Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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René Descartes: Die philosophische Methode und der methodische Zweifel

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Descartes' philosophische Methode

In seiner Suchmethode betont Descartes die Notwendigkeit, zuerst die Struktur der Vernunft richtig zu verstehen, um sie auf die Studienobjekte anwenden zu können.

Die Vernunft kennt zwei grundlegende Operationen: Intuition und Deduktion. Descartes definiert Intuition als ein Licht oder einen natürlichen Instinkt, der es ermöglicht, ein Konzept mit voller Klarheit und Unterscheidung sowie absoluter Sicherheit zu erkennen. Die Deduktion ist die Kette von Verknüpfungen, die auf Konzepten beruhen, die wir mit Sicherheit als wahr erkannt haben.

Die Methode besteht aus einer Reihe von Regeln, die den korrekten Gebrauch dieser beiden Operationen des Geistes leiten. Es gibt vier Hauptregeln:

  • Evidenz (Klarheit und Deutlichkeit)
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Soziologie und Antike Philosophie: 33 Kernfragen und Antworten

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Kernkonzepte der Soziologie und Philosophie

I. Kultur, Sozialisation und Evolution

Die folgenden Aussagen beleuchten grundlegende Konzepte aus der Soziologie, Anthropologie und Evolutionsbiologie:

Definitionen und Prozesse der Kultur

  • Der Mensch ist tot und nicht mehr anwesend, aber das Erbe der Kultur bleibt. [V]
  • Kultur ist alles, was über das genetisch Programmierte hinaus in Lebewesen existiert. [V]
  • Dem Menschen fehlt der Instinkt – dies ist nur eine Meinung. [F]
  • Die Medien sind Sozialisationsagenten, die helfen, Kultur und Gesellschaft zu produzieren und zu verewigen. [V]
  • Verhalten ist das Ergebnis gesammelter Erfahrungen und genetischer Veranlagung. [F]
  • Der Prozess der Menschwerdung (Hominisation) beinhaltet morphologische Veränderungen, die
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Philosophie verstehen: Dogmatismus, Skepsis und die Suche nach Wissen

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Dogmatismus und radikaler Skeptizismus: Eine Einführung

Menschen neigen dazu, dogmatisch, intolerant und unnachgiebig zu sein. Ihre Prinzipien sind oft unantastbar, ihre Lehren oder Behauptungen werden als unbestreitbare Wahrheiten angesehen, und sie glauben, dass abweichende Positionen falsch sein müssen. Ein radikaler Skeptiker hingegen stellt alles infrage. Ein Beispiel hierfür wäre die Ablehnung einer Studie über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Heilung mit homöopathischen Mitteln, da diese als unwirksam gelten. Dies wird damit begründet, dass die Verdünnungen so extrem sind, dass die Wahrscheinlichkeit, eine molekulare Substanz zu enthalten, praktisch null ist. Ebenso wird argumentiert, dass ein einzelnes Molekül nicht... Weiterlesen "Philosophie verstehen: Dogmatismus, Skepsis und die Suche nach Wissen" »

Formelle Anforderungen an die Ethik und ihre Kritik

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Formelle Anforderungen an eine kritische Ethik

L ls formellen Anforderungen an eine kritische ethische und materielle Ethik Kant eteronomas yama, um vor der Ethik ethische Materialien Waren ls und tb xq ethische Kritik, wenn sie Grund eteronomas. l schwerwiegende nicht autonoma-eteronoma und moralischen Pflichten soloconsiderariamos cmo q aqeyos ns Beitrag zu diesem Zweck und Personen dado.ls q haben wir eine moralische Gewissen ponems ns nsotros gleich. l gewissenhafte moralische Imperative sind kategorische Imperative ls q ns bestellt Mandate zu einer Handlung oder d otra.

Typen der Imperative

2 Typen: hypothetisch-bindend ls q qieren Personen zu erreichen, um eine End-nl l Aktion zum Ausdruck XRA Mandat ist auf die Hälfte seiner Form ist,... Weiterlesen "Formelle Anforderungen an die Ethik und ihre Kritik" »

Politische Macht: Ursprung, Legitimität und Theorien

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Punkt 11

Entstehung und Legitimität politischer Macht

Konzepte von Herkunft und Legitimität

Macht hat kein Subjekt, sie ist eine Beziehung und gilt als Rätsel. Ihre Natur ist vielfältig und komplex.

Macht kann als eine Reihe von Institutionen verstanden werden, die staatlich garantiert sind und den Besitz der Bürger sichern. Dies ist die rechtlich-politische Interpretation von Macht.

Der Staat ist ein Herrschaftsverhältnis von Menschen über Menschen, das auf legitimer Gewalt basiert. Der Staat übt legitime Gewalt aus.

Strategie ist eine Haltung, die einen Konflikt oder eine Konfrontation beinhaltet. Konfrontation kann ein bloßes Spiel sein, aber manchmal endet sie mit Gewalt. Konfrontation kann auch ein Kampf sein, wie er im Tierreich stattfindet.... Weiterlesen "Politische Macht: Ursprung, Legitimität und Theorien" »

Grundlagen der thomistischen Philosophie

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Das Problem des Menschen: Anthropologie

Verständnis ist die rationale Fähigkeit, die Macht über die Seele des Menschen selbst ausübt, die ihrem Wesen nach das Prinzip des Lebens ist. Für Thomas von Aquin ist der Mensch die substantielle Vereinigung von Körper und Seele (seiend, unsterblich und unvergänglich). Die menschliche Seele besitzt drei Vermögen: das vegetative, das Nahrung und Entwicklung ermöglicht; das sensitive, das Gefühle, Wünsche und Bewegungen durch die Sinne ermöglicht; und das rationale, das das Denken ermöglicht.

Das Problem der Gesellschaft: Sozialtheorie

Die rationale Fähigkeit des Menschen kann sich nur in der Gesellschaft entwickeln, da der Mensch laut Thomas von Aquin von Natur aus ein soziales Wesen ist. Die... Weiterlesen "Grundlagen der thomistischen Philosophie" »

Philosophische Lebensideale: Von Sokrates bis zum Urchristentum

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Das sokratische Ideal der Wahrheit

Sokratisches Ideal: Sokrates war kein professioneller Philosoph, sondern ein einfacher Bürger, der unerschütterlich von einer Sehnsucht nach Wahrheit geleitet wurde. Er stellte die Werte und Praktiken seiner Zeit infrage. Sokrates gab keine fertigen Antworten, noch schien er jemals welche gehabt zu haben. Er wusste nur, dass die herkömmlichen Antworten der Bürger keine Wahrheit enthielten. Allerdings erschöpfte sich sein Lebensideal der Skepsis nicht in dieser scheinbaren Negativität. Vor allem wollte er sich um die Seele kümmern und die Wahrheit finden, weil er glaubte, dass die Wahrheit unser Leben erleuchten sollte. Sokrates war überzeugt, dass die Wahrheit existiert und, obwohl sie schwer zu finden... Weiterlesen "Philosophische Lebensideale: Von Sokrates bis zum Urchristentum" »

Platon: Leben, Lehren und philosophisches Erbe

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Platons frühes Leben und Einflüsse

Platon wurde vermutlich um 428/427 v. Chr. in Athen geboren. In seiner Jugend widmete er sich der Dichtung und verfasste Gedichte sowie Dramen. Eine entscheidende Wende trat ein, als er Sokrates begegnete. Es wird berichtet, dass er daraufhin seine dichterischen Werke verbrannte, um sich ganz der Suche nach wahrer Philosophie zu widmen.

Die Verurteilung und Hinrichtung seines Lehrers Sokrates im Jahr 399 v. Chr. sowie seine kritische Haltung gegenüber den politischen Verhältnissen in Athen prägten ihn tief und motivierten ihn zur Entwicklung einer umfassenden politischen Theorie. Platon unternahm drei Reisen nach Syrakus auf Sizilien. Die erste Reise (um 388 v. Chr.) diente unter anderem dazu, die Lehren... Weiterlesen "Platon: Leben, Lehren und philosophisches Erbe" »

Kants Ethik: Kategorischer Imperativ & Postulate der Vernunft

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Kants formale Ethik und der kategorische Imperativ

Die Kantsche Ethik betrachtet den Menschen nicht nur als Wesen, das theoretisch Vernunft gebraucht, sondern auch als eines, das praktischen Nutzen daraus zieht. Der Mensch ist nicht nur ein Wesen, der weiß, sondern eines, das seine Vernunft nutzt, um sein Handeln zu leiten und direkt zu beeinflussen. Die reine praktische Vernunft dient dabei als Richtschnur für die Wahl des Handelns. Wissenschaft und Wissen sind bedeutungslos, wenn sie nicht menschliches Handeln beeinflussen und unser Verhalten moralisch authentisch gestalten. Dies ist sicherlich nicht die Aufgabe der theoretischen, sondern der praktischen Vernunft.

Kritik an materialen Ethiken

Materiale Ethiken sind ethische Auffassungen, die... Weiterlesen "Kants Ethik: Kategorischer Imperativ & Postulate der Vernunft" »

Von Homer zu den Milesiern: Ursprung der Philosophie und das Problem der Arché

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Homer und die Dichter: Beredsamkeit als Weisheit

Was macht Gedichte aus? Es ist die Beredsamkeit (Eloquenz), die sie auszeichnet (nicht nur lustige Dinge zu sagen). Es kommt auf die Art und Weise an, wie der Dichter Dinge sagt, und nicht nur auf was er sagt. Man könnte sagen, dass es uns nicht nur erkennen lässt, was der Dichter sagt, sondern wie er es sagt. Die Beredsamkeit macht es lohnenswert, dem Gedicht zuzuhören und es sich sogar zu merken.

Beispiel: Die Poesie eines beliebigen Mannes blieb mündlich fixiert, während Homer sie niederschrieb.

Was uns interessiert, ist die Tiefe der Poesie. Jede Geschichte verdient es, gehört zu werden; alles kann unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn ein Dichter es ausspricht. Unsere Kultur wurde... Weiterlesen "Von Homer zu den Milesiern: Ursprung der Philosophie und das Problem der Arché" »