Augustinus: Schöpfung, das Böse und die christliche Geschichte
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Die Erschaffung der Welt und die Existenz des Bösen
Augustinus von Hippo stützt sich auf Platon und Plotin, um seine Lehre des Kreationismus zu entwickeln. Er postuliert, dass Gott die Ideen aller Dinge nutzt, um die Realität zu erschaffen. Dieser Schöpfungsakt entzieht sich unserem vollen Verständnis, basiert jedoch auf zwei wesentlichen Anforderungen:
- Zeitlosigkeit: Die Schöpfung ist zeitlos, da Gott außerhalb der Zeit steht und die Zeit erst mit der Schöpfung beginnt.
- Unmittelbarkeit: Die Schöpfung muss instantan erfolgt sein. Wäre sie ein Prozess, könnte sich der Schöpfer verändern, was aufgrund der Unveränderlichkeit des göttlichen Wesens ausgeschlossen ist.
Augustinus erklärt, dass Gott die Wirklichkeit in einem einzigen Akt... Weiterlesen "Augustinus: Schöpfung, das Böse und die christliche Geschichte" »