Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Platon: Leben, Lehren und philosophisches Erbe

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Platons frühes Leben und Einflüsse

Platon wurde vermutlich um 428/427 v. Chr. in Athen geboren. In seiner Jugend widmete er sich der Dichtung und verfasste Gedichte sowie Dramen. Eine entscheidende Wende trat ein, als er Sokrates begegnete. Es wird berichtet, dass er daraufhin seine dichterischen Werke verbrannte, um sich ganz der Suche nach wahrer Philosophie zu widmen.

Die Verurteilung und Hinrichtung seines Lehrers Sokrates im Jahr 399 v. Chr. sowie seine kritische Haltung gegenüber den politischen Verhältnissen in Athen prägten ihn tief und motivierten ihn zur Entwicklung einer umfassenden politischen Theorie. Platon unternahm drei Reisen nach Syrakus auf Sizilien. Die erste Reise (um 388 v. Chr.) diente unter anderem dazu, die Lehren... Weiterlesen "Platon: Leben, Lehren und philosophisches Erbe" »

Kants Ethik: Kategorischer Imperativ & Postulate der Vernunft

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Kants formale Ethik und der kategorische Imperativ

Die Kantsche Ethik betrachtet den Menschen nicht nur als Wesen, das theoretisch Vernunft gebraucht, sondern auch als eines, das praktischen Nutzen daraus zieht. Der Mensch ist nicht nur ein Wesen, der weiß, sondern eines, das seine Vernunft nutzt, um sein Handeln zu leiten und direkt zu beeinflussen. Die reine praktische Vernunft dient dabei als Richtschnur für die Wahl des Handelns. Wissenschaft und Wissen sind bedeutungslos, wenn sie nicht menschliches Handeln beeinflussen und unser Verhalten moralisch authentisch gestalten. Dies ist sicherlich nicht die Aufgabe der theoretischen, sondern der praktischen Vernunft.

Kritik an materialen Ethiken

Materiale Ethiken sind ethische Auffassungen, die... Weiterlesen "Kants Ethik: Kategorischer Imperativ & Postulate der Vernunft" »

Von Homer zu den Milesiern: Ursprung der Philosophie und das Problem der Arché

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Homer und die Dichter: Beredsamkeit als Weisheit

Was macht Gedichte aus? Es ist die Beredsamkeit (Eloquenz), die sie auszeichnet (nicht nur lustige Dinge zu sagen). Es kommt auf die Art und Weise an, wie der Dichter Dinge sagt, und nicht nur auf was er sagt. Man könnte sagen, dass es uns nicht nur erkennen lässt, was der Dichter sagt, sondern wie er es sagt. Die Beredsamkeit macht es lohnenswert, dem Gedicht zuzuhören und es sich sogar zu merken.

Beispiel: Die Poesie eines beliebigen Mannes blieb mündlich fixiert, während Homer sie niederschrieb.

Was uns interessiert, ist die Tiefe der Poesie. Jede Geschichte verdient es, gehört zu werden; alles kann unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn ein Dichter es ausspricht. Unsere Kultur wurde... Weiterlesen "Von Homer zu den Milesiern: Ursprung der Philosophie und das Problem der Arché" »

Grundlagen der Sozial- und Kulturanthropologie

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Individualismus und seine Grenzen

Es entwickelte sich das Konzept der individuellen Freiheit bis hin zur Theorie des possessiven Individualismus: Wir verstehen, warum jeder Einzelne der alleinige Eigentümer seiner Person und seiner Fähigkeiten ist. Je weniger der Einzelne von anderen abhängig ist, desto freier ist er.

Die Gesellschaft wird als eine Ansammlung von Individuen betrachtet, die durch den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu Eigentümern werden. Diese Theorie geht davon aus, dass jede Person in jeder sozialen Beziehung ihre besonderen Vorteile sucht, und es muss verstanden werden, dass der Staat die individuelle Freiheit und das Privateigentum wahren muss, um deren Austausch zu erleichtern.

Dieser Individualismus reduziert... Weiterlesen "Grundlagen der Sozial- und Kulturanthropologie" »

Liebe, Freiheit und die Grenzen des Determinismus

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Liebeskraft, die die Welt bewegt

Eros ist die Kraft, die den konservativen Geist und das Verhalten der Götter und Menschen prägt.

Platons Anthropologie der Liebe

Plato lehrt uns, dass Liebe bedeutet, sich geliebt zu fühlen, das Zittern in den heiligen Wesen, und dass wir für die Schönheit geschaffen sind. Seine Anthropologie besagt, dass ein Mensch (eine Frau, ein Kind oder ein Mann) andere als Wesen mit subjektiven Neigungen und einem Reichtum an Gefühlen wahrnimmt, von denen unser Wissen erfüllt ist. Die stärkste Liebe ist die Liebe zwischen Eltern und Kindern, zu Gott, etc.

Was bedeutet Liebe heute?

Pieper sagt, dass Liebe bedeutet, gut zu sein. Nur dann entsteht die Überzeugung, dass Menschen lieben und geliebt werden sollen.

Liebe als

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Descartes' Metaphysik: Gottesbeweise und die Kartesische Ontologie

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Die Metaphysik René Descartes'

Das Zweite Argument für Gottes Existenz

Dieses Argument geht vom gleichen Ausgangspunkt aus (dem denkenden Geist), fragt aber nach der Ursache der Idee des unendlichen und vollkommenen Seins in mir. Ich bin ein unvollkommenes Wesen. Meine Idee des perfekten Wesens kann nicht von mir selbst stammen, da die Ursache mindestens so vollkommen sein muss wie die Wirkung (die Idee).

Nur ein vollkommenes Wesen kann die Idee der Perfektion in mich gelegt haben. Die Ursache meines Seins muss dem Unendlichen gleich sein. Folglich existiert das unendliche Wesen (Gott) und ist die Ursache meiner Existenz.

Das Dritte Argument (Ontologischer Beweis)

Dieses Argument wird direkt von San Anselm von Canterbury übernommen. Die Idee... Weiterlesen "Descartes' Metaphysik: Gottesbeweise und die Kartesische Ontologie" »

Kants Erkenntnistheorie: Sinnlichkeit und Verstand

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Die Sinnlichkeit als Erkenntnisvermögen

Der erste Teil der Kritik der reinen Vernunft ist die transzendentale Ästhetik. Darin befasst sich Kant mit der Sinnlichkeit als passivem Erkenntnisvermögen. Durch sie erhalten wir Vorstellungen (Anschauungen). Die Sinnlichkeit ist der Ausgangspunkt der Erkenntnis. Sie entspricht nicht der Realität an sich, sondern nur der Welt, wie sie auf uns wirkt. Wir erkennen nicht das Ding an sich (Noumenon), sondern nur die Erscheinung.

Apriorische Formen der Sinnlichkeit

Die Sinnlichkeit nimmt vielfältige, chaotische Empfindungen auf. Kant zufolge treten diese Erscheinungen in zwei Formen auf: Raum und Zeit. Raum und Zeit sind nicht aus der Wahrnehmung abstrahiert, sondern allgemeine Formen, in denen wir wahrnehmen... Weiterlesen "Kants Erkenntnistheorie: Sinnlichkeit und Verstand" »

Platons Erkenntnistheorie: Dualismus von Wissen und Wirklichkeit

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Platons Erkenntnistheoretischer Dualismus

Gibt es zwei Arten von Wissen, abhängig von der Art der Wirklichkeit? Nach Heraklit fließt in der Natur alles. Daher argumentiert Platon, dass, wenn die Natur sich ständig verändert, es nicht möglich ist, eine Behauptung für immer gültig zu erklären; sie gilt nur für den jeweiligen Augenblick.

Der Skeptiker Gorgias sagt, wir kennen nur Erscheinungen und die dauerhafte Realität existiert nicht. Selbst wenn jemand sie fassen könnte, könnte er sie nicht mitteilen. Zudem ist es, wie die Sophisten lehren, das Ziel, durch Überzeugung die Wahrheit zu vermitteln, was zu einer relativen Gültigkeit führt: Gültig, fair, gut – je nachdem, wie es die Mehrheit sieht. Die Sophisten erreichen keine... Weiterlesen "Platons Erkenntnistheorie: Dualismus von Wissen und Wirklichkeit" »

Platons Metaphysik: Die Entwicklung der Ideenlehre

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Platons metaphysische Theorie

Seine Ansicht ist eine dualistische Metaphysik, welche die Welt in zwei Teile teilt: die Welt der Ideen und die sinnliche Welt. Diese Aufteilung wird im „Höhlengleichnis“ (aus „Der Staat“, Buch 7) verdeutlicht. Zuerst werden wir die intelligible Welt erklären. Da sich seine Theorie der Ideen ständig weiterentwickelt hat, lässt sie sich in drei Phasen unterteilen:

Die frühen Dialoge

In den frühen Dialogen (wie dem Protagoras) sucht Platon nach der Tugend. Er stellt sich gegen den Relativismus des Protagoras und schlägt die Existenz einer objektiven und unabhängigen Idee als Maßstab für das Handeln vor.

Die Dialoge der Reife

Die zweite Phase umfasst seine Dialoge der Reife (wie „Der Staat“ oder „Das... Weiterlesen "Platons Metaphysik: Die Entwicklung der Ideenlehre" »

Soziallehre, Ehe, Wissenschaft und Mensch-Welt-Verhältnis

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Das Prinzip des Gemeinwohls

Das Prinzip des Gemeinwohls besagt, dass gesellschaftliche Formationen die Protagonisten eines gelingenden Miteinanders sein sollten. Alle Akteure verfolgen dabei das gleiche Ziel: das Wohl der Gruppe. Eine Reihe von Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens ermöglicht es Verbänden, ihre Vollendung zu erreichen. Die Bedeutung liegt dabei stets bei der Person. Drei Schlüsselbereiche sind hierbei entscheidend:

  • Achtung der Person
  • Soziale Wohlfahrt und Entwicklung
  • Stabilität und Sicherheit

Dies liegt in der Verantwortung sowohl der Behörden als auch der sozialen Körperschaften.

Die Ehe als Ausdruck der Liebe

Die Ehe ist eine Form der Liebe, die folgende Merkmale aufweist:

  • Vollständig human: Sie integriert alle Dimensionen
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