Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Die Macht der Symbole: Sprache, Denken und Logik

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Die symbolische Kapazität des Menschen

Was ist ein Symbol?

Der Mensch ist ein animal rationale, der poetische Emotionen, Gefühle und Phantasie auszudrücken vermag. Er ist das einzige Tier, das symbolische Formen (Sprache, Kunst, Mythos, Religion etc.) bilden kann, die der Welt, in der er lebt, Sinn und Bedeutung geben.

Ein Symbol ist ein wahrnehmbares Element (Objekt, Bild, Geste), das eine Idee, ein Gefühl oder eine Realität darstellt oder ersetzt.

Merkmale von Symbolen:

  • Sie werden künstlich vom Menschen geschaffen und können eine einzelne oder konventionell anerkannte Bedeutung haben. Beispiel: Licht.
  • Sie werden durch Lernen übertragen.
  • Sie können Elemente ersetzen, zu denen keine direkte Beziehung besteht. Beispiel: Zwischen Liebe und
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Erkenntnistheorie und Wissenschaft: Theorien, Methoden und Konzepte

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Grundbegriffe der Erkenntnistheorie

Empirismus: Ein Ansatz, der besagt, dass Wissen durch die Erfahrung mit den gelieferten Informationen konstruiert wird. Rationalismus: Ein Ansatz, der sich auf die Vernunft als Instrument stützt, um zu erkennen, wie die Dinge in Wirklichkeit beschaffen sind. Er geht von angeborenen Ideen aus. Wahrnehmung: Ein Prozess, durch den Menschen Umweltinformationen um sich herum organisieren, entwickeln und interpretieren. Sprache: Das System von Zeichen zum Ausdruck von Ideen, das als Vehikel des Wissens dient. Angeborene Ideen/Verhalten: Dies sind Verhaltensweisen oder Ideen, die nicht aus der Erfahrung stammen, sondern bereits bei der Geburt vorhanden sind. Wissenschaft: Eine Art von Wissen, das aus der Erfahrung... Weiterlesen "Erkenntnistheorie und Wissenschaft: Theorien, Methoden und Konzepte" »

Marvin Harris: Technologische und moralische Implikationen

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Marvin Harris: Philosophische Implikationen der Technik

Für Marvin Harris hat Technologie nicht nur Fortschritt für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft. Er unterscheidet drei Phasen in der Technologie: die Jäger-Sammler-Gesellschaft, die agrarischen Gesellschaften, die auf domestizierten Pflanzen und Tieren basieren, und die industrialisierte Gesellschaft. Jede Technologie stellt eine Nutzung der Freizeit für die Jäger und Sammler dar. In der Jungsteinzeit verbrachte ein Sammler ca. 6 Stunden pro Tag mit der Nahrungsbeschaffung, während Arbeiter im 19. Jahrhundert zwischen 12 und 14 Stunden für einen minimalen Lohn arbeiteten. Natürlich reduziert die Technologie die Freizeit für die einzelnen Individuen, beeinflusst jedoch... Weiterlesen "Marvin Harris: Technologische und moralische Implikationen" »

Kants Transzendentale Ästhetik: Raum, Zeit und Erkenntnis

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Reine Anschauung: Raum und Zeit

Kant betrachtet Raum und Zeit als reine Anschauungen (Purae Intuitiones).

  • Einblicke (Einzigartigkeit): Raum und Zeit sind einzigartig. Sie dienen nicht dem Verständnis von Konzepten, die auf eine Vielzahl von Individuen angewendet werden könnten. Es gibt keine Vielzahl von Räumen oder Zeiten, sondern nur den einen Raum und die eine Zeit, die unaufhörlich fließt.
  • Reinheit (A priori): Sie sind rein, da ihnen jeglicher Stoff oder empirischer Gehalt fehlt. Sie stammen nicht aus der Wirklichkeit.

A priori synthetische Urteile in der Mathematik

Für Kant bilden Geometrie und Arithmetik die Grundlagen der Mathematik.

  • Die Geometrie beschäftigt sich mit den Eigenschaften des Raumes.
  • Die Arithmetik beruht auf den
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Hume vs. Descartes: Rationalismus und Empirismus im Vergleich

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Gemeinsamkeiten zwischen Hume und Descartes

Hume verwirft herkömmliche Dogmen und teilt dennoch grundlegende Ansätze mit Descartes:

  • 1) Hume ist ein Gelehrter und teilt mit Descartes das Ideal und die Anstrengung einer autonomen Vernunft, das heißt, einen Grund, der von jeglicher Autorität befreit ist und als einziger Führer in der Erkenntnis der Wirklichkeit, in der moralischen Sphäre sowie in den Theorien der Gesellschaft dient.
  • 2) Sowohl der Rationalismus von Descartes als auch Humes Empirismus teilen die Besorgnis über das Problem der Erkenntnis: Vernunft, Art, Umfang und Grenzen. Sie machen das Subjekt des Wissens zum Mittelpunkt ihrer Philosophie.
  • 3) Das Auftreten beider Denker steht in enger Verbindung mit der modernen Wissenschaft.
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Grundlagen des Hinduismus: Götter, Karma und Wiedergeburt

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Grundlagen des Hinduismus

Samsara: Der Kreislauf der Wiedergeburt

Samsara, die Seelenwanderung, ist der Kreislauf der Wiedergeburten der individuellen Seele (Atman). Dies wird durch ein sich ständig bewegendes Rad symbolisiert.

Bhakti: Die persönliche Hingabe

Bhakti ist eine Form der Hingabe, die über routinemäßige Rituale hinausgeht. Es ist eine persönliche Beziehung zwischen den Gläubigen und ihrem Gott. Ihr Ursprung findet sich in einigen Hymnen der Veden. Sie basiert auf der Gottesvorstellung, die in der Bhagavadgita erscheint, und besteht aus zwei Haltungen: Prapatti und Seva.

Das Kastensystem

Das Kastensystem ist eine religiöse Realität, da es eine Hierarchie der Gemeinschaft widerspiegelt, die auf den religiösen Funktionen der einzelnen... Weiterlesen "Grundlagen des Hinduismus: Götter, Karma und Wiedergeburt" »

Kant & Marx: Praktische Vernunft und politische Theorie

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Der praktische Gebrauch der Vernunft

Mit dem praktischen Gebrauch der Vernunft muss die Philosophie die zweite Frage beantworten.

Kantischer Formalismus: Der kategorische Imperativ

Kant war einer der ersten Philosophen, der die Ethik formalisiert hat, nachdem frühere (materiale) Ansätze als unzureichend angesehen wurden. Kants Ethik enthält zugleich einen Inhalt, nämlich die Würde des menschlichen Wesens, und beruht auf der Vorstellung eines höchsten Gutes und Endziels.

Die formale Ethik ist eine Ethik ohne konkreten Inhalt; sie konzentriert sich auf die Form des "Was man tun muss". Nach Kant bestimmt die Maxime des Handelns den sittlichen Wert einer Handlung. Handlungen sind nur dann moralisch wertvoll, wenn sie aus Pflicht (dem Sittengesetz)... Weiterlesen "Kant & Marx: Praktische Vernunft und politische Theorie" »

Das Leben und die Erleuchtungstheorie des Heiligen Augustinus

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Der heilige Augustinus

Biografie

Der heilige Augustinus wurde 354 n. Chr. in Tagaste in Nordafrika geboren und starb 430 n. Chr. in Hippo. Als Sohn einer christlichen Mutter, der heiligen Monika, und eines heidnischen Vaters, Patricius, erhielt er eine literarische und philosophische Ausbildung. Er lehrte Grammatik und Rhetorik in Karthago, Rom und Mailand. Zunächst folgte er dem Manichäismus, später durchlebte er eine vorübergehende skeptische Krise und wurde schließlich von platonischen und neuplatonischen Lehren beeinflusst. In Mailand führten der Einfluss seiner Mutter, die Predigten des heiligen Ambrosius und die Lektüre des Neuen Testaments ihn zum Christentum. Er empfing die Taufe durch den heiligen Ambrosius. Nach dem Tod seiner... Weiterlesen "Das Leben und die Erleuchtungstheorie des Heiligen Augustinus" »

Descartes' Metaphysik: Beweise für die Existenz Gottes und angeborene Ideen

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Die Metaphysik des Descartes: Die unendliche Substanz (Gott)

Die Frage, die mich führt, ist der Beweis der Existenz Gottes. Ein unendliches Wesen, das ewig ist. Belege für die Existenz Gottes sind zwei:

  1. Die ursprüngliche Idee der Unendlichkeit, sie muss ewig sein und ist daher eine angeborene Idee. Jede Idee hat eine Ursache, die vollkommener ist als die Idee selbst. Die Ursache dieser Idee hat drei Möglichkeiten:
    1. Das Cogito, mein eigenes Selbst. Wurde abgelehnt, weil ich fehlbar bin.
    2. Die Natur. Wird abgelehnt, weil die Sinne unlogisch sind.
    3. Die Ursache außerhalb meines Selbst ist unendlich, notwendig und Gott.
  2. Der zweite Beweis für die Existenz Gottes ist das ontologische Argument: Gottes Wesen impliziert notwendigerweise Existenz. Wir gehen
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Minimale und Maximale Ethik: Gerechtigkeit, Glück und Bürgerbeteiligung

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Minimale und Maximale Ethik

Die Minimale Ethik (Bürgerethik)

Die Minimale Ethik beinhaltet die Mindestanforderungen an Gerechtigkeit und Glück, die absolut notwendig sind, um sicherzustellen, dass Bürger in Frieden leben und jeder die Möglichkeit hat, seine eigenen Ideen zu entwickeln. Diese Ethik wird auch Bürgerethik oder Ethik der Bürgerbeteiligung genannt. Sie setzt voraus, dass die Bürger wissen, wie man fair handelt. Ihre fünf Prinzipien müssen eingehalten werden:

  • Freiheit und Autonomie:
    • Moralische Autonomie: Die Fähigkeit, moralische Entscheidungen zu treffen.
    • Politische Autonomie: Die Möglichkeit, ohne Zwang an politischen Institutionen teilzunehmen.
  • Gleichheit (Gleichstellung): Beseitigung von Herrschaft. Jeder muss Zugang zu
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