Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Seltene Begriffe: Glossar für Philosophie, Mythologie & Literatur

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Glossar seltener und komplexer Begriffe

Wechselfieber
(n) Zustand mit Fieber oder Schüttelfrost.
Amphisbäna
(n) Eine Schlange mit einem Kopf an jedem Ende.
Arid / Aridität
(adj/n) Mangel an Feuchtigkeit; fehlende Fantasie oder Kreativität.
Asket
(n) Eine Person, die sich der Lust enthält, um ein höheres Ziel zu erreichen.
Avatar
(n) Verkörperung einer Gottheit, eines Prinzips, einer Idee oder einer Lebensweise.
Bach
(v) Ertragen, leiden, dulden oder hinnehmen.
Bandit
(n) Ein Mitglied einer Klasse von Verbrechern, die Morde und Raub begehen.
Ehrerbietig
(adj) Respektvoll, höflich oder gehorsam.
Doloros
(adj/adv) Voller Schmerz; Schmerz äußernd.
Eschatologie
(n) Zweig der Philosophie oder Theologie, der sich mit dem Tod, dem Jüngsten Gericht, Himmel,
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Die Anfänge der griechischen Philosophie: Vom Mythos zum Logos

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Homer und Hesiod: Die Wurzeln der griechischen Kultur

Homer (8. Jh. v. Chr.) ist der Autor der Ilias und der Odyssee. Hesiod (8.–7. Jh. v. Chr.) ist der Autor der Theogonie, Werke und Tage sowie Das Schild des Herakles.

Vom Mythos zum Logos: Die ersten Konzepte

Vom Mythos zum Logos: Die ersten Konzepte

Physis (Natur)

Die Menge aller Dinge ergibt das Universum (außer menschlichen Produktionen). Die Natur ist als eine Macht zu verstehen (eine Art kosmische Energie), die alles produziert und zerstört, was existiert.

  • Grundsatz: Von ihm gehen alle natürlichen Dinge aus.
  • Quelle: Die Dinge stammen von ihm.
  • Ursache: Die Natur produziert die Dinge.
  • Ende: Alles kehrt zur Natur zurück, was eine Selbstverständlichkeit ihrer Existenz ist.

Chaos: Unordnung,... Weiterlesen "Die Anfänge der griechischen Philosophie: Vom Mythos zum Logos" »

Einflussfaktoren auf das mittelalterliche Rechtssystem

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Die Rolle der Rechtsquellen und die *ars inveniendi*

Das Recht war somit nicht mehr in allen Quellen des Rechts (geschrieben oder juristisch) enthalten. Die Suche nach dem Recht sollte in jedem Moment durch eine spezifische und genaue Forschungstechnik (*ars inveniendi*) erfolgen, die der Redeforschung und Kasuistik eine große Rolle einräumt.

Philosophische Faktoren und das justinianische Recht

Die Entstehung der juristischen Kenntnisse muss unter Berücksichtigung der besonderen Bedeutung des justinianischen Rechts betrachtet werden, von dem die Anwälte in einem Zustand der völligen Abhängigkeit waren.

Die auffälligsten Merkmale der Kommentatoren waren:

  • Treue zum Text Justinians
  • Zerstreute analytische und rechtliche und wissenschaftliche Literatur

Die... Weiterlesen "Einflussfaktoren auf das mittelalterliche Rechtssystem" »

Kants Philosophie: Schlüsselkonzepte und ihre Bedeutung

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Kants Philosophie: Eine Einführung in zentrale Konzepte

Immanuel Kants Philosophie prägte die Aufklärung und beeinflusst bis heute das Denken in Erkenntnistheorie, Ethik und Politik. Seine Konzepte bieten einen tiefen Einblick in die menschliche Vernunft und ihre Grenzen.

Rationalismus und Empirismus bei Kant

Rationalismus und Empirismus sind grundlegende erkenntnistheoretische Positionen. Während Empiristen wie Hume argumentieren, dass „nichts im Verstand ist, was nicht zuvor in den Sinnen war“, und alle Erkenntnis aus der Erfahrung stammt, glaubt der Rationalismus an angeborene Ideen und die primäre Rolle der Vernunft. Für Empiristen ist Wahrheit nicht universell, sondern hängt von subjektiven und variablen kausalen Verbindungen ab.... Weiterlesen "Kants Philosophie: Schlüsselkonzepte und ihre Bedeutung" »

Hume: Moral, Wissen und menschlicher Geist

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Humes moralischer Emotivismus

Hume stellt fest, dass man nicht rational beweisen kann, dass etwas gut oder schlecht ist, weil moralische Fragen für das Verständnis nicht relevant sind, da dieses nur zwei Operationen ausführen kann: Tatsachen oder Ideen. Wenn moralische Fragen wie die Beziehungen von Ideen behandelt würden, könnte dies zu absurden Ergebnissen führen. Zum Beispiel könnte das Verhalten eines Menschen (rational oder irrational) als gut oder schlecht beschrieben werden, aber mit sehr unterschiedlichen Zwecken. Das heißt, sogar ein Computer könnte beurteilen, ob wir gute oder schlechte Dinge tun, je nach X-Parameter. Wenn wir sie wie Tatsachenfragen behandeln würden, gäbe es nichts Gutes oder Schlechtes, weil die Qualität... Weiterlesen "Hume: Moral, Wissen und menschlicher Geist" »

Friedrich Nietzsche: Der Übermensch und der Wille zur Macht

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Der Übermensch: Nietzsches Vision eines neuen Menschen

„Gott ist tot“ – und mit den Toten sind auch die alten Sünden vergangen. Das Verbrechen gegen die Erde ist nun das schrecklichste aller Verbrechen. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss, wie es in der Vorrede zu Also sprach Zarathustra heißt. Der Mensch wird als ein mittelmäßiges, geselliges Wesen (geprägt von der Herdenmoral) beschrieben, elend und nachtragend, unfähig, das Leben voll auszuschöpfen. Er ist schwach und besitzt nicht die Kraft, den traditionellen Werten die Stirn zu bieten.

Der Übermensch ist das genaue Gegenteil. Er ist in der Lage, neue Werte zu schaffen, wohl wissend, dass es keine absoluten Werte gibt. Er lebt auf der Erde und bejaht das Leben,... Weiterlesen "Friedrich Nietzsche: Der Übermensch und der Wille zur Macht" »

Die fünf Wege des Thomas von Aquin zum Beweis der Existenz Gottes

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Die fünf Wege des Thomas von Aquin

Struktur der Wege

Die fünf Wege des Thomas von Aquin sind Argumentationslinien, die auf einem gemeinsamen Schema in vier Schritten basieren:

  1. Eine Tatsache der Erfahrung
  2. Die Anwendung des Prinzips der Kausalität
  3. Die Unmöglichkeit eines unendlichen kausalen Prozesses
  4. Der Begriff der ersten Ursache

1. Weg: Über die Bewegung

Ausgehend von der Erfahrung der Bewegung als Übergang von der Potenz zum Akt, führt die Anwendung des Kausalitätsprinzips zu dem Schluss, dass nichts sich selbst bewegen kann. Alles, was bewegt wird, wird von etwas anderem bewegt.

2. Weg: Über die wirkende Ursache

In der Welt der Sinne wirken Ursachen, die einander untergeordnet sind, um Effekte hervorzubringen (z.B. erfordert die Geburt eines... Weiterlesen "Die fünf Wege des Thomas von Aquin zum Beweis der Existenz Gottes" »

Griechische Philosophie: Tugend, Glück und Ethik

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Homerische Gedichte und Gemeinschaft

Homerische Gedichte und Gemeinschaft: Die Praxis des Abendlandes wurde in Griechenland geboren. In den homerischen Gedichten (8.–7. Jh. v. Chr.) findet sich keine rein philosophische Denkweise, sondern eine literarische. Die Gegenwart ist ein Nachdenken über moralische Ränder: Gut (was der Gemeinschaft dient) und Tüchtigkeit (Fähigkeit zur Exzellenz). Man versucht, durch gute Leistungen der Gemeinschaft den besten Dienst zu erweisen.

Die sokratische Haltung

Sokrates gilt als der Schöpfer der abendländischen Praxis. Während viele Philosophen das Prinzip des Universums erforschten, konzentrierte sich Sokrates auf die Realisierung des Menschen in der Gesellschaft. Möglichkeiten des Nachdenkens:

  • Die Haltung
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René Descartes: Leben, Werk und Einfluss auf die Philosophie

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René Descartes: Ein Philosoph der Neuzeit

Descartes' Leben

René Descartes wurde 1596 in La Haye, Frankreich, in eine wohlhabende Familie geboren. Er besuchte das Jesuitenkolleg in La Flèche und erwarb später einen Abschluss in Rechtswissenschaften an der Universität von Poitiers. Descartes meldete sich freiwillig für den Militärdienst und kämpfte in den Armeen gegen die spanische Präsenz in den Niederlanden und später gegen Schweden. Während seines Aufenthalts in Süddeutschland, in der Nähe der Stadt Ulm, fand er die Inspiration für sein Denken. Er verließ die Armee, lebte in Paris und zog sich dann nach Holland zurück, wo er nach Frieden und Freiheit suchte, um seine Werke zu veröffentlichen. Später nahm er eine Einladung an,... Weiterlesen "René Descartes: Leben, Werk und Einfluss auf die Philosophie" »

Merkmale und Folgen des Gemeinen Rechts (Ius Commune)

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Merkmale des Gemeinen Rechts (Ius Commune)

  1. Es ist ein Gesetz, das von Juristen geschaffen wurde. Der Staat ist Teil der rechtmäßigen Etablierung.
  2. Das Gesetz wird an den Hochschulen entwickelt und gelehrt.
  3. Es werden juristische Werke geschaffen (Manifestation des Gesetzes).
  4. Dieses Recht beansprucht universelle Geltung; es strebt nicht nach lokaler, sondern nach universeller Anwendung.
  5. Das Gesetz schöpft seinen Inhalt aus dem Römischen Recht, dem Kirchenrecht und in geringerem Maße aus bestimmten lokalen Rechten, insbesondere in einigen Regionen, wie dem Feudalrecht in der Lombardei.
  6. Das Recht wurde im Zuständigkeitsbereich des Kaisers oder des Papstes begründet. Dies erklärt den Anspruch auf universelle Geltung: Da es nur einen Kaiser gab,
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