Viktorianisches England, Kolonialreich & Sprachwissenschaft

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Viktorianisches England (1837-1901): Gesellschaft & Politik

  • Freihandel und eine starke Handelsmarine
  • Stärkung des liberalen Bürgertums

Gesetzgebung und Reformen (1832-1885)

  1. 1. Reform (1832): Wahlrechtsreform

    Entfernung von Parlamentssitzen für zwei Gruppen: Liberale und Konservative.

  2. 2. Reform (1867): Erweiterung des Wahlrechts

    Stimmrecht für weitere Sektoren der Bevölkerung.

  3. 3. Reform (1884): Wahlrechtsreform für Männer

    Allgemeines Männerwahlrecht. Frauen konnten erstmals 1931 wählen.

  • Liberale Parteien und das Arbeiterwahlrecht
  • Irische Selbstverwaltung und Nationalismus

    Entstehung des Nationalismus in Irland. Unterstützung für Einwanderer. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914) erfolgte die irische Unabhängigkeit.

Das Britische Kolonialreich: Expansion und Herrschaft

  • Ziel: Expansion und Erhalt des Imperiums, was zu Reibungen und dem Ersten Weltkrieg führte.

England als führende Kolonialmacht (ab 1850)

  • Kontrolle wichtiger Handelswege
  • Handelsstützpunkte an der afrikanischen Küste (einst für den Sklavenhandel)
  • Plantagenkolonien (z.B. für Südfrüchte)
  • Siedlungs- und Ausbeutungskolonien

Migration und Kolonialverwaltung

  • Migration: Ernteausfälle und weitere Faktoren (ab 1882)
  • Siedlungskolonien mit Selbstverwaltung

    Autonomie in der Innenpolitik, aber Außenpolitik und Generalgouverneur unterstanden dem britischen Parlament.

  • Expansion in Kolonien wie Indien

    Indien als wichtiger Rohstofflieferant. Der Sepoy-Aufstand von 1858.

Grundlagen der Sprachwissenschaft: Kommunikation & Grammatik

Kommunikationsmodi und Satzarten

  • Aussagesätze (Deklarativsätze)

    Der Prozess beginnt.

  • Fragesätze (Interrogativsätze)

    Informationen erfragen (z.B. Erhalten Sie Informationen?)

  • Aufforderungssätze (Imperativsätze)

    Einfluss auf den Empfänger nehmen (z.B. Iss nicht!)

  • Ausrufe- oder Empfindungssätze (Exklamativsätze)

    Ausdruck von Emotionen (z.B. Das sind zwei! oder Nicht essen!)

Satzmodalitäten

  • Assertiv (Behauptung)

    Aussage als wahr darstellen (z.B. Heute komme ich zurück.)

  • Desiderativ (Wunsch)

    Erklärung als wünschenswert (z.B. Hoffentlich...)

  • Dubitativ (Zweifel)

    Ausdruck von Unsicherheit (z.B. Vielleicht wird es genehmigt.)

  • Probabilitativ (Möglichkeit)

    Fakten als möglich darstellen (z.B. Es könnte...)

  • Deontisch (Verpflichtung/Erlaubnis)

    Werte in einer Tatsache (z.B. Du darfst nicht gehen.)

Wortbedeutung und Wortformen

  • Polysemie

    Ein Wort mit mehreren, verwandten Bedeutungen (z.B. Berg).

  • Homonymie

    Wörter mit gleicher Schreibweise und/oder Aussprache, aber unterschiedlicher Bedeutung (z.B. Bank als Sitzgelegenheit und Geldinstitut).

  • Homophonie

    Wörter, die gleich klingen, aber unterschiedlich geschrieben werden (z.B. Laib und Leib).

Adjektive und Nomen

  • Adjektivgrade

    • Positiv: Das Haus ist groß.
    • Komparativ: Dieses Haus ist teurer als deins.
    • Superlativ: Dieses Haus ist am teuersten.
  • Nomen: Bestimmend und Erklärend

    Bezieht sich auf die Funktion von Nomen in Sätzen.

  • Qualifizierende Adjektive

    Beschreiben Eigenschaften (z.B. smart, groß).

  • Eigennamen

    Namen von Personen, Orten etc. (z.B. Madrid, Valencia).

  • Quasi-Determinative

    Wörter, die wie Determinative wirken (z.B. nächsten, vorherigen).

Satzklassifikation nach Prädikatstruktur

  • Kopulasätze

    Verb 'sein', 'werden' oder 'scheinen' + Attribut (z.B. Er ist müde.)

  • Prädikativsätze (Vollverbsätze)

    Sätze mit einem Vollverb, das kein Kopulaverb ist.

  • Transitive Sätze

    Verb + direktes Objekt (CD) (z.B. Sie liest ein Buch.)

  • Intransitive Sätze

    Verb ohne direktes Objekt (z.B. Er schläft.)

  • Unpersönliche Sätze

    Kein explizites Subjekt (z.B. Es regnet.)

  • Passivsätze

    Das Subjekt empfängt die Handlung (z.B. Das Buch wird gelesen.)

  • Aktivsätze

    Das Subjekt führt die Handlung aus (z.B. Sie liest das Buch.)

Rhetorische Figuren

  • Metapher

    Übertragung einer Bedeutung von einem Bereich auf einen anderen (z.B. Perlen für Zähne).

  • Hyperbel (Übertreibung)

    Starke Vergrößerung oder Verkleinerung zur Betonung (z.B. Riese für eine kleine Person).

  • Metonymie

    Ersetzung eines Begriffs durch einen verwandten (z.B. zwei Gläser trinken für zwei Gläser Wein trinken).