Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Subsistenz: Bedeutung, Wirtschaft und Philosophie

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Subsistenz

Pflanzenanbau für den Eigenbedarf ist eine wichtige traditionelle Subsistenzstrategie für lokale Gemeinschaften, auch wenn sie nur noch ergänzend betrieben wird, wie hier bei den Shuar im südamerikanischen Berg-Regenwald in Ecuador (2011).

Subsistenz (von lateinisch subsistentia „Bestand“: „durch sich selbst, Selbständigkeit“) bezeichnet ein philosophisches Konzept, bei dem sich das Bestehende aus sich selbst heraus erhält. Der Begriff wird vor allem für jegliche menschliche Auseinandersetzung mit der Umwelt zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur Befriedigung der Grundbedürfnisse verwendet. Subsistenz umfasst alles, was materiell und sozial zum alltäglichen Überleben benötigt wird: Nahrung, Kleidung, eine Behausung... Weiterlesen "Subsistenz: Bedeutung, Wirtschaft und Philosophie" »

Transzendenz: Bedeutung in Philosophie, Religion & Sprache

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Transzendenz: Definition und philosophische Bedeutung

DisambiguationDieser Artikel handelt von dem philosophischen und religiösen Begriff. Für Transzendenz in der Mathematik siehe transzendente Zahl.
Emblem - Oculus Non Vidit
Otto van Veen, Emblem „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat“ (1 Kor 2,9)

Transzendenz (von lateinisch transcendentia „das Übersteigen“) bezeichnet in Philosophie, Theologie und Religionswissenschaft ein Verhältnis von Gegenständen zu einem bestimmten Bereich möglicher Erfahrung oder den Inbegriff dieses Verhältnisses. Als transzendent gilt, was außerhalb oder jenseits eines Bereiches möglicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung liegt und nicht von ihm abhängig ist. Mit der in der Bezeichnung enthaltenen... Weiterlesen "Transzendenz: Bedeutung in Philosophie, Religion & Sprache" »

Ordoliberalismus: Prinzipien, Geschichte und die Freiburger Schule

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Ordoliberalismus: Grundlagen und Definition

Der Ordoliberalismus ist ein Konzept für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, in der ein durch den Staat geschaffener Ordnungsrahmen den ökonomischen Wettbewerb und die Freiheit der Bürger auf dem Markt gewährleisten soll.[1]

Das Konzept des Ordoliberalismus wurde im Wesentlichen von der sogenannten Freiburger Schule der Nationalökonomie entwickelt, der *Walter Eucken*, *Franz Böhm*, *Leonhard Miksch* und *Hans Großmann-Doerth* angehörten. Erste Ansätze finden sich bereits in dem 1937 erschienenen Heft Ordnung der Wirtschaft. Der Ausdruck *Ordoliberalismus* wurde jedoch erst 1950 von Hero Moeller[2] in Anlehnung an die Zeitschrift ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und

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Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität

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Affirmation

Die Affirmation (lateinisch affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)[1] ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Sprachwissenschaft

Im sprachwissenschaftlichen Sinne ist die affirmative (bejahende/positiv wertende) Verwendung oder Bedeutung eines Wortes das Gegenteil einer pejorativen (negativ wertenden oder abwertenden) Verwendung oder Bedeutung.[2] Das direkte Gegenteil einer Satzbejahung, also eine verneinende Aussage, bezeichnet... Weiterlesen "Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität" »

Die Allegorie: Bedeutung, Geschichte und Anwendung

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Jan Vermeer, Die Malkunst, Allegorie auf die Malerei

Die Allegorie (von altgriechisch allegoría ‚andere/verschleierte Sprache‘, zusammengesetzt aus állos ‚anders‘ und agoreúo ‚eindringlich sprechen‘) ist eine Form der indirekten Aussage. Dabei wird eine Sache (Ding, Person, Vorgang) aufgrund von Ähnlichkeits- oder Verwandtschaftsbeziehungen als Zeichen für eine andere Sache oder einen abstrakten Begriff eingesetzt.

In der Rhetorik wird die Allegorie als Stilfigur unter den Tropen eingeordnet und gilt als fortgesetzte Metapher. In der bildenden Kunst sowie in der mittelalterlichen und barocken Literatur tritt sie häufig als Personifikation auf, bei der eine Figur durch Attribute und Handlungen einen abstrakten Begriff (z. B.... Weiterlesen "Die Allegorie: Bedeutung, Geschichte und Anwendung" »

Antagonist – Bedeutung, Definitionen & Antagonistisch

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Antagonist

Weitergeleitet von Antagonismus

Antagonist (altgriechisch ἀνταγωνιστής antagonistés „Gegner, Widersacher, Feind“, aus ἀντί antí „gegen“ und ἄγειν ágein „handeln, agieren“; wörtlich „der Gegenhandelnde“) oder synonym Gegenspieler steht für:

  • Gegner, Widersacher
  • Antagonist (Literatur), Gegenspieler zur Hauptperson, dem Protagonisten
  • Antagonist (Ökologie), biologische Art, die in Konkurrenz oder Feindbeziehung zu einer anderen Art steht
  • Antagonist (Muskel): Muskel, der gedehnt wird, wenn sich der gegenspielende agonistische Muskel verkürzt
  • Antagonist (Pharmakologie): Substanz, die einen agonistischen Wirkstoff in seiner Wirkung hemmt, ohne selbst einen Effekt auszulösen
  • Antagonist (Zahnmedizin)
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Prometheisch: Bedeutung, Herkunft und der Mythos

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Prometheisch

Bedeutung des Begriffs

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
prometheischprometheischeram prometheischsten

Worttrennung: pro·me·the·isch, Komparativ: pro·me·the·i·scher, Superlativ: am pro·me·the·ischs·ten

Aussprache: IPA: [pʁomeˈteːɪʃ]

Bedeutungen: [1] bildungssprachlich: an Kraft und Größe alles überragend.

Herkunft: Auf den sagenhaften Titanen Prometheus („der Vorausdenkende“) der griechischen Mythologie zurückgehend.

Synonyme: gigantisch, kolossal, riesenhaft, titanenhaft, titanisch, übermenschlich, überwältigend.

Gegenwörter: [1] epimetheisch.

Beispiele

  • Allmachtsfantasien dieser Art, die den Menschen zum alleinigen Meister seines Schicksals machen wollen, nannte man früher prometheisch.
  • Wer aber jetzt den prometheischen
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Katharsis: Bedeutung in Literatur und Psychologie

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Katharsis: Definition und Überblick

Katharsis (griechisch κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) steht für:

  • Katharsis (Literatur): Nach Aristoteles die seelische Reinigung als Wirkung der antiken Tragödie.
  • Katharsis (Psychologie): Psychische Reinigung durch das Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen, speziell von Aggressionen.
  • Katharsis (Band): Eine deutsche Black-Metal-Band.

Katharsis in der Literaturwissenschaft

Die Katharsis (griechisch κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) bezeichnet nach der Definition der Tragödie in der aristotelischen Poetik die „Reinigung“ von bestimmten Affekten. Durch das Durchleben von Jammer/Rührung und Schrecken/Schauder (von griechisch éleos und phóbos, seit Lessing oft irreführenderweise... Weiterlesen "Katharsis: Bedeutung in Literatur und Psychologie" »

Invarianz und Invariante in der Wissenschaft

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Invarianz

Invarianz ist die Unveränderlichkeit von Größen. Das zugehörige Adjektiv lautet invariant. Der Begriff wird in folgenden Wissenschaften verwendet:

Anwendungsbereiche in der Wissenschaft

  • In der Physik und Mathematik im Zusammenhang mit Transformationen:
    • Invarianz physikalischer Gesetze unter Symmetrietransformationen, insbesondere Invarianz unter:
      • Verschiebung und gleichförmiger Bewegung der Koordinaten in der klassischen Physik als Galilei-Invarianz (siehe Galilei-Transformation)
      • Verschiebung und gleichförmiger Bewegung der Koordinaten in der Relativitätstheorie (siehe Lorentz-Transformation)
      • räumlicher Spiegelung (siehe Parität (Physik))
      • zeitlicher Verschiebung (siehe Zeitinvarianz)
      • zeitlicher Spiegelung (siehe Zeitumkehr (Physik)
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Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung

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Phänomenologie

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Phänomenologie (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die Phänomenologie (von altgriechisch φαινόμενον phainómenon ‚Sichtbares‘, ‚Erscheinung‘ und λόγος lógos ‚Rede‘, ‚Lehre‘) ist eine philosophische Strömung, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts von Edmund Husserl geprägt wurde (ältere Begriffsverwendungen seit dem 18. Jahrhundert). Ihre Vertreter sehen den Ursprung der Erkenntnisgewinnung in unmittelbar gegebenen Erscheinungen, den Phänomenen. Die formalen Beschreibungen der Phänomene spiegeln grundsätzlich den Anspruch aller phänomenologischen Ansätze wider, seien es philosophische, naturwissenschaftliche,... Weiterlesen "Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung" »