Notizen, Zusammenfassungen, Arbeiten, Prüfungen und Probleme für Philosophie und Ethik

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Barockzeit: Geschichte, Kultur und Philosophie

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Historischer und Philosophischer Kontext der Neuzeit

Historischer Kontext: Europa im 17. Jahrhundert

In Frankreich war die Wirtschaft sehr schlecht; es herrschte eine absolute Monarchie. Frankreich war eine Großmacht, doch die größte war Spanien, weshalb sie Feinde waren. Der Dreißigjährige Krieg (viele waren davon betroffen) war ein Religionskrieg. Es gab Kriegsgebiete wie die Niederlande und das heutige Deutschland. Spanien, das schließlich geschwächt wurde, verlor seine Vormachtstellung, was Frankreich ausnutzte.

René Descartes war in diesen Krieg verwickelt, um Abenteuer zu suchen. Schließlich wurde es ihm langweilig und er zog sich zurück. Der Krieg war ein Werkzeug, um die kulturelle Hegemonie Europas zu sichern.

Kultureller Kontext:

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Die vier Regeln der kartesischen Methode und der Mechanizismus

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Die Regeln der kartesischen Methode

1) Regel der Evidenz (Regel des Beweismittels)

Man muss dem Verstand grundsätzlich vertrauen. Trotzdem kann man durch Leidenschaften, Vorurteile oder Übereilung abgelenkt werden. Die erste Regel besagt daher, nur das als wahr zu akzeptieren, was mit absoluter Gewissheit geschieht.

Der Nachweis (die Evidenz) wird nur durch die Eigenschaften der Intuition erreicht. Die Beweiseigenschaften sind:

  • Klarheit: Was ich denke und nicht anders sein kann; ich muss es als solches akzeptieren.
  • Deutlichkeit (Unterschied): Was ich denke, sollte keine andere Sache implizieren.

Evidenz ist eine einfache und unbestreitbare Wahrheit.

2) Regel der Analyse

Diese Regel beschreibt, wie man vorgeht, um Evidenz zu erreichen. Wenn die Evidenz... Weiterlesen "Die vier Regeln der kartesischen Methode und der Mechanizismus" »

Aristoteles: Leben, Philosophie und Theorien

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Aristoteles (384–322 v. Chr.)

Geboren in Stagira, Makedonien (Griechenland), in einer Familie mit medizinischer Tradition. Er studierte Rhetorik an Platons Akademie und lehrte dort später. Er musste Athen aufgrund des Aufstiegs der anti-makedonischen Partei verlassen und später erneut wegen politischer Verfolgung nach dem Tod Alexanders des Großen (dessen Lehrer Aristoteles war und der Sohn Philipps II.). Später gründete er das Lykeion (Lyceum).

Kontext

Historischer Kontext

Athen litt unter den Folgen des Peloponnesischen Krieges und erlebte einen sozialen Wandel hin zu einer kosmopolitischeren Gesellschaft. Unter der Herrschaft Alexanders des Großen verschlechterte sich die politische Situation in Griechenland weiter, während Alexander... Weiterlesen "Aristoteles: Leben, Philosophie und Theorien" »

Die Ursprünge des Wissens: Rationalismus, Empirismus und Synthese

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Einleitung: Die Frage nach der Erkenntnis

Der Ursprung des Problems der Erkenntnis beschäftigt die Philosophie seit jeher: Was ist die Quelle unseres wissensbasierten Verständnisses? Antworten darauf haben verschiedene philosophische Strömungen gegeben:

1. Rationalismus

Hauptvertreter und Grundprinzipien

Vertreter: Platon und René Descartes.

Der Rationalismus besagt, dass wahre Erkenntnis primär aus der Vernunft stammt. Bloße Sinneserfahrung liefert lediglich Überzeugungen oder Meinungen, niemals jedoch gesichertes Wissen.

Wahrheit als Kohärenz

Die Rationalisten verteidigen die Auffassung der Wahrheit als Kohärenz, wobei logische Strukturen als Modell für die Verbindung von Ideen dienen.

Angeborene Ideen

Sie bekräftigen die Existenz von angeborenen

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Philosophische Strömungen

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Materialistische und formale Ethik

In der materialistischen Ethik sind Handlungen gut oder schlecht, je nach dem angestrebten Ziel. Kant lehnt dies ab:

  • Sie sind nicht universell.
  • Sie sind hypothetisch: Sie haben nur dann einen Wert, wenn wir akzeptieren, dass das Gute, das sie anstreben, gut ist.
  • Sie sind heteronom. Der Mensch bestimmt, was gut oder schlecht ist.

In der formalen Ethik sind Verhaltensweisen an sich gut oder schlecht.

  • Es gibt kein endgültiges Gut, das man verfolgen sollte.
  • Sie sagen uns, wie wir handeln müssen, um moralisch zu handeln, nicht die Handlung selbst.

So sind moralische Prinzipien universell, notwendig und unveränderlich.

Lusnaturalismo

Das Naturrecht ist eine juristische Tradition, die sich in die Rechtsphilosophie einfügt... Weiterlesen "Philosophische Strömungen" »

Philosophische Konzepte: Wissenschaft, Geist & Verantwortung

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Hypothetisch-deduktive Methode

Die hypothetisch-deduktive Methode beginnt mit der Definition des Problems, die mit der Entdeckung einer problematischen Situation beginnt, die menschlich relevant ist.

Formulierung der Hypothese: Es wird eine mögliche Erklärung vorgeschlagen, die im Einklang mit dem menschlichen Verständnis steht.

Deduktion der Folgen: Mit der deduktiven Methode werden die Konsequenzen abgeleitet, die sich ergeben, wenn die Hypothese wahr ist.

Kontrastierung der Hypothese: Es wird geprüft, ob die erwarteten Folgen eintreten. Dazu ist es notwendig, sich auf die Beobachtung der Wirklichkeit und Experimente zu stützen. Obwohl nicht alle Fälle kontrolliert werden können, kann die Gültigkeit der Hypothese anhand einer ausreichenden... Weiterlesen "Philosophische Konzepte: Wissenschaft, Geist & Verantwortung" »

Sachtexte und argumentative Texte schreiben

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Der Sachtext (Expository Text)

Merkmale eines Sachtextes

  • Ziel: Ein Sachtext will ein bestimmtes Thema offenlegen oder erklären.
  • Informationen: Die bereitgestellten Informationen müssen klar, präzise, einfach und stringent sein.
  • Logischer Aufbau: Der Text folgt einer klaren Struktur:
    • Einleitung
    • Hauptteil
    • Schluss
  • Fachvokabular: Es wird ein spezifischer Fachwortschatz zum behandelten Thema verwendet.
  • Visualisierungen: Oft werden Karten, Zeichnungen und Diagramme zur besseren Verständlichkeit eingesetzt.

Verfassen eines Sachtextes

Um einen Sachtext zu verfassen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wählen Sie ein Thema und einen passenden Titel.
  2. Recherchieren Sie und sammeln Sie die notwendigen Informationen.
  3. Organisieren Sie die Informationen und wählen Sie das Wichtigste
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Grundlagen der Logik: Von Aristoteles bis zur Booleschen Algebra

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1. Der Allgemeine Begriff der Logik

Die Logik ist die Wissenschaft, die das Studium der Argumente und die Bestimmung, welche davon richtig und welche falsch sind, umfasst. Sie ist die Wissenschaft der korrekten Schlussfolgerungen (Deduktionen). Um die Richtigkeit zu bestimmen, ist es notwendig, die Regeln der korrekten Argumentation zu entdecken – dies ist die Aufgabe der Logik.

2. Gültigkeit und Wahrheit eines Arguments

Es ist wichtig, zwischen der Gültigkeit und der Wahrheit eines Arguments zu unterscheiden:

  • Ein Argument ist gültig, wenn es die Gesetze der Deduktion beachtet.
  • Es ist ungültig, wenn es diese Gesetze verletzt.

Die Regeln beziehen sich auf die Art und Weise, wie die Komponenten des Denkens verknüpft werden, nicht auf deren Inhalt... Weiterlesen "Grundlagen der Logik: Von Aristoteles bis zur Booleschen Algebra" »

Descartes: Denken, Ideen und die Existenz Gottes

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Das Denken und die Natur der Ideen

Wir verwenden zwei Begriffe für den Abzug: Das Denken und das Handeln von Ideen und Gedanken. Im Denken finde ich Ideen (was nicht bedeutet, dass diese Ideen der Wirklichkeit entsprechen). Descartes kommt zu dem Schluss, dass das Denken immer das Denken von Ideen ist.

Wandel in der Philosophie

Der Begriff des Wandels in Descartes' Ideen unterscheidet sich von der bisherigen Philosophie: Die Philosophie davor dachte, der Geist beziehe sich nicht auf Ideen, sondern direkt auf die Dinge.

Objektive und Formale Realität

Formale Realität und objektive Realität sind gedankliche Tätigkeiten. Die objektive Realität ist der Inhalt der Idee.

Klassifikation der Ideen

Die Ideen sind Realitäten, die sich durch ihren Inhalt... Weiterlesen "Descartes: Denken, Ideen und die Existenz Gottes" »

Nietzsches Kritik der westlichen Philosophie: Übermensch und der Tod Gottes

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Nietzsches Kritik der westlichen Philosophie

Eine Auseinandersetzung mit Platon und der traditionellen Moral

Nietzsches Philosophie stellt eine scharfe Kritik an der westlichen Philosophie dar, da diese, seiner Ansicht nach, gegen die Instinkte des Menschen gerichtet ist. Er kritisiert Platon und sieht in dessen Ideenlehre die Wurzel des Übels. Die westliche Kultur, geprägt vom Christentum, habe Gott, die Vernunft und die Welt der Ideen geschaffen und den Menschen zu deren Sklaven gemacht, indem sie ihm Regeln und Normen auferlegte.

Nietzsche argumentiert, dass der Mensch seine eigenen Regeln schaffen muss, denn wer nach den Regeln anderer lebt, ist ein Sklave. Die Befreiung des Menschen beschreibt er durch die Metapher der Metamorphose vom... Weiterlesen "Nietzsches Kritik der westlichen Philosophie: Übermensch und der Tod Gottes" »