Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Chemie

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Grundlagen der Chemie: Bindungen, Nomenklatur & Atomaufbau

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Ionische Bindung: Eigenschaften und Bildung

Die ionische Bindung ist ein Verbindungstyp, der durch die Wechselwirkung zwischen einem Metall und einem Nichtmetall gebildet wird. Metalle bilden dabei positive Ionen (Kationen), während Nichtmetalle negative Ionen (Anionen) annehmen.

Eigenschaften ionischer Verbindungen:

  • Sind in Wasser löslich.
  • Sind hart und spröde.
  • Haben eine ionische Kristallstruktur.

Kovalente Bindung: Merkmale und Typen

Die kovalente Bindung wird zwischen Atomen von Nichtmetallen gebildet, wie man es beispielsweise bei zweiatomigen Gasmolekülen beobachten kann. Die Atome teilen ein oder mehrere Elektronenpaare, um das äußere Oktett zu vervollständigen.

Eigenschaften kovalenter Verbindungen:

  • Leiten in der Regel keinen elektrischen
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Organische Chemie: Kohlenwasserstoffe und Nomenklatur

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Organische Chemie

Definition und Ausnahmen

Organische Verbindungen enthalten Kohlenstoffatome, die direkt miteinander verbunden sind.

Ausnahmen: Verbindungen, die Kohlenstoff enthalten, aber traditionell zur anorganischen Chemie gezählt werden:

  • Kohlenstoffdioxid (CO₂)
  • Kohlenstoffmonoxid (CO)
  • Kohlensäure (H₂CO₃)
  • Carbonate (z. B. Na₂CO₃)

Allgemeine Eigenschaften organischer Verbindungen

  • Sie besitzen einen niedrigen Schmelzpunkt.
  • Sie sind in der Regel unlöslich in Wasser (H₂O), aber löslich in organischen Lösungsmitteln.
  • Organische Verbindungen sind oft entzündlich.
  • Sie sind kovalente Verbindungen und keine elektrischen Leiter (Nichtleiter).

Gesättigte Kohlenwasserstoffe

Dazu gehören Alkane und Cycloalkane.

Alkane

Der Bindungswinkel in Alkanen... Weiterlesen "Organische Chemie: Kohlenwasserstoffe und Nomenklatur" »

Stoffgemische, Reinstoffe und chemische Trennverfahren

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Gemische und Reinstoffe

Was ist ein Gemisch?

Ein Gemisch ist eine Vereinigung von zwei oder mehr Stoffen, die folgende Bedingungen erfüllt:

  • a) Die charakteristischen Eigenschaften der Komponenten ändern sich nicht.
  • b) Die Menge oder der Anteil jeder Komponente kann variabel sein.
  • c) Die Komponenten können durch physikalische Methoden (z. B. Verdampfung, Filtration, Magnetismus) getrennt werden.

Homogene Gemische

Die Bestandteile eines homogenen Gemisches können mit bloßem Auge nicht unterschieden werden, da es ein einheitliches Erscheinungsbild hat.

Heterogene Gemische

Die Bestandteile eines heterogenen Gemisches können mit bloßem Auge erkannt werden.

Physikalische und chemische Vorgänge

Bei einem physikalischen Vorgang werden die beteiligten... Weiterlesen "Stoffgemische, Reinstoffe und chemische Trennverfahren" »

Thermodynamik, Kinetik & Chemisches Gleichgewicht: Formeln & Prinzipien

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Arbeit (W) in Thermodynamischen Prozessen

  • Isobar (p = konstant): $W_{1 \to 2} = -p \cdot \Delta V$
  • Isotherm (T = konstant): $W_{1 \to 2} = -nRT \cdot \ln(P_1/P_2)$
  • Isochor (V = konstant): $W_{1 \to 2} = 0$

Wärme und Spezifische Wärmekapazität

  • Spezifische Wärmekapazität (c): $c = dQ / (m \cdot dT)$.
  • Wärmemenge (Q): $\Delta Q = c \cdot m \cdot \Delta T$.
    • Wenn $\Delta T > 0$: Wärme wird absorbiert (zugeführt).
    • Wenn $\Delta T < 0$: Wärme wird abgegeben.
  • Latente Wärme (L) bei Zustandsänderungen (T = konstant):
    • Schmelzwärme (fest $\to$ flüssig): $Q_F = m \cdot L_F$
    • Verdampfungswärme (flüssig $\to$ gasförmig): $Q_V = m \cdot L_V$

Erster Hauptsatz der Thermodynamik

Energieerhaltung: Die Änderung der inneren Energie ($\Delta U$) eines Systems... Weiterlesen "Thermodynamik, Kinetik & Chemisches Gleichgewicht: Formeln & Prinzipien" »

Proteine, Aminosäuren, Enzyme und Nukleinsäuren

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1.3 Proteine

Proteine sind organische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und in geringerem Maße Schwefel. Sie sind Polymere, die aus kleineren Einheiten, den Aminosäuren, aufgebaut sind. Die Aminosäuren sind durch Peptidbindungen miteinander verknüpft. Verbindungen aus 1 bis 12 Aminosäuren werden als Oligopeptide, aus 12-100 als Polypeptide und ab 100 Aminosäuren als Proteine bezeichnet. Ab einem Molekulargewicht von 5000 g/mol spricht man von Proteinen.

Biologische Bedeutung von Proteinen

Proteine sind die am häufigsten vorkommenden organischen Verbindungen in Zellen. Ihre Bedeutung liegt in der enormen Vielfalt an Funktionen, die sie ausüben:

  • Enzymatisch: Enzyme sind Proteine, die den Stoffwechsel der Zelle
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Periodensystem: Eigenschaften, Bindungen und Konfigurationen

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Periodensystem: Eigenschaften und Bindungsarten

(1): H, Li, Na, K, Rb, Cs, Fr, Zn, Ag, F (2): Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Ra, Cd, O (2A7) Mn (2,3) Fe, Ni, Cl (1,2) Cu, Hg
(2,4) Pd, Pt, C, Si, Ge, Sn, Pb (1,3) Au (3) B, Al, Ga, In, Tl (3,5) N, P, As, Sb, Bi (2,4,6) S, Se, Te, Po
(1,3,5,7) Cl, Br, I, As

Wichtige Eigenschaften im Periodensystem

Ionisationsenergie: Minimale Energie, die benötigt wird, um ein Elektron aus einem gasförmigen Atom in seinem Grundzustand zu entfernen und ein positives Ion zu bilden. Sie nimmt nach rechts und oben im Periodensystem zu.

Elektronenaffinität: Energie, die freigesetzt wird, wenn ein gasförmiges Atom im Grundzustand ein Elektron aufnimmt und ein negatives Ion bildet. Sie nimmt tendenziell nach rechts und oben zu.... Weiterlesen "Periodensystem: Eigenschaften, Bindungen und Konfigurationen" »

Grundlagen der Agrarchemie und Bodenfruchtbarkeit

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Chemische, Biologische und Physikalische Grundlagen

Multiple-Choice-Fragen zur Agrarchemie

  1. Die Agrarchemie studiert:
    • a) die Zusammensetzung, Eigenschaften und Umwandlung von Materie.
    • b) die Kunst der Bodenbearbeitung.
    • c) die Zusammensetzung, Eigenschaften und Verarbeitung von Materialien, die die Erzeugung und Veränderung landwirtschaftlicher Erzeugnisse betreffen.
    • d) das gesamte Universum.
  2. Wer betrachtete Wasser als den wichtigsten Pflanzennährstoff, initiierte Studien zur Beziehung zwischen Pflanze und Erde und prägte das Wort "Gas"?
    • a) Von Liebig (1803–1873)
    • b) H. Davy (1813)
    • c) Boussingault (1802–1887)
    • d) Van Helmont (1577–1644)
  3. Welche sind wesentliche Elemente für Pflanzen?
    • a) Ti, V, Si, Al
    • b) N, O, C, S (Teil der Makronährstoffe)
    • c) Hg, Pb,
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Grundlagen der Chemie: Atome, Elemente und Verbindungen

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Grundlagen der Chemie

Materie und ihre Zusammensetzung

Die Chemie, einschließlich der organischen Chemie, ist die Wissenschaft von der Materie. Materie kann in verschiedenen Zuständen vorliegen, einschließlich des Plasmazustands, der bei hohen Temperaturen auftritt, wenn Atome ihre Elektronen verlieren.

  • Elemente sind reine Stoffe, die aus einer einzigen Atomart bestehen und nicht in einfachere Substanzen zerlegt werden können.
  • Verbindungen bestehen aus verschiedenen Atomarten, die in einem konstanten Verhältnis miteinander verbunden sind.
  • Homogene Gemische haben eine einheitliche Zusammensetzung und nur eine Phase. Ihre Bestandteile sind nicht unterscheidbar (z. B. H2O + C6H12O6). Sie können durch physikalische Methoden wie Verdampfung oder
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Grundlagen der Biochemie: Osmose, Puffer und Kohlenhydrate

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Osmose: Grundlagen und Typen

Osmose tritt auf, wenn zwei Lösungen unterschiedlicher Ionenkonzentrationen durch eine semipermeable Membran getrennt sind. Diese Membran lässt Wasser (das Lösungsmittel) passieren, jedoch keine oder nur schwer Ionen oder andere gelöste Stoffe. Es gibt drei Typen von Lösungen in Bezug auf die Osmose:

  • Isotonisch
  • Hypertonisch
  • Hypotonisch

Puffersysteme: pH-Stabilität in biologischen Systemen

In geschlossenen Systemen ist es entscheidend, dass sich der pH-Wert von Flüssigkeiten nicht abrupt ändert. Puffersysteme verhindern diese Schwankungen. Ihre Funktion basiert auf den Eigenschaften schwacher Säuren (ac. debiles), die nicht vollständig dissoziieren. In einem bestimmten pH-Bereich fungieren sie abwechselnd als... Weiterlesen "Grundlagen der Biochemie: Osmose, Puffer und Kohlenhydrate" »

Chemische Gesetze und Atomtheorie: Von Lavoisier bis Avogadro

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Grundlagen der Chemie: Wichtige Gesetze und Theorien

Die systematische Untersuchung chemischer Reaktionen, basierend auf Experimenten und der Messung der Massen beteiligter Stoffe, führte zu den fundamentalen Gesetzen der Chemie und etablierte die Chemie als Wissenschaft.

A) Das Gesetz von der Erhaltung der Masse (Lavoisier)

In einer chemischen Reaktion ist die Summe der Massen der Reaktanten gleich der Summe der Massen der Produkte.

Beispiel:

Radierung + Soda → Salz + Wasser
HCl + NaHCO₃ → NaCl + H₂O

Massenbilanz: 36,5 g + 40 g → 58,5 g + 18 g (Gesamt: 76,5 g → 76,5 g)

Eine allgemeinere Aussage, die das Gesetz der Erhaltung der Masse erweitert, besagt: Bei jedem experimentellen Prozess wird Masse-Energie weder erzeugt noch zerstört,... Weiterlesen "Chemische Gesetze und Atomtheorie: Von Lavoisier bis Avogadro" »