Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Argumentative Texte: Definition, Mittel und Struktur

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Was ist ein argumentativer Text?

Ein argumentativer Text zielt darauf ab, den Leser von einer Idee oder einem Standpunkt – der Hypothese – zu überzeugen. Um dies zu erreichen, wird eine Reihe von Gründen angeführt, die als Argumente bezeichnet werden. Diese unterstützen die Hypothese, um sie konsistent und akzeptabel erscheinen zu lassen. Der Text versucht, den Empfänger davon zu überzeugen, dass das Gesagte für wahr gehalten werden kann.

Dies wird insbesondere dann genutzt, wenn ein Thema umstritten ist, also ein Thema, das mehr als eine Stellungnahme zulässt. Ein Argumentierender will den Empfänger davon überzeugen, dass seine Hypothese richtig ist. Dabei versucht er auch, Gegenpositionen zu disqualifizieren.

Wichtige Argumentationsmittel

  • Die
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Descartes' Metaphysik: Gott, die Seele und die Substanzen

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Gott und die Vollkommenheit

Gott ist nach Descartes ein vollkommenes Wesen und der Schöpfer der Welt. Da wir als unvollkommene Wesen in der Lage sind, eine Vorstellung von Perfektion zu haben, muss diese von einem anderen, vollkommenen Wesen stammen. Gott ist gekennzeichnet als die Substanz par excellence (unendlich). Wir besitzen eine angeborene Vorstellung von seiner Existenz.

Die drei Arten von Ideen

Ideen: Alle Inhalte des Verstandes sind in der Lage, etwas zu repräsentieren. Dies bezieht sich auf alles, was sich im Geist befindet (Objekte der Erinnerung, Phantasie, des Denkens und auch Emotionen). Descartes unterscheidet zwischen drei Arten von Ideen:

  • Angeborene Ideen: Diese befinden sich in unserem Geist vor jeder Erfahrung oder Wahrnehmung
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René Descartes: Leben, Werk und der Vater der modernen Philosophie

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René Descartes: Leben, Ausbildung und Militärdienst

Geboren am 31. März 1596 in La Haye, Touraine (Frankreich). Er entstammte einer Familie des niederen Adels und war der dritte Sohn von Joachim Descartes und Jeanne Brochard. Seine Mutter starb, als er ein Jahr alt war.

Er wurde zwischen 1606 und 1614 am Jesuitenkolleg von La Flèche ausgebildet, wo er die Naturwissenschaften und die Philosophie seiner Zeit studierte. Anschließend begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Poitiers. Im Jahr 1618 trat er als Freiwilliger in die Armee des Kurfürsten Moritz von Nassau, Prinz von Oranien, ein, und 1619 in die des Herzogs von Bayern. Er gab jedoch seine militärische Karriere auf, um sich seiner neuen Berufung, der... Weiterlesen "René Descartes: Leben, Werk und der Vater der modernen Philosophie" »

Wittgensteins Philosophie: Wissen, Moral & Wirklichkeit

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Das Problem des Wissens: Erkenntnistheorie bei Wittgenstein

Wittgenstein versucht, die Grenzen dessen, wovon man sinnvoll sprechen und was man damit sicher kennen und verstehen kann, zu ziehen. Dies liegt daran, dass die Philosophie bisher versucht hat, über alles zu streiten, aber es versäumt hat, irgendetwas zu beweisen. Daher ist die Aufgabe, die Grenzen der Sprache zu ziehen und zu sehen, wie sie sich zu dieser Wirklichkeit und dem menschlichen Denken verhält.

In seiner ersten Phase, die dem Tractatus logico-philosophicus entspricht, verteidigt er das Prinzip der Isomorphie. Er sagte, es gibt eine logische Beziehung zwischen Wirklichkeit und Sprache, und deshalb ist es möglich, über die Welt zu reden. So hat die logische Struktur der... Weiterlesen "Wittgensteins Philosophie: Wissen, Moral & Wirklichkeit" »

Marx' Kritik an Hegel, Kapitalismus und Entfremdung

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Marx' Verteidigung des konkreten Menschen gegen Hegel

In der ersten Stufe seiner Philosophie setzte sich Marx kritisch mit der idealistischen Philosophie im Allgemeinen und mit Hegel im Besonderen auseinander. Hegel sah den liberalen Staat als Garanten der menschlichen Freiheit und des Fortschritts an. Marx hingegen warf Hegel vor, den realen, konkreten Menschen zu vergessen und stattdessen über eine abstrakte Wesenheit zu spekulieren, die wenig mit der existierenden Realität zu tun hat.

Kapitalakkumulation und die Theorie des Mehrwerts

Wie funktioniert die kapitalistische Ordnung in Bezug auf die progressive Kapitalakkumulation? Da der Kapitalist Eigentümer der Waren ist und sein Ziel die Anhäufung von Kapital durch den Austausch von Leistung... Weiterlesen "Marx' Kritik an Hegel, Kapitalismus und Entfremdung" »

Einführung in die Philosophie und die Menschwerdung

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Was ist Philosophie?

Die Philosophie ist eine Möglichkeit, bestimmte Fragen von Interesse für den Menschen wiederzugeben, wie zum Beispiel: „Was ist die Realität?“ oder „Wie können wir das wissen?“

Zweige der Philosophie

Die Metaphysik wirft Fragen über die Natur der Existenz auf und darüber, wie die Realität beschaffen ist. Die Epistemologie (Erkenntnistheorie) ist der Zweig der Philosophie, der die Probleme im Zusammenhang mit Wissen untersucht sowie die Bedingungen, die Kriterien der Wahrheit und der Gewissheit ermöglichen.

Die Anthropologie untersucht den Menschen in all seiner kulturellen, biologischen und sozialen Struktur. Die philosophische Anthropologie widmet sich der umfassenden Untersuchung des Menschen als menschliches... Weiterlesen "Einführung in die Philosophie und die Menschwerdung" »

Philosophische Epochen und Anthropologie

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Antike Philosophie (VI. Jh. v. Chr. bis zur Ankunft des Christentums)

In dieser Epoche gab es eine Haltung des Staunens über die Natur. Man glaubte, dass die Welt schon immer existierte und Gott und Mensch gleichzeitig waren.

Mittelalterliche Philosophie (Christentum bis zur Krise des 16. Jahrhunderts)

Das Problem hier ist der Glaube an Gott, die Welt und die Menschen, weil Gott es so will. Der Glaube ist das zentrale Konzept.

Moderne Philosophie (Krise bis Hegels Tod)

Hier herrscht Misstrauen. Der Mensch steht im Mittelpunkt, der Rest ist zweitrangig. Man kann Gott oder die Welt nicht erkennen, wenn nicht zur rechten Zeit.

Zeitgenössische Philosophie (Hegels Tod bis heute)

Geprägt von Unsicherheit und Unklarheit. Man spricht vom Tod des Menschen... Weiterlesen "Philosophische Epochen und Anthropologie" »

Humes Empirismus: Wahrnehmung, Wissen & Metaphysikkritik

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Humes Philosophie des Geistes

David Humes Philosophie vertritt die Auffassung, dass der gesamte Inhalt des Geistes aus der Erfahrung stammt. Dies führt ihn dazu, den Innatismus (die Lehre von angeborenen Ideen) abzulehnen. Die Inhalte unseres Geistes bezeichnet Hume als Wahrnehmungen (Perceptions).

Arten von Wahrnehmungen

Wahrnehmungen lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen:

  • Impressionen (Eindrücke): Dies sind die unmittelbaren Daten der Erfahrung, die grundlegenden Inhalte, die durch die Sinne aufgenommen werden. Es handelt sich um die lebhaften und kräftigen Wahrnehmungen.
  • Ideen (Vorstellungen): Dies sind Kopien oder Abbilder der Impressionen in unserem Denken. Ideen sind schwächere und weniger lebhafte Wahrnehmungen.

Einfache und komplexe

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Philosophie: Konzepte, Methoden und Erkenntnisformen

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Philosophie: Definition und Bedeutung

Philosophie ist eine "Wissenschaft", die Theorien über die verschiedenen Aspekte der Wirklichkeit studiert. Der Begriff leitet sich ab von "philo" (Liebe) und "sophia" (Weisheit), also "Liebe zur Weisheit". Philosophen interpretieren die Welt anders als gewöhnlich. Sie nehmen eine Haltung ein, die sie dazu anregt, selbstständig zu denken und Dinge nicht einfach als gegeben hinzunehmen.

Denken in der Philosophie

Denken bedeutet, Gedanken über die Realität zu formen und sie zu konstruieren. Hierfür ist es notwendig, abstrakte Konzepte zu verwenden. Es geht darum, Systeme zu entwickeln, die uns helfen, uns an die Welt anzupassen, in der wir leben. Beim Nachdenken über Realitäten müssen wir in abstrakten... Weiterlesen "Philosophie: Konzepte, Methoden und Erkenntnisformen" »

Platon: Wissen, Erkenntnis, Liebe und Kosmologie

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Platonische Vorstellung von Wissen und Grade des Wissens

Wissen bedeutet, das Allgemeine zu kennen und mit den Ideen vertraut zu sein. Die Ideen sind nicht in der sinnlich wahrnehmbaren Welt, sondern darüber hinaus. Platon verwendet zwei Arten von Erklärungen:

a) Erinnerung

Mit der Erinnerung erklärt er, wie das Wissen von der sinnlichen Welt zu den Ideen reichen kann (mythische Erklärung).

b) Dialektik

Mit der Dialektik erklärt er, wie wir vom Wissen über untere Ideen zur Erkenntnis der Idee des Guten aufsteigen können.

Kenntnisse über sinnliche Objekte

Die sinnliche Erkenntnis produziert nur bloße Erscheinungen; man könnte sagen, dass es sich dabei nicht um wahres Wissen handelt.

  • Die Vermutung: das Wissen von Bildern, Schatten und Reflexionen
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