Römische und byzantinische Kunst: Porträts, Architektur und Mosaike
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Porträt
Porträt: Personen zeigen eine Individualisierung, die eine psychologische Studie der evolutionären Linie darstellt. Das Porträt ist in Funktionen, Kleidung und Frisur ablesbar.
Eigenschaften
Eigenschaften:
- Republikanische Periode: realistische Darstellung des Charakters, ebenso wie ihrer Unvollkommenheiten. Sie repräsentiert individuelle Bedürfnisse und Rang.
- Kaiserzeit und Imperium: idealisierter Realismus, oft mit versteckten Defekten; feine, distinguiert wirkende Züge; nachdenklicher Ausdruck.
- Untergang des Imperiums: die Formen vereinfachen sich, vorherrschender Anti-Naturalismus.
Säule und Triumphbogen
Die Säule erinnert an den Kaiser und an die Eroberungen sowie Erfolge Trajans. Triumphbogen feiert die erfolgreichen Feldzüge und die Siege des Kaisers Trajan.
Byzantinische Malerei
Anhang: byzantinische Malerei. Typologien:
- Wandmalerei: hat überwiegend einen symbolischen Charakter.
- Ikonenmalerei: auf Holz mit Goldgrund, repräsentiert religiöse Themen. In den Tempeln war sie Teil der Ikonostase, die den Raum zwischen Gemeinde und Presbyterium abgrenzt.
Mosaik
Mosaik: schmückt das Innere der Tempel und dient sowohl dekorativen als auch didaktischen Zwecken.
Europäische Kunst im 5. bis 10. Jahrhundert
Europäische Kunst (5. bis 10. Jahrhundert):
Im Jahr 395 teilte Theodosius das Reich in zwei Teile: Osten und Westen. Der Westen litt unter Invasionen barbarischer Völker. Es entstanden verschiedene politische Strukturen und Reiche, die das römische Erbe übernahmen. Das künstlerische Zentrum verlagerte sich; in Miniaturmalerei, Schmuck und dekorativen Künsten entwickelten sich zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert vorromanische Formen.
Das östliche Imperium: Byzanz
Im östlichen Imperium, dem Byzanz, wurden politische Systeme sowie Elemente und Typologien der römischen Tradition übernommen und adaptiert. Es entwickelten sich spezifische Merkmale der spätantiken und frühbyzantinischen Kunst und Architektur.
Architektur: Basilika und Bauformen
Wichtige Bautypen sind die Basilika und Bauten mit zentralem Grundriss:
- Basilika: gegliedert in Vorhof (häufig rechteckig), Vorhalle (Teil der Arkaden/Atrium) und das Presbyterium.
- Grundriss und Stützen: Bodenpläne orientieren sich oft am Längs- oder Kreuzschema; in der Mitte können griechisches Kreuz und Säulen die Raumgliederung bestimmen.
- Bauweise und Material: Verwendung von Gewölben, Kuppeln, Stein an der Außenfassade sowie reichen Materialien und Marmor im Innenraum für einen luxuriösen Eindruck.
Hagia Sophia in Konstantinopel
Hagia Sophia in Konstantinopel: Erbaut 532 n. Chr. von Anthemius von Tralles und Isidor von Milet. Der Grundriss ist eine Mischung aus Basilika und griechischem Kreuz mit einer dominierenden Kuppel. Die Kuppel über einem quadratischen Raum wurde mithilfe von Pendentifs (Trompen) realisiert; die ursprüngliche runde Kuppel stürzte teilweise ein und wurde später mit Ziegeln und Stein rekonstruiert. Im Jahr 1453 wurde das Bauwerk von den Türken umgestaltet und in eine Moschee umgewandelt.
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