Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Grundlagen der thomistischen Philosophie

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Das Problem des Menschen: Anthropologie

Verständnis ist die rationale Fähigkeit, die Macht über die Seele des Menschen selbst ausübt, die ihrem Wesen nach das Prinzip des Lebens ist. Für Thomas von Aquin ist der Mensch die substantielle Vereinigung von Körper und Seele (seiend, unsterblich und unvergänglich). Die menschliche Seele besitzt drei Vermögen: das vegetative, das Nahrung und Entwicklung ermöglicht; das sensitive, das Gefühle, Wünsche und Bewegungen durch die Sinne ermöglicht; und das rationale, das das Denken ermöglicht.

Das Problem der Gesellschaft: Sozialtheorie

Die rationale Fähigkeit des Menschen kann sich nur in der Gesellschaft entwickeln, da der Mensch laut Thomas von Aquin von Natur aus ein soziales Wesen ist. Die... Weiterlesen "Grundlagen der thomistischen Philosophie" »

Philosophischer Skeptizismus: Geschichte, Grundlagen und Glück

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Philosophischer Skeptizismus: Konstante der Denkergeschichte

Skepsis. Es ist eine Konstante in der Geschichte des Denkens, die immer wieder erscheint und sich in unterschiedlichen Formen präsentiert. Alle Denker lassen sich entweder als dogmatisch oder skeptisch einteilen.

Die Kantische Forderung: Fehlen jeglicher Gewissheit

Der Gründer des antiken Skeptizismus war Pyrrhon von Elis. Er zeichnete sich durch ein hohes Maß an unorthodoxem Denken und die grundlegende Behauptung der Unmöglichkeit jeglicher wahren Erkenntnis aus.

Die Haltung des skeptischen Zweifels

Die Haltung des skeptischen Zweifels erschien bereits bei den Sophisten. Sokrates vertrat eine andere Position, verborgen in dem Wissen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

Der Skeptiker... Weiterlesen "Philosophischer Skeptizismus: Geschichte, Grundlagen und Glück" »

Mythos vs. Logos: Sophisten und Sokrates im antiken Griechenland

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Mythos im Gegensatz zu Logos

Der Begriff „Mythos“ bezeichnet eine bestimmte Art von Erzählung, die Geschichten von Göttern überliefert, während „Logos“ die Rede bezeichnet, die erklärt. Die Bedeutung des Wortes „Logos“ ist recht breit und umfasst unter anderem: Erzählen (Sagen), Vernunft und Zählen (Berechnen). Aus diesem Bereich haben wir das Wort „Logos“ als ein Konzept im Gegensatz zu „Mythos“ verallgemeinert.

Logos als „Wissenschaft“ oder Philosophie ist das Wissen, das auf Grundlage und Beweis (Deduktion) beruht. Obwohl wir wissen, dass „Logos“ bei Heraklit die Logik des Widerspruchs benennt, ist der „Logos“ als gedachtes Sein die Entdeckung des Widerspruchs und wie alle Dinge und Wesen diesen durchdringen.... Weiterlesen "Mythos vs. Logos: Sophisten und Sokrates im antiken Griechenland" »

Thomas von Aquin: Philosophie und Theologie

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St. Thomas von Aquin

Thomas von Aquin gehörte dem Dominikanerorden an. Während des Mittelalters kämpften die Bettelorden (Franziskaner und Dominikaner) um Lehrstühle an den Universitäten. Die Dominikaner folgten der Philosophie des Aristoteles und waren offener für neue Denkansätze.

Historischer Hintergrund

  • Anreicherung durch drei Kulturen: Das Nebeneinander von christlicher, jüdischer und muslimischer Kultur war prägend. Wichtige Denker wie Maimonides und Averroes führten das aristotelische Gedankengut ein.
  • Politisches Christentum: Das Christentum entwickelte sich nicht nur als religiöse, sondern auch als politische Idee. Angesichts der muslimischen Expansion in Europa wuchs unter den Christen der Wunsch nach Einigung.
  • Konflikt zwischen
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Die Philosophie und Anthropologie des Augustinus von Hippo

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Der Mensch und die Seele

Die menschliche Seele teilt mit allen anderen Lebewesen die Eigenschaft, eine Quelle des Lebens und der Lebensenergie zu sein. Was die Seele jedoch vom Rest unterscheidet, ist, dass sie über den bloßen Lebensanfang hinaus ein rationales und spirituelles Prinzip darstellt, dessen ultimatives Ziel es ist, Gott kennenzulernen. Augustinus von Hippo hatte Schwierigkeiten zu erklären, wie die menschliche Seele in den Körper gelangt. Seine ursprüngliche Idee war der Traduzianismus (hier als „Übersetzung“ bezeichnet), wonach die Seele durch den Samen der Väter an die Kinder weitergegeben wird. Dies sollte die Idee der Erbsünde erklären. Um jedoch die Häresie zu vermeiden, dass die Seele eine rein elterliche Schöpfung... Weiterlesen "Die Philosophie und Anthropologie des Augustinus von Hippo" »

Platons Höhlengleichnis und Ideenlehre: Zusammenfassung & Analyse

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Platons Höhlengleichnis: Gefangene und Schatten

Die Gefangenen sind Männer, die von klein auf in einer Höhle angekettet und unfähig sind, sich zu bewegen. Platon erzählt uns in diesem Mythos, dass die Höhle der sinnlichen Welt gleicht, das Feuer in ihr der Sonne und der Aufstieg aus der Höhle der Himmelfahrt der Seele in die intelligible (geistige) Welt. Platon führt hierbei (beeinflusst von Pythagoras) die Idee der unsterblichen Seele ein. Die Seele ist unsterblich und existiert bereits vor dem Körper (Präexistenz); ihr natürlicher Ort ist die übersinnliche Welt der Ideen. Der Körper ist das Gefängnis der Seele und ein Hindernis für sie, da die Leidenschaften die reine Betrachtung der Ideen behindern. Der Körper gehört zur... Weiterlesen "Platons Höhlengleichnis und Ideenlehre: Zusammenfassung & Analyse" »

Von Homer zu den Milesiern: Ursprung der Philosophie und das Problem der Arché

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Homer und die Dichter: Beredsamkeit als Weisheit

Was macht Gedichte aus? Es ist die Beredsamkeit (Eloquenz), die sie auszeichnet (nicht nur lustige Dinge zu sagen). Es kommt auf die Art und Weise an, wie der Dichter Dinge sagt, und nicht nur auf was er sagt. Man könnte sagen, dass es uns nicht nur erkennen lässt, was der Dichter sagt, sondern wie er es sagt. Die Beredsamkeit macht es lohnenswert, dem Gedicht zuzuhören und es sich sogar zu merken.

Beispiel: Die Poesie eines beliebigen Mannes blieb mündlich fixiert, während Homer sie niederschrieb.

Was uns interessiert, ist die Tiefe der Poesie. Jede Geschichte verdient es, gehört zu werden; alles kann unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn ein Dichter es ausspricht. Unsere Kultur wurde... Weiterlesen "Von Homer zu den Milesiern: Ursprung der Philosophie und das Problem der Arché" »

Interpretation von Platons Höhlengleichnis

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Anthropologische Dimension

Symbole des Mythos und ihre Deutung:

  • Gefangene: Der Mensch, der in der materiellen Welt lebt und materiellen Bedürfnissen, Werten sowie konkreten Urteilen unterliegt.
  • Schatten in der Höhle: Fehlidentifizierung der menschlichen Wirklichkeit mit bloßen Wahrnehmungen und Gefühlen sowie mit dem sterblichen Leib und der begehrenden Seele (concupiscible).
  • Freisetzung und Förderung: Das Misstrauen gegenüber der sinnlichen Welt und die Entdeckung der intelligiblen Welt – der Wirklichkeit der Ideen. Es findet eine progressive Entkopplung von Körper und Seele statt.
  • Ausgang aus der Höhle: Moralische oder intellektuelle Befreiung von den Beschränkungen und Fesseln der Sinnenwelt. Der Aufstieg der Seele zur verständlichen
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Kants Ethik: Kategorischer Imperativ & Postulate der Vernunft

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Kants formale Ethik und der kategorische Imperativ

Die Kantsche Ethik betrachtet den Menschen nicht nur als Wesen, das theoretisch Vernunft gebraucht, sondern auch als eines, das praktischen Nutzen daraus zieht. Der Mensch ist nicht nur ein Wesen, der weiß, sondern eines, das seine Vernunft nutzt, um sein Handeln zu leiten und direkt zu beeinflussen. Die reine praktische Vernunft dient dabei als Richtschnur für die Wahl des Handelns. Wissenschaft und Wissen sind bedeutungslos, wenn sie nicht menschliches Handeln beeinflussen und unser Verhalten moralisch authentisch gestalten. Dies ist sicherlich nicht die Aufgabe der theoretischen, sondern der praktischen Vernunft.

Kritik an materialen Ethiken

Materiale Ethiken sind ethische Auffassungen, die... Weiterlesen "Kants Ethik: Kategorischer Imperativ & Postulate der Vernunft" »

Thomas von Aquin: Philosophie, Glaube und Gottesbeweise

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Historischer Kontext von St. Thomas von Aquin

Das Christentum versuchte seit dem neunten Jahrhundert, ganz Europa unter einer politischen Macht (der Regel) und einer Religion (dem Christentum) zu vereinen.

Das 12. Jahrhundert: Jahrhundert der Universitäten

Universitäten waren die Institutionen der Kirche, in denen die Lehrer in Berufsverbänden organisiert waren und über eigene Gesetze sowie Privilegien verfügten. Normalerweise gab es vier Fakultäten:

  • Kunst: Techniken und Dekrete
  • Recht: (Rechtswissenschaften)
  • Physik: (Medizin)
  • Theologie: (die prestigeträchtigste Fakultät)

Papsttum und der Niedergang des Reiches

In dieser Zeit kam es zur Ausbildung nationaler dynastischer Monarchien.

Das Jahrhundert der Städte

Entstehung von Stadtstaaten, insbesondere... Weiterlesen "Thomas von Aquin: Philosophie, Glaube und Gottesbeweise" »