Spanische Geschichte: Von der Restauration bis 1936

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1. Politische Probleme zu Beginn der Restauration

Unter der Herrschaft von Alfonso XIII gab es zu Beginn der Restauration erhebliche politische Probleme. Das politische System stand vor der Herausforderung, auf die Anforderungen der Arbeitnehmer zu reagieren und neue Zielgruppen wie die PSOE, Regionalisten und Republikaner zu integrieren.

2. Politische Parteien

Die Parteienlandschaft gliederte sich in konservative und liberale Lager:

  • Konservativ: Canovas, Silvela, Maura.
  • Liberal: Sagasta, Montero Rios, Moret, Canalejas.

3. Die Krisen des Jahres 1917

Im Sommer 1917 kam es zu drei revolutionären Ereignissen:

  • Verteidigungsausschüsse: Treffen des Parlaments und Forderungen der Armee.
  • Generalstreik: Soziale Unruhen und Forderungen der Arbeiterschaft.
  • Monarchie: Die Monarchie versuchte, sich der Armee anzunähern.

4. Wichtige Probleme in Spanien seit 1917

  1. Mangelnde politische Stabilität.
  2. Erhöhte Mobilität und Aktivität der Arbeitnehmer.
  3. Probleme in den Kolonien.

5. Der Putsch von Primo de Rivera

Vor dem königlichen Putsch von Primo de Rivera änderte sich die staatliche Position:

  • Die Generäle neigten zunehmend den Nationalisten zu.
  • Spanien wandelte sich von einer parlamentarischen Monarchie zu einer autoritären Regierungsform.
  • Das Regime war als temporäre Lösung gedacht, nicht als dauerhafte Einrichtung.

6. Die Verfassung von 1931

  • Staatstyp: Demokratisch und säkular.
  • Wahlrecht: Allgemeines Wahlrecht, inklusive Frauen.
  • Eigentum: Untergeordnet unter das öffentliche Interesse.
  • Staatsmodell: Lösung regionaler Machtfragen durch ein Modell der Autonomie.

7. Die Ereignisse von Casas Viejas

Die Vorfälle lösten schwere politische Spannungen aus. Die Rechte beschuldigte den Kongress, während die Linke und die Republik durch die anarchistische CNT und die UGT unter Druck gerieten. Das Misstrauen gegenüber der Republik wuchs.

8. Politische Gruppierungen

  • People's Action: Gil Robles (CEDA).
  • Innovation in Spanisch: Calvo Sotelo, Goikoetxea.
  • Traditionalisten: Kommunion.
  • Weitere: Alfonsiner, Phalanx (José Antonio Primo de Rivera), Regionalistische Liga, PNV.

9. Die Rechtsregierung und ihre Folgen

Die Regierung unter Azaña traf weitreichende Entscheidungen:

  1. Lohnkürzungen für Arbeiter.
  2. Einschränkung des kirchlichen Einflusses im Bildungswesen.
  3. Ausschluss der bisherigen Behörden.
  4. Spannungen zwischen Madrid und Katalonien aufgrund des fehlenden Autonomiestatuts.

10. Die Volksfront

Die Volksfront verstand sich nicht als Wahl zwischen Bourgeoisie und Arbeitern, sondern als Bündnis zwischen Demokratie und Faschismus. Sozialisten, Kommunisten und Mittelschicht vereinten sich gegen den Faschismus.

11. Der 17. Juli 1936 und der Militäraufstand

  1. Vorbereitung des Komplotts durch Generäle wie Mola in Pamplona.
  2. General Goded und Franco planten den Aufstand von den Inseln aus.
  3. Am 17. Juli 1936 erhoben sich Soldaten in Melilla (Marokko), der Kriegszustand wurde ausgerufen.
  4. Francos Armee in Afrika setzte nach Spanien über.
  5. Die Regierung unter Casares Quiroga reagierte zögerlich, was den Aufstand begünstigte.