Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Pädagogische philosophie

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1. Die Projektionstheorie

Für Feuerbach ist es entscheidend, in der Philosophie nur vom Menschen selbst auszugehen und nicht etwa von einem göttlichen Wesen oder irgendeinem absoluten Prinzip. Er entwickelt also eine anthropologische Philosophie, die ihren Bezugspunkt ausschließlich im Diesseits findet. Dennoch muss Feuerbach sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass die Geschichte des Menschen immer mit einer göttlichen Vorstellung verbunden ist. Dieses Phänomen gilt es zu erklären. Gott ist seiner Meinung nach nur etwas in der Vorstellung, in der Einbildung des Menschen.

In der Bibel heißt es: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“. Feuerbach verkehrt diese Aussage in ihr Gegenteil. Es ist der Mensch selbst, der Gott nach... Weiterlesen "Pädagogische philosophie" »

Anselms Gottesbeweis und Formen des Atheismus

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Anselms ontologischer Gottesbeweis

Anselm von Canterbury geht davon aus, dass Gott zu verstehen ist als "etwas, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann". Darauf fußt der ganze Beweis. Wenn jemand die Wortfolge hört: "etwas, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann", so ist diese Wortfolge in seinem Verstand. Wäre es aber ausschließlich in seinem Verstand, dann könnte man etwas denken, das größer wäre als es, nämlich etwas, das sowohl im Verstand als auch in der Wirklichkeit ist. Also muss "das, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann", auch in der Wirklichkeit sein. Sonst wäre es ein Widerspruch in sich selbst. Kann "das, über das hinaus Größeres nicht gedacht werden kann", als nicht-existent... Weiterlesen "Anselms Gottesbeweis und Formen des Atheismus" »

Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus

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Ayn Rand

Ayn Rand (1925)

Ayn Rand (Aussprache: [ˈaɪn ˈrænd], eigentlich Alissa Sinowjewna Rosenbaum, russisch А́лиса Зино́вьевна Розенба́ум, wissenschaftliche Transliteration Alisa Zinov’evna Rozenbaum; * 2. Februar 1905 in Sankt Petersburg; † 6. März 1982 in New York) war eine russisch-amerikanische Bestseller-Autorin jüdischer Herkunft, die sich auch zu Themen der Ökonomie, politischen Philosophie und Ethik äußerte. Dabei vertrat sie eine Variante des Libertarismus und unter anderem die Ansicht, dass Moralität in rationalem Selbstinteresse gründe, sowie einen uneingeschränkten Kapitalismus. Ihre Bücher erreichten eine Gesamtauflage von 25 Millionen Exemplaren. Rand zählt in den Vereinigten Staaten... Weiterlesen "Ayn Rand: Leben, Werk und die Philosophie des Objektivismus" »

Eklektizismus: Definition, Geschichte und Architektur

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Eklektizismus

Definition und Bedeutung

Der Eklektizismus (von griechisch eklektos, „ausgewählt“) bezeichnet Methoden, die sich verschiedener entwickelter und abgeschlossener Systeme – wie Kunststile, Disziplinen oder Philosophien – bedienen und deren Elemente neu zusammensetzen. Eine ähnliche Bedeutung hat der Begriff Genresynkretismus, wobei der Ausdruck Synkretismus eher im religiösen Kontext verwendet wird.

Grammatikalische Angaben

KasusSingularPlural
Nominativder Eklektizismus
Genitivdes Eklektizismus
Dativdem Eklektizismus
Akkusativden Eklektizismus

Worttrennung: Ek·lek·ti·zis·mus, kein Plural

Eklektizismus in den Geisteswissenschaften

Der Begriff entstand bereits in der Antike. Damals wurden Denker und Politiker als Eklektiker... Weiterlesen "Eklektizismus: Definition, Geschichte und Architektur" »

Antagonist – Bedeutung, Definitionen & Antagonistisch

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Antagonist

Weitergeleitet von Antagonismus

Antagonist (altgriechisch ἀνταγωνιστής antagonistés „Gegner, Widersacher, Feind“, aus ἀντί antí „gegen“ und ἄγειν ágein „handeln, agieren“; wörtlich „der Gegenhandelnde“) oder synonym Gegenspieler steht für:

  • Gegner, Widersacher
  • Antagonist (Literatur), Gegenspieler zur Hauptperson, dem Protagonisten
  • Antagonist (Ökologie), biologische Art, die in Konkurrenz oder Feindbeziehung zu einer anderen Art steht
  • Antagonist (Muskel): Muskel, der gedehnt wird, wenn sich der gegenspielende agonistische Muskel verkürzt
  • Antagonist (Pharmakologie): Substanz, die einen agonistischen Wirkstoff in seiner Wirkung hemmt, ohne selbst einen Effekt auszulösen
  • Antagonist (Zahnmedizin)
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Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik

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Der Begriff Imperativ: Eine Übersicht

Das Substantiv Imperativ steht für:

  • Imperativ (Modus): In der Grammatik die Befehls- oder Aufforderungsform des Verbs.
  • Gebot oder Prinzip: In der Philosophie und Soziologie, zum Beispiel:
    • kategorischer Imperativ
    • ethischer Imperativ
    • technischer Imperativ
    • hypothetischer Imperativ

Das Adjektiv imperativ bedeutet „bindend“, „zwingend“ oder „anweisungsartig“, zum Beispiel:

  • imperatives Mandat: In der Politik ein Vertretungsauftrag, der den Volksvertreter an den Auftrag der Vertretenen bindet.
  • imperativer Harndrang: Medizinischer Ausdruck für „Zwang zum Wasserlassen“.
  • imperative Programmierung: In der Informatik die Abfolge von Anweisungen.

Der Kategorische Imperativ nach Immanuel Kant

Der kategorische Imperativ... Weiterlesen "Der Imperativ in Philosophie, Ethik und Grammatik" »

Holismus: Definition, Geschichte und Anwendungsbereiche

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Was ist Holismus? Definition und Konzept

Holismus (griechisch holos „ganz“), auch Ganzheitslehre, ist die Vorstellung, dass natürliche (gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige, linguistische usw.) Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind.

Der Holismus vertritt die Auffassung, dass ein System als Ganzes funktioniert und dies nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden kann. Die entgegengesetzte Position hierzu ist der Reduktionismus beziehungsweise Atomismus, der versucht, das zusammengesetzte System als Ergebnis der Elemente und ihrer Eigenschaften zu beschreiben. Hauptargument des Holismus gegen... Weiterlesen "Holismus: Definition, Geschichte und Anwendungsbereiche" »

Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität

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Affirmation

Die Affirmation (lateinisch affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)[1] ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Sprachwissenschaft

Im sprachwissenschaftlichen Sinne ist die affirmative (bejahende/positiv wertende) Verwendung oder Bedeutung eines Wortes das Gegenteil einer pejorativen (negativ wertenden oder abwertenden) Verwendung oder Bedeutung.[2] Das direkte Gegenteil einer Satzbejahung, also eine verneinende Aussage, bezeichnet... Weiterlesen "Affirmation: Definition, Bedeutung in Logik, Psychologie und Spiritualität" »

Voluntarismus: Definition, Geschichte und Anwendungsfelder

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Voluntarismus: Definition und Überblick

Der Ausdruck Voluntarismus (abgeleitet vom lateinischen voluntas, Wille; Lehre von der Bedeutung des Willens) bezieht sich auf philosophische und soziale Auffassungen, die den Vorrang des Willens betonen – meist in Abgrenzung zum Verstand oder zur Vernunft. Je nach Verwendungskontext existieren unterschiedliche spezifische Bedeutungen.

Inhaltsübersicht

  • Voluntarismus in Soziologie und Geschichtsphilosophie
  • Philosophische Anthropologie und Psychologie
  • Metaphysischer Voluntarismus
  • Religionsphilosophie und Theologie
  • Ethik und politische Philosophie
    • Politischer Voluntaryismus (Voluntaryism)
    • Voluntarismus als Kampfbegriff im Marxismus
  • Literaturhinweise
  • Weiterführende Weblinks
  • Anmerkungen und Quellen

Voluntarismus in

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Ordoliberalismus: Prinzipien, Geschichte und die Freiburger Schule

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Ordoliberalismus: Grundlagen und Definition

Der Ordoliberalismus ist ein Konzept für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung, in der ein durch den Staat geschaffener Ordnungsrahmen den ökonomischen Wettbewerb und die Freiheit der Bürger auf dem Markt gewährleisten soll.[1]

Das Konzept des Ordoliberalismus wurde im Wesentlichen von der sogenannten Freiburger Schule der Nationalökonomie entwickelt, der *Walter Eucken*, *Franz Böhm*, *Leonhard Miksch* und *Hans Großmann-Doerth* angehörten. Erste Ansätze finden sich bereits in dem 1937 erschienenen Heft Ordnung der Wirtschaft. Der Ausdruck *Ordoliberalismus* wurde jedoch erst 1950 von Hero Moeller[2] in Anlehnung an die Zeitschrift ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und

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