Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Freiwillige Handlungen und moralische Verantwortung: Eine Analyse

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Freiwillige Handlungen und moralische Verantwortung

Direkt freiwillige Handlung: Das Gesetz gewollt und in sich selbst bestimmt und für sich selbst direkt. Das Maß an Verantwortung ist maximal. Wir sind allein verantwortlich.

Indirekt freiwillige Handlung: Die Wirkung ist nicht direkt gewollt oder versucht, sondern rational vorhersehbar bei der Durchführung einer freiwilligen Handlung. Als rationale und freie Wesen sind wir für Handlungen verantwortlich, die vernünftigerweise vorhersehbare Folgen haben. Wir sind ebenfalls voll verantwortlich für die indirekte freiwillige Handlung, obwohl es nicht das gleiche Maß an Verantwortung ist. Wir müssen die Folgen unserer Handlungen übernehmen.

Die unfreiwillige Handlung: Eine Handlung, die weder... Weiterlesen "Freiwillige Handlungen und moralische Verantwortung: Eine Analyse" »

Empirismus und Aufklärung: Eine Analyse

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Empirismus: Eine Einführung

Der Empirismus, insbesondere der englische Empirismus, entwickelte eine starke Polemik gegen zentrale Aspekte des Rationalismus. Er kritisierte die Vorstellung von angeborenen Ideen und die Möglichkeit, Wahrheit unabhängig von Erfahrung zu entdecken. Es wäre jedoch falsch, Empirismus und Rationalismus als Gegensätze darzustellen, als ob der Empirismus eine Philosophie gegen die Vernunft wäre. Vielmehr entwickelte der englische Empirismus ein Programm zur Bestimmung der Fähigkeiten, Grenzen und Möglichkeiten der Vernunft selbst. Dieses Programm findet sich in der kritischen Philosophie Kants wieder.

Die Grundlage des Empirismus ist die Annahme, dass Erfahrung eine grundlegende und unverzichtbare Rolle bei der... Weiterlesen "Empirismus und Aufklärung: Eine Analyse" »

Ethik und Moral: Eine philosophische Untersuchung

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Ethik und Moral

Definition von Ethik

Etymologie: aus dem Griechischen Ethos, das sich auf die Person und ihren Charakter bezieht und verschiedene Aspekte von Entscheidungen und Verantwortung umfasst. Die Ethik ist ein Zweig der Philosophie, der die Konzepte von Gut und Böse in bestimmten kulturellen Kontexten bestimmt, um die Praxis des Lebens zu verbessern. Sie ist kein Teil der theoretischen Philosophie, sondern eine praktische, die sich mit der Praxis des Menschen befasst. Die Ethik analysiert das sittliche Leben des Menschen und lehrt uns, wie man gut lebt, indem sie sich auf die Präferenzen konzentriert. Sie rechtfertigt unsere Handlungen, Entscheidungen und unser Verhalten und begründet unsere Moral.

Ethik und Moralphilosophie untersuchen... Weiterlesen "Ethik und Moral: Eine philosophische Untersuchung" »

Offenbarte Religion vs. Natürliche Religion: Ein Vergleich

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Merkmale der Offenbarungsreligion

Zunächst ist festzuhalten, dass die Offenbarung eine göttliche Manifestation ist. Gott offenbart den Menschen verborgene und heilige Wahrheiten. Alle Religionen, die auf einer solchen Offenbarung beruhen, werden als Offenbarungsreligionen bezeichnet. Laut Rousseau weisen sie folgende Merkmale auf.

Erstens zeichnen sich offenbarte Religionen durch einen starken Partikularismus aus, der das Gegenteil von Universalität darstellt. Folglich verurteilen sie Individuen für eine unfreiwillige Unwissenheit, für die die betreffende Person nicht verantwortlich ist. Dieser Partikularismus ist mit einer dogmatischen Vorstellung von Tugend verbunden.

Neben dem Partikularismus sind weitere charakteristische Merkmale:

  • Ethnozentrismus:
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Aristoteles: Materie, Form, Veränderung und Erkenntnis

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Materie und Form bei Aristoteles

Die Materie (Stoff) ist das, woraus etwas gemacht wird, d.h., das, was eine bestimmte Struktur annimmt. Form = Struktur/Gestalt.

Beispiel Apfel: Die Materie besteht aus Wasser, Zucker, Vitaminen und Farbstoffen. Die Form ist das, was uns den Inhalt verstehen lässt. Die Form kann sich jedoch verändern (z.B. kann der Apfel rot werden, Wasser verlieren oder sauer werden).

Wir betrachten dasselbe Material, aber in unterschiedlicher Form, wie es beim Apfel der Fall ist. Die Figur (äußere Erscheinung) ist, wie es scheint (z.B. Ton kann ein Aschenbecher oder eine Vase sein).

Die Seele als Form des Körpers

Für Aristoteles ist die Seele die Form des Körpers, die Disposition usw. Sie hat mit der Gestalt zu tun, die... Weiterlesen "Aristoteles: Materie, Form, Veränderung und Erkenntnis" »

Platons Erkenntnistheorie: Der Weg zur wahren Weisheit

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Platons Weg zur Erkenntnis

Für Platon ist die Philosophie der Weg zur wahren Erkenntnis. Sie ist nicht mit technischem Können (techne) zu verwechseln. Das Ziel der Philosophie ist es, systematisches Wissen über die Menschheit und die Prinzipien, die die Welt regieren, zu erlangen.

Sokratische Unwissenheit als Ausgangspunkt

Der erste Schritt zur Weisheit ist die Einsicht in die eigene Unwissenheit. Ganz im Sinne von Sokrates ist die größte Torheit, zu glauben, man wisse etwas, obwohl man es nicht weiß. Wahre Weisheit beginnt mit dem Eingeständnis: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Wahrnehmung ist nicht wahres Wissen

Platon unterscheidet streng zwischen Wahrnehmung und Wahrheit. Die durch unsere Sinne wahrgenommenen Dinge sind bloße Erscheinungen... Weiterlesen "Platons Erkenntnistheorie: Der Weg zur wahren Weisheit" »

Ethik, Moral und Soziale Verantwortung: Konzepte und Konfliktlösung

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Kapitel III: Grundlagen der Ethik und Moral

Moral wird oft gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die menschlichen Folgen von Handlungen. Ethik erfordert häufig ein Verhalten, das höheren Standards entspricht, als sie gesetzlich festgelegt sind, einschließlich selbstlosem Verhalten statt kalkulierter Maßnahmen, die einen greifbaren Nutzen erzeugen sollen. Ethik steht manchmal im Konflikt mit individuellen und unternehmerischen Eigeninteressen.

Ethik ist ein Produkt der Kultur einer Gesellschaft, die ihre Traditionen, Bräuche, Werte und Normen umfasst. Mitglieder einer Kultur halten Ethik oft für selbstverständlich. Sie verstehen implizit die Anforderungen von Beziehungen, die Aufgaben und Pflichten zwischen Personen und Gruppen sowie... Weiterlesen "Ethik, Moral und Soziale Verantwortung: Konzepte und Konfliktlösung" »

Glaube und Vernunft in der mittelalterlichen Philosophie

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Das Verhältnis von Glaube und Vernunft bei Augustinus

Für Augustinus von Hippo sind sowohl der Glaube als auch die Vernunft notwendig, um die christliche Wahrheit zu erreichen, welche die einzige Wahrheit darstellt. Diese Zusammenarbeit zwischen Glaube und Vernunft wird in dem Satz ausgedrückt: „Ich verstehe, um zu glauben; ich glaube, um zu verstehen“ (credo ut intelligam, intellego ut credam). Die Vernunft hilft bei der Annahme des Glaubens, und dieser Prozess muss auf einem rationalen Diskurs beruhen. Der Glaube wiederum hilft dabei, den Grund zu verstehen, und ebnet den Weg für die Weisheit, die aus diesem Glauben entspringt.

Thomas von Aquin: Harmonie von Glaube und Vernunft

Thomas von Aquin sagt, dass der Glaube die Vernunft nicht... Weiterlesen "Glaube und Vernunft in der mittelalterlichen Philosophie" »

Die Aufklärung: Vernunft, Fortschritt & Gesellschaftswandel

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Die Aufklärung: Eine Ära des Wandels

Das 18. Jahrhundert war eine Zeit tiefgreifender Veränderungen, die die traditionellen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Strukturen allmählich untergruben. Diese Entwicklungen kulminierten in großen revolutionären Ereignissen wie der Französischen und Amerikanischen Revolution, die neue landwirtschaftliche und industrielle Impulse setzten. Obwohl die Agrargesellschaft fundamental vorherrschend blieb und in weiten Teilen Osteuropas die Leibeigenschaft fortbestand, begann sich die städtische Industrie zu entwickeln, deren Reichtum jedoch noch auf handwerkliche Werkstätten und Zünfte beschränkt war. Der Überseehandel war eine der größten Quellen des Wohlstands.

Gesellschaftliche Strukturen

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David Humes Philosophie: Erkenntnis, Ethik und Gerechtigkeit

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Humes Skepsis: Die äußere Welt und Kausalität

Entscheidend für das Konzept der "äußeren Welt". Impressionen einer vermeintlichen Realität (der Welt), die hinter ihnen steht und die keine Abdrücke oder Erfahrungen hinterlässt. Eindrücke können nicht von einer angeblichen Ursache oder Herkunft der Abdrücke herrühren. Phänomenalismus und Skeptizismus. Descartes hatte gesagt, dass das Fundament des Wissens angeborene Ideen sind. Hume sagt, dass das Kriterium der Wahrheit im Ursprung der Kopie liegt: Jede wahre Idee muss von einem Eindruck herrühren. "Substanz" ist keine bestimmte Idee, weil sie keinen Eindruck hinterlässt. Wahrnehmungen scheinen miteinander verbunden zu sein, ohne dass es möglich ist, echte Verbindungen zwischen... Weiterlesen "David Humes Philosophie: Erkenntnis, Ethik und Gerechtigkeit" »