Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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David Humes Analyse der Kausalität und des Wissens

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Analyse des Kausalschlusses und die Natur unseres Wissens

Die folgenden Punkte beleuchten die Grundlagen unseres Wissens über Tatsachen und die Rolle der Kausalität:

  1. Begrenzung des Wissens: Unser Wissen bezüglich Tatsachenfragen (Erinnerungen) ist begrenzt auf unsere gegenwärtigen Beurteilungen, Ideen und tatsächlichen früheren Eindrücke.

  2. Notwendige Verbindung: Die Bekräftigung der Existenz einer Tatsache erfordert nicht sofort einen gedanklichen Grund, um eine kausale Beziehung herzustellen. Diese Folgerung ist nur dann legitim, wenn eine notwendige Verbindung zwischen den Objekten besteht.

  3. Analyse der Beziehung: Deshalb müssen wir die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung (den kausalen Zusammenhang) analysieren.

  4. Ergebnis des Kausalschlusses:

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Kants Erkenntnistheorie: Aufbau & Formen der menschlichen Erkenntnis

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Kants Erkenntnistheorie: Aufbau & Funktion

Für Immanuel Kant ist Wissen eine Synthese aus Begriff und Erfahrung. Wenn wir Wissen nur von reinen Begriffen erwarten, ist die Erkenntnis leer. Reduzieren wir Wissen hingegen ausschließlich auf Erfahrungen, ist die Erkenntnis blind.

Innerhalb der menschlichen Erkenntnisfähigkeit unterscheidet Kant drei Funktionen, die jeweils eine eigene Struktur haben und eine besondere Rolle bei der Entwicklung von Wissen spielen:

Die drei Erkenntnisfähigkeiten

Sinnlichkeit: Empfang von Eindrücken

Die Sinnlichkeit liefert das Material des Wissens durch die Sinne.

Verstand: Verarbeitung & Urteilsbildung

Der Verstand verarbeitet diese Materialien und bildet Urteile.

Vernunft: Argumentation & Grundlagensuche

Die... Weiterlesen "Kants Erkenntnistheorie: Aufbau & Formen der menschlichen Erkenntnis" »

Descartes' Philosophie: Methodischer Zweifel, Ideen & Substanzen

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Descartes' Philosophie: Begriffe & Methode

Grundlegende Begriffe

Attribut:
Die Essenz eines jeden Stoffes (z. B. das Attribut des Körpers ist die Ausdehnung).
Idee:
Ein Gedanke oder eine Vorstellung im Bewusstsein.
Modi:
Arten, wie sich eine Substanz ausdrückt; akzidentelle Eigenschaften (z. B. die Form oder Bewegung eines Körpers).
Natur:
(1) Essenz; (2) Gemeinsame Eigenschaften natürlicher Wesen.
Meinung:
Wissen, das nicht als formale Wahrheit erkannt wird.
Realität:
Die Realität der Dinge an sich.
Objektive Realität:
Die Realität der Dinge, wie sie in Ideen repräsentiert werden.
Substanz:
Alles, was auf eine solche Weise existiert, dass es keiner anderen Substanz bedarf, um zu bestehen (ausgenommen Gott oder endliche denkende/ausgedehnte Substanzen)
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Islamische Legitimität, Stammesgesellschaft und Expansion

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Islamische Legitimität und Ideologie

Jede Organisation braucht soziale Legitimität. Diese Legitimität wird durch Ideologie angeboten. Legitimation ist eine Reihe von Argumenten, die erklären, dass die Organisation „natürlich“ ist, unter der Annahme, dass das gesamte Universum eine Ordnung hat und sich alle anpassen müssen.

Ideologie ist oft Wissen, projiziert auf eine Theorie, d. h. eine Erklärung der Welt und der Rolle des Menschen in ihr. Die Theorie des Wissens wurde ursprünglich entwickelt, um die Philosophie zu unterstützen, stand aber seit dem Mittelalter in offenem Konflikt mit der Religion.

Die klassische islamische Ideologie (6.-11. Jahrhundert) beruhte im Wesentlichen auf der emanationistischen Theorie, die die Ewigkeit... Weiterlesen "Islamische Legitimität, Stammesgesellschaft und Expansion" »

Platons Philosophie: Seele, Staat, Ideen und Erkenntnis

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Platons Philosophie: Seele und Staat

Die Dreiteilung der Seele

Die vernünftige Seele dient dem Edlen. Die Tugend der Seele ist rational: Sie fällt in den Bereich der Klugheit (Prudenz). Ihre Herrschaft über die anderen Teile führt zur Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist die Harmonie zwischen den drei Teilen der Seele.

Der Idealstaat in der Republik

Platon kritisiert die Demokratie und die Sophisten, die Politiker lehren, der Bevölkerung zu schmeicheln. Sie regieren die Massen willkürlich.

Der Mythos von den Metallen

Wir wurden aus der Erde geboren, andere wurden mit Gold, Silber und Bronze erschaffen.

Klassen im Staat

  • Menschen aus Bronze: Die vorherrschende Klasse der Produzenten. Der appetitive Teil der Seele dominiert. Tugend ist Mäßigkeit
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Platon: Leben und philosophische Einflüsse

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Biografischer und historischer Kontext

Platon (427–347 v. Chr.) wurde in einer aristokratischen Familie geboren. Als junger Mensch interessierte er sich für Politik, und diese politische Prägung beeinflusste später seine Philosophie. Nach dem Zerfall der Aristokratie und verschiedenen Reformbemühungen entstand in Athen die Demokratie. Diese Reformen, die auf Kleisthenes zurückgehen, umfassten insbesondere:

  • Isonomie – Gleichheit aller vor dem Gesetz,
  • Isegoria – das Rederecht aller Bürger in der Volksversammlung,
  • Ostrakismos – die Möglichkeit der Verbannung durch Abstimmung, wenn ein Bürger als tyrannisch galt.

Zur gleichen Zeit standen die Griechen in den Perserkriegen, mit den Schlachten von Marathon, Thermopylen und dem entscheidenden... Weiterlesen "Platon: Leben und philosophische Einflüsse" »

Warum Ethik studieren? Eine Einführung in Moral, Werte und philosophische Diskurse

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Warum Ethik studieren?

Religion ist einer der moralischen Diskurse. Gott ist das höchste Gut der Religion; sie ist der Übergang von Werten, die auf ein besseres Verhalten abzielen. Ein religiöser Diskurs ist eine Diskursethik, die einer Sache Priorität über andere einräumt. Entwickeln Sie die Fähigkeit, über Konflikte und Lösungen durch moralische Gründe oder Argumente zu reflektieren. Es ist die Idee, dass Moral auf Vernunft und Argumentation basiert. Die Philosophie ist eine Disziplin mit Tradition und Geschichte und gehört zum Erbe des kritischen Wissens unserer Kultur. Ethik wird ständig angewendet und studiert.

Moral und Ethik

Moral ist die Reihe von Überzeugungen von Menschen über Gerechtigkeit und Böses, Recht und Unrecht... Weiterlesen "Warum Ethik studieren? Eine Einführung in Moral, Werte und philosophische Diskurse" »

Platons Höhlengleichnis und Erkenntnistheorie

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Platons Höhlengleichnis: Gefangene und Schatten

Im Höhlengleichnis beschreibt Platon Gefangene, die seit ihrer Kindheit in einer Höhle angekettet sind, unfähig, sich zu bewegen. Die Höhle steht für die sinnliche Welt, das Feuer in ihr für die Sonne. Der Aufstieg aus der Höhle symbolisiert den Aufstieg der Seele in die intelligible Welt.

Die unsterbliche Seele und die Ideenwelt

Platon postuliert die Idee der unsterblichen Seele. Die Seele ist präexistent zum Körper und ihr natürlicher Ort ist die übersinnliche Welt der Ideen. Der Körper, der zur Sinnenwelt gehört und somit unvollkommen ist, ist das Gefängnis der Seele und ein Hindernis für sie. Die Erkenntnisse der Sinne sind nur Schatten der Wirklichkeit.

Die Allegorie der Linie:

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Nietzsche: Der Nihilismus – Vom Tod Gottes zum Übermenschen

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Nihilismus: Die Krankheit der europäischen Kultur

Der Tod Gottes ist das Ereignis, das uns in die Lage versetzt, die Krankheit der europäischen Kultur besser zu verstehen: den Nihilismus. Dieses Wort stammt vom lateinischen „nihil“ ab und bedeutet „nichts“.

Wir können den allgemeinen Nihilismus als eine vitale und philosophische Haltung definieren, die jeglichen Wert der Existenz ablehnt oder die Existenz als um das Nicht-Existente kreisend betrachtet.

Nietzsches Konzept des passiven Nihilismus

Nietzsches Idee des Nihilismus ist komplex, insbesondere der passive Nihilismus. Der passive Nihilismus glaubt nicht an jeden Wert, da er davon ausgeht, dass Werte nur existieren, wenn Gott existiert. Da Gott nicht existiert, mündet dies in:

  • Verzweiflung
  • Untätigkeit
  • Verzicht
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Descartes: Zentrale Begriffe und Methode

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Nachweis

Nachweis: Natur, durch die etwas konzipiert ist, klar und eindeutig, d. h. alles, was eindeutig unserer Vernunft im Detail und deutlich (klar und deutlich) vorgelegt wird. Etwas in dieser Art und Weise konzipiert, lässt keinen Raum für Zweifel und kann als wahr angesehen werden. Das Kriterium der Wahrheit besteht darin, dass eine Prüfung direkt konzipiert ist und als wahr gilt, ohne jeden Zweifel (Ablehnung der Sinne und der Einbildungskraft).

Existenz

Existenz: Descartes prägte diesen Begriff, um auf die Seinsweise des Menschen in der Welt hinzuweisen. Das Dasein ist die Seinsweise des Wirklichen, und die Kreatur ist Substanz, d. h. das göttliche Wesen erhält und schafft; cogito ergo sum.

Niederschlag

Niederschlag: Einer der Faktoren,... Weiterlesen "Descartes: Zentrale Begriffe und Methode" »