Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Implikation: Definition, Arten und Anwendung in Logik & Mathematik

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Implikation

Implikation (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Implikationdie Implikationen
Genitivder Implikationder Implikationen
Dativder Implikationden Implikationen
Akkusativdie Implikationdie Implikationen

Worttrennung:

Im·pli·ka·ti·on, Plural: Im·pli·ka·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ˌɪmplikaˈʦi̯oːn]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] Einbeziehung von etwas in etwas anderes
[2] Logik, Mathematik: Verbindung von zwei Aussagen bzw. Aussageformen durch „wenn – dann“

Herkunft:

von lateinisch implicatio → laVerflechtung[1]

Sinnverwandte Wörter:

[2] Folgerung

Gegenwörter:

[1] Ausschluss

Beispiele:

[1] „Die Implikation ist eindeutig: In über zehn Jahren Champions League hat noch nie ein Trainer die Analyse
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Hybris: Definition, Herkunft und Bedeutung in Psychologie und Literatur

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Hybris: Definition und Bedeutung

Die Hybris [ˈhyːbʀɪs] (griechisch ὑβρις hùbris „Übermut, Anmaßung“) bezeichnet eine extreme Form der Selbstüberschätzung oder auch des Hochmuts. Man verbindet mit Hybris häufig den Realitätsverlust einer Person und die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Leistungen und Kompetenzen, vor allem von Personen in Machtpositionen.

Siehe auch: hybris (Wiktionary)

Hybris (Deutsch)

Substantiv, feminin

Siehe auch: hybris
SingularPlural
Nominativdie Hybris
Genitivder Hybris
Dativder Hybris
Akkusativdie Hybris

Worttrennung:

Hy·bris, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈhyːbʀɪs]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] realitätsfernes, maßloses und unangemessenes Vertrauen in die Handlungen der eigenen Person

Herkunft:... Weiterlesen "Hybris: Definition, Herkunft und Bedeutung in Psychologie und Literatur" »

Schimäre: Bedeutung, Herkunft und Verwendung

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Schimäre

Schimäre (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Schimäredie Schimären
Genitivder Schimäreder Schimären
Dativder Schimäreden Schimären
Akkusativdie Schimäredie Schimären

Alternative Schreibweisen

vor allem in Österreich: Chimäre

Worttrennung

Schi·mä·re, Plural: Schi·mä·ren

Aussprache

IPA: [ʃiːmɛʀə]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛːʀə

Bedeutungen

[1] bildungssprachlich: Trugbild, Hirngespinst, leere Wahnvorstellung

Herkunft

Den Anfang nahm die Wortgeschichte von Schimäre beim altgriechischen χίμαιρα (chímaira) → grc[1] (Ziege[1]).[2] Großgeschrieben stand das Wort als Χίμαιρα → grc[3] für ein feuerspeiendes Ungeheuer aus der griechischen Mythologie, das in seiner Körpermitte einer Ziege ähnlich
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Dichotomie: Definition, Grammatik und Fachanwendungen

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Dichotomie: Definition und Anwendungen

Lexikalische Analyse und Grammatik

Substantiv, Femininum (f)

Deklination (Starke Flexion):

SingularPlural
Nominativdie Dichotomiedie Dichotomien
Genitivder Dichotomieder Dichotomien
Dativder Dichotomieden Dichotomien
Akkusativdie Dichotomiedie Dichotomien

Worttrennung und Aussprache

Worttrennung: Di·cho·to·mie (Plural: Di·cho·to·mi·en)

Aussprache (IPA): [dɪçotoˈmiː]

Reime: -iː

Bedeutung und Synonyme

Bedeutung [1]: Aufteilung von etwas in zwei Teile.

Synonym [1]: Zweiteilung

Etymologie und Herkunft

Nominalisierung (Ableitung) von dichotom mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ie.

Anwendungsbeispiele

  • In der Linguistik sind einige Dichotomien de Saussures Allgemeingut, z. B. die Dichotomie „langue“ - „parole“.
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Eschatologie: Die Lehre von den letzten Dingen

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Eschatologie

Eschatologie [ɛsça-] (aus altgriechisch τὰ ἔσχατα ta és-chata ‚die äußersten Dinge‘, ‚die letzten Dinge‘ und λόγος lógos ‚Lehre‘) ist ein theologischer Begriff, der die prophetische Lehre von den Hoffnungen auf die Vollendung des Einzelnen (individuelle Eschatologie) und der gesamten Schöpfung (universale Eschatologie) beschreibt. Man versteht darunter auch die Lehre von den sogenannten letzten Dingen und damit verbunden die „Lehre vom Anbruch einer neuen Welt“.

Der Begriff wurde ursprünglich im lutherischen Protestantismus geprägt und nach seiner Akzeptanz als Beschreibung für bestimmte Inhalte auch auf andere Religionen übertragen. Auch in altiranischen Religionen (im Avesta, bei Zarathustra)... Weiterlesen "Eschatologie: Die Lehre von den letzten Dingen" »

Neue Politische Ökonomie: Public Choice Theorie

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Neue Politische Ökonomie

(Weitergeleitet von Public Choice Theorie)

Die Neue Politische Ökonomie (NPÖ) (auch Public Choice oder Ökonomische Theorie der Politik) umfasst jene Theorien und Forschungsgebiete, die politisches Verhalten, Entscheidungsprozesse und Strukturen mittels der Methodik der Ökonomik erklären. Betrachtet werden die politischen Akteure individuell und/oder innerhalb kollektiv handelnder Gruppen wie Wähler, Verwaltungen, Parteien und Interessenverbände.

Die Bezeichnung Neue Politische Ökonomie grenzt dieses Teilgebiet von der klassischen Politischen Ökonomie ab, einem Begriff, der dasselbe bedeutet wie Volkswirtschaftslehre. Der englischsprachige Begriff Public Choice bringt zum Ausdruck, dass sich die Neue Politische... Weiterlesen "Neue Politische Ökonomie: Public Choice Theorie" »

Esoterik: Definition, Geschichte und Forschung

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Esoterik (Deutsch)

Substantiv, f

SingularPlural
Nominativdie Esoterik
Genitivder Esoterik
Dativder Esoterik
Akkusativdie Esoterik

Worttrennung:

Eso·te·rik, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ezoˈteːʁɪk]

Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Sammelbegriff für ein weites Spektrum an Weltanschauungen, welche die spirituelle Entwicklung des Individuums betonen, jedoch keine Religion im engeren Sinn sind

[2] Geistesleben: die Eigenschaft, ausgefallen, selten oder fernliegend zu sein und damit nur Eingeweihten zugänglich zu sein

Herkunft:

Zugrunde liegt griechisch ἐσωτερικός (esōterikós) „innerlich“

Synonyme:

[1] Quasisynonym: auf dem Feld der nichtreligiösen Anschauungen Spiritualität

[2] Seltenheit, Abgelegenheit, Abseitigkeit, Gesuchtheit

Gegenwörter:

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Exoterik: Definition, Ursprung und Abgrenzung zur Esoterik

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Exoterik: Definition und Bedeutung

Die Exoterik (abgeleitet von altgriechisch ἐξωτερικός, was „äußerlich“ oder „ausländisch“ bedeutet) bezeichnet die nach außen gewandten oder von außen zugänglichen Aspekte einer Philosophie oder Religion. Sie steht damit im direkten Gegensatz zu den esoterischen Aspekten, die nur einem inneren Kreis zugänglich sind.

Historischer Ursprung und antike Verwendung

Ursprünglich bezeichnete der Begriff populäre, sich an die Allgemeinheit richtende philosophische Schriften, insbesondere die in Dialogform verfassten Schriften des Aristoteles (altgriechisch: ἐξωτερικά). Die Unterscheidung zwischen exoterisch und esoterisch erscheint erstmals in Die Versteigerung der philosophischen

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Verständnis des Begriffs 'Epistemisch' in der Philosophie

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Epistemisch

Epistemisch (Deutsch)

Adjektiv

PositivKomparativSuperlativ
epistemisch
Alle weiteren Formen: Flexion: epistemisch

Worttrennung:

epis·te·misch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [epɪsˈteːmɪʃ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Philosophie: auf die Epistemologie, die Erkenntnistheorie, bezogen
[2] auf die Erkenntnislage des Einzelnen mit seinem persönlichen Wissen in der aktuellen Situation bezogen
[3] Grammatik: Verwendungsart der Modalverben, die den Grad des Wissens, den der Sprecher zum Ausdruck bringen will, näher bezeichnet

Herkunft:

griechisch epistéme Wissen, Erkenntnis, Einsicht [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] epistemologisch, erkenntnisbezogen, erkenntnismäßig, erkenntnistheoretisch, wissensmäßig
[3] intrasubjektiv

Gegenwörter:... Weiterlesen "Verständnis des Begriffs 'Epistemisch' in der Philosophie" »

Atavismus: Definition, Biologie und Soziologie erklärt

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Atavismus

Definition und Bedeutung

Substantiv, maskulin

SingularPlural
Nominativder Atavismusdie Atavismen
Genitivdes Atavismusder Atavismen
Dativdem Atavismusden Atavismen
Akkusativden Atavismusdie Atavismen

Worttrennung: Ata·vis·mus, Plural: Ata·vis·men

Aussprache: IPA: [ataˈvɪsmʊs]

Bedeutungen

[1] Biologie:
Ein unvermittelt wieder auftretendes, entwicklungsgeschichtlich als überholt geltendes Merkmal (anatomisch oder verhaltensbiologisch), das sonst nur bei Vorfahren bekannt war.
[2] Übertragen:
Eine Auffassung oder ein Verhalten, das einem veralteten Weltbild entspricht.

Herkunft

Vom lateinischen atavus („Urahn“).

Beispiele

  • [1] „Längst verlorene Eigenschaften vergangener Generationen schlagen wieder durch: man spricht von Atavismus.
  • [2]
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