Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Machiavellis politische Philosophie und Staatsverständnis

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Machiavellis politische Philosophie

Machiavelli gilt als der bedeutendste politische Denker der Renaissance. Er begründete die moderne politische Wissenschaft, indem er sich mit den Angelegenheiten des Staates befasste. Er war ein Realpolitiker, der daran interessiert war, sich aktiv an der Lenkung seines Staates zu beteiligen, anstatt nur zu theoretisieren. Dennoch wusste er, dass jede zielgerichtete Maßnahme von theoretischen Prinzipien geleitet sein muss.

Leitprinzipien für Herrscher

Diese Prinzipien skizzierte er in seinen beiden berühmtesten Werken, Der Fürst und die Discorsi, die als Leitfaden für Herrscher dienen. Nach diesem Ansatz ist das Ziel der Politik, die Einheit und die gemeinschaftliche Identität zu bewahren.

Staatserhalt

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Logik: Grundlagen, Argumentation und Schlussfolgerungstypen

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Logik

Logik ist die Lehre von den Methoden und Prinzipien, um zwischen richtigem und falschem Denken zu unterscheiden. Sie befasst sich nicht mit dem Prozess, sondern damit, wie Argumente gebildet und mündlich oder schriftlich geäußert werden. Die Logik hilft uns, Denkfehler zu vermeiden. Sie regelt nicht, ob etwas wahr oder falsch ist, sondern konzentriert sich ausschließlich auf die Struktur der Argumentation.

Argumentation

Eine Argumentation ist eine Reihe von Aussagen (Prämissen), die zu einer Schlussfolgerung führen. Die Prämissen sind die Grundlage, auf der die Schlussfolgerung beruht. Argumentationen enthalten oft Bindewörter, die entweder die Schlussfolgerung einleiten (z. B. „also“, „dann“, „deshalb“) oder die Prämissen... Weiterlesen "Logik: Grundlagen, Argumentation und Schlussfolgerungstypen" »

Goethe: Werther, Faust und die Klassik

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Goethes Werther: Fragen und Antworten

  • Wie heißt Goethes erster Roman? Wann erschien er?
    Goethes erster Roman heißt „Die Leiden des jungen Werthers“ und erschien 1774.
  • Was für ein Roman ist Werther?
    Es ist ein Briefroman.
  • Was verursachte das Werk?
    Das Werk löste eine Werther‑Mode in Kleidung und Lebensstil aus.
  • Welches Ereignis bildet den autobiografischen Hintergrund des Werthers?
    Der Roman wurde von Goethes eigener Liebe zu Lotte Buff inspiriert.
  • In wen verliebt sich Werther?
    Werther verliebt sich in Charlotte Buff.
  • Wer ist Albert?
    Albert ist Charlottes Verlobter. Er vertritt das bürgerliche, vernünftige Prinzip.
  • Wie endet der Roman?
    Der Roman endet mit dem Selbstmord der Hauptfigur.
  • Wie stellt sich Werther den Forderungen der Außenwelt gegenüber?
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Die Aufklärung: Ursprung, Ideen, Kant, Diderot und ihr Einfluss

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Ursprung der Aufklärung und Immanuel Kant

Die Aufklärung war eine Bewegung, die ihren Ausgangspunkt in Zweifeln und Unzufriedenheit hatte, Gefühle, die in Europa konstant vorhanden waren, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten des achtzehnten Jahrhunderts in der Neuzeit. Immanuel Kant war ein preußischer Philosoph der Aufklärung. Er war der wichtigster Vertreter der Kritik und Vorläufer des deutschen Idealismus. Er gilt als einer der einflussreichsten Denker des modernen Europas und der universellen Philosophie. Zu seinen herausragendsten Schriften gehört die Kritik der reinen Vernunft, die allgemein als Wendepunkt in der Geschichte der Philosophie beschrieben wird.

Fortschritt, Encyclopédie und andere Strömungen

Das 18. Jahrhundert... Weiterlesen "Die Aufklärung: Ursprung, Ideen, Kant, Diderot und ihr Einfluss" »

Die Aufklärung: Geschichte, Rationalismus und das Zeitalter der Vernunft

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Historischer Kontext und Vorläufer der Aufklärung

Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts war Europa in *Religionskriege* verwickelt. Nachdem sich die politische Situation nach dem **Westfälischen Frieden** (ein Abkommen zwischen Katholiken und Protestanten, 1648) und dem Ende des Bürgerkriegs in England stabilisiert hatte, herrschte eine Atmosphäre der Agitation. Diese neigte dazu, Glaubens- und Mystizismusvorstellungen auf die „göttlichen“ Offenbarungen zu konzentrieren, die einzeln als primäre Quelle von Wissen und Weisheit erfasst wurden. Die Aufklärung wurde in vielerlei Hinsicht von den Ideen von **Blaise Pascal**, **Galileo Galilei** und anderen Philosophen der früheren Zeit beeinflusst.

Die Welle des Wandels: Sir Isaac Newton

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Stilmittel und ihre Wirkung

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Stilmittel
Beschreibung
Beispiel
Wirkung
Die Alliteration
Aneinandergereihte Begriffe mit gleichen Anfangslauten, z. B. in Stabreimen.
Kunst und Krempel; Milch macht müde Männer munter
Betonend, einprägsam.
Die Anapher
Wortwiederholung am Satz-/Versanfang oder am Anfang von Satzteilen.
Geld ist nicht alles. Geld allein macht nicht glücklich.
Betonend, einprägsam.
Die Hyperbel
Übertreibung.
Er ist schnell wie der Blitz.; Das hab’ ich dir doch schon tausendmal erklärt!
Betonend.
Die Ironie
Eine Aussage, die etwas anderes oder das genaue Gegenteil von dem ausdrücken soll, was sie oberflächlich betrachtet darstellt.
Das hast du ja ganz toll hingekriegt.; Das wär’ ja noch schöner.
Betonend.
Die Klimax
Steigerung vom Schwächeren zum Stärkeren.
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Glaube und Vernunft: Eine Gegenüberstellung von katholischer und protestantischer Sicht

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Glaube und Vernunft: Zwei Perspektiven

Seit Immanuel Kant (1724–1804) lehnen die meisten deutschen Protestanten die Gottesbeweise als ungültig ab. Sie trennen stärker zwischen „Glauben“ und „Wissen“, während die römisch-katholische Kirche beide Bereiche als Einheit betrachtet. Die Enzyklika „Fides et ratio“ von 1998 beginnt mit dem Satz:

„Glaube und Vernunft sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“

In Artikel 17 heißt es weiter:

„Es gibt also keinen Grund für das Bestehen irgendeines Konkurrenzkampfes zwischen Vernunft und Glaube: sie wohnen einander inne, und beide haben ihren je eigenen Raum zu ihrer Verwirklichung.“

Die katholische Sicht: Thomas von Aquin

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Die fünf Wege des Thomas von Aquin

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1. Bewegungsbeweis

Der erste Weg, ex parte motus, auf dem Thomas das Dasein Gottes beweisen will, geht von der empirisch feststellbaren Tatsache der Bewegung in der Welt aus (deshalb auch „kinesiologischer“ Gottesbeweis genannt). „Bewegung“ versteht Thomas dabei nicht nur physikalisch als Ortsveränderung, sondern im weiteren (philosophisch-aristotelischen) Sinn als „Übergang von der Möglichkeit in die Wirklichkeit“ (also auch in der Bedeutung von „Werden“, „Veränderung“, „Entwicklung“).

Von der Möglichkeit in die Wirklichkeit übergeführt werden kann etwas – nach dem Kausalitätsprinzip bzw. dem Satz vom zureichenden Grund – aber nur durch etwas, das selbst in Wirklichkeit ist. Alles, was in Bewegung ist, muss... Weiterlesen "Die fünf Wege des Thomas von Aquin" »

Radikaler Konstruktivismus und Transzendentalphilosophie: Erkenntnis und Realität

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Der Radikale Konstruktivismus: Subjektive Realität

Der Radikale Konstruktivismus ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Eine der Grundannahmen ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht.

Vielmehr bedeutet Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) dieser konstruktivistischen Position.

Transzendentalphilosophie:

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Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie

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Der Falsifikationismus: Eine Einführung

Der Falsifikationismus, seltener Kritischer Empirismus, ist die ursprünglich von Karl R. Popper entwickelte Wissenschaftstheorie des Kritischen Rationalismus. Er schlägt mit dem Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit und der Methode der Falsifikation Lösungen zum Abgrenzungsproblem und zum Induktionsproblem vor. Das heißt, er beantwortet die Fragen, wo die Grenzen der empirischen Forschung liegen und welche Methoden sie anwenden sollte.

Erkenntnisfortschritt durch "Versuch und Irrtum"

Nach der von Karl Popper begründeten Wissenschaftstheorie vollzieht sich der Erkenntnisfortschritt durch "trial and error" (Versuch und Irrtum): Auf offene Fragen geben wir versuchsweise eine Antwort und unterziehen... Weiterlesen "Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie" »