Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Radikaler Konstruktivismus und Transzendentalphilosophie: Erkenntnis und Realität

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Der Radikale Konstruktivismus: Subjektive Realität

Der Radikale Konstruktivismus ist eine Position der Erkenntnistheorie, die sich deutlich von anderen Konstruktivismen unterscheidet. Eine der Grundannahmen ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht.

Vielmehr bedeutet Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) dieser konstruktivistischen Position.

Transzendentalphilosophie:

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Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie

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Der Falsifikationismus: Eine Einführung

Der Falsifikationismus, seltener Kritischer Empirismus, ist die ursprünglich von Karl R. Popper entwickelte Wissenschaftstheorie des Kritischen Rationalismus. Er schlägt mit dem Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit und der Methode der Falsifikation Lösungen zum Abgrenzungsproblem und zum Induktionsproblem vor. Das heißt, er beantwortet die Fragen, wo die Grenzen der empirischen Forschung liegen und welche Methoden sie anwenden sollte.

Erkenntnisfortschritt durch "Versuch und Irrtum"

Nach der von Karl Popper begründeten Wissenschaftstheorie vollzieht sich der Erkenntnisfortschritt durch "trial and error" (Versuch und Irrtum): Auf offene Fragen geben wir versuchsweise eine Antwort und unterziehen... Weiterlesen "Falsifikationismus: Karl Poppers Wissenschaftstheorie" »

Die Bibel lesen: Kritische Methoden und Glauben

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Wie liest man die Bibel: Kritische Methode

Wichtig ist für uns, ob die Grenzüberzeugungen des Glaubens auch bei vollem Ernst heutiger exegetischer Erkenntnisse historisch möglich und glaubwürdig sind.
Die historisch-kritische Methode berücksichtigt die Inspiration nicht: Sie bleibt von der Struktur des christlichen Glaubens her unverzichtbar, aber sie ist eine der grundlegenden Dimensionen der Auslegung für den, der in den biblischen Schriften die eine Heilige Schrift sieht und sie als von Gott inspiriert glaubt.
Sie bleibt im Vergangenen stehen:
Die erste Grenze ist, dass sie ihrem Wesen nach das Wort in der Vergangenheit belassen muss. Sie sucht den Geschehenzusammenhang, in dem die Texte entstanden sind, versucht die Vergangenheit genau
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Grundlagen der Duhem-Quine-These

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Die Duhem-Quine-These

Die Duhem-Quine-These (auch Quine-Duhem-These oder Holismus-These) postuliert die Unterbestimmtheit einer wissenschaftlichen Theorie durch empirische Daten. Demnach besteht eine Theorie aus einem Netzwerk miteinander verknüpfter Aussagen, die zusammen ein kohärentes Ganzes bilden.

Einzelne empirische Beobachtungen oder Experimente können eine Theorie daher niemals endgültig beweisen (verifizieren) oder widerlegen (falsifizieren), da immer ein ganzes Bündel von Theorien und Hilfsannahmen zur Debatte steht. Steht eine Beobachtung im Widerspruch zu einer Theorie, gibt es stets mehrere Möglichkeiten, das theoretische System so anzupassen, dass die Stimmigkeit wiederhergestellt wird.

Ursprung und Vertreter

Die These ist nach... Weiterlesen "Grundlagen der Duhem-Quine-These" »

Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik

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Der Begriff Imperativ: Eine Übersicht

Das Substantiv Imperativ steht für:

  • Imperativ (Modus): In der Grammatik die Befehls- oder Aufforderungsform des Verbs.
  • Gebot oder Prinzip: In der Philosophie und Soziologie, zum Beispiel:
    • kategorischer Imperativ
    • ethischer Imperativ
    • technischer Imperativ
    • hypothetischer Imperativ

Das Adjektiv imperativ bedeutet „bindend“, „zwingend“ oder „anweisungsartig“, zum Beispiel:

  • imperatives Mandat: In der Politik ein Vertretungsauftrag, der den Volksvertreter an den Auftrag der Vertretenen bindet.
  • imperativer Harndrang: Medizinischer Ausdruck für „Zwang zum Wasserlassen“.
  • imperative Programmierung: In der Informatik die Abfolge von Anweisungen.

Der Kategorische Imperativ nach Immanuel Kant

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Konnotation: Bedeutung, Nebenbedeutung und kulturelle Unterschiede

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Konnotation: Bedeutung und Anwendung

Der Ausdruck Konnotation (vom lateinischen Präfix con- „mit-“, „zusammen-“ und notatio „Anmerkung“) ist ein mehrdeutiger Begriff, der insbesondere in der Logik und der Sprachwissenschaft verwendet wird. In der Logik bezeichnet er den Begriffsinhalt, während er in der Sprachwissenschaft die Nebenbedeutung meint.

Konnotation im Sinne von Begriffsinhalt (Logik)

In der Logik bezieht sich Konnotation auf zusätzliche Begriffsinhalte.[1] Der Gegenbegriff ist die Denotation.

Nach Gottlob Frege bedeutet Konnotation die intensionale Bezugnahme – den Inhalt oder die Intension eines Terminus – im Gegensatz zu seiner Extension.[2]

John Stuart Mill definiert ein Wort als „konnotativ“ (englisch connotative... Weiterlesen "Konnotation: Bedeutung, Nebenbedeutung und kulturelle Unterschiede" »

Konfligieren: Bedeutung, Konjugation und Synonyme

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Das Verb „konfligieren“ (Deutsch)

Wortart: Verb

PersonWortform
Präsensichkonfligiere
dukonfligierst
er, sie, eskonfligiert
Präteritumichkonfligierte
Konjunktiv IIichkonfligierte
ImperativSingularkonfligier!
konfligiere!
Pluralkonfligiert!
PerfektPartizip IIHilfsverb
konfligierthaben
Alle weiteren Formen: Flexion:konfligieren

Worttrennung und Aussprache

Worttrennung:

kon·fli·gie·ren, Präteritum: kon·fli·gier·te, Partizip II: kon·fli·giert

Aussprache:

IPA: [kɔnfliˈɡiːʀən], Präteritum: [kɔnfliˈɡiːɐ̯tə], Partizip II: [kɔnfliˈɡiːɐ̯t]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -iːʀən

Bedeutung und Herkunft

Bedeutungen:

[1] widerstreiten, in Widerspruch stehen

Herkunft:

Von lateinisch cōnfligere „zusammenschlagen,
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Neoklassische Theorie: Grundlagen, Modelle und Kritik

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Neoklassische Theorie

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Neoklassische Theorie oder Neoklassik bezeichnet eine wirtschaftswissenschaftliche... Weiterlesen "Neoklassische Theorie: Grundlagen, Modelle und Kritik" »

Legitimation: Definition, Formen und Kritik

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Legitimation: Definition und Konzepte

Legitimation oder Legitimierung (lat. *lex* ‚Gesetz‘, ‚Rechtfertigung‘) steht für:

  • Rechtfertigung faktisch bestehender Regeln; siehe *Legitimität*
  • Rechtfertigung eines Staates für sein Handeln; siehe *Legitimation (Politikwissenschaft)*
  • Erlangen der Rechtsstellung der Ehelichkeit eines Kindes; siehe *Unehelichkeit*

Siehe auch

Wiktionary Logo Wiktionary: Legitimation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Legitimation in der Politikwissenschaft

Legitimation bezeichnet in der Politikwissenschaft die Rechtfertigung eines Staates für sein hoheitliches oder nichthoheitliches Handeln bzw. dessen Ergebnis.

Formen der Legitimation

Es wird zwischen verschiedenen Formen der Legitimation unterschieden:... Weiterlesen "Legitimation: Definition, Formen und Kritik" »

Ordoliberalismus: Prinzipien, Geschichte und die Freiburger Schule

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Ordoliberalismus: Grundlagen und Definition

Der Ordoliberalismus ist ein Konzept für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, in der ein durch den Staat geschaffener Ordnungsrahmen den ökonomischen Wettbewerb und die Freiheit der Bürger auf dem Markt gewährleisten soll.[1]

Das Konzept des Ordoliberalismus wurde im Wesentlichen von der sogenannten Freiburger Schule der Nationalökonomie entwickelt, der *Walter Eucken*, *Franz Böhm*, *Leonhard Miksch* und *Hans Großmann-Doerth* angehörten. Erste Ansätze finden sich bereits in dem 1937 erschienenen Heft Ordnung der Wirtschaft. Der Ausdruck *Ordoliberalismus* wurde jedoch erst 1950 von Hero Moeller[2] in Anlehnung an die Zeitschrift ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und

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