Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Sprache und Philologie

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Realismus, Magischer Realismus und der Boom: Merkmale & Symbolik

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1. Realismus (1850–1860)

Der Realismus ist eine Kunstrichtung, die in Europa zwischen 1850 und 1860 entstanden ist. Als Reaktion auf den romantischen Subjektivismus (also als Gegenbewegung zur Romantik) sucht er die Wahrheit des Alltags, das Glaubwürdige und die gegenwärtige Realität. Einer der größten Exponenten ist Honoré de Balzac.

Merkmale des Realismus

Einige der Merkmale sind:

  • Der Versuch, die neuen Verhältnisse der Industriellen Revolution, insbesondere in Frankreich, zu beschreiben.
  • Die Protagonisten dieser Literatur stammen meist aus Mittel- und Oberschicht. Der Autor versucht, die Eigenschaften, die sie vertreten, lächerlich zu machen oder kritisch darzustellen: Freundlichkeit, Wucher, Selbstsucht, Großzügigkeit, Bosheit, Ehrgeiz,
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Das Tagebuch der Anne Frank: Leben im Versteck (1942–1944)

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Das Tagebuch der Anne Frank: Eine Einführung

Das Tagebuch der Anne Frank erzählt die Geschichte eines dreizehnjährigen jüdischen Mädchens. Es beschreibt die Zeit der nationalsozialistischen Besatzung in den Niederlanden und die zwei Jahre, in denen sich Anne und ihre sieben Mitbewohner in einem Hinterhaus versteckten – von Juni 1942 bis August 1944. In ihrem Tagebuch schildert Anne ihre Gefühle und Emotionen sowie die ihrer Gefährten im sogenannten Hinterhaus (der Name, den sie ihrem Versteck gaben).

Das Versteck: Das Achterhuis in Amsterdam

Dort lebten zwei Familien (drei bzw. vier Personen) und ein älterer Zahnarzt. Sie versteckten sich, um der Entdeckung, Verhaftung und Deportation in Konzentrationslager durch die Nazis zu entgehen.... Weiterlesen "Das Tagebuch der Anne Frank: Leben im Versteck (1942–1944)" »

Der experimentelle Roman der 60er Jahre: 'Tiempo de Silencio'

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Innovation im Roman der 60er Jahre

In den 60er Jahren entstand eine Kritik am sozialrealistischen Roman der 50er Jahre, die eine Erneuerung des Romans forderte. Bei dieser Erneuerung wurden die Beiträge lateinamerikanischer Schriftsteller (wie Vargas Llosa, Julio Cortázar, G. García Márquez) berücksichtigt. Der Roman wurde komplexer, anspruchsvoller und experimenteller, oft für eine Minderheit von Lesern.

Merkmale des experimentellen Romans

Der multiple Point of View (POV) durchläuft einen tiefgreifenden Wandel. Im traditionellen Roman war die Erzählperspektive eindeutig: Die Geschichte wurde aus einer einzigen Perspektive erzählt, sei es objektiv (von außerhalb der Geschichte), durch den allwissenden Autor (der die Gedanken seiner Figuren... Weiterlesen "Der experimentelle Roman der 60er Jahre: 'Tiempo de Silencio'" »

Dialogformen in Literatur und Theater: Ein Leitfaden

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1. Die Erzählung des Dialogs

In der Erzählung, vor allem im Roman, erscheint der Dialog, wenn der Autor Charaktere einführt und die Worte der Figuren mit der Erzählung kombiniert. Dialog oder Monolog werden in Form von direkter Rede in die Erzählung eingefügt, wobei der genaue Wortlaut der Figuren reproduziert wird. Der Erzähler kann dabei erklären, wer spricht und wie dies geschieht, indem er Sprech- oder Denkverben verwendet (z. B. antworten, entgegnen, annehmen). Normalerweise werden typografische Mittel genutzt, um die Worte der Charaktere einzuführen.

Indirekte Rede

In der Form der indirekten Rede fasst der Erzähler die Worte der Figuren in der dritten Person zusammen. Die Worte werden als Nebensatz in die Erzählung eingefügt,... Weiterlesen "Dialogformen in Literatur und Theater: Ein Leitfaden" »

Monte Verità: Eine Geschichte von Liebe, Verlust und einem geheimnisvollen Berg

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Kapitel 1

1 - Sie trafen sich in der Schule und gingen später in Cambridge studieren.

2 - In dem Brief sagte er, dass er verlobt sei und William als Trauzeugen bei der Hochzeit willkommen heißen möchte.

3 - Sie glaubt, dass die Berge sehr anspruchsvoll sind und die Kletterer ihnen alles abverlangen. Ihrer Meinung nach war es für jemanden wie sie weise, sich von ihnen fernzuhalten. Über ihrer Haltung lag eine gewisse Zurückhaltung in ihrem Verhalten, als ob sie sich verschließen würde.

Kapitel 2

1 - Er liebte sie genauso sehr wie sie ihn.

2 - Als sie den Berg hinunterkamen, änderte sich das Wetter und es wurde ganz dunkel. Einen Moment war Anna an Victors Seite, und im nächsten war sie verschwunden. Schließlich tauchte sie am nächsten... Weiterlesen "Monte Verità: Eine Geschichte von Liebe, Verlust und einem geheimnisvollen Berg" »

Die Charaktere in "Der Inspektor": Eine Analyse

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Die wichtigsten Charaktere in "Der Inspektor"

Der Inspektor: Ein Mann mit Vergangenheit

Der Inspektor fällt zunächst dadurch auf, dass sein Name unbekannt bleibt. Er ist ein Mann mittleren Alters mit grauen Haaren, der aus dem Norden kommt. Er ist intelligent und gebildet, liebt Probleme und führte bis vor kurzem ein ausschweifendes Leben mit Schnupftabak, Alkohol und Bordellbesuchen. Beruflich ist er bewusst und engagiert und trägt die gesamte Last der Verbrechensaufklärung. Am Ende zeigt er seine Menschlichkeit in der Beziehung zu einem anderen Opferkind.

Der Mörder: Ein gequälter Antagonist

Auch der Mörder bleibt namenlos und wird als Antagonist dargestellt. Er ist gequält und komplex, voller Frustrationen, die sich in der vermeintlichen... Weiterlesen "Die Charaktere in "Der Inspektor": Eine Analyse" »

Like Water for Chocolate: Analyse des magischen Realismus

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Abstract

Like Water for Chocolate ist ein lateinamerikanischer Roman des magischen Realismus, der reale Situationen mit fiktiven Elementen verwebt. Die Handlung spielt im Mexiko des frühen 20. Jahrhunderts. Die Autorin erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen, unterdrückten Liebe, die durch eine familiäre Tradition behindert wird.

Tita, die jüngste Tochter des Hauses, ist dazu bestimmt, ledig zu bleiben, um ihre Mutter im Alter zu pflegen. Sie unterliegt den strengen Befehlen und Strafen ihrer Mutter und kann ihr Leben nie nach eigenen Wünschen gestalten. Tita ist ein kluges, versiertes Mädchen mit einem ausgeprägten mütterlichen Instinkt, das trotz ihrer Sensibilität eine Kämpferin und Rebellin ist. Doch ihrem Schicksal kann... Weiterlesen "Like Water for Chocolate: Analyse des magischen Realismus" »

Don Alvaro: Romantische Themen und Charakterstudie

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Don Alvaro: Romantische Themen im Werk

Das Werk behandelt nicht nur ein Thema, sondern drei zentrale romantische Motive: Liebe, Rache und Ehre. Das Schicksal ist das dominierende Thema, bereits im Titel des Werkes angedeutet. Es wird als unentrinnbar und allgegenwärtig dargestellt. Dieses Verhängnis erscheint als eine anhaltende und mächtige Kraft, deren Intensität durch die zeitliche Ausdehnung der Handlung verstärkt wird. Die weitreichende Ellipse und die zeitliche Dehnung der Handlung unterstreichen die Beharrlichkeit des Schicksals, das von der Kritik unterschiedlich interpretiert wurde: teils als Folge menschlicher Unbeholfenheit, teils als Verhängnis sozialer Herkunft.

Es scheint, dass das negative Schicksal, das Don Alvaro und Leonora... Weiterlesen "Don Alvaro: Romantische Themen und Charakterstudie" »

Plenilunio (Vollmond): Analyse der Themenschwerpunkte und ethischen Reflexionen

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Einführung: Mehr als nur ein Kriminalroman

Der Roman Plenilunio (Vollmond) beginnt zwar wie ein Kriminalroman, in dem die Suche nach dem Mörder im Vordergrund steht. Doch bald wird klar, dass dies nicht das einzige Problem ist, das der Autor thematisiert.

Ethische Reflexionen und aktuelle Themen

Zusätzlich zu den Verbrechen und deren Untersuchung bietet Plenilunio eine tiefgehende ethische Reflexion. Der Autor denkt über hochaktuelle Themen nach, wie:

  • Gewalt und das Böse
  • Mangelnde Solidarität in der heutigen Gesellschaft
  • Die Sensationsgier der Medien

Die vielschichtige Darstellung von Gewalt

Gewalt manifestiert sich in der Arbeit auf zwei primären Ebenen:

  1. Sexueller Missbrauch von Kindern: Die erste Ebene ist direkt mit dem sexuellen Missbrauch
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Spanische Poesie der Nachkriegszeit: Stile & Entwicklung

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Poesie der Nachkriegszeit in Spanien

Der Bürgerkrieg, der Beginn der Franco-Diktatur und das Exil vieler Spanier, darunter zahlreicher Intellektueller, unterbrachen die Entwicklung der spanischen Kultur und Literatur. Besonders aktuelle Trends gerieten in tiefe Isolation, bewacht von politischer und ideologischer Zensur. In einer Zeit des Mangels an Freiheit und einer Gesellschaft, die von Armut und Hunger geprägt war, begaben sich Literatur und Poesie zwischen 1939 und 1950 auf einen schwierigen Weg. Zwei Positionen prägten diese Zeit: entweder die Billigung der neuen Situation oder die Widerspiegelung der Hoffnungslosigkeit in dieser und für die Zukunft.

Etablierte Poesie

Geprägt von Autoren der Generation von 36, die mit dem Regime der... Weiterlesen "Spanische Poesie der Nachkriegszeit: Stile & Entwicklung" »