Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Die Legende von Maese Pérez und das Leben von Gustavo Adolfo Bécquer

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Die Legende von Maese Pérez

Diese Legende handelt von einem armen, blinden Mann, der Organist an einer kleinen Kirche in Sevilla war. Er war ein sehr zurückgezogener Mann, der nur wenige Freunde hatte, und seine einzige Beschäftigung war sein altes Instrument. Die Gemeindemitglieder liebten ihn nicht nur aus Sympathie, sondern auch für seine Fähigkeit, das Instrument zu spielen. So gut spielte er, dass der Erzbischof von Sevilla ihn bat, besonders in der Mitternachtsmesse im Dom zu spielen.

Maese Pérez war sehr krank und kurz vor Weihnachten bat er darum, in seiner Kirche spielen zu dürfen, um dort in Frieden zu sterben, was leider geschah. Der Erzbischof ernannte einen Ersatz, der zwar eine große Begabung beim Orgelspielen hatte, aber... Weiterlesen "Die Legende von Maese Pérez und das Leben von Gustavo Adolfo Bécquer" »

Frauenrechte und Entwicklung: Eine globale Perspektive

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Frauen in der heutigen Welt

In der Erklärung der Menschenrechte von 1948 werden die Menschenrechte des Einzelnen definiert, ein Konzept, das natürlich auch Frauen einschließt. Allerdings gibt es einige individuelle Rechte, die speziell für Frauen und Mädchen gelten.

Zwischen 1975 und 2000 fanden bei den Vereinten Nationen fünf Weltkonferenzen zur rechtlichen und sozialen Gleichstellung der Frauen statt.

Die Armut hat das Gesicht einer Frau: Weltweit leben rund 1.500 Millionen Menschen in absoluter Armut, und die meisten davon sind Frauen.

Frauen in den unterentwickelten Ländern

Frauen in Entwicklungsländern leben unter Bedingungen, die viel schwieriger sind als in den reichen Ländern, und ihre Situation ist oft schlimmer als die der Männer... Weiterlesen "Frauenrechte und Entwicklung: Eine globale Perspektive" »

Der spanische Schelmenroman: Entwicklung und Wirkung

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Der spanische Schelmenroman und seine Entwicklung

Die folgende Übersicht befasst sich mit den zentralen Werken und der Entwicklung des spanischen Schelmenromans (Pikarischer Roman).

Quevedo und der Lazarillo

Die Buscón von Quevedo greift Themen des Lazarillo de Tormes und des Guzmán de Alfarache auf. Ein wesentliches Element ist die Reihe offener Perspektiven zu Beginn des Lebens. Die Kindheitsumgebung bei Quevedo ist von Blut und Infamie geprägt. Obwohl der Protagonist eine schreckliche Arbeit ablehnt, kann er seinem berüchtigten Leben nicht entkommen. Quevedo verfolgt keine direkte Gesellschaftskritik, sondern persifliert – wie in seinen Träumen – die degradierte Welt mit großer sprachlicher Virtuosität, Wortspielen und Witzen.

Guzmán

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Leitfaden für effektive Kommunikationstechniken

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Techniken der mündlichen Kommunikation

Das Gespräch ist die wichtigste Form der mündlichen Kommunikation. Eine gute Mitteilung erfordert:

  • Einfachheit im Ausdruck: Verwenden Sie so wenige Worte wie möglich.
  • Klarheit und Logik: Sprechen Sie in einer übersichtlichen und nachvollziehbaren Weise.
  • Ausdruckskraft: Vermitteln Sie Ihre Botschaft mit Nachdruck.
  • Empathie: Bedenken Sie, dass Ihr Zuhörer ein Mensch ist.

Formen der mündlichen Kommunikation lassen sich wie folgt gruppieren:

Individuelle mündliche Teilnahme

  • Gespräch
  • Vortrag
  • Rede

Kollektive mündliche Teilnahme

  • Dialog
  • Interview
  • Debatte
  • Diskussionsrunde
  • Symposium
  • Podiumsdiskussion
  • Seminar
  • Forum

Öffentliches Reden und Präsentation

Das wichtigste Geheimnis ist, authentisch zu sein. Es ist leichter, man... Weiterlesen "Leitfaden für effektive Kommunikationstechniken" »

Spanische Literatur des Mittelalters: Von Mester de Clerecía

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El Conde Lucanor

Das Werk El Conde Lucanor (Graf Lucanor) von Don Juan Manuel besteht aus didaktischen Erzählungen (Exempla) mit moralischer Absicht. Es gliedert sich in drei Teile:

  • Exempla: Geschichten mit lehrreichem und moralischem Charakter.
  • Sprichwörtersammlung: Eine Zusammenstellung von 100 Sprichwörtern.
  • Traktat: Abhandlung über die Rettung der Seele.

Trotaconventos

Die Figur der Trotaconventos aus dem Libro de Buen Amor (Buch der guten Liebe) ist eine Heiratsvermittlerin. Sie reist von Kloster zu Kloster, um Liebesbotschaften zwischen Rittern, Spielleuten und Ordensschwestern zu übermitteln. Das Werk stammt aus dem 14. Jahrhundert und gehört zum Mester de Clerecía.

Mester de Clerecía

Im 13. Jahrhundert entstand eine neue intellektuelle... Weiterlesen "Spanische Literatur des Mittelalters: Von Mester de Clerecía" »

Analyse: Daniel Serrallonga

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Daniel Serrallonga: Der abwesende Protagonist

Teil 1: Erste Eindrücke

Serrallonga tritt im Roman durch Informationen in Erscheinung, die andere Charaktere über ihn geben. Serrallonga ist ein einzigartiger Charakter mit erhabenen Zügen. (Ein Beispiel für Daniels Exzentrik wäre seine Sammlung von Porträts von General Prim). Der Erzähler beschreibt den Charakter physisch sowie psychisch und zeigt uns Armengols höchst amüsierte Reaktion auf dessen Streiche.

Indirekte Informationen über Daniel Serrallonga erhalten wir durch Adela (seine Schwester). Ihre Darstellung ihres Bruders zeichnet ihn als sensibel, ruhig und geschäftstüchtig.

Teil 2: Veränderung und Skandal

Er durchlief eine Veränderung seines Geisteszustandes. Nach der Ermordung... Weiterlesen "Analyse: Daniel Serrallonga" »

Direkte, Indirekte und Klassifizierte Sprechakte

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Direkte Sprechakte

Hier wird die Absicht des Absenders vom Empfänger vollständig verstanden. Die Aussage ist klar und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

„Steh auf, du musst zur Schule gehen.“

In diesem Fall macht der Satz deutlich, was der Sender meint. Es handelt sich daher um einen direkten Sprechakt.

Indirekte Sprechakte

Hier ist die Nachricht nicht ganz explizit und lässt Raum für Verwechslungen oder unterschiedliche Interpretationen durch den Empfänger.

„Morgen werde ich früh aufstehen.“

Im vorherigen Satz wird nicht geklärt, warum der Sprecher früh aufstehen wird. Während wir im ersten Beispiel klar erkennen, dass es um das Zur-Schule-Gehen geht, ist die Absicht im zweiten Beispiel nicht eindeutig ausgedrückt.

Klassifikation

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Exillyrik: Dichter im Exil und Miguel Hernández

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Exillyrik

Die Liste der Dichter, die ins Exil gingen, ist lang. Es sollte unterschieden werden:

Der Fall von Antonio Machado, der wenige Tage nach Verlassen Spaniens starb.

Dichter der "Generation 14" (Postmoderne, Novecento) wie León Felipe und Juan Ramón Jiménez.

Dichter der "Gruppe von 27". Lorca starb, die anderen (bis auf drei) wurden ins Exil geschickt. Zusammen mit all diesen sind Dichter, die kaum ihre Arbeit vor dem Krieg begonnen hatten oder die ausschließlich im Exil bestanden. Diesen wenden wir uns jetzt zu.

Gemeinsame Merkmale dieser Autoren:

Das Thema der verlorenen Heimat spielt natürlich eine herausragende Rolle in ihrer Dichtung. Zuerst dominieren in ihren Gedichten der Kampf, die Hoffnungen, die Niederlage, Verwünschungen... Weiterlesen "Exillyrik: Dichter im Exil und Miguel Hernández" »

Miguel Hernández: Themen, Entwicklung und Poesie

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Miguel Hernández: Themen und Entwicklung

Die Themen der Wunden bilden das Rückgrat von Miguel Hernández' Existenz und seinem literarischen Werk. Die Behandlung dieser Motive variiert in jeder seiner Schaffensphasen.

Frühe Werke (1934-1941): Freude, Enttäuschung & Melancholie

In seinen frühen Werken, insbesondere in den Liedern und Balladen der Abwesenheiten (1934-1941), finden sich unbeschwerte Lebensfreude, aber auch Enttäuschung und Traurigkeit. Die melancholische Betrachtung des Lebens wird oft durch die Beschreibung der huertanischen Landschaft beleuchtet. Themen wie Bestattung, Friedhof, Leben und Tod können, insbesondere im Kontext der Liebe, sogar eine erotische Note annehmen.

Liebe als zentrales Motiv: Leidenschaft & Leiden

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Analyse von Mario Vargas Llosas 'Die Welpen': Symbole & Themen

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Symbolik und Bedeutung in 'Die Welpen'

Der Name „Welpen“ (Los Cachorros) ist ein Amerikanismus, der die schlechten Aussichten der Gruppe beschreibt. Der Name leitet sich vom peruanischen Begriff für „dösen“ ab und definiert ein Leben, das leer und frei von Idealen ist. Pichulita ist zudem ein umgangssprachlicher Begriff für das Geschlechtsteil von Kindern.

Das Ritual des Fußballs

Die Fußballpraxis ist das Ritual, dem Cuéllar beitreten muss, um in die Schule und die Studentengruppe aufgenommen zu werden. Der Sport wird zu einem Mythos mit einer spezifischen Sprache. Cuéllars Kastration ist mit symbolischen Konnotationen aufgeladen:

  • Der Hund Judas: Er fungiert als Informant eines erniedrigenden Bildungssystems.
  • Der Käfig: Er symbolisiert
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