Religiöse Musik des Mittelalters: Gregorianik, Troubadoure und Polyphonie
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Religiöse Musik des Mittelalters
Die religiöse Musik des Mittelalters begann, Gestalt anzunehmen, als Kaiser Konstantin Christen im Jahr 313 Religionsfreiheit gewährte.
Papst Gregor der Große und der Gregorianische Choral
Papst Gregor der Große (590–604) galt als der Schöpfer des Gregorianischen Chorals. In Wirklichkeit war er jedoch nicht der Schöpfer, sondern nutzte dessen Organisation, um ein Gefühl der christlichen Einheit zu stärken.
Eigenschaften der Gregorianik
- Sie ist eine Musik, die dem Dienst der Liturgie bestimmt ist.
- Die verwendete Sprache ist Latein.
- Die Textualität ist einstimmig (monodisch).
- Der musikalische Rhythmus ist frei.
- Nach der Notation unterscheiden sich drei Arten von Gesängen: syllabisch, melismatisch und Neumen.