Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Biologie

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Virusmorphologie und Replikationszyklen: Lysogenie und Lytischer Zyklus

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Morphologie des Virions: Aufbau und Symmetrie

Das Kapsid eines Virions besteht aus mehreren Kopien eines Proteins oder aus verschiedenen Proteinen, die jeweils von einem viralen Gen kodiert werden. Eine Kapsel, die die Nukleinsäure (DNA oder RNA) enthält, wird als Nukleokapsid bezeichnet. Virionen können eine helikale oder ikosaedrische Symmetrie aufweisen.

Helikale Symmetrie

Bei helikaler Symmetrie ist die Nukleinsäure (RNA oder DNA) schraubenförmig von Proteinen umgeben und geschützt.

Ikosaedrische Symmetrie

Ein ikosaedrisches Virus besitzt ein Kapsid in Form eines Polyeders mit 20 identischen, gleichseitigen Dreiecksflächen.

Virale Hülle (Envelope)

Bei einigen Viren ist das Nukleokapsid von einer äußeren Hülle umgeben. Diese Hülle entsteht... Weiterlesen "Virusmorphologie und Replikationszyklen: Lysogenie und Lytischer Zyklus" »

Merkmale von Lebewesen und Grundlagen der Ökologie

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Grundlegende Merkmale von Lebewesen

Lebewesen zeichnen sich durch folgende vitale Funktionen aus:

  • Ernährung (Stoffwechsel)

    Die Fähigkeit eines Lebewesens, fremde Substanzen aufzunehmen und zu verwerten, um sich zu entwickeln, zu wachsen, ihre Strukturen zu erhalten und andere lebenswichtige Funktionen auszuführen.

  • Beziehung (Reizbarkeit und Reaktion)

    Die Fähigkeit, äußere Reize wahrzunehmen und angemessene Antworten darauf zu geben. Ohne diese Funktion könnten Lebewesen andere lebenswichtige Funktionen, wie die Fortpflanzung, nicht erfüllen.

  • Reproduktion (Fortpflanzung)

    Die Fähigkeit, neue Individuen zu erzeugen, die den Eltern gleich oder sehr ähnlich sind.

Grundlagen der Ökologie

Ebenen der Organisation in der Ökologie

Die Ökologie befasst... Weiterlesen "Merkmale von Lebewesen und Grundlagen der Ökologie" »

Die Vielfalt der Fortpflanzung

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Fortpflanzung: Eine grundlegende Lebensfunktion

Fortpflanzung ist eine wesentliche Funktion, die die Produktion von Nachkommen ermöglicht und somit das Überleben einer Art sichert.

Arten der Fortpflanzung

Es gibt zwei Haupttypen der Fortpflanzung:

  • Asexuell: Dies ist ein einfacher Vorgang, bei dem ein Organismus eine identische Kopie von sich selbst erzeugt.
  • Sexuell: Dies ist ein komplexerer Prozess, an dem beide Elternteile teilnehmen und spezielle Zellen (Keimzellen oder Gameten) produzieren. Die männlichen Gameten werden als Antherozoide (oder Spermien) bezeichnet, und die weiblichen Gameten als Eizellen (Ovozellen). Wenn männliche und weibliche Gameten sich vereinigen, entsteht ein neues Individuum, das sich von seinen Eltern unterscheidet.
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Zellteilung: Mitose, Meiose und Mendelsche Regeln

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Phasen der Mitose

Prometaphase

Während der Prometaphase fragmentiert die Kernhülle, wodurch sich Cytoplasma und Kernplasma vermischen. Die Chromosomen bleiben innerhalb der mitotischen Spindel. In der Region der Zentromere entwickeln sich Kinetochoren (eines pro Chromatid), an denen Mikrotubuli ansetzen. Die Bewegung der Chromosomen in dieser Phase wird oft als „Tanz der Chromosomen“ bezeichnet.

Metaphase

Die Zentromere richten sich in der Äquatorialplatte aus, sodass die Chromatiden jedes Chromosoms zu den entgegengesetzten Polen ausgerichtet sind.

Anaphase

Diese Phase beginnt, wenn die Proteine, die die Schwesterchromatiden zusammenhalten, abgebaut werden. Die Chromatiden werden polwärts gezogen, während sich die Mikrotubuli an den Kinetochoren... Weiterlesen "Zellteilung: Mitose, Meiose und Mendelsche Regeln" »

Staphylococcus und Streptococcus: Bakterielle Grundlagen, Pathogenität und Immunologie

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Staphylococcus: Grundlagen und Arten

Staphylococcus:

  • Entwickelt leicht Antibiotikaresistenzen.
  • Gram-positive Kokken (Cocceae).
  • Katalase-positiv.
  • Fakultativ anaerob.
  • Nicht anspruchsvoll in ihren Nahrungsbedarf; wächst in normalen Medien.
  • Einige pathogene Arten sind opportunistische Infektionserreger und Kommensalen.
  • Bedeutend bei tierischen und menschlichen Infektionen.

Natürlicher Lebensraum

Weit verbreitet in der Natur: auf Hautoberflächen von Mensch und Tier, Gegenständen, in der Luft, im Boden, Wasser und Milch.

Wichtige Arten

  • S. aureus: Wichtigster Erreger, assoziiert mit IIH (kolonisiert Nase und Rachen).
  • S. epidermidis: Produziert Hautveränderungen; in Wunden, Schleimhäuten, Mikroflora der Haut, des Respirationstrakts und des Magen-Darm-Trakts
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Nervensystem und Hormonsystem: Aufbau und Funktion

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Nerven- und Hormonsystem

Sinnesorgane

Die Sinnesorgane erfassen Informationen in Form von Umweltreizen. Diese Informationen werden an das Nervensystem übermittelt, welches sie empfängt und verarbeitet. Daraufhin entwickelt es eine Antwort, die an die Effektororgane weitergeleitet wird, welche für die Ausführung der Antwort verantwortlich sind.

Effektororgane

  • Muskel-Skelett-System: Besteht aus den Muskeln und Knochen, die für die Bewegung des Körpers verantwortlich sind.
  • Endokrines System: Produziert Hormone, die das Funktionieren des Körpers regulieren.

Andere Funktionen des Nervensystems

  • Empfangen von Informationen von den Sinnesorganen.
  • Verarbeiten dieser Informationen und Entwickeln geeigneter Reaktionen.
  • Übertragen der notwendigen Befehle
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ATC-Code: Anatomische, Therapeutisch-Chemische Klassifikation von Arzneimitteln

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ATC-Code: Anatomisch-Therapeutisch-Chemische Klassifikation

Der ATC-Code (Anatomical, Therapeutic, Chemical Classification System) ist ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickeltes System zur Klassifizierung von Arzneimitteln. Dieses System wurde in Europa übernommen und organisiert Medikamente nach therapeutischen Gruppen. Der Code beschreibt das Organ oder System, auf das das Medikament wirkt, seine pharmakologischen Wirkungen und seine chemische Struktur.

Gliederung des ATC-Codes in fünf Ebenen:

  • 1. Ebene (Anatomie): Organ oder System, auf das das Medikament wirkt. Es gibt 14 Hauptgruppen.

A

Verdauungssystem und Stoffwechsel

B

Blut und blutbildende Organe

C

Herz-Kreislauf-System

D

Dermatologische Medikamente

G

Urogenitalsystem und Sexualhormone

H

Systemische

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Das interne Umfeld und die Kreislaufsysteme des Menschen

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Das interne Umfeld des menschlichen Körpers

Die interne Umgebung ist die Gesamtheit der extrazellulären Flüssigkeit, die sich innerhalb eines Organismus befindet. Aus ihr entnehmen die Zellen Nährstoffe und Sauerstoff, die sie benötigen, und in sie geben sie Stoffwechselabfälle und Kohlendioxid ab.

Beim Menschen wird die interne Umgebung hauptsächlich durch das interstitielle Plasma und die zirkulierenden Flüssigkeiten wie Blut und Lymphe gebildet.

Interstitielles Plasma

Diese Flüssigkeit mit defensiven und nutritiven Funktionen befindet sich zwischen den Zellen. Sie stammt aus dem Blut.

Blut

Blut ist ein Transportmittel für Substanzen, das durch die Blutgefäße im Inneren des Körpers fließt.

Lymphe

Lymphe ist eine Flüssigkeit, die sich... Weiterlesen "Das interne Umfeld und die Kreislaufsysteme des Menschen" »

Wichtige Infektionskrankheiten, Diabetes und Immunologie

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Diabetes: Ursachen und Kontrolle des Blutzuckers

Diabetes ist eine Krankheit, bei der der Blutzuckerwert verändert ist. Der Spiegel steigt an, weil der Körper den Zucker nicht richtig verstoffwechselt.

Insulin: Das blutzuckerregulierende Hormon

Insulin ist ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel im Blut kontrolliert. Es wird in der Bauchspeicheldrüse produziert.

Diabetes Typ 1

Der Körper produziert kein oder zu wenig Insulin. Tritt meist vor dem 40. Lebensjahr, oft schon in der Kindheit, auf.

Diabetes Typ 2

Der Körper produziert entweder nicht genug Insulin oder verwertet es nicht effektiv. Tritt meist ab dem 40. Lebensjahr auf und ist die häufigste Form.

Behandlung von Typ 2

Die Behandlung umfasst Ernährung, Bewegung, Medikamente und Injektionen... Weiterlesen "Wichtige Infektionskrankheiten, Diabetes und Immunologie" »

Grundlagen der Anthropometrie und Humanphysiologie: Ein Leitfaden

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Grundlagen der Anthropometrie und Humanphysiologie

Frankfurter Ebene: Falsche Annahmen zur Messung

Durch die Messung der Höhe der Frankfurter Ebene ist es falsch zu behaupten, dass das Auge parallel zur Ohrmuschel sein muss.

Hautfaltenmessung: Wichtige Messpunkte

Folgende Hautfalten werden bei der Messung berücksichtigt:

  • Trizeps
  • Bizeps
  • Subscapularis
  • Suprailiaca

Wadenumfang: Korrekte Messposition

Der prominenteste mediale Punkt des Gastrocnemius sollte markiert werden, während das Knie in einem 90-Grad-Winkel gebeugt ist.

Hüftumfang: Messung am prominentesten Punkt

Der Hüftumfang sollte auf Höhe des prominentesten Punktes des Gesäßes gemessen werden.

Bauchfalte: Korrekte Messposition

Die Bauchfalte wird 5 Zentimeter rechts vom Nabel in vertikaler... Weiterlesen "Grundlagen der Anthropometrie und Humanphysiologie: Ein Leitfaden" »