Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Psychologie und Soziologie

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Émile Durkheim: Arbeitsteilung und soziale Solidarität

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In seinen Theorien zur mechanischen und organischen Solidarität analysiert Émile Durkheim den Wandel der Gesellschaftsstruktur. Der Übergang von primitiven zu modernen, zivilisierten Gesellschaften ist durch eine zunehmende Arbeitsteilung gekennzeichnet.

Die Rolle der moralischen Normen

Diese Arbeitsteilung stützt sich auf ein System moralischer Normen innerhalb der Gruppe. Durkheim argumentiert, dass die Arbeitsteilung dazu dient, die Gesellschaft zu integrieren – ein Zustand, den er als Solidarität bezeichnet.

Formen der Solidarität

Solidarität manifestiert sich in rechtlichen Normen und lässt sich in zwei Hauptformen unterteilen:

  • Mechanische Solidarität: Dominiert durch ein gemeinsames kollektives Bewusstsein. Abweichungen werden als
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Grundlagen der Soziologie: Durkheim, Marx und Weber

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Émile Durkheim: Soziale Tatsachen

Definition sozialer Tatsachen

Soziale Tatsachen sind alle Denk-, Fühl- und Handlungsweisen, die außerhalb des Individuums existieren und als eigenständige Dinge untersucht werden müssen. Sie umfassen soziale Strukturen sowie kulturelle Normen und Werte, die außerhalb der Akteure liegen. Soziale Tatsachen sollten empirisch, nicht philosophisch, untersucht werden. Durkheim glaubte, dass Ideen philosophisch erörtert werden könnten, aber Dinge, die nicht durch eine geistige Tätigkeit erfasst werden können, erfordern Daten von außerhalb des Geistes.

Für Durkheim sind soziale Tatsachen etwas, das die Gesellschaft besitzt und von außen beobachtet werden muss. Sie sind extern und zwanghaft. Das Wesen der... Weiterlesen "Grundlagen der Soziologie: Durkheim, Marx und Weber" »

Einführung in die Soziologie und gesellschaftlicher Wandel

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Abschnitt 1: Gesellschaftliche Veränderungen

Definition der Soziologie

Die Soziologie ist eine Sozialwissenschaft, die auf das Studium der Gesellschaft abzielt. Sie untersucht das regelmäßige und vorhersehbare Verhalten sowie das soziale Handeln des Menschen innerhalb der Gesellschaft.

Das Interesse der Soziologie konzentriert sich auf das Verständnis dieser Verhaltensmuster: wie sie entstehen, wie sie sich verändern, wie sie sich reproduzieren und wie sie koordiniert werden.

Auguste Comte prägte den Begriff der Soziologie im Jahr 1824 (ursprünglich als „soziale Physik“). Erstmals erschien dieses Wort in seinem gedruckten Werk „Cours de philosophie positive“ im Jahr 1838.

Die Gesellschaft

Die Gesellschaft ist eine Gruppe von Individuen,... Weiterlesen "Einführung in die Soziologie und gesellschaftlicher Wandel" »

Soziale Struktur, Rollen, Status und Normen – Grundlagen der Soziologie

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Die soziale Struktur: Elemente und Definition

Die soziale Struktur: Relativ stabile Beziehungen oder Aktionen, die zwischen verschiedenen Parteien auftreten; dazu gehören: Territorium, Bevölkerung, Status, Rollen, Gruppen, soziale Schichten und Organisationen.

Soziale Rolle

Soziale Rolle: Eine Rolle ist die Menge von Verhaltensweisen und Einstellungen, die von einer Person entsprechend ihrem Status und ihrer sozialen Situation erwartet werden. Sie wird durch Sozialisation bestimmt. Eine Person kann mehrere soziale Rollen haben (z. B. Vater, Professor), die sich je nach Situation ändern. Aufgrund gesammelter Erfahrungen erfolgt oft ein Rollenwechsel.

  • Zugewiesene Rolle: Sie wird von außen zugewiesen.
  • Übernommene Rolle: Rollen werden freiwillig
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Minority Influence und Gruppendynamik: Ein Leitfaden

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Minority Influence

Soziale Beziehungen sind von antagonistischen gesellschaftlichen Kräften geprägt. Gesellschaften und andere Akteure wollen ihre Macht bewahren und den sozialen Status quo sichern. S. Moscovici untersuchte, wie Minderheiten in der Lage sind, die Mehrheit zu beeinflussen. Er führte verschiedene experimentelle Untersuchungen durch:

  • Konsistenz: Die Minderheit muss konsequent sein, ihre Ideen beharrlich verteidigen und ihre Handlungen mit Überzeugung vermitteln.
  • Flexibilität: Die Konsistenz gegenüber der Mehrheit kann starr oder flexibel beibehalten werden.
  • Überlaufen: Die Minderheit kann den sozialen Konsens durch Vorschläge gegen die Herrschaft der Mehrheit aufbrechen.
  • Bekämpfung der Psychologisierung: Einige Gruppen kämpfen
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Psychologie der Motivation, Konflikte und Abwehrmechanismen

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Verhalten und seine vielschichtigen Ursachen

Ein Verhalten ist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen, sondern auf eine Vielzahl von Gründen, die in einer bestimmten Zeit zusammenwirken. Alle Menschen gehören zu einer Gesellschaft und Kultur; diese Faktoren beeinflussen sie und werden zu Motiven. Diese Motive beeinflussen das Verhalten, bestimmen es aber nicht vollständig. Dies erklärt sich durch die allgemeine Struktur der Motivationen.

Der Druck wirkt auf individueller Basis und beeinflusst sich gegenseitig. Motivation ist ein interner Prozess des Menschen. Es ist die Sache selbst, die motiviert, oder die Wahl, von der man angetrieben wird.

Quellen der Motivation

  • Individuelle Motivation (biologisch und psychologisch): Identifikation
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Grundlagen der Soziologie: Individuum und Gesellschaft

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Grundbegriffe der Soziologie

  • Individuum: Das Einzelne verweist auf das Ordnungsgemäße und Spezifische eines Themas. Der Begriff „Individuum“ muss sich nicht nur auf einen Menschen beziehen, sondern auf jedes vollständige Wesen, das einer Art angehört, gleichgültig ob tierisch oder pflanzlich.
  • Gesellschaft: Das Unternehmen umfasst im weiteren Sinne alle Personen, die miteinander kommunizieren und eine Vielzahl von Zwecken, Verhaltensweisen oder kulturellen Besonderheiten teilen.
  • Soziale Intelligenz: Wir fordern „Intelligenz-Sharing“ oder „soziale Intelligenz“, die als Phänomen der Wechselwirkung zwischen Menschen entsteht.
  • Sozialer Status: Der soziale Status ergibt sich daraus, dass jeder Einzelne einen Platz in der sozialen Struktur
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Gender als analytische Kategorie in der Bildung

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Konzept des Gender

Das Konzept des Gender bezieht sich auf sozial konstruierte Unterschiede und darauf, was als männlich oder weiblich gelernt wird. Es beschreibt, wie Kultur und Gesellschaft an der Konstruktion von Geschlechtsidentitäten beteiligt sind und wie dies Persönlichkeiten sowie spezifische Aufgaben von Männern und Frauen prägt.

Während Sex eine biologische Eigenschaft beschreibt, bezieht sich Gender auf eine kulturelle Konstruktion, die sich verändern kann. Jede Gesellschaft definiert in ihrem historischen Kontext neu, was sie für Männer und Frauen als angemessen erachtet.

Gender und Lehrplan

Die Schule ist ein Schlüsselelement bei der Vermittlung von Gender-Modellen. Ein Kritikpunkt ist, dass die heutige symbolische Ordnung... Weiterlesen "Gender als analytische Kategorie in der Bildung" »

Grundlagen der Sozialen Schichtung und Kontrolle

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Soziale Interaktion und Schichtung

Soziale Schichtung bezeichnet die Organisation einer Gesellschaft in Ebenen und steht im Zusammenhang mit Ungleichheit. Historische Beispiele sind die Sklaverei im antiken Griechenland und Rom, die Leibeigenschaft im Mittelalter oder die Diskussionen über Ungleichheit im aufgeklärten 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde dies als soziale Klasse bezeichnet.

Ungleichheit

Die relevante Ungleichheit basiert auf Hierarchie sowie auf Beziehungen von Über- und Unterordnung. Sie gründet sich auch auf dem Prinzip der Komplementarität: Es bedarf der Ergänzung und Vielfalt unterschiedlicher Individuen.

Interaktion und Schlussfolgerung

Wir können nicht unabhängig voneinander leben. Daraus folgt die Schlussfolgerung:... Weiterlesen "Grundlagen der Sozialen Schichtung und Kontrolle" »

Soziologische Grundbegriffe: Ideologie und Kultur

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Ideologie und Bewusstsein

Die Ideologie ist das Bewusstsein und die Repräsentation der herrschenden Klasse. Die Realität ist je nach ihrer Stellung und ihren Interessen durch Sensibilisierung und Repression geprägt, sowie durch die Imprägnierung und den Mangel an materiellen Produktionsmitteln. So ist Ideologie ein falsches Bewusstsein der Wirklichkeit, eine Ausrichtung und Mystifizierung, ein Irrtum der Geschichte der Menschheit und das „Opium des Volkes“.

Definition von Kultur

Kultur ist ein Komplex, der Wissen, Überzeugungen, Kunst, Moral, Gesetze, Bräuche und alle anderen erworbenen Fähigkeiten und Kapazitäten der Mitglieder von Mensch und Gesellschaft umfasst.

Subkultur und ihre Merkmale

In der Subkultur gruppieren sich Verhaltensmuster,... Weiterlesen "Soziologische Grundbegriffe: Ideologie und Kultur" »