Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Lehre und Ausbildung

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Textlinguistik: Angemessenheit, Kohärenz und Kohäsion

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Angemessenheit (Adäquatheit)

Angemessenheit, auch Adäquatheit genannt, bezeichnet die Eigenschaft eines Textes, sich an die jeweilige Kommunikationssituation und den Kontext anzupassen. Ein Text gilt als angemessen, wenn der Verfasser die passenden sprachlichen Mittel für die jeweilige Situation auswählt. Kriterien für die Angemessenheit sind:

  • Kommunikativer Zweck: Der Text erreicht das Ziel, für das er verfasst wurde.
  • Personenbezug: Die Ansprache und der Stil sind für den Empfänger und den Kontext passend (z. B. formell oder informell) und werden im gesamten Text beibehalten.
  • Spezifitätsgrad: Der Grad der Detailliertheit und die Verwendung von Fachterminologie sind dem Thema und der Zielgruppe angepasst.

Die Angemessenheit erfordert somit... Weiterlesen "Textlinguistik: Angemessenheit, Kohärenz und Kohäsion" »

Forschungsmethodik: Variablen, Messung und Skalierung

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1.2. Variablen und Werte in der Forschung

In der Forschung untersuchen wir bestimmte Merkmale des Gegenstandes der Studie bzw. der unter Beobachtung stehenden Bevölkerung. Diese Merkmale werden als Variablen bezeichnet (Research Methods and Techniques).

Die Elemente einer Population unterscheiden sich voneinander, indem sie verschiedene Zustände innerhalb einer Variablen einnehmen können. Diese verschiedenen Zustände nennen wir variable Werte. Jedes Element der Bevölkerung nimmt einen Wert in einer Variablen an.

Beispiel: Eine Population P besteht aus 12 Personen und wird durch die Variable "Geschlecht" in 2 Gruppen unterteilt: Männer (5 Personen) und Frauen (7 Personen). Nach der Variable "Familienstand" erfolgt die Unterteilung in: Ledige

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WHO-Definitionen von Behinderung, Beeinträchtigung und Behinderung

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Für die WHO (1983) ist eine Beeinträchtigung der Verlust oder die Veränderung der Struktur oder Funktion des psychologischen, physiologischen oder anatomischen Bereichs. Behinderung bezieht sich auf das Fehlen, das durch Beeinträchtigungen in der Fähigkeit, eine Tätigkeit in der Art oder im Rahmen der Durchführung, als normal für einen Menschen, verursacht wird. Behinderung bezieht sich auf einen Nachteil für eine individuelle, soziale Folge der Beeinträchtigung oder Behinderung, die die Erfüllung einer Rolle, die je nach Ihrer Gruppe normal ist, verhindert oder einschränkt (Alter, Geschlecht, soziale und kulturelle Faktoren).

Für die WHO ist Behinderung das Fehlen (als Folge einer Schädigung) der Fähigkeit, eine Tätigkeit normal... Weiterlesen "WHO-Definitionen von Behinderung, Beeinträchtigung und Behinderung" »

Entwicklung der Bildung in Europa: Von historischen Ansätzen bis zu modernen Theorien

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1. Schulentwicklung in Europa

- Antrag auf ein öffentliches Bildungssystem, obligatorisch und kostenlos.

Die Geschichte der Schule reicht von Platon über Comenius und Pestalozzi bis hin zu spezifischeren Ausprägungen bei Fichte und Condorcet.

Für Luzuriaga sind die drei Hauptmerkmale der einheitlichen Ausbildung: Verstaatlichung, Sozialisierung und Individualisierung.

- Deutsche Lehrer waren Pioniere in der Demokratisierung der Grundschule und der Vereinheitlichung der Universität.

Auch in Frankreich ist beabsichtigt, die Trennung zwischen Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich aufzuheben. Die Lösung ist die Einheitsschule, die alle in einer öffentlichen, verpflichtenden und kostenlosen Schule integriert.

- Die Bewegung in England zur... Weiterlesen "Entwicklung der Bildung in Europa: Von historischen Ansätzen bis zu modernen Theorien" »

Kommunikation verstehen: Verbale, Nonverbale Signale und Täuschung erkennen

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Sitzung 3: Grundlagen der Kommunikation

Themenübersicht

  • Definition und Formen der Kommunikation
  • Axiome der Kommunikation
  • Praktische Anwendungen

Was ist Kommunikation?

Kommunikation ist ein effizientes Mittel zur Interaktion und zur effektiven Verständigung mit anderen Personen oder Gruppen.

Definition der Kommunikation

Es handelt sich um den Prozess, bei dem zwei oder mehr Personen in einem bestimmten Raum und zu einer bestimmten Zeit effizient kommunizieren, wobei eine für alle beteiligten Parteien verständliche Sprache verwendet wird.

Grundlegende Kommunikationswege

Es gibt zwei Hauptwege der Kommunikation:

  1. Verbale Kommunikation
  2. Nonverbale Kommunikation

Natürlich existieren weitere Wege, bei denen die Interagierenden nicht physisch anwesend sind,... Weiterlesen "Kommunikation verstehen: Verbale, Nonverbale Signale und Täuschung erkennen" »

Merkmale wissenschaftlicher und technischer Fachsprache

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Definition und Grundlagen der Fachsprache

Die Fachsprache wissenschaftlicher und technischer Texte ist ein Subcode einer natürlichen Sprache, der dazu dient, Wissen zu vermitteln. Sie beherrscht die Funktionen der Referenz sowie Denotation und zeichnet sich durch ihre Neigung zu Klarheit, Präzision und Prägnanz aus. Im Gebrauch der Allgemeinsprache werden Begriffe durch Normungsgremien festgelegt und terminologisch erfasst. Zudem können nicht-sprachliche Zeichen integriert werden.

Ziele und kommunikative Rahmenbedingungen

Das Hauptziel wissenschaftlicher und technischer Texte ist es, über die Aktivitäten und den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie zu berichten. Die Eigenschaften dieser Texte werden durch folgende Elemente bedingt:... Weiterlesen "Merkmale wissenschaftlicher und technischer Fachsprache" »

Psychologische Konzepte: Denken, Kognition, Sprache und Freuds Modelle

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Grundlegende Konzepte des Denkens und der Kognition

Denken

Denken ist die geistige Leistungsfähigkeit zur Ordnung, Sinngebung und Interpretation der verfügbaren Informationen im Gehirn, deren Endziel die Problemlösung ist.

Abstraktion

Es ist eine mentale Operation, die es uns ermöglicht, von individuellen und konkreten Ideen (z. B. dieser Tisch, sich bewegende Objekte) auf allgemeine Ideen (universelles Konzept Tisch) zu schließen.

Konzept

Ein Konzept ist eine allgemeine Idee, unter der mehrere einzelne Ideen subsumiert werden, die eine Ähnlichkeit aufweisen.

Deduktion

Die Deduktion ist eine Schlussfolgerung, die beim Übergang von allgemeinen Wahrheiten zu besonderen Wahrheiten angewendet wird.

Induktion

Die Induktion ist eine Schlussfolgerung,... Weiterlesen "Psychologische Konzepte: Denken, Kognition, Sprache und Freuds Modelle" »

Psychologie: Lernen, Denken und Definitionen

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Lernen

  • Strafen lehren physische oder psychische Aggression. Richtig.
  • Verstärker, die Kindern als Spielzeug gegeben werden, sind dasselbe wie Bestechung. Falsch.
  • Phobien basieren auf irrationalen Ängsten. Richtig.
  • Verhaltensweisen können verlernt werden. Falsch.
  • Man kann das Verhalten des Nägelkauens bei einem Teenager verlernen. Richtig.
  • In jedem Verhalten kann man motorische, kognitive und sensorische unterscheiden. Richtig.
  • Es ist keine Erfahrung erforderlich, um bestimmte Reize mit Angst zu assoziieren, damit sie Angst auslösen. Richtig.
  • Müdigkeit, Krankheit und Medikamente haben wenig nachhaltige Auswirkungen auf das Verhalten. Falsch.
  • Wenn wir eine Gewohnheit bei einer Person etablieren wollen, ist es besser, sie intermittierend zu verstärken,
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Kommunikation und Teamarbeit: Grundlagen und Erfolgsfaktoren

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Barrieren in der Kommunikation

  • Filtration: Filtration bezeichnet die Manipulation von Informationen durch den Emittenten, damit diese vom Empfänger günstiger wahrgenommen werden. Die wichtigste Determinante der Filtration ist die Anzahl der Hierarchieebenen in der Nachrichtenkette. Je mehr Ebenen es in einem vertikalen Kanal gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Informationsleckage.
  • Selektive Wahrnehmung: Die Empfänger in der Kommunikation sehen und hören selektiv basierend auf ihren Bedürfnissen, Motivationen, Erfahrungen, Erziehung und anderen persönlichen Merkmalen. Darüber hinaus projizieren sie ihre Interessen und Erwartungen. Wir interpretieren das, was wir sehen, und nennen es Wirklichkeit.
  • Emotionen: Die Stimmung
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Sozialisation und Konfliktlösung in der Kita

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Einführung in die frühkindliche Sozialisation

Die Familie und die Schule sind die zentralen Orte der Sozialisation, an denen Kinder Regeln, Sitten und Gebräuche erlernen, um sich in die Gesellschaft zu integrieren. Dieser Prozess umfasst drei wesentliche Phasen: Entdeckung, Bindung und Akzeptanz.

Die Entdeckung des Anderen

Der Kontakt mit anderen Menschen beginnt bereits im frühen Kindesalter:

  • 3 bis 4 Monate: Erste Anerkennung anderer Personen.
  • 6 Monate: Kinder unterscheiden zwischen bekannten und unbekannten Personen.
  • 8 Monate: Auftreten von Vorsicht oder Angst gegenüber Fremden.
  • 18 bis 24 Monate: Kinder erkennen sich selbst im Spiegel und verwenden Personalpronomen.

Bindung und Sozialisationsprozesse

Die Bindung (Attachment) ist eine emotionale... Weiterlesen "Sozialisation und Konfliktlösung in der Kita" »