Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Psychologie und Soziologie

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Glossar: Wichtige Begriffe bei Karl Marx

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Entfremdung (Alignment)

Oder Entäußerung oder Entfremdung. Umstand, in dem jeder Mensch nicht Herr seiner selbst ist oder letztlich nicht verantwortlich für seine Handlungen und Gedanken ist. Für Marx ist dies der Zustand, in dem die unterdrückte Klasse in jeder Gesellschaft der Ausbeutung lebt, in jedem Unternehmen, das Privateigentum an den Produktionsmitteln unterstützt.

Ökonomische Basis (Wirtschafts-Base)

Ausdruck, mit dem Marx sich auf die wirtschaftliche Struktur bezieht. Er äußert, dass diese Struktur die Grundlage der sozialen Struktur ist.

Reale Basis (Real-Base)

Ausdruck, mit dem Marx sich auf die wirtschaftliche Struktur bezieht. Er äußert, dass diese Struktur die Grundlage der sozialen Struktur ist, wobei "real" bedeutet,... Weiterlesen "Glossar: Wichtige Begriffe bei Karl Marx" »

Grundlagen der Soziologie: Individuum, Gesellschaft & Sozialisation

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Grundlagen der Soziologie: Individuum, Gesellschaft & Kultur

Das Individuum in der Soziologie

Die Soziologie befasst sich mit dem Individuum und der Gesellschaft. Das Individuum bezieht sich auf eine eigenständige und spezifische Einheit.

Der Begriff 'Individuum' muss sich nicht zwangsläufig auf ein menschliches Wesen beziehen, sondern kann jedes vollständige Mitglied einer Spezies bezeichnen, sei es Tier oder Pflanze. Im soziologischen Kontext verwenden wir diesen Begriff jedoch meist, um uns auf Menschen zu beziehen und ihre einzigartige, eigene Komponente hervorzuheben.

Verschiedene Perspektiven auf das Individuum

  • Biologischer Determinismus: Das Einzigartige und Spezifische jedes Individuums ist in seiner genetischen Ausstattung begründet.
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Historischer Materialismus (HISMAT): Marx' Theorie und Gesetze

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Historischer Materialismus (HISMAT)

Marx ist ein materialistischer Denker (er räumt dem Primat der Materie über den Geist ein) und vertritt den sogenannten Historischen Materialismus. Der Historische Materialismus stützt sich auf folgende Annahmen:

Erstens: Die ökonomische Infrastruktur einer Gesellschaft bestimmt das Bewusstsein, das diese Gesellschaft von sich selbst hat, und nicht umgekehrt.

Zweitens: Diese Struktur entwickelt sich aus Widersprüchen, das heißt, dialektisch.

Grundlage: Der Dialektische Materialismus (Diamat)

Der Dialektische Materialismus (Diamat) dient somit als Grundlage für die Theorie des Historischen Materialismus. Die Bewegung der Materie ist die Dialektik, die folgenden Gesetzen unterliegt:

  • Das dialektische Gesetz
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Marxismus und Platonismus: Analyse von Ideologie, Basis und Überbau

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Platon und Marx: Reflexiver Zugang zum gesellschaftlichen Leben

Meiner persönlichen Meinung nach tragen beide Ansätze (Platon und Marx) zu einem reflexiven Zugang zum gesellschaftlichen Leben bei. Bei der Betrachtung der sozialen Struktur stimme ich jedoch nicht mit Platon überein, der Ideen als Grundgedanken der Gesellschaft sieht. Marx hingegen fokussiert auf die wirtschaftliche Infrastruktur und betrachtet die Wirtschaft als Motor des Volkes, wobei er die Rolle von Ideen vernachlässigt.

Die Relevanz der marxistischen Kapitalismusanalyse

Der Marxismus bietet interessante Überlegungen zur Notwendigkeit, Ungleichheiten zu überwinden, und zur Hoffnung auf eine Gesellschaft für alle. Obwohl die Umsetzung des marxistischen Modells in der aktuellen... Weiterlesen "Marxismus und Platonismus: Analyse von Ideologie, Basis und Überbau" »

Soziale Ungleichheit: Schichtung, Klassen und Wirtschaft

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Lektion 5: Soziale Ungleichheit und Schichtung

Definition der sozialen Schichtung

Die soziale Schichtung ist der Prozess, durch den eine Gesellschaft in mehrere Aggregate, sogenannte Schichten, unterteilt wird. Jede dieser Schichten verfügt über einen unterschiedlichen Grad an Prestige, Besitz und Macht.

Historische Formen der Schichtung

Es gibt verschiedene historische Schichtungsformen:

  • Östlich-despotische Schichtung: Charakteristisch für antike Reiche, oft verbunden mit hydraulischer Ausbeutung.
  • Kastenschichtung: Ist erblich und eng mit der betrieblichen Struktur der Gesellschaft verbunden.
  • Feudale Schichtung (Eigentum oder Klassentrennung): Ein umfassendes System der Leibeigenschaft, das jedoch ein gewisses Maß an Freiheit zulässt.
  • Religiöse
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Karl Marx' Historischer Materialismus: Basis, Überbau und Klassenkampf

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Karl Marx' Historischer Materialismus: Theorie und Praxis

Die Einheit von Theorie und Praxis (Praxis)

Nach der marxistischen Lehre müssen wissenschaftliche und philosophische Theorien im Bereich der Praxis angewendet werden. Marx betonte, dass es höchste Zeit sei, dass sich Philosophen nicht mehr nur darauf beschränken, die Welt zu interpretieren, sondern sich aktiv für ihre Transformation engagieren.

Marx entwickelte zwar keine Erkenntnistheorie im engen Sinne, doch seine kritische Auseinandersetzung mit der Philosophie, insbesondere mit Hegel, führte zur Entwicklung seiner Konzeption der Ideologie. Die marxistische Ideologiekritik sammelt konzeptionelle Elemente, die als systematische Möglichkeiten zur Erzeugung eines falschen Bewusstseins... Weiterlesen "Karl Marx' Historischer Materialismus: Basis, Überbau und Klassenkampf" »

Schlüsselkonzepte der Soziologie: Habermas, Bourdieu, Giddens

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Theorie des Kommunikativen Handelns (Jürgen Habermas)

Kernidee: Interaktion, vermittelt durch Symbole.

Definition: Aktionsregeln, die intersubjektiv verstandene und anerkannte Formen des gegenseitigen Verhaltens definieren müssen.

Geltungsansprüche

Die Kommunikation muss vier Geltungsansprüche erfüllen:

  • Verständlichkeit
  • Wahrheit (Bezug zur objektiven Welt)
  • Richtigkeit (Bezug zur sozialen Welt/Gerechtigkeit)

Kommunikatives Handeln und Sozialisierung

Kommunikatives Handeln ist Teil des sozialen Handelns, das die Sozialisierung in drei Prozessen formt:

  1. Empfang und kulturelle Reproduktion.
  2. Soziale Integration.
  3. Entwicklung der Persönlichkeit und persönliche Identität.

Das Feld (Pierre Bourdieu)

Das Feld ist eine externe Reihe von historisch konstituierten

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Soziologische Denker: Comte, Marx und Durkheim im Überblick

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Auguste Comte

Auguste Comte wurde 1798 in Frankreich geboren. Seine Arbeit wurde von den sogenannten positiven Wissenschaften (Theologie, Astronomie) inspiriert. Comte wird manchmal als Erfinder des Begriffs Soziologie zugeschrieben. Die positivistische Ära von Comte, der Positivismus, bezieht sich auf die Verwirklichung einer rationalen Gesellschaft durch natürliche Evolution, den Fortschritt des Menschen durch Wissenschaft und Technik und die Herrschaft des Menschen über die Natur.

Die drei Phasen des Wissens

  • Theologisch: Embryonale Form des Wissens, theoretische Ideen werden von einer übernatürlichen Ordnung dominiert. Fantasie überwiegt die Beobachtung.
  • Metaphysisch: Beobachtung gewinnt an Boden. Versucht, alles durch abstrakte Gebilde
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Soziale Systeme verstehen: Status, Rollen und Gruppen

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Interaktion in sozialen Systemen: Status und Rollen

Jede Gesellschaft ist eine Form der Organisation. Eine Reihe von Verhaltensregeln sollte die Beziehungen zwischen ihren Mitgliedern definieren. Einige Soziologen benutzen den Begriff „soziale Interaktionssysteme“, um die vielfältigen Beziehungen zu beschreiben, die zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft auftreten. Andere Lebewesen leben in Gruppen, deren Ordnung von der Natur festgelegt ist. Menschen hingegen schaffen ihre eigenen Formen der sozialen Organisation, basierend auf Regeln, die jedem Mitglied eine Rolle und einen Status zuweisen.

Der soziale Status ist die Position, die jeder Einzelne in der sozialen Struktur einnimmt, bewertet durch die Gesellschaft selbst. Jeder Status... Weiterlesen "Soziale Systeme verstehen: Status, Rollen und Gruppen" »

Kulturelle Vielfalt und Veränderung: Ethnozentrismus, Rassismus und interkultureller Dialog

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Kulturelle Vielfalt

Ethnozentrismus

Die Haltung, die die eigene Kultur als überlegen betrachtet und die Werte anderer Kulturen anhand der eigenen Kriterien beurteilt. Ausgehend von der Annahme, dass die eigene Kultur gut ist, werden die kulturellen Elemente anderer Gruppen und Fremder verachtet und kritisiert.

Rassismus

Die Überzeugung, dass es eine überlegene Rasse gibt.

Fremdenfeindlichkeit

Eine Haltung der Verachtung und Ablehnung von allem Fremden, Andersartigen oder Ungewöhnlichen.

Kultureller Relativismus

Die Ansicht, dass es unmöglich ist, die Besonderheiten verschiedener Kulturen zu vergleichen oder zu bewerten.

Universalismus

Schlägt eine Ablehnung ethnozentrischer Einstellungen vor, um zu vermeiden, dass eine Kultur der anderen überlegen... Weiterlesen "Kulturelle Vielfalt und Veränderung: Ethnozentrismus, Rassismus und interkultureller Dialog" »