Manuel Azaña und die Verfassung Spaniens (1931)
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Manuel Azaña und die Verfassung von 1931
Der erste Schritt der neuen Regierung unter der Leitung von Manuel Azaña war die Ausarbeitung einer Verfassung, die 1931 verabschiedet wurde. Deren Grundsätze waren:
- Sie definierte Spanien als eine "demokratische, arbeiterfreundliche Republik", die in einem System von "Freiheit und Gerechtigkeit" organisiert werden sollte.
- Verkündete Gleichheit vor dem Gesetz und enthielt eine umfassende Erklärung der Rechte.
- Der Staat war einheitlich, räumte aber mögliche regionale Autonomien ein.
- Anerkannte das Privateigentum, räumte jedoch die Möglichkeit der Enteignung gegen Entschädigung ein, sofern das nationale Interesse es erforderte.
- Die Gerichte erhielten große Macht, sowohl rechtlich als auch durch Kontrolle