Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Die Aufklärung: Ursprung, Ideen, Kant, Diderot und ihr Einfluss

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Ursprung der Aufklärung und Immanuel Kant

Die Aufklärung war eine Bewegung, die ihren Ausgangspunkt in Zweifeln und Unzufriedenheit hatte, Gefühle, die in Europa konstant vorhanden waren, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten des achtzehnten Jahrhunderts in der Neuzeit. Immanuel Kant war ein preußischer Philosoph der Aufklärung. Er war der wichtigster Vertreter der Kritik und Vorläufer des deutschen Idealismus. Er gilt als einer der einflussreichsten Denker des modernen Europas und der universellen Philosophie. Zu seinen herausragendsten Schriften gehört die Kritik der reinen Vernunft, die allgemein als Wendepunkt in der Geschichte der Philosophie beschrieben wird.

Fortschritt, Encyclopédie und andere Strömungen

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Die Aufklärung: Geschichte, Rationalismus und das Zeitalter der Vernunft

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Historischer Kontext und Vorläufer der Aufklärung

Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts war Europa in *Religionskriege* verwickelt. Nachdem sich die politische Situation nach dem **Westfälischen Frieden** (ein Abkommen zwischen Katholiken und Protestanten, 1648) und dem Ende des Bürgerkriegs in England stabilisiert hatte, herrschte eine Atmosphäre der Agitation. Diese neigte dazu, Glaubens- und Mystizismusvorstellungen auf die „göttlichen“ Offenbarungen zu konzentrieren, die einzeln als primäre Quelle von Wissen und Weisheit erfasst wurden. Die Aufklärung wurde in vielerlei Hinsicht von den Ideen von **Blaise Pascal**, **Galileo Galilei** und anderen Philosophen der früheren Zeit beeinflusst.

Die Welle des Wandels: Sir Isaac Newton

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Stilmittel und ihre Wirkung

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Stilmittel
Beschreibung
Beispiel
Wirkung
Die Alliteration
Aneinandergereihte Begriffe mit gleichen Anfangslauten, z. B. in Stabreimen.
Kunst und Krempel; Milch macht müde Männer munter
Betonend, einprägsam.
Die Anapher
Wortwiederholung am Satz-/Versanfang oder am Anfang von Satzteilen.
Geld ist nicht alles. Geld allein macht nicht glücklich.
Betonend, einprägsam.
Die Hyperbel
Übertreibung.
Er ist schnell wie der Blitz.; Das hab’ ich dir doch schon tausendmal erklärt!
Betonend.
Die Ironie
Eine Aussage, die etwas anderes oder das genaue Gegenteil von dem ausdrücken soll, was sie oberflächlich betrachtet darstellt.
Das hast du ja ganz toll hingekriegt.; Das wär’ ja noch schöner.
Betonend.
Die Klimax
Steigerung vom Schwächeren zum Stärkeren.
Wir beliefern
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Glaube und Vernunft: Eine Gegenüberstellung von katholischer und protestantischer Sicht

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Glaube und Vernunft: Zwei Perspektiven

Seit Immanuel Kant (1724–1804) lehnen die meisten deutschen Protestanten die Gottesbeweise als ungültig ab. Sie trennen stärker zwischen „Glauben“ und „Wissen“, während die römisch-katholische Kirche beide Bereiche als Einheit betrachtet. Die Enzyklika „Fides et ratio“ von 1998 beginnt mit dem Satz:

„Glaube und Vernunft sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“

In Artikel 17 heißt es weiter:

„Es gibt also keinen Grund für das Bestehen irgendeines Konkurrenzkampfes zwischen Vernunft und Glaube: sie wohnen einander inne, und beide haben ihren je eigenen Raum zu ihrer Verwirklichung.“

Die katholische Sicht: Thomas von Aquin

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Radikaler Konstruktivismus und Transzendentalphilosophie: Erkenntnis und Realität

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Der Radikale Konstruktivismus: Subjektive Realität

Der Radikale Konstruktivismus ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Eine der Grundannahmen ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht.

Vielmehr bedeutet Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) dieser konstruktivistischen Position.

Transzendentalphilosophie:

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Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie

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Der Falsifikationismus: Eine Einführung

Der Falsifikationismus, seltener Kritischer Empirismus, ist die ursprünglich von Karl R. Popper entwickelte Wissenschaftstheorie des Kritischen Rationalismus. Er schlägt mit dem Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit und der Methode der Falsifikation Lösungen zum Abgrenzungsproblem und zum Induktionsproblem vor. Das heißt, er beantwortet die Fragen, wo die Grenzen der empirischen Forschung liegen und welche Methoden sie anwenden sollte.

Erkenntnisfortschritt durch "Versuch und Irrtum"

Nach der von Karl Popper begründeten Wissenschaftstheorie vollzieht sich der Erkenntnisfortschritt durch "trial and error" (Versuch und Irrtum): Auf offene Fragen geben wir versuchsweise eine Antwort und unterziehen... Weiterlesen "Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie" »

Die Bibel lesen: Kritische Methoden und Glauben

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Wie liest man die Bibel: Kritische Methode

Wichtig ist für uns, ob die Grenzüberzeugungen des Glaubens auch bei vollem Ernst heutiger exegetischer Erkenntnisse historisch möglich und glaubwürdig sind.
Die historisch-kritische Methode berücksichtigt die Inspiration nicht: Sie bleibt von der Struktur des christlichen Glaubens her unverzichtbar, aber sie ist eine der grundlegenden Dimensionen der Auslegung für den, der in den biblischen Schriften die eine Heilige Schrift sieht und sie als von Gott inspiriert glaubt.
Sie bleibt im Vergangenen stehen:
Die erste Grenze ist, dass sie ihrem Wesen nach das Wort in der Vergangenheit belassen muss. Sie sucht den Geschehenzusammenhang, in dem die Texte entstanden sind, versucht die Vergangenheit genau
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Grundlagen der Duhem-Quine-These

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Die Duhem-Quine-These

Die Duhem-Quine-These (auch Quine-Duhem-These oder Holismus-These) postuliert die Unterbestimmtheit einer wissenschaftlichen Theorie durch empirische Daten. Demnach besteht eine Theorie aus einem Netzwerk miteinander verknüpfter Aussagen, die zusammen ein kohärentes Ganzes bilden.

Einzelne empirische Beobachtungen oder Experimente können eine Theorie daher niemals endgültig beweisen (verifizieren) oder widerlegen (falsifizieren), da immer ein ganzes Bündel von Theorien und Hilfsannahmen zur Debatte steht. Steht eine Beobachtung im Widerspruch zu einer Theorie, gibt es stets mehrere Möglichkeiten, das theoretische System so anzupassen, dass die Stimmigkeit wiederhergestellt wird.

Ursprung und Vertreter

Die These ist nach... Weiterlesen "Grundlagen der Duhem-Quine-These" »

Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik

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Der Begriff Imperativ: Eine Übersicht

Das Substantiv Imperativ steht für:

  • Imperativ (Modus): In der Grammatik die Befehls- oder Aufforderungsform des Verbs.
  • Gebot oder Prinzip: In der Philosophie und Soziologie, zum Beispiel:
    • kategorischer Imperativ
    • ethischer Imperativ
    • technischer Imperativ
    • hypothetischer Imperativ

Das Adjektiv imperativ bedeutet „bindend“, „zwingend“ oder „anweisungsartig“, zum Beispiel:

  • imperatives Mandat: In der Politik ein Vertretungsauftrag, der den Volksvertreter an den Auftrag der Vertretenen bindet.
  • imperativer Harndrang: Medizinischer Ausdruck für „Zwang zum Wasserlassen“.
  • imperative Programmierung: In der Informatik die Abfolge von Anweisungen.

Der Kategorische Imperativ nach Immanuel Kant

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Konnotation: Bedeutung, Nebenbedeutung und kulturelle Unterschiede

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Konnotation: Bedeutung und Anwendung

Der Ausdruck Konnotation (vom lateinischen Präfix con- „mit-“, „zusammen-“ und notatio „Anmerkung“) ist ein mehrdeutiger Begriff, der insbesondere in der Logik und der Sprachwissenschaft verwendet wird. In der Logik bezeichnet er den Begriffsinhalt, während er in der Sprachwissenschaft die Nebenbedeutung meint.

Konnotation im Sinne von Begriffsinhalt (Logik)

In der Logik bezieht sich Konnotation auf zusätzliche Begriffsinhalte.[1] Der Gegenbegriff ist die Denotation.

Nach Gottlob Frege bedeutet Konnotation die intensionale Bezugnahme – den Inhalt oder die Intension eines Terminus – im Gegensatz zu seiner Extension.[2]

John Stuart Mill definiert ein Wort als „konnotativ“ (englisch connotative... Weiterlesen "Konnotation: Bedeutung, Nebenbedeutung und kulturelle Unterschiede" »