitgenössischen Philosophie. Letztere entstand als Antwort auf Hegel aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Kern der Hegelschen Philosophie ist die Entdeckung einer Methode, die das Absolute erfasst. Diese Methode wird als Dialektik bezeichnet. Für Hegel kommt es in Wirklichkeit auf das Bewusstsein oder das Denken an. Der Gedanke ist für den Autor die Idee, und die Idee ist alles. Dies ist der radikalste Ausdruck... Weiterlesen "Hegels Dialektik: These, Antithese und Synthese" »

Descartes: Existenz der Welt, Dualismus und Leidenschaften

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Die Existenz der physischen Welt bei Descartes

Um das Problem der Existenz der physischen Welt zu lösen, betrachtet Descartes die Ideen der sinnlichen Dinge. Da Gott dem Menschen eine starke Neigung gegeben hat zu glauben, dass die Ideen der sinnlichen Dinge von körperlichen Objekten stammen und keine andere Realität besitzen, und da Gott kein Betrüger ist, müssen wir feststellen, dass diese Neigung keine Illusion, sondern eine Wahrheit ist. Daher existieren diese sinnlichen Dinge tatsächlich. Gott garantiert durch seine Wahrhaftigkeit, dass meine Ideen einer extramentalen Realität entsprechen.

Descartes hat die Existenz der sinnlichen Welt der körperlichen Dinge bewiesen, doch wie beschaffen ist diese Welt? Laut Descartes ist das Einzige,... Weiterlesen "Descartes: Existenz der Welt, Dualismus und Leidenschaften" »

Kants Philosophie: Vernunft, Ethik (KPV) und Erkenntnis (KRV)

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Kants praktische Philosophie: Was soll ich tun? (KPV)

Die Ethik, die Frage „Was soll ich tun?“, basiert laut Kant darauf, dass unsere Vernunft zwei Dimensionen besitzt: eine **spekulative Dimension**, die auf Wissen ausgerichtet ist, und eine **praktische Dimension** (die praktische Vernunft), die sich auf das Handeln und das Treffen von Entscheidungen bezieht. Diese beiden Dimensionen sind unterschiedlich. Die Bereiche der Pflicht und des Wissens sind sehr verschieden, denn wir können wissen, dass eine Handlung falsch ist, und sie dennoch ausführen. Die Vernunft kann uns zu Rechten und Pflichten führen. Wichtig ist für Kant, dass es nicht zwei verschiedene Vernunftgründe gibt, sondern zwei Möglichkeiten, wie unsere Vernunft handeln

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Philosophische Konzepte: Aristoteles, Platon und Epikur

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Aristoteles: Metaphysik, Seele und Ethik

Er besagt, dass die Substanz existiert. Die Substanz ist alles, was ein eigenes, separates Prinzip der Veränderung und Bewegung in sich trägt. Die Substanz ist die erste Kategorie, da sie jede Form des Seins stützt. Nach Aristoteles kann die Substanz aus der hylemorphem Theorie erklärt werden und setzt sich aus Materie und Form zusammen. Das Wesen der aristotelischen Ontologie, das die Ideen Platons kritisiert, ist nicht bekannt, was und wie es ist. Der Grund für diese Kritik ist der Mangel an Ideen, um Bewegung und das Problem der Erklärung der Ideen selbst zu erklären.

Aristoteles vertritt die Ansicht, dass der Mensch eine Substanz ist, eine untrennbare Verbindung von Materie und Form. Nach Aristoteles... Weiterlesen "Philosophische Konzepte: Aristoteles, Platon und Epikur" »

Logik und Rechtsbegriffe: Definitionen und Merkmale

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I. Zuordnung von Begriffen und Definitionen

Ordnen Sie die folgenden Begriffe den korrekten Definitionen zu:

Begriffe (mit Originalnummerierung)

  • (1) Natürliche Logik
  • (2) Wissenschaftliche Logik (Science Logic)
  • (3) Juristische Logik (Gesetzliche Logic)
  • (4) Psychische Form (Shape)
  • (5) Richtiges Denken (Rechtes Denken)
  • (6) Wahrer Gedanke (wahre Gedanke)
  • (7) Denken
  • (8) Urteil
  • (9) Idee
  • (10) Schlussfolgerung (Reasoning)

Definitionen und Zuordnung

  1. (1) Natürliche Logik: Natürliche Begabung des Menschen, die psychischen Formen des Denkens (Idee, Urteil und Argumentation) in einer geordneten und einheitlichen Weise zu kombinieren.
  2. (2) Wissenschaftliche Logik: Systematisiertes Wissen mit wissenschaftlicher Strenge, das die Entwicklung und Verfeinerung der natürlichen
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Ethik und Politik in der Neuzeit: Hobbes, Spinoza, Kant

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Ethik und Politik in der Neuzeit

Thomas Hobbes: Leviathan und Moral

In Thomas Hobbes' Leviathan wird die moralische Macht als eine umfassende Komponente begründet, die nicht nur politisch ist. Moral wird durch dieselben Bündnisse generiert, die auch der politischen Macht zugrunde liegen. Absolute politische Macht und Moral dienen dem Einzelnen. Der souveräne Staat entpuppt sich als die einzige Quelle von Recht, Moral und Religion.

Hobbes betont, dass die Notwendigkeit eines deduktiven, rationalen Kalküls als Begründung für den Staat auf zwei Hauptgründen beruht:

  • Natürliche oder biologische Gleichheit der Menschen: Die Natur macht Menschen einander gleich in Bezug auf ihren Körper und ihre Fähigkeiten.
  • Knappheit der Güter: Alle Menschen
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Soziologische Perspektiven auf Abweichung: Velho & Becker

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Gilberto Velho: Divergenz als gesellschaftlicher Wandel

Zwei Perspektiven auf Abweichung

  • Individuelle Perspektive: Psychologisierung, Anomie.
  • Kollektive Perspektive: Kulturelle Anomie.

Ziele: Störungen nutzen, um homogene Einheit zu schaffen und Antagonismen zu überwinden. Kritik an dichotomen Methoden, systematischem analytischem Reduktionismus und Determinismus.

Abweichung: Bedrohung oder Erlösung?

Der Abweichende von heute kann der zivilisatorische Held von morgen sein. Ist Abweichung eine Krise oder ein Zeichen für Wandel? Abweichendes Verhalten ist Teil der Gesellschaft und Kultur, bietet aber eine Gegenstimme. Es zeigt Handlungsbedarf auf, wo Normalität erwartet wird.

Mertons funktionale Analyse der Abweichung

Entscheidend für die funktionale... Weiterlesen "Soziologische Perspektiven auf Abweichung: Velho & Becker" »