Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Antagonist – Bedeutung, Definitionen & Antagonistisch

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Antagonist

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Antagonist (altgriechisch ἀνταγωνιστής antagonistés „Gegner, Widersacher, Feind“, aus ἀντί antí „gegen“ und ἄγειν ágein „handeln, agieren“; wörtlich „der Gegenhandelnde“) oder synonym Gegenspieler steht für:

  • Gegner, Widersacher
  • Antagonist (Literatur), Gegenspieler zur Hauptperson, dem Protagonisten
  • Antagonist (Ökologie), biologische Art, die in Konkurrenz oder Feindbeziehung zu einer anderen Art steht
  • Antagonist (Muskel): Muskel, der gedehnt wird, wenn sich der gegenspielende agonistische Muskel verkürzt
  • Antagonist (Pharmakologie): Substanz, die einen agonistischen Wirkstoff in seiner Wirkung hemmt, ohne selbst einen Effekt auszulösen
  • Antagonist (Zahnmedizin)
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Katharsis: Bedeutung in Literatur und Psychologie

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Katharsis: Definition und Überblick

Katharsis (griechisch κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) steht für:

  • Katharsis (Literatur): Nach Aristoteles die seelische Reinigung als Wirkung der antiken Tragödie.
  • Katharsis (Psychologie): Psychische Reinigung durch das Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen, speziell von Aggressionen.
  • Katharsis (Band): Eine deutsche Black-Metal-Band.

Katharsis in der Literaturwissenschaft

Die Katharsis (griechisch κάθαρσις kátharsis „Reinigung“) bezeichnet nach der Definition der Tragödie in der aristotelischen Poetik die „Reinigung“ von bestimmten Affekten. Durch das Durchleben von Jammer/Rührung und Schrecken/Schauder (von griechisch éleos und phóbos, seit Lessing oft irreführenderweise... Weiterlesen "Katharsis: Bedeutung in Literatur und Psychologie" »

Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung

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Phänomenologie

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Phänomenologie (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die Phänomenologie (von altgriechisch φαινόμενον phainómenon ‚Sichtbares‘, ‚Erscheinung‘ und λόγος lógos ‚Rede‘, ‚Lehre‘) ist eine philosophische Strömung, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts von Edmund Husserl geprägt wurde (ältere Begriffsverwendungen seit dem 18. Jahrhundert). Ihre Vertreter sehen den Ursprung der Erkenntnisgewinnung in unmittelbar gegebenen Erscheinungen, den Phänomenen. Die formalen Beschreibungen der Phänomene spiegeln grundsätzlich den Anspruch aller phänomenologischen Ansätze wider, seien es philosophische, naturwissenschaftliche,... Weiterlesen "Phänomenologie: Eine umfassende Einführung in die philosophische Strömung" »

Subjektivismus in Philosophie und Sozialwissenschaften

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Subjektivismus

Subjektivismus ist ein Sammelbegriff für verschiedene erkenntnistheoretische Positionen. Nach diesen Positionen sind alle Begriffe, Urteile und Erkenntnisse wesentlich durch das jeweilige Subjekt – in der Regel der einzelne Mensch – bestimmt und geprägt. Subjektivistische Positionen stehen im Gegensatz zu objektivistischen oder stark realistischen Positionen. Sie führen aber nicht notwendigerweise zu Idealismus, Relativismus oder Skeptizismus. Dafür ist entscheidend, wie die Positionen Wahrheit und die Zugänglichkeit zur Wahrheit verstehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Individualer und genereller Subjektivismus
  • Subjektivismus in der Philosophiegeschichte
  • Subjektivismus in den Sozialwissenschaften
  • Siehe auch
  • Literatur
  • Einzelnachweise

Individualer

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Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus

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Ayn Rand

Ayn Rand (1925)

Ayn Rand (Aussprache: [ˈaɪn ˈrænd], eigentlich Alissa Sinowjewna Rosenbaum, russisch А́лиса Зино́вьевна Розенба́ум, wissenschaftliche Transliteration Alisa Zinov’evna Rozenbaum; * 2. Februar 1905 in Sankt Petersburg; † 6. März 1982 in New York) war eine russisch-amerikanische Bestseller-Autorin jüdischer Herkunft, die sich auch zu Themen der Ökonomie, politischen Philosophie und Ethik äußerte. Dabei vertrat sie eine Variante des Libertarismus und unter anderem die Ansicht, dass Moralität in rationalem Selbstinteresse gründe, sowie einen uneingeschränkten Kapitalismus. Ihre Bücher erreichten eine Gesamtauflage von 25 Millionen Exemplaren. Rand zählt in den Vereinigten Staaten... Weiterlesen "Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus" »

Michel Foucault: Leben, Werk und Rezeption

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Michel Foucault

Paul-Michel Foucault [miˈʃɛl fuˈko] (15. Oktober 1926 in Poitiers – 25. Juni 1984 in Paris) war ein französischer Philosoph des Poststrukturalismus, Psychologe, Soziologe und Begründer der Diskursanalyse.

Wandbild von Michel Foucault

Leben

Kindheit, Schulzeit und Studium

Foucault war das zweite Kind von Paul-André Foucault, Chirurg und Universitätsprofessor der Anatomie, und Anne-Marie Foucault, geborene Malapert. Aus Opposition zum Vater durchbrach er die Tradition, Mediziner zu werden. Er fasste den Entschluss, Geschichte zu studieren. Nach seiner Schulzeit in Poitiers begann er 1946, Philosophie und Psychologie an der elitären École normale supérieure in Paris zu studieren. Sein Philosophielehrer wurde Louis Althusser.... Weiterlesen "Michel Foucault: Leben, Werk und Rezeption" »

Das Dispositiv: Foucaults Konzept in der Soziologie

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Das Dispositiv

Dieser Artikel behandelt die soziologische Bedeutung des Begriffs. Für den Begriff in der BWL siehe Dispositive Daten. Für den Begriff im Schweizer Recht siehe Tenor (Urteil).
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Als Dispositiv (von frz. dispositif: Maßnahme, Vorrichtung, Handlungsplan; im internationalen Recht: Standpunktpapier einer Institution) begreift... Weiterlesen "Das Dispositiv: Foucaults Konzept in der Soziologie" »

Extrapolation: Definition, Methoden und Anwendungsbeispiele

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Was ist Extrapolation?

Unter Extrapolation wird die Bestimmung eines (oft mathematischen) Verhaltens über den gesicherten Bereich hinaus verstanden.

Gebrauch in der Mathematik

Eine statistische Extrapolation bezeichnet man auch als Hochrechnung. Im Gegensatz dazu steht die Interpolation, bei der innerhalb des Bereichs gesicherter Werte das Verhalten für Fälle beschrieben wird, die nicht explizit untersucht wurden.

Meist setzt die Extrapolation eine Interpolation voraus, wie im Falle der Richardson-Extrapolation zur numerischen Differentiation:

  • Durch Stützstellen wird ein Interpolationspolynom gelegt.
  • Der Wert des Polynoms wird am Zielpunkt bestimmt.
  • Dies ist sinnvoll, wenn Berechnungen nahe dem Grenzwert zu aufwendig werden.

Um den Extrapolationsfehler... Weiterlesen "Extrapolation: Definition, Methoden und Anwendungsbeispiele" »

Subjektivität: Definition, Philosophie und Soziologie

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Definition und Bedeutung der Subjektivität

Subjektivität (lateinisch für Unterworfenheit) ist in der europäischen Philosophie diejenige Eigenschaft, die ein Subjekt von einem Gegenstand unterscheidet. Wie diese Eigenschaft genauer zu fassen ist, ist in Philosophie und Wissenschaft seit Beginn der Antike umstritten.

Im abgeleiteten Sinne steht Subjektivität auch für dasjenige Verhältnis eines Subjekts zu seiner Umwelt, das nicht objektiv ist. In diesem Sinne wird Subjektivität in den Naturwissenschaften zumeist als Fehlerquelle angesehen und zu vermeiden versucht. In den Sozialwissenschaften und der Psychologie ist der Erkenntniswert subjektiver und subjektorientierter qualitativer Forschungsmethoden dagegen weitgehend anerkannt.

Die gesellschaftliche

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Subjektivierung: Begriffe und Theorien

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Subjektivierung

Subjektivierung ist ein Begriff, der in den Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften auf unterschiedliche Weise Verwendung findet. Grundsätzlich lassen sich Ansätze, die die Subjektivierung gesellschaftlicher Verhältnisse beschreiben – etwa in der Arbeitssoziologie und der Individualisierungsthese –, von Ansätzen unterscheiden, die beschreiben, wie Individuen in sozialen Prozessen zu Subjekten gemacht werden. Letztere greifen besonders auf die Verwendung des Begriffs im Poststrukturalismus zurück.

(Post-)Strukturalismus und Diskursanalyse

Louis Althusser beschreibt Subjektivierung in Ideologie und ideologische Staatsapparate als eine ideologische Anrufung. Das Individuum wird zum Subjekt, wenn es eine Position in einer... Weiterlesen "Subjektivierung: Begriffe und Theorien" »