Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Descartes' Rationalismus: Methode, Deduktion und Mathematik

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Rationalismus und die Quelle des Wissens

Der Rationalismus besagt, dass wahres und gültiges Wissen über die Wirklichkeit nicht primär aus den Sinnen, sondern aus der Vernunft (Ratio) stammt. Diese Erkenntnisweise ist eng mit der Idee der modernen Wissenschaft verbunden: der Deduktion. Unsere Kenntnis der Realität kann deduktiv von bestimmten, klar festgelegten Ideen und Grundsätzen abgeleitet werden, welche als angeboren gelten.

Descartes' Suche nach einer neuen Methode

Hintergrund und Motivation

  1. Descartes erkannte die Notwendigkeit, eine geeignete Methode zu entwickeln, um neue Aspekte zu entdecken. Er strebte nicht danach, unzureichendes Wissen zu reparieren, sondern bemühte sich um eine völlig neue Methode.
  2. Negative Motivation

    Sein pädagogisches

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Philosophisches und Wissenschaftliches Glossar: Begriffe der Erkenntnis

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Analyse: Methode der Zerlegung

Methode, die darin besteht, alle Bestandteile einer Sache gedanklich zu zerlegen.

Algebra: Teilgebiet der Mathematik

Ein Teilgebiet der Mathematik, das sich mit Mengen von Operationen befasst, die bestimmte Eigenschaften erfüllen.

Akzidenz: Aristotelischer Begriff

Ein aristotelischer Begriff, der die Eigenschaften von Lebewesen bezeichnet, die zwar unterschiedlich sind, sich aber nur in ihren sinnlich wahrnehmbaren und äußeren Merkmalen unterscheiden.

Die menschliche Seele bei Descartes

Gleichbedeutend mit dem Ich, der Seele oder dem Geist; eine denkende Substanz, deren Natur oder Wesen das Denken ist. Sie existiert unabhängig vom Körper, ist frei, der Ursprung der Erkenntnis und der Vernunft und ist unsterblich.... Weiterlesen "Philosophisches und Wissenschaftliches Glossar: Begriffe der Erkenntnis" »

Die Natur des Menschen: Leib, Seele und Sinne

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Das Wesen des Menschen

Der Mensch ist ein geheimnisvolles Wesen, das aus Leib und Seele besteht und eng verbunden ist, um eine einzige Person zu bilden.

Der Mensch als Mikrokosmos der Schöpfung

Der Mensch ist eine kleine (Mikrokosmos) Synthese der gesamten Schöpfung. Er besitzt Eigenschaften aller Geschöpfe: das Sein der Steine, das Leben der Bäume, die Empfindsamkeit der Tiere und die Intelligenz der Engel. Er existiert als lebloses Wesen (Knochen), wächst und reproduziert sich wie Pflanzen und ist erfüllt von animalischen, sinnlichen Objekten.

Sinnliche und verständliche Objekte

Objekte sind: sinnlich (durch die Sinne wahrnehmbar) und verständlich (durch die Intelligenz erfassbar).

Die Bewegung der Tiere

Tiere, als sinnliche Wesen, werden... Weiterlesen "Die Natur des Menschen: Leib, Seele und Sinne" »

Metaphysik und Wissenschaft: Eine Gegenüberstellung

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Was ist Metaphysik?

Der Grund, warum sich die Metaphysik mit bestimmten Fragen auseinandersetzt, liegt darin, dass die Menschheit seit jeher mit Themen konfrontiert ist, auf die sie keine Antwort finden konnte. Diese unbeantworteten Fragen bilden den Kern des metaphysischen Denkens. Die Metaphysik bietet auf rationale und begriffliche Weise die Essenz dessen, was außerhalb der durch die Sinne gewonnenen Informationen existiert, d.h. a priori.

Die Vernunft stellt grundlegende Erkenntnisse in Frage und entscheidet, welche wahr sind. Ihr Ziel ist es, ein vollständiges Wissen über alles zu erlangen.

Die Metaphysik befasst sich auch mit jeder geistigen Spekulation, die über die sinnliche Wahrnehmung und die spirituelle Wirklichkeit hinausgeht.... Weiterlesen "Metaphysik und Wissenschaft: Eine Gegenüberstellung" »

Thomas von Aquin und sein mittelalterlicher Kontext

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Philosophischer Kontext

Thomas von Aquin: Leben und Werk

Thomas von Aquin wurde 1224 auf Schloss Roccasecca, nördlich von Neapel, geboren. In dieser Stadt besuchte er das Kolleg und trat dem Dominikanerorden bei. Danach kehrte er nach Italien zurück und widmete sich der Lehre in verschiedenen Städten. Er erlebte die endlosen Auseinandersetzungen, die zu dieser Zeit zwischen den verschiedenen Denkschulen stattfanden. Er starb im Jahre 1274, als er vom Papst Gregor X. zum Konzil von Lyon berufen wurde.

Aristoteles' Einfluss und Thomas' Schriften

Der Einfluss des Aristoteles auf das mittelalterliche Denken war bedeutend. Im Mittelalter begannen verschiedene Bettelorden, den Dialog mit der Kirche zu suchen, was die Macht des Dialogs sichtbar machte.... Weiterlesen "Thomas von Aquin und sein mittelalterlicher Kontext" »

Die Fünf Wege des Thomas von Aquin: Der Erste Beweger

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Analyse der Ideen: Der Erste Beweger

Es ist eine durch die Sinne wahrgenommene Tatsache, dass es in dieser Welt Bewegungen gibt und dass alles, was bewegt wird, von etwas anderem bewegt wird. Die Argumentation für die Notwendigkeit eines Ersten Bewegers basiert auf folgenden Prämissen:

  1. Bewegung als Akt: Nichts bewegt sich, es sei denn, es wird motiviert. Bewegung ist der Übergang von der Potenz zum Akt. Das Bewegende muss selbst im Akt sein, um etwas zu bewegen, das in der Potenz ist.
  2. Unterscheidung von Potenz und Akt: Es ist unmöglich, dass ein Ding in derselben Hinsicht gleichzeitig in der Potenz und im Akt ist. Es muss sich um etwas Verschiedenes handeln.
  3. Bewegen und Bewegtwerden: Ein Ding kann nicht gleichzeitig bewegen und bewegt werden,
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Marx und Nietzsche: Eine vergleichende Analyse ihrer Philosophien

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Marx' Philosophie: Arbeit, Entfremdung und Kapitalismus

Marx' Arbeitsbegriff und Kritik

Karl Marx sah das Wesen des Menschen in der Arbeit. Er betrachtete dieses Wesen als materiell, wobei Beziehungen zur Natur und zu anderen Menschen dessen Grundlage bilden. Meiner Meinung nach ist dies jedoch fraglich, da der Mensch nicht nur materiell, sondern auch emotional ist. Ein Beispiel hierfür findet sich in familiären Bindungen, wo nicht nur materielle, sondern auch emotionale Aspekte eine Rolle spielen. Obwohl ich Marx' Aussage zustimme, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, das seinen Lebensunterhalt selbst produziert: Wer heute Waren oder Lebensmittel möchte, muss arbeiten, um sie zu erzeugen.

Die Theorie der Entfremdung

In der marxistischen... Weiterlesen "Marx und Nietzsche: Eine vergleichende Analyse ihrer Philosophien" »

Kants Ethik des moralischen Formalismus

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1. Begriffe und Beziehungen

Pflicht

Die Notwendigkeit, aus Achtung vor dem Gesetz zu handeln, ist die Pflicht. Sie ist immer a priori, sodass ihre Wahrheit unabhängig von der Erfahrung erkannt werden kann und notwendig ist. Die Pflicht ist universell und a priori. Sie ist kein Phänomen, sondern ein Noumenon. Daher kann der Grund für Handlungen durch sinnliche Anschauung erkannt werden, d.h. die Seele.

Seele

Kant postuliert die Unsterblichkeit der Seele. Die Seele ist also kein Phänomen, sondern ein Noumenon. Ein Noumenon ist die Vereinigung aller psychischen Phänomene. Die Seele ist ein Postulat der praktischen Vernunft. Ein Postulat ist etwas, das nicht beweisbar ist, sondern als Voraussetzung für Moral und Vernunft angenommen werden muss.... Weiterlesen "Kants Ethik des moralischen Formalismus" »

Die Vorsokratiker: Eine Einführung

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Thales von Milet

Thales ist der erste Philosoph dieser Geschichte. Von ihm sind keine Schriften erhalten, aber viele Hinweise auf seine Lehren. Nach seiner Theorie ist Wasser der Ursprung von allem. Er vertrat auch die Ansicht, dass die Erde unbeweglich sei, aber von einem anderen Element getragen werde.

Anaximander

Anaximander folgte dem Pfad der Erkenntnis und interpretierte die Beziehung zwischen Mensch und dem ihn umgebenden Universum. Er verwendete den Begriff Apeiron (das Unbegrenzte) als Prinzip der Dinge, ein existierendes Element, das die Ursache für die Entstehung und den Untergang der gesamten Welt ist.

Anaximenes

Auch Anaximenes lebte in Milet. Für ihn ist der Ursprung der Dinge die Luft. Er nahm an, dass diese mehr oder weniger dichte... Weiterlesen "Die Vorsokratiker: Eine Einführung" »

Erkenntnistheorie, Wissenschaftsethik und Kosmologie: Grundbegriffe

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Thema 1: Wissen und Wahrheit

Wissen bedeutet, etwas für wahr zu halten und dies begründen zu können.

Gegensätzliche Haltungen zur Wahrheit

Hinsichtlich der Möglichkeit, die Wahrheit zu erlangen, gibt es zwei gegensätzliche Haltungen:

  • Dogmatismus: Die Überzeugung, dass wir die Wahrheit mit absoluter Sicherheit erlangen können.
  • Skepsis: Die Haltung, dass es praktisch unmöglich ist, unser gesamtes Wissen und unsere Überzeugungen zu kennen oder zu rechtfertigen.

Kritische und Rationale Analyse

Die kritische und rationale Untersuchung analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des Wissens sowie die Rechtfertigung unserer Überzeugungen.

Glaube und Begründung

  • Vermutung (Guess): Ich halte etwas für wahr, kann es aber nicht rechtfertigen.
  • Begründeter
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