Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sozialwissenschaften

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Weltkulturerbe: Geschichte, Schutz und Restaurierung

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Organisation der Weltkulturerbestädte (OWHC)

Die Gründung erfolgte am 8. September 1993 in Fez unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Die Ziele der OWHC umfassen die Umsetzung der Welterbekonvention von 1972 sowie die Förderung der Charta von Toledo/Washington zur Erhaltung historischer Städte. Zudem unterstützt sie den Austausch von Informationen und entwickelt Strategien zur Erhaltung historischer Bereiche, etwa durch den Guide Welterbestädte und den Newsletter News aus der OWHC. Ein weiteres Ziel war die Wiederbelebung des Roerich-Pakts, um Weltkulturerbestädte in bewaffneten Konflikten vor militärischen Angriffen zu schützen. Seit ihrer Gründung tagt die Organisation alle drei Jahre, um internationale Symposien abzuhalten, die... Weiterlesen "Weltkulturerbe: Geschichte, Schutz und Restaurierung" »

Fernand Braudel: Weltökonomien, Kapitalismus und ihre Dynamik

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Fernand Braudel: Das Konzept der Weltökonomien

Fernand Braudel beschreibt eine globale Gesellschaft als eine hierarchische, aber dennoch erkennbare Struktur. Er erklärt, wie sich Weltökonomien in Europa nach ihrer Expansion entwickelten und ihren Kapitalismus prägten.

Definition der Weltökonomien

Diese Weltökonomien sind dreifach definiert:

  • Geografische Abgrenzung: Sie befinden sich in einem bestimmten geografischen Gebiet, das ihre Grenzen erklärt.
  • Zentrum: Diese Ökonomien besitzen stets einen Pol, ein Zentrum, das früher durch eine marktbeherrschende Stadt (Stadtstaat) repräsentiert wurde und heute durch eine wirtschaftliche Hauptstadt.
  • Unterschiedliche Zonen:
    • Herz-Zentrum: Die Kernregion.
    • Zwischenzone (Semi-Peripherie): Befindet sich um
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Die Geschichte der Europäischen Union: Von der EGKS zur Gegenwart

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Entstehungsprozess der EU seit ihrer Gründung bis zur Gegenwart

Nach dem Zweiten Weltkrieg glaubten vier europäische Staatsmänner an die Notwendigkeit, die Menschen Europas von der Notwendigkeit einer neuen Ära zu überzeugen, die auf Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit basiert.

Die Anfänge: Vision und Gründung der EGKS (1950–1951)

Am 9. Mai 1950 schlug einer dieser Staatsmänner, Robert Schuman, die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vor.

(Die gemeinsame Kontrolle der Kohle- und Stahlproduktion zwischen ehemals verfeindeten Ländern hatte großen symbolischen Wert, da die Materialien des Krieges nun als Instrument der Versöhnung dienten.)

Die EGKS wurde am 18. April 1951 mit dem Vertrag von Paris Realität.... Weiterlesen "Die Geschichte der Europäischen Union: Von der EGKS zur Gegenwart" »

Liberalismus, Sozialismus & Sozialdemokratie: Ideologien im Vergleich

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Liberalismus: Freiheit des Individuums und Staatsbegrenzung

Der Liberalismus entstand im 18. Jahrhundert in England und betonte die Freiheit des Einzelnen als Grundrecht. Seine Hauptziele sind es, die Macht des Staates zu reduzieren, zu begrenzen und zu kontrollieren.

Grundrechte und die Rolle des Staates nach Locke

John Locke stellte fest, dass der Einzelne drei unveräußerliche Grundrechte besitzt: das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit und das Recht auf Eigentum. Diese Rechte existieren vor der Gesellschaft, und die Rolle des Staates ist es, sie zu schützen. Die Regierung soll die Rechte der Bürger schützen und nicht auf andere Weise in das öffentliche Leben eingreifen. Es ist notwendig, staatliches Handeln zu kontrollieren, um zu... Weiterlesen "Liberalismus, Sozialismus & Sozialdemokratie: Ideologien im Vergleich" »

Die Entwicklung der Europäischen Union

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Die Einheitliche Europäische Akte sowie die Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza dienten zwei Hauptzwecken:

  • Horizontal-Erweiterung: Erhöhung der Zahl der Mitgliedstaaten.
  • Vertikal-Erweiterung: Erhöhung der übertragenen Befugnisse an die Gemeinschaft.

Die große Reform war das Ergebnis der Einheitlichen Europäischen Akte von 1986 und des Vertrags von Maastricht 1992. Letzterer markierte einen Wendepunkt, da er nicht nur die wirtschaftliche Integration stärkte, sondern auch die politische Zusammenarbeit in die Europäische Union integrierte.

Die Einheitliche Europäische Akte und Maastricht

Die Einheitliche Europäische Akte legte Maßnahmen zur Verbesserung des Binnenmarktes fest, darunter die Wirtschafts- und Währungsunion, und schuf... Weiterlesen "Die Entwicklung der Europäischen Union" »

Die Malerei der Renaissance und ihre Meister

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Allgemeine Merkmale der Renaissance-Malerei

Die Malerei der Renaissance entwickelte sich unabhängig von architektonischen Kompositionen. Sie zeichnete sich durch geschlossene, oft dreieckige Kompositionen aus. Die Behandlung von Licht und Farbe wurde realistischer, wobei verschiedene Töne verwendet wurden, um die fortschreitenden Tageszeiten zu differenzieren. Es gab eine Abkehr von der idealen Schönheit, Ordnung, Symmetrie und Balance zugunsten einer Konzentration auf die Darstellung des Menschen in seinen Reaktionen und Gefühlen. Technische Meisterschaft, insbesondere in der Perspektive, wurde erreicht.

Leonardo da Vinci (1452–1519)

Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Meister der universellen Malerei. Er war ein unermüdlicher... Weiterlesen "Die Malerei der Renaissance und ihre Meister" »

Die Industrielle Revolution und spanische Geschichte

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Die erste industrielle Revolution

Die erste industrielle Revolution begann 1760 in England und verbreitete sich im Laufe des 19. Jahrhunderts in Europa, den USA und Japan. Dieser Prozess, allgemein als Industrialisierung bezeichnet, führte zu einer neuen Wirtschaftsordnung: dem Kapitalismus.

Die Basis der industriellen Revolution

  • Demografische Revolution: Sorgte für ein größeres Arbeitskräfteangebot.
  • Agrarrevolution: Ermöglichte eine gesteigerte Nahrungsmittelproduktion.
  • Warenproduktion: Die Steigerung der inländischen Produktion von Industriegütern führte zu niedrigeren Preisen und zusätzlichem Einkommen für Landwirte.
  • Technologische Entwicklung: Neue Materialien und Energieträger sorgten für einen signifikanten Anstieg der industriellen
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Weltwirtschaftskrise 1929 und der Erste Weltkrieg

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Ursprung der Weltwirtschaftskrise 1929

Ursachen der Krise

Überproduktion: Während des Ersten Weltkriegs konzentrierten die beteiligten Länder ihre Produktion auf die Kriegswirtschaft und wurden auf dem internationalen Markt durch andere Länder (USA, Japan) substituiert. Nach dem Krieg kehrten die traditionellen europäischen Länder wieder zu ihrer normalen Produktion zurück, was zu einem Überschuss an Produkten führte.

Spekulation: Die US-Wirtschaft basierte auf Spekulationen mit Grundstücken und an der Börse. Die Banken gewährten diesen Unternehmen viele Kredite, die dazu genutzt wurden, ihre Konten zu verfälschen und wirtschaftliche Vorteile vorzutäuschen. Das gesamte investierte, flottierende Kapital verursachte keine Zinssatzerhöhung,... Weiterlesen "Weltwirtschaftskrise 1929 und der Erste Weltkrieg" »

Noucentisme, Mallorquinische Schule und Avantgarde in Katalonien

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Noucentisme: Eine politische und kulturelle Strategie

Noucentisme war eine katalanische politische Strategie, die sich auf Ausgewogenheit in Sprache, Kultur und Bildung konzentrierte. Diese klassizistische Bewegung zeichnete sich durch die Vorliebe der Autoren für Regel, Harmonie und Ordnung aus. Auf politischer Ebene war sie eng mit der Lliga Regionalista (angeführt von Enric Prat de la Riba) verbunden, welche die konservativen und bürgerlichen katalanischen Nationalbestrebungen vertrat.

Merkmale des Noucentisme:

  • Mediterraner Geist
  • Christentum
  • Formale Künstlichkeit
  • Maß
  • Ausgewogenheit
  • Weisheit
  • Klarheit
  • Präzision
  • Leichtigkeit
  • Urbane Zivilisation
  • Stadt
  • Domestizierte Landschaften

Die Mallorquinische Schule: Formale Perfektion

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Die Ursachen des Imperialismus

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Imperialismus

Ursachen des Imperialismus

Wirtschaftliche Ursachen

Suche nach Rohstoffen

Die Industrien dezimierten ihre Quellen und benötigten zur weiteren Steigerung der Produktion neue, billige und reichlich vorhandene Rohstoffe und Energie. Die Kolonien wurden zur Versorgung der Industrien in den Metropolen bestimmt.

Gesucht wurden grundsätzlich folgende Materialien:

  • Produkte wie Kohle, Öl und andere Bodenschätze.
  • Rohstoffe, die der Industrie als Grundlage dienten.
  • Verschiedene landwirtschaftliche Produkte wie Tee, Zucker, Kakao.
Suche nach neuen Märkten

Die Metropolen suchten neue Absatzmärkte, da die Bevölkerung im Ursprungsland die industriellen Produkte nicht mehr vollständig aufnehmen konnte.

Arbeitskräfte und Arbeitskosten

Der Einsatz... Weiterlesen "Die Ursachen des Imperialismus" »