Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Das Dispositiv: Foucaults Konzept in der Soziologie

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Das Dispositiv

Dieser Artikel behandelt die soziologische Bedeutung des Begriffs. Für den Begriff in der BWL siehe Dispositive Daten. Für den Begriff im Schweizer Recht siehe Tenor (Urteil).
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Als Dispositiv (von frz. dispositif: Maßnahme, Vorrichtung, Handlungsplan; im internationalen Recht: Standpunktpapier einer Institution) begreift... Weiterlesen "Das Dispositiv: Foucaults Konzept in der Soziologie" »

Extrapolation: Definition, Methoden und Anwendungsbeispiele

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Was ist Extrapolation?

Unter Extrapolation wird die Bestimmung eines (oft mathematischen) Verhaltens über den gesicherten Bereich hinaus verstanden.

Gebrauch in der Mathematik

Eine statistische Extrapolation bezeichnet man auch als Hochrechnung. Im Gegensatz dazu steht die Interpolation, bei der innerhalb des Bereichs gesicherter Werte das Verhalten für Fälle beschrieben wird, die nicht explizit untersucht wurden.

Meist setzt die Extrapolation eine Interpolation voraus, wie im Falle der Richardson-Extrapolation zur numerischen Differentiation:

  • Durch Stützstellen wird ein Interpolationspolynom gelegt.
  • Der Wert des Polynoms wird am Zielpunkt bestimmt.
  • Dies ist sinnvoll, wenn Berechnungen nahe dem Grenzwert zu aufwendig werden.

Um den Extrapolationsfehler... Weiterlesen "Extrapolation: Definition, Methoden und Anwendungsbeispiele" »

Subjektivierung: Begriffe und Theorien

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Subjektivierung

Subjektivierung ist ein Begriff, der in den Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften auf unterschiedliche Weise Verwendung findet. Grundsätzlich lassen sich Ansätze, die die Subjektivierung gesellschaftlicher Verhältnisse beschreiben – etwa in der Arbeitssoziologie und der Individualisierungsthese –, von Ansätzen unterscheiden, die beschreiben, wie Individuen in sozialen Prozessen zu Subjekten gemacht werden. Letztere greifen besonders auf die Verwendung des Begriffs im Poststrukturalismus zurück.

(Post-)Strukturalismus und Diskursanalyse

Louis Althusser beschreibt Subjektivierung in Ideologie und ideologische Staatsapparate als eine ideologische Anrufung. Das Individuum wird zum Subjekt, wenn es eine Position in einer... Weiterlesen "Subjektivierung: Begriffe und Theorien" »

Apologetik: Verteidigung und Begründung des christlichen Glaubens

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Apologetik

Apologetik (aus dem altgriechisch ἀπολογία apología, „Verteidigung“, „Rechtfertigung“) bezeichnet die Verteidigung einer (Welt-)Anschauung, insbesondere die wissenschaftliche Rechtfertigung von Glaubenslehrsätzen, und jenen Teilbereich der Theologie, in dem man sich mit der wissenschaftlich-rationalen Absicherung des Glaubens befasst. In der katholischen Theologie wird dieser Bereich heute meistens Fundamentaltheologie genannt.

Die Bezeichnung „Apologetik“ wird hauptsächlich für die Verteidigung des christlichen Glaubens verwendet. Die Apologetik entstand unter diesem Namen als selbstständige Disziplin erst im Spätmittelalter.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Funktionen der Apologetik
  • 2 Geschichtliche Entwicklung
  • 3 Apologetische
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Abstraktion: Definition, Bedeutung & Anwendung in Wissenschaft & Kunst

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Abstraktion

Abstraktion (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Abstraktiondie Abstraktionen
Genitivder Abstraktionder Abstraktionen
Dativder Abstraktionden Abstraktionen
Akkusativdie Abstraktiondie Abstraktionen

Worttrennung:

Ab·s·t·rak·ti·on, Plural: Ab·s·t·rak·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [apstʀakˈʦi̯oːn]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] aus einem höheren Blickwinkel betrachtet, Verallgemeinerung, Generalisierung

Herkunft:

Entlehnung vom lateinischen abstractus → la für „abgezogen“ (wie „abziehen“, „entfernen“ oder „trennen“)
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend. — Kommentar: mit Fachliteratur belegen

Beispiele:

[1] „Es beginnt ein Kampf zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
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Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität

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Gouvernementalität

Gouvernementalität (frz. Gouvernementalité) ist ein Begriff in den Sozial- und Geschichtswissenschaften, der auf den französischen Gesellschaftstheoretiker Michel Foucault zurückgeht. Gouvernementalität umfasst ein ganzes Bündel von Erscheinungsformen neuzeitlicher Regierung, die das Verhalten von Individuen und Kollektiven steuern. Foucault definiert:

  1. Unter Gouvernementalität verstehe ich die Gesamtheit, gebildet aus den Institutionen, den Verfahren, Analysen und Reflexionen, den Berechnungen und den Taktiken, die es gestatten, diese recht spezifische und doch komplexe Form der Macht auszuüben, die als Hauptzielscheibe die Bevölkerung, als Hauptwissensform die politische Ökonomie und als wesentliches technisches
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Heuristik: Definition, Geschichte und Anwendungen

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Heuristik (Deutsch)

Wortart: Substantiv, Femininum (f)

SingularPlural
Nominativdie Heuristikdie Heuristiken
Genitivder Heuristikder Heuristiken
Dativder Heuristikden Heuristiken
Akkusativdie Heuristikdie Heuristiken

Worttrennung

Heu·ris·tik, Plural: Heu·ris·ti·ken

Aussprache

IPA: [hɔɪ̯ˈʁɪstɪk]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɪstɪk

Bedeutungen

[1] nur Singular: Lehre und Wissenschaft von Verfahren, Probleme zu lösen; methodische Anleitung, Anweisung zur Gewinnung neuer Erkenntnisse
[2] ein aus der Heuristik [1] gewonnenes Verfahren
[3] Informatik: unsicheres, inexaktes oder nicht für alle Eingabewerte funktionierendes Verfahren zur Lösung eines Problems, oft als Ersatz eines Algorithmus, der zwar theoretisch eine genauere oder sogar beste Lösung
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Nomothetische vs. Idiographische Forschung: Definition, Unterschiede und Anwendung

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Nomothetisch

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
nomothetisch
Alle weiteren Formen: Flexion:nomothetisch

Worttrennung:

no·mo·the·tisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [nomoˈteːtɪʃ]

Bedeutungen:

[1] Recht, veraltet: gesetzgebend

[2] Wissenschaftstheorie, bezogen auf wissenschaftstheoretische Aussagen: auf die Aufstellung von Gesetzen oder die Auffindung von Gesetzmäßigkeiten zielend

Gegenwörter:

[2] idiographisch

Übersetzungen

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Referenzen und weiterführende Informationen:

  • [1] Wikipedia-Artikel „nomothetisch“
  • [*] canoo.net „nomothetisch
  • [1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion
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Voluntarismus: Definition, Geschichte und Anwendungsfelder

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Voluntarismus: Definition und Überblick

Der Ausdruck Voluntarismus (abgeleitet vom lateinischen voluntas, Wille; Lehre von der Bedeutung des Willens) bezieht sich auf philosophische und soziale Auffassungen, die den Vorrang des Willens betonen – meist in Abgrenzung zum Verstand oder zur Vernunft. Je nach Verwendungskontext existieren unterschiedliche spezifische Bedeutungen.

Inhaltsübersicht

  • Voluntarismus in Soziologie und Geschichtsphilosophie
  • Philosophische Anthropologie und Psychologie
  • Metaphysischer Voluntarismus
  • Religionsphilosophie und Theologie
  • Ethik und politische Philosophie
    • Politischer Voluntaryismus (Voluntaryism)
    • Voluntarismus als Kampfbegriff im Marxismus
  • Literaturhinweise
  • Weiterführende Weblinks
  • Anmerkungen und Quellen

Voluntarismus in

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Holismus: Definition, Geschichte und Anwendungsbereiche

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Was ist Holismus? Definition und Konzept

Holismus (griechisch holos „ganz“), auch Ganzheitslehre, ist die Vorstellung, dass natürliche (gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige, linguistische usw.) Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind.

Der Holismus vertritt die Auffassung, dass ein System als Ganzes funktioniert und dies nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden kann. Die entgegengesetzte Position hierzu ist der Reduktionismus beziehungsweise Atomismus, der versucht, das zusammengesetzte System als Ergebnis der Elemente und ihrer Eigenschaften zu beschreiben. Hauptargument des Holismus gegen... Weiterlesen "Holismus: Definition, Geschichte und Anwendungsbereiche" »