Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

Sortieren nach
Fach
Niveau

Platon vs. Descartes: Dualismus, Wissen und die Seele

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,12 KB

Der Vergleich: Platon und Descartes

Anthropologischer Dualismus

Eine zentrale Ähnlichkeit zwischen Platon und Descartes ist ihr Glaube an den anthropologischen Dualismus. Beide Philosophen sehen den Menschen als Zusammensetzung aus zwei unterschiedlichen Hälften: der Seele (Anima) und dem Körper.

Für beide ist die Seele der Ort der absoluten Wahrheit und der Ideen, während der Körper die einzige Quelle unserer Fehler ist.

Platons Konzeption der Seele

  • Die Natur der Seele ist perfekt, vollkommen und ewig.
  • Die Seele existiert bereits vor der Vereinigung mit dem Körper in der verständlichen Welt der Ideen.

Descartes’ Konzeption der Seele

  • Descartes identifiziert die Seele mit dem Cogito („Ich denke“).
  • Obwohl die Seele durch die Zirbeldrüse
... Weiterlesen "Platon vs. Descartes: Dualismus, Wissen und die Seele" »

Ethik: Grundlagen, Ziele und praktische Anwendung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 1,84 KB

Ethik: Eine Einführung

Die Ethik ist ein Bereich des Wissens, der versucht, rational und mit konzeptioneller Strenge philosophische Methoden zur Analyse und Erklärung der moralischen Dimension des Menschen zu entwickeln. Ihre Ziele, Konzepte und Argumente dienen dem Verständnis der Moral.

Ziele der Ethik

Das Ziel der Ethik ist die reflektierende Beleuchtung der Moral und dient indirekt als moralische Orientierung.

Arten von Wissen

Man kann zwischen theoretischem, schöpferischem und praktischem Wissen unterscheiden:

  • Theoretisches Wissen: Beschreibt, was in der Welt geschieht und was die Ursachen sind (z.B. Naturwissenschaften).
  • Schöpferisches Wissen: Beschreibt nicht, was ist, sondern gibt Regeln und Richtlinien, wie man handeln soll, um ein gewünschtes
... Weiterlesen "Ethik: Grundlagen, Ziele und praktische Anwendung" »

Freiheit in Aktion: Eine philosophische Betrachtung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 8,52 KB

Freiheit in Aktion

Der Mensch in der Welt

Der Ausgangspunkt dieses Kapitels ist die Existenz des Menschen in der Welt. Diese Welt ist nicht nur ein Gefüge von Ursachen und Wirkungen, sondern eine "Arena voller Bedeutung", in der gehandelt wird. Der Mensch bewohnt die Welt, indem er handelt. Er reagiert nicht nur auf Reize, sondern erfindet und gestaltet ohne vorgegebenes genetisches Muster. Menschliches Handeln ist somit Teil einer offenen und schöpferischen Gattung, wie Pico della Mirandola in der Renaissance postulierte.

Die Frage des Handelns

Die zentrale Frage ist: Was bedeutet es, in der Welt zu handeln und ihr Bedeutung zu verleihen? Was ist menschliches Handeln, und wie unterscheidet es sich von dem anderer Wesen? Ist die Möglichkeit... Weiterlesen "Freiheit in Aktion: Eine philosophische Betrachtung" »

Vernunft, Glaube und Augustinus' Philosophie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,44 KB

I. Vernunft und Glaube

Vernunft und Glaube sind untrennbar miteinander verbunden. Es gibt keine Grenzen zwischen ihnen.

  • Die Vernunft hilft, Glauben zu entwickeln.
  • Der Glaube ermöglicht es, Unverständliches zu verstehen.

1. Erbsünde

Der Ausdruck "der Mensch liegt in der Erbsünde" bedeutet, dass die Welt unvollkommen ist (Krieg, Schmerz usw.), weil der Mensch Gott beleidigt hat. Jesus Christus hat durch sein Leiden die Menschen erlöst. Die Absorption der Sünde durch Christus rettet uns.

2. Göttliche Ohnmacht?

Der Glaube, dass der Mensch ohne Gott machtlos ist, ist falsch. Gott gibt Gnade, aber der Glaube ist optional. Wir sind von Gott abhängig, aber unser Verhalten spielt auch eine Rolle (wenn auch in geringerem Maße). Die Vernunft hilft,... Weiterlesen "Vernunft, Glaube und Augustinus' Philosophie" »

Nietzsches Philosophie: Kritik an Metaphysik und Moral

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 7,93 KB

Philosophie: Die Kritik der Metaphysik und Moral

Nietzsches Philosophie stellt eine radikale Konfrontation mit einem Großteil der westlichen Tradition dar, ein Einspruch gegen ihren Dogmatismus, dessen Wurzeln in Sokrates, Platon und der christlichen Philosophie liegen. Die Unterscheidung und Opposition, die in seinen früheren künstlerischen Arbeiten zwischen dem Apollinischen und dem Dionysischen zu finden sind, dienen als Grundlage für die Entwicklung einer originellen Interpretation der Geschichte. Ausgehend vom Gedanken des Lebens wird die sokratische Reflexion einem Abbau unterzogen, der dazu führt, dass man sich ihr widersetzt, indem man eine transzendente Wirklichkeit leugnet, die mit Unveränderlichkeit und Eigenschaften der Stabilität... Weiterlesen "Nietzsches Philosophie: Kritik an Metaphysik und Moral" »

Die Ionische Schule und ihre Nachfolger: Eine Einführung in die antike griechische Philosophie

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 8,38 KB

Die Ionische Schule und ihre Nachfolger

Die erste Schule der Philosophie ist die Ionische Schule, benannt nach der Region Ionien. Ihre Hauptstadt war Milet. Die Ionier waren die ersten Philosophen des antiken Griechenlands. Ein wichtiger Vertreter war Thales von Milet, ein großer Weiser. Die Ionische Schule suchte die Arkhe, was "Anfang" bedeutet (wie in archaisch, Archäologie usw.). Sie verstanden Arkhe im Sinne der Stiftung, der Grundlage der Physis, der "Natur". Sie suchten also die Stiftung oder das Prinzip der Natur. Um die Natur zu verstehen, etwas Lebendiges, das der Natur ist, ist auch etwas Träges, was typisch für das moderne Denken ist. Thales erklärte, dass das Prinzip der Natur Wasser sei, da wo Wasser ist, Leben ist. Diese... Weiterlesen "Die Ionische Schule und ihre Nachfolger: Eine Einführung in die antike griechische Philosophie" »

Aristoteles' Philosophie: Realismus, Metaphysik und Ethik

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 6,29 KB

Aristotelischer Realismus: Eine Einführung

Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stagira, Makedonien, als Sohn eines Arztes geboren, was seine spätere experimentelle Herangehensweise beeinflusste. Er studierte an Platons Akademie in Athen, erkannte jedoch bald, dass seine eigenen Theorien nicht mit denen Platons übereinstimmten.

Aristoteles gründete später seine eigene Schule, das Lykeion. Er war auch der Lehrer Alexanders des Großen.

Aristoteles' Kritik an Platons Ideenlehre

  • Aristoteles argumentierte, dass Platons Theorien reine Spekulationen seien, da sie nicht empirisch bewiesen werden könnten.
  • Er vertrat die Ansicht, dass das Wesen der Dinge nicht von den Dingen selbst getrennt existieren dürfe, im Gegensatz zu Platons Annahme einer separaten
... Weiterlesen "Aristoteles' Philosophie: Realismus, Metaphysik und Ethik" »

René Descartes: Methode, Cogito und die Drei Substanzen

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,1 KB

René Descartes (1596–1650): Rationalismus und Philosophie

René Descartes (1596–1650) war ein bedeutender Philosoph und Mathematiker. Er gilt als Begründer des modernen Rationalismus.

Die Cartesianische Methode

Descartes entwickelte eine Methode, die gesichertes Wissen und Fortschritte in der Erkenntnis ermöglichen sollte. Diese Methode ist in vier Regeln gegliedert:

  1. Evidenz (Klarheit): Nichts als wahr annehmen, was nicht der menschlichen Vernunft so klar und deutlich erscheint, dass kein Zweifel möglich ist.
  2. Analyse: Komplexe Probleme in ihre kleinsten Bestandteile zerlegen, um sie besser untersuchen zu können.
  3. Synthese: Die notwendige Entschlossenheit, um von den einfachsten und leichtesten Erkenntnissen schrittweise zu den schwierigeren
... Weiterlesen "René Descartes: Methode, Cogito und die Drei Substanzen" »

Descartes und Anselm: Vier Beweise für die Existenz Gottes

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,65 KB

Beweise für die Existenz Gottes

  1. 1. Der Beweis aus der Vollkommenheit (Argument der Idee Gottes)

    Die Idee Gottes, als eines vollkommenen Wesens, kann nicht von uns selbst geschaffen worden sein, da wir endliche und unvollkommene Wesen sind. Auch kann diese Idee nicht aus der äußeren Welt stammen, da die Welt ebenfalls unvollkommen ist. Da die Idee der Vollkommenheit in unserem Verstand existiert, muss sie von einem Wesen stammen, das selbst vollkommener ist als wir. Dieses vollkommenere Wesen ist Gott.

  2. 2. Der ontologische Beweis (Anselm von Canterbury)

    Dieses Argument wurde ursprünglich von Anselm von Canterbury verwendet, wird aber auch von Descartes aufgegriffen. Basierend auf den Argumenten von Descartes besagt Anselm, dass, wenn wir Gott

... Weiterlesen "Descartes und Anselm: Vier Beweise für die Existenz Gottes" »

Bürgerliche und moralische Ethik: Grundsätze und Verantwortung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,67 KB

Ethik ist die Grundlage für unser Handeln. Sie ist der Ausgangspunkt für unsere bürgerliche und säkulare Ethik. Der Mensch ist ein Individuum, das sich selbst als Zweck und nicht als Mittel betrachtet. Seine Autonomie ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Würde und Freiheit.

Bürgerliche Ethik und soziale Werte

Bürgerliche Ethik basiert auf der Anerkennung gemeinsamer sozialer Werte und dem Zusammenleben. Wenn wir über Ethik sprechen, sprechen wir darüber, was mit uns geschieht und wie wir handeln müssen. Dies spiegelt sich in Kants kategorischem Imperativ wider: Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

Aristoteles und das politische Tier

Aristoteles behauptete, dass... Weiterlesen "Bürgerliche und moralische Ethik: Grundsätze und Verantwortung" »