Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Spanisch

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Der Parnassismus: Merkmale und Vertreter in Brasilien

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Der Parnassismus: Ursprung und Definition

Der Parnassismus war eine literarische Bewegung, die in Frankreich in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entstand und sich in der europäischen Literatur entwickelte und bis nach Brasilien gelangte. Diese Schule stellte eine literarische Opposition zur Romantik dar, da sie den Wert von Wissenschaft und Positivismus vertrat.

Der Name Parnassismus entstand in Frankreich und ist abgeleitet von dem Begriff „Parnass“, der in der griechischen Mythologie der Berg des Apollo und der Musen der Poesie war. In Frankreich ragten folgende Dichter des Parnassismus heraus: Théophile Gautier, Leconte de Lisle, Théodore de Banville und José Maria de Heredia.

Merkmale des Parnassismus

  • Objektivität in der Themenbehandlung:
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Katalanische Literatur: Von der Nachkriegszeit bis heute

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Vicent Andrés Estellés

Sein Werk, das über hundert Titel umfasst, lässt sich in zwei Perioden unterteilen: die Zeit des Krieges und die Gegenwart.

Die erste Phase bedeutete eine Neuorientierung für die katalanische Poesie. In den fünfziger Jahren führte der Lyriker eine direktere und einfachere Sprache ein, die auf der Umgangssprache basierte. Er integrierte das tägliche Leben und die kritische Vision des Krieges in seine Lyrik. Er suchte den Bruch mit der Tradition, indem er sich an klassischen lateinischen und mittelalterlichen Autoren orientierte. Estellés wurde zum Chronisten seiner alltäglichen Erfahrungen in einer Zeit der Katastrophen.

Seine Themen umfassen Liebesgedichte, bürgerliche Poesie und Alltagslyrik. Zu seinen bedeutendsten... Weiterlesen "Katalanische Literatur: Von der Nachkriegszeit bis heute" »

Analyse Baudelaires "Au lecteur" (Les Fleurs du Mal)

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Analyse von Baudelaires "Au lecteur"

"Der Vorleser" (Au lecteur) ist das Vorwort, ein einleitendes Gedicht, eine Anleitung über das, was im Rest des Werkes geschehen wird. Es ist ein Gedicht über die moralische Vision des Menschen. Das Gedicht beginnt mit der Aufzählung von Einstellungen, Verhaltensweisen und Sünden. Dies ist eine asyndetische Aufzählung, da die einzelnen Elemente nicht durch Konjunktionen verbunden sind.

Zweite Strophe: Sünden und Bedauern

In der zweiten Strophe finden wir eine weitere Zäsur. Das wichtigste Merkmal der Sünden ist die Hartnäckigkeit, während Bedauern die Schwäche ist.

Dritte und Vierte Strophe: Reue und Bettler

Die dritte und vierte Strophe bilden einen Vergleich. Das Vergleichselement ist unsere weiche... Weiterlesen "Analyse Baudelaires "Au lecteur" (Les Fleurs du Mal)" »

Spanische Literatur: Epochen, Autoren und Stilmittel

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Mittelalterliche Literatur (5. bis 15. Jahrhundert n. Chr.)

Mittelalterliches Epos

Das mittelalterliche Epos besteht aus seriellen Erzählungen in Versen, die die Taten eines Helden beschreiben. Diese Werke wurden von Sängern (*Juglares*) vorgetragen und gehören zum *Mester de Juglaría*. Ihre Ursprünge reichen bis ins späte 10. Jahrhundert zurück (z.B. das *Rolandslied*).

In Spanien sind Epen in Versen mit 14 und 16 Silben geschrieben und oft in zwei oder drei Cantares (Gesänge) unterteilt. Viele dieser Werke sind anonym und unvollständig. Beispiele hierfür sind:

  • Cantar de Roncesvalles (12. Jahrhundert)
  • Mocedades de Rodrigo (14. Jahrhundert)
  • Poema de Mio Cid (12. Jahrhundert, fast vollständig erhalten)

Poema de Mio Cid

Das *Poema de Mio... Weiterlesen "Spanische Literatur: Epochen, Autoren und Stilmittel" »

Entwicklung des Romans im 20. Jahrhundert: Trends und Techniken

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Trends und Entwicklungen im Roman des 20. Jahrhunderts

Trends und Entwicklungen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der kommerzielle Roman, der sich an ein breites Publikum richtete, weiter, wobei der Realismus die Annahmen des 19. Jahrhunderts fortsetzte. Zu den Merkmalen gehören:

(1) Das Vorhandensein eines Erzählers, oft allwissend, der den Leser führt, interpretiert und die Richtungen der Arbeit vorgibt.

(2) Die Ereignisse werden in einer linearen Reihenfolge erzählt.

(3) Die Struktur der Geschichte folgt dem klassischen Schema von Problem, Entwicklung und Komplikation, und endet mit der Auflösung der Situation.

(4) Die Werke konzentrieren sich auf den Charakter, versuchen, seine Psychologie und sein Verhalten zu analysieren,... Weiterlesen "Entwicklung des Romans im 20. Jahrhundert: Trends und Techniken" »

Naturalismus: Zola, Determinismus & Analyse *Im Wahnsinn*

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Der Naturalismus: Epoche und Merkmale

Der Naturalismus war eine literarische und künstlerische Bewegung, die im späten 19. Jahrhundert aufblühte, vor allem in der Literatur, aber auch in anderen Kunstformen. Ihr Begründer war Émile Zola in Frankreich, von wo aus sie sich in den Westen verbreitete. Diese Bewegung versuchte, die Realität absolut objektiv einzufangen und wird oft als konsequente Weiterentwicklung des Realismus betrachtet. Der Naturalismus ist zudem durch eine distanzierte, oft als kühl empfundene Erzählweise gekennzeichnet. Ziel war es, romantische Verklärungen zu vermeiden und auch ungeschönte Aspekte der Realität wie Krankheiten, sexuelle Themen und soziale Missstände darzustellen.

Zola vertrat die Ansicht, dass das... Weiterlesen "Naturalismus: Zola, Determinismus & Analyse *Im Wahnsinn*" »

Josep Maria de Sagarra: Leben und Werk

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Das katalanische Theater im 20. Jahrhundert

Das katalanische Theater befand sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in einer tiefen Krise, die sich im Laufe des Jahrhunderts nicht verbesserte. Einige Autoren begannen, Werke nach dem Vorbild des französischen Theaters zu schreiben, was die Hegemonie der Bourgeoisie widerspiegelte. Sie flohen vor der realistischen Tradition und hoben eigene Konflikte und Verstrickungen des Familienlebens hervor. Dieselbe Krise führte zur Einbeziehung entscheidender Elemente.

Josep Maria de Sagarra (1894-1961)

Josep Maria de Sagarra war eine prägende Figur der katalanischen Literatur. Er studierte an der Universität Barcelona. 1914 veröffentlichte er sein erstes Buch: Erstes Buch der Gedichte. 1918... Weiterlesen "Josep Maria de Sagarra: Leben und Werk" »

Spanische Literatur: Von der Aufklärung zur Romantik

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Die spanische Literatur des 18. Jahrhunderts

Der Neoklassizismus des 18. Jahrhunderts (oft fälschlich als Novecentismo bezeichnet) widmet sich primär moralischen und ethischen Fragen. Er betont Organisation, Klarheit und Einfachheit, was sich besonders in der Briefliteratur widerspiegelt. Die Literatur dieser Epoche ist didaktisch geprägt; es dominieren Gedichte, während Romane kaum vertreten sind. Es gelten strenge Regeln, die sich gegen den Hype und das schwere Gefühl des Barocks richten.

Die drei Perioden des 18. Jahrhunderts

  • Übergangsphase (erstes Viertel): Der literarische Barock klingt aus (Postbarroquismo, Klassizismus).
  • Klassizismus (1725–1750): Diese Phase ist vom Rokoko geprägt, das nach Sinnlichkeit und Spaß sucht, jedoch ohne
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Humanismus: Ursprung, Philosophie und Bernat Metge

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Der Humanismus: Ein Wandel des Denkens

Der Humanismus markiert den Wandel der mittelalterlichen Mentalität. Er entstand gegen Ende des 14. Jahrhunderts und prägte ganz Europa während des 16. Jahrhunderts: Der Mensch wird von theokratischen Zwängen befreit und zum Zentrum aller Dinge. Der mittelalterliche Dogmatismus wurde verlassen, da nun alles hinterfragt und diskutiert wurde. Die Vernunft ist die einzige Quelle des Wissens und fördert die Bildung in der griechisch-lateinischen Kultur.

Philosophische und ästhetische Grundlagen

Philosophisch greift der Humanismus Thesen des Epikureismus auf, wie etwa das Streben nach Wissen, das zu Freude führt, die Vermeidung von Angst oder die Leugnung der Unsterblichkeit der Seele. Ästhetisch ist er... Weiterlesen "Humanismus: Ursprung, Philosophie und Bernat Metge" »

Die Renaissance: Eine Einführung in Epoche und Lyrik

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Die Renaissance: Ursprung, Humanismus und Kultur

Die Renaissance entstand in Norditalien und kennzeichnete die Verbreitung humanistischer Ideen mit einem neuen Menschen- und Weltbild. Der zentrale Gedanke war die Wiederentdeckung der Werke der klassischen Antike und eine anthropozentrische Haltung (der Mensch als Mittelpunkt des Universums). Diese Haltung bedeutete jedoch nicht zwangsläufig eine Abkehr vom Religiösen. Vielmehr war die Zeit auch geprägt von der Trennung zwischen Protestanten und Katholiken durch die Reformation und Gegenreformation.

Kultur und Ideal des Hofmanns

Der ideale Hofmann der Renaissance lebte am Hof und benötigte eine humanistische Bildung.

Künstler und Mäzene

Der Künstler war oft ein gebildeter Mensch, der für... Weiterlesen "Die Renaissance: Eine Einführung in Epoche und Lyrik" »