Alte Texte und Zauber: Von Wulf und Eadwacer bis zum Ernte-Segen
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Wulf und Eadwacer: Ein altenglisches Gedicht
Es ist, als ob meinem Volk ein Geschenk gegeben worden wäre,
Wollen sie ihn fangen, wenn er bedroht wird?
Es ist uns fremd.
Wulf ist auf einer Insel, ich bin auf einer anderen,
Fest verankert ist diese Insel, auf Flachmooren gelegen.
Mörderisch sind die Menschen, die die Insel besetzen.
Wollen sie ihn fangen, wenn er bedroht wird?
Es ist uns fremd.
Kummer habe ich um meinen Wulf, mit ferner Sehnsucht.
Als das Wetter regnerisch war und ich traurig war,
als der tapfere Held mich mit den Armen umfing,
es war so eine Freude und auch Schmerz.
Wulf, mein Wulf, mein Wunsch nach deinem Kommen
hat mich traurig gemacht, deine seltenen Besuche,
mein Geist ist traurig, nicht wegen Nahrungsmangels.
Eadwacer, hörst du mich?... Weiterlesen "Alte Texte und Zauber: Von Wulf und Eadwacer bis zum Ernte-Segen" »