Weltgeschichte 1939-1991: Vom Weltkrieg zum Kalten Krieg
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Die internationale Szene von 1939 bis 1991
Die internationale Szene zwischen 1939 und 1991 wurde durch eine Reihe von einschneidenden Ereignissen geprägt, die das Fundament der heutigen Welt bilden. Der Zweite Weltkrieg brach aufgrund von wirtschaftlichen und sozialpolitischen Spannungen in der Zwischenkriegszeit aus.
Blockbildung und Dekolonisierung
- Die Teilung der Welt in Blöcke: Der westliche oder kapitalistische Block, angeführt von den USA, und der östliche oder kommunistische Block, angeführt von der Sowjetunion.
- Die Dekolonisierung: Dies bezeichnet den Prozess der Unabhängigkeit ehemaliger Kolonien, vor allem in Asien und Afrika.
Die erste Phase des Krieges (1939–1942)
Deutschland entwickelte den „Blitzkrieg“, der auf massiven Überraschungsangriffen basierte, die durch den kombinierten Einsatz von Panzern, Flugzeugen und motorisierter Infanterie durchgeführt wurden. Die Nationalsozialisten besetzten Westeuropa fast vollständig, scheiterten jedoch daran, das Vereinigte Königreich zur Kapitulation zu zwingen.
Im Jahr 1941 bombardierte Japan die US-Flotte im Stützpunkt Pearl Harbor und zerstörte sie teilweise. Diese Tatsache provozierte den Eintritt der USA in den Konflikt.
Die zweite Phase des Krieges (1942–1945)
Diese Phase begann mit dem Vormarsch der Alliierten. Die Achsenmächte wurden zurückgedrängt: Japan wurde von den USA im Pazifik gestoppt; Deutschland verlor gegen England in Nordafrika und gegen die Russen in Stalingrad. Zudem erfolgte die Invasion Italiens durch die Alliierten.
Nach 1944 starteten die Alliierten Großoffensiven. Die wichtigsten Verbündeten drangen in Deutschland ein, wobei die sowjetische Rote Armee bis nach Berlin vorrückte. Dies führte schließlich zum Selbstmord Hitlers. Japan kapitulierte nach den Atombombenabwürfen der USA auf die Städte Hiroshima und Nagasaki.
Die Folgen des globalen Konflikts
- In politischer Hinsicht: Der Zusammenbruch totalitärer Regime und die Wiederbelebung demokratischer politischer Systeme.
- Auf internationaler Ebene: Europa verlor seine weltweite Hegemonie für immer.
- In der Wirtschaft: Es gab gewaltige Zerstörungen von Feldern, der Industrie, der Infrastruktur und ganzer Städte.
- Demografisch: Der Krieg forderte 55 Millionen Tote sowie Millionen von Verletzten und Verstümmelten, nicht nur unter dem Militär, sondern auch massiv unter der Zivilbevölkerung.
- Auf gesellschaftlicher Ebene: Eine tiefe moralische Krise hinterließ einen bleibenden Eindruck in der Bevölkerung.
Merkmale des Kalten Krieges (1947–1991)
Zwischen 1947 und 1991 führte die Beziehung zwischen den Blöcken zu einer angespannten Konfrontation, die als Kalter Krieg bekannt wurde. Er bestand aus einer Situation militärischer und diplomatischer Spannung sowie ideologischer Gegensätze.
- Wirtschaftliche Zusammenarbeit: Im westlichen Block wurde der Marshall-Plan eingerichtet. Der Ostblock schuf seinerseits im Jahr 1949 den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe).
- Militärische Allianzen: Die NATO wurde 1949 unter der Führung der USA als defensives Bündnis gegründet.
- Wettrüsten: Die beiden Blöcke unternahmen ein massives Wettrüsten, um sich mit nuklearen und konventionellen Waffen auszustatten, die den Feind mit totaler Vernichtung bedrohten.