Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Die Entwicklung der Physik: Von Aristoteles bis zur Neuzeit

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Wir blicken zurück auf Aristoteles, einen der Denker, dessen Theorien der Physik mehr geschadet haben. Aristoteles verstand das Universum so, dass die Erde in seinem Zentrum ruht und sich die anderen Planeten in gleichförmiger Kreisbewegung um sie drehen, da für die Griechen die Kreisbewegung die perfekte Bewegung war.

Für die Griechen war nichts unendlich. Aristoteles postulierte die Sphäre der Fixsterne. In diesem Bereich waren die Erde und die Sterne fest im Raum verankert. Die Verhältnisse des Mondes sind komplexer und sehr unterschiedlich. Alles, was sich innerhalb der Mondbahn befindet, nannte man sublunare Substanzen. Und alles, was jenseits der Mondbahn liegt, nannte man die Welt der translunaren Stoffe.

Aristoteles' geozentrisches

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Wissenschaftliche Revolutionen des 15. bis 17. Jahrhunderts

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Wissenschaftliche Revolutionen (15. - 17. Jahrhundert)

Ursprung im Mittelalter: Kritik der scholastischen Auslegung

Es gab eine Rückbesinnung auf die Bedeutung von Platon und der Mathematik. Ein wichtiger Hintergrund war die Diskussion um Nikolaus von Kues, der die Unendlichkeit des Universums und die Begrenzung Gottes als Absolutes postulierte. Dies unterstützte die neuplatonischen Ideen des Heliozentrismus.

Kopernikus und die moderne Sicht auf das Universum

Kopernikus kombinierte alte und neue Elemente und führte zu einer modernen Vision des Universums. Es entstand ein neues Bild des Kosmos, das die alte geozentrische Sicht ablöste. Aus der Sicht des Heliozentrismus dachte man früher, dass die Bahnen kreisförmig seien.

Galileo und die empirische

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Philosophische Grundlagen: Freiheit, Moral und Menschwerdung

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Die Verteidiger der Freiheit

Der Determinismus wird nicht so leicht akzeptiert. Denker suchten nach Wegen, die Möglichkeit der Freiheit zu verteidigen. Es besteht kein Zweifel, dass, wenn selbst ein Esel seine Umstände überwinden kann, dies umso mehr für ein vernunftbegabtes Wesen gilt, das seine Umstände überwindet und somit nicht von ihnen bestimmt wird. Historisch wurde diese Theorie wie folgt entwickelt:

  • Kant behauptete, dass Denken und Lernen zwei verschiedene Dinge sind. Dies bedeutet nicht, dass unser Geist nicht auch Ideen in Betracht ziehen kann, die nicht nachweisbar sind, aber sehr wichtig für unser Leben sein können.
  • David Hume argumentierte, dass Freiheit lediglich die Abwesenheit äußerer Zwänge bedeutet.
  • Zu den weiteren
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Philosophische Strömungen: Moral, Wahrheit und der 'Tod Gottes'

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Nietzsches Kritik an Christentum und Moral

Die Umwertung der Werte und das Ressentiment

Nietzsche sah die Welt als einen Kampf gegen das Chaos, geprägt von der irreduziblen Präsenz gegensätzlicher Kräfte und der ewigen Wiederkehr. Er kritisierte die Vorherrschaft des Bewusstseins und der Vernunft über die Triebe sowie die Vorstellung eines strafenden Gottes, die auf eine Schwächung von Wünschen, Gefühlen, dem Willen zur Macht, Stolz, Ehrgeiz, Instinkten, Natürlichkeit und Leidenschaft abzielt.

Das Christentum, so Nietzsche, wurde aus jüdischen Strömungen zusammengestellt, die den jüdischen Charakter von Sünde und Ressentiment betonen. Die jüdischen Priester, die aufgrund ihrer Unfähigkeit, ihre Instinkte zu befriedigen, litten,... Weiterlesen "Philosophische Strömungen: Moral, Wahrheit und der 'Tod Gottes'" »

Erkenntnistheorie: Rationalismus, Empirismus und die Theorien der Wahrheit

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Gnoseologische Standpunkte in der Neuzeit

1. Rationalismus (17. und 18. Jahrhundert)

Der Rationalismus ist eine philosophische Strömung des 17. und 18. Jahrhunderts in der Neuzeit. Die wichtigsten Vertreter sind **Descartes**, **Leibniz** und **Spinoza**. Er entstand in Europa und fand besondere Verbreitung in Frankreich, Deutschland und Holland.

Der Rationalismus stellt die menschliche Vernunft in das Zentrum des Wissens. Die Rationalisten gehen davon aus, dass die Vernunft von **angeborenen Ideen** erfüllt ist – Ideen, die der menschliche Geist auf natürliche Weise entwickelt. Beispiele für solche angeborenen Ideen sind die der Unendlichkeit und der Extension (Ausdehnung).

Für Rationalisten ist die Frage des Wissens grundlegend für ihre... Weiterlesen "Erkenntnistheorie: Rationalismus, Empirismus und die Theorien der Wahrheit" »

Grundlagen der Menschenrechte: Naturrecht vs. Historismus

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Fundament der Grundrechte

1. Die naturrechtliche Position

Diese Position akzeptiert das Naturrecht ausdrücklich als Grundlage für die Grundrechte des Einzelnen. „Der Mensch ist ein Wesen, das mit Vernunft und freiem Willen begabt ist und ein Ziel in sich selbst trägt. Folglich beruht die wahre Philosophie der menschlichen Person auf der transzendenten Würde, ohne die sie nicht existieren kann.“

2. Die historische Position

Hierbei lehnen Vertreter das natürliche Recht auf Achtung der Menschenrechte ab. Der Mensch wird auf dem Gelände der historischen Entwicklung der Gesellschaft betrachtet, wobei er unterschiedlichen Rechten unterliegt, die dem Fluss der Geschichte folgen.

3. Die naturrechtliche Stiftung (Ius Naturale)

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Die Existenz Gottes: Anselm und die Fünf Wege des Aquin

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Die Existenz Gottes

Das ontologische Argument des Hl. Anselm

Formulierung und Kritik durch Aquin. Der Heilige Anselm (11. Jh.) liefert das ontologische Argument: Aus dem Begriff Gottes als dem Vollkommensten folgt seine reale Existenz. Wenn Gott nur im Verstand existierte, wäre er nicht das Vollkommenste, da man sich etwas Vollkommeneres vorstellen könnte, das auch real existiert. Daher muss Gott existieren.

Kritik am ontologischen Argument

Thomas von Aquin kritisierte, dass die reale Existenz nicht aus dem Wesen abgeleitet werden kann. Um zu wissen, dass etwas existiert, müssen wir von dem ausgehen, was wir durch die Sinne erfahren.

Die Notwendigkeit des Beweises

Die Existenz Gottes ist nicht offensichtlich, da wir keine vollständige Kenntnis... Weiterlesen "Die Existenz Gottes: Anselm und die Fünf Wege des Aquin" »

Platons Höhlengleichnis: Von der Finsternis zum Licht

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Kurzwaren: Gefangene und Schatten

Platon identifiziert den Gefangenen als an die menschliche Seele gekettet, die an den irdischen Körper gebunden ist. Sie gehört zur Welt der Dinge, einer unvollkommenen und sinnlichen Welt, deren Fähigkeiten nur Schatten der Wirklichkeit sind. Die Seele ist unsterblich und präexistent zum Körper; ihr natürlicher Ort ist die übersinnliche Welt der Ideen. Der Körper ist das Gefängnis der Seele und ein Hindernis für sie, da die Leidenschaften die Betrachtung der Ideen behindern.

Der Mythos der Höhle identifiziert die Welt als sinnlich. In ihr gibt es Imitationen der Welt der Ideen, aber sie sind unvollständig und irreführend: Die Schatten an der Wand sind Imitationen von Objekten, das Feuer ist die... Weiterlesen "Platons Höhlengleichnis: Von der Finsternis zum Licht" »

Grundbegriffe der Philosophie: Descartes und Spinoza

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Die Philosophie von René Descartes

Die Methode

Methode: Eine Reihe von sicheren und einfachen Regeln, die dazu dienen, die Vernunft zu leiten und deren ordnungsgemäße Verwendung zu ermöglichen. In der Abhandlung über die Methode wurden diese Regeln auf vier reduziert.

Der Beweis

Beweis: Die Klarheit und Deutlichkeit, mit der unser Geist bestimmte Ideen besitzt. Eine Idee ist eindeutig bekannt, wenn sie präsent ist und mit einem scharfen Verstand erfasst wird. Sie gilt als distinkt (unterschieden), wenn sie so präzise und anders als alle anderen ist, dass sie nicht mit etwas anderem verwechselt werden kann.

Angeborene Ideen

Angeborene Ideen: Ideen, die nicht aus der sensorischen Erfahrung stammen, sondern aus der Vernunft selbst. Dies geschieht... Weiterlesen "Grundbegriffe der Philosophie: Descartes und Spinoza" »

Die Vielfalt der Vernunft: Logos, Rationalität und ihre Anwendungen

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Das Tier, das Logos besitzt: Sprache und Verständnis

Logos zu besitzen, bedeutet die Fähigkeit, verständlich zu sprechen und Sprache zu verwenden, um sich auf eine begriffliche Realität zu beziehen, diese zu verstehen und zu erklären. Menschen können in der Gesellschaft leben, weil sie eine gemeinsame Sprache mit ihren Altersgenossen teilen. Schließlich ist Logos die Fähigkeit, vernünftig zu denken, sich in der Welt zu orientieren und zu beurteilen, was gut für einen selbst und für andere ist.

Vernunft und Rationalität: Die Pluralität der Anwendungen

Vernunft ist ein Satz von Grundfähigkeiten, die der Mensch auf verschiedene Weise ausüben kann. Kant unterschied verschiedene Verwendungsweisen der Vernunft. Heute sprechen wir oft... Weiterlesen "Die Vielfalt der Vernunft: Logos, Rationalität und ihre Anwendungen" »